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 Betreff des Beitrags: Hofübernahme und Pacht
BeitragVerfasst: Samstag 11. November 2017, 08:08 
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GUTEN MORGEN

Ich hätte mal eine Frage ...
Ich wohne jetzt noch mit meiner Familie bei den Schwiegereltern, und wir ziehen nächstes Jahr wieder zurück auf den Hof meiner Eltern. Jetzt müssen noch etwaige Ümbauten durgeführt werden, damit wir alle Platz haben. Wir haben neben dem normalen Haus noch ein altes, das wir wegreißen und neubauen wollen. Das geht aber nur, wenn min. 5ha bewirtschaftet werden. Es ist zurzeit alles verpachtet. Dann ist man wieder beitragspflichtig bei der SVB. Weiß jemand ob es einen Zeitraum gibt, wo man das bewirtschaften muss? Oder kann ich dann nach dem Hausbau zB. nach 2/3 Jahre sagen, ich verpachte wieder.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hofübernahme und Pacht
BeitragVerfasst: Samstag 11. November 2017, 09:50 
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Hallo, willkommen bei uns!

SVB wird vom Einheitswert berechnet, Beitragspflicht besteht ab 1500,- Euro Einheitswert. Wobei je nach Hektarsatz gerechnet wird, Wald wird ebenfalls mit eingerechnet. Die SVB wiederum bewertet ge/verpachtete Flächen anders als Eigenflächen.
Wegen "Bauen im Grünen":
Baurecht ist Ländersache, bei uns in OÖ ist das auch Nebenerwerbsbetrieben möglich, mit zB. 0,5ha Spezialkulturen (Weinbau, ...).
Baubehörde und somit erster Ansprechpartner ist die Gemeinde/der Bürgermeister.
Wichtig: Abreißen erst, wenn die Verhandlungen durch sind und grünes Licht für den Neubau da ist!

Gruß F

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... wenn Du merkst, daß Du ein totes Pferd reitest, steig ab!


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 Betreff des Beitrags: Re: Hofübernahme und Pacht
BeitragVerfasst: Samstag 11. November 2017, 10:14 
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Danke für die Antwort. Das mit dem Abreißen wissen wir, bevor das net steht geht gar nix. Aber wie ist denn das, wir nehmen jetzt nur die Landwirtschaft zurück damit wir bauen dürfen. Gibt es da eine Regelung die besagt,wie lange sie bewirtschaftet werden muss bevor sie wieder verpachtet werden darf, oder ist das egal.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hofübernahme und Pacht
BeitragVerfasst: Samstag 11. November 2017, 10:54 
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Hallo!

Mir ist in dem Fall keine zeitliche Verpflichtung zur Bewirtschaftung bekannt.

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Hofübernahme und Pacht
BeitragVerfasst: Freitag 21. September 2018, 20:07 
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Gruß an dich

Ich persönlich habe mich auch umgesehen und muss dazu auch sagen, dass es keine Verpflichtung gibt.
Da kann sich aber natürlich auch einiges geändert haben. Deshalb sollte man echt schauen, dass man am besten auch einfach eine Quelle suchen welche vertrauenswürdig ist.

Am besten einfach einen Fachmann fragen.

Ich persönlich habe mich da auch schlau gemacht und habe auch dabei den Faktor Sicherheit erkannt.
Dabei habe ich bei https://www.sei-sicherer.de/ueberwachungskamera-test/ auch Überwachungkameras gefunden. Die werden wir am Hof auch aufstellen.

Aber natürlich ist es deine Sache.

Seid ihr denn schon etwas vorangekommen ?


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 Betreff des Beitrags: Re: Hofübernahme und Pacht
BeitragVerfasst: Sonntag 11. November 2018, 23:39 
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Hallo :)

Wie weit sind denn die Umbauten ?
Ich meine bisher müsstet ihr doch schon längst umgezogen sein oder ?

Hatte mir auch verschiedene Informationen gefunden wenn es um die Umbauten geht.
Wir haben unsere Terrasse etwas neu gestaltet und haben da auch Ideen online gefunden.

Zum Beispiel haben wir zur Steinreinigung etwas gefunden.
Die Terrasse muss auf jeden Fall gemacht werden.. es ist natürlich einiges an Arbeit..

Hoffe bei euch wäre es gut


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 Betreff des Beitrags: Re: Hofübernahme und Pacht
BeitragVerfasst: Montag 12. November 2018, 21:49 
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Fadinger hat geschrieben:
Wegen "Bauen im Grünen":
Baurecht ist Ländersache, bei uns in OÖ ist das auch Nebenerwerbsbetrieben möglich, mit zB. 0,5ha Spezialkulturen (Weinbau, ...).
Baubehörde und somit erster Ansprechpartner ist die Gemeinde/der Bürgermeister.
Wichtig: Abreißen erst, wenn die Verhandlungen durch sind und grünes Licht für den Neubau da ist!

Gruß F

Sei vorsichtig im Umgang mit Behörden und lass dir alles schriftlich geben.
Habe in den letzten 3 Jahren schlimme Erfahrungen gemacht.

1.Zum Beispiel: der rechtmäßige Bestand

Bei einem Haus war ein Umbau des Dachgeschoßes vor 37 Jahren mit dem
Einverständniss des damaligen Bürgermeisters vorgenommen worden.
Die jetzige Administration sagt es ist kein rechtmäßiger Bestand, Pläne und Unterlagen sind verwurstelt worden,.....
also schon drei Jahre Scherereinen, Planungen, Vermessungen, Kommissionen......

2 sofort nach dem kauf des Hauses bin ich zur Gemeinde marschiert und habe gefragt was zu beachten sei.
Antwort, ich sollte mit dem Ortsbildsachverständigen eine Begehung machen.
Getan, er sagte: da können sie eine Türe in die Fassade machen und oben am Dach ein Dacherl auf die schon bestehende Ausnehmung/Loggia.

Der nachfolgende Ortsbildsachverständige, sagte: alles rückbauen, sie haben nichts schriftlich vereinbart.

Dem Bürgermeister war der Sachverhalt bekannt und es wäre ihm recht gewesen, weil es zur Belebung des Ortskerns beigetragen hätte aber gegen den Gemeindejuristen und den Sachverständigen hatte er keine Chance

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... die Wahrheit wird euch frei machen ...


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