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 Betreff des Beitrags: Rindergrippe
BeitragVerfasst: Donnerstag 14. Dezember 2017, 19:21 
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Hallo zusammen!
Ich habe in meinem Maststall laufend Probleme mit der Rindergrippe.
Habe mir jetzt überlegt, beim Einstellen der Kälber diese zu impfen.
Könnt Ihr mir vielleicht einige Tipps geben wie die Impfung am besten wirkt und mit welchen Kosten ich kalkulieren muss.
Vielen Dank schon im vorhinein für eure Antworten


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 Betreff des Beitrags: Re: Rindergrippe
BeitragVerfasst: Freitag 15. Dezember 2017, 09:25 
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Kaufst du Partien einzeln zusammen? Vielleicht wäre es nicht schlecht wenn du dir einen Milchbauern suchst von dem du so viele wie möglich Kälber kaufen kannst. die haben dann die gleiche Keimumgebung. Bei gemischten Partien mischt du dir auch in der Stresszeit des Zukaufes allerhand Krankheiten zusammen. Manchmal geht's gut, manchmal nicht.
Helga


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 Betreff des Beitrags: Re: Rindergrippe
BeitragVerfasst: Freitag 15. Dezember 2017, 11:57 
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Hallo & Willkommen!

"Rindergrippe" ist ein Sammelbegriff für mehrere Krankheiten (teilweise wird auch das BVD-Virus als Rindergrippe bezeichnet), deshalb wäre es ratsam, mittels Kotproben (LKV-Mitglied?) den Erreger zu bestimmen, um diesen dann gezielt bekämpfen zu können. So vermeidet man Resistenzen und bekommt einen Überblick, ob, und welche Antikörper die Tiere bereits gebildet haben.

Gruß F

_________________

... wenn Du merkst, daß Du ein totes Pferd reitest, steig ab!


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 Betreff des Beitrags: Re: Rindergrippe
BeitragVerfasst: Mittwoch 20. Dezember 2017, 20:24 
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Das kenn ich auch von früher. Am Sonntag bin ich mit ein paar Bauern beisammengesessen, die Stiere mästen. Die haben erzählt, dass den zwei Tierärzten, die bei uns fahren, die Medikamente ausgegangen sind, weil soviele Tiere wie noch nie zubehandeln waren. Jeder von den betroffenen Bauern hat neben einer größeren Zahl zu behandelnder Tiere auch Tote gehabt. Wenn man den Leistungsverlust der überlebenden Kranken dazurechnet eine teure Angelegenheit.

Was wir anders machen als vor 10 Jahren: Keinen Tierzukauf mehr, nur noch eigene Nachzucht. Statt 180 Tieren nur mehr 120 auf etwas mehr Fläche als vorher, mehr als 50 % der Stallfläche eingestreuter Liegebereich, Warmställe abgerissen, bzw alle Fenster heraus und durch Windnetze ausgetauscht, Fütterung teiweise im Freien, ausschließlich eigenes Futter (ausser MIneral).
Rindergrippe kommt seither nur mehr recht selten vor. Wenn wir den TA für eine Behandlung brauchen, dann weil manchmal ein kleines Kalb Durchfall hat (selten) oder einen entzundenen Nabel.

_________________
Nach mir die Sintflut!


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 Betreff des Beitrags: Re: Rindergrippe
BeitragVerfasst: Mittwoch 7. März 2018, 22:41 
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Ein Bekannter sagt Folgendes: Die Kälber (100 kg ) werden noch am gleichen Tag mit Zactran (Makrolid Antibiotika) als einstallprophylaxse behandelt. Er hat sehr gute Erfahrung mit Zactran gemacht und es wirkt ca 4 Wochen. Husten bei Fressern wird mit otc (oxytetracyclin) behandelt und ist ein Pulver zum einmischen.

_________________
Die wichtigsten Dinge im Leben erkennt man erst, wenn man sie verloren hat.


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