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 Betreff des Beitrags: Brielmaier
BeitragVerfasst: Sonntag 25. Juni 2017, 11:45 
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Hallo zusammen,
Ich bin seit 2001 Brielmaier Fahrer. Der erste war ein 13 PS und ist immer noch im Einsatz! 2014 kaufte ich eine 27 PS Vorführmaschine dazu. Leider im Steilhang eine Enttäuschung, da der Kohler-Motor ca. ab 70% Neigung und beim talwärts stossen mit Heuschieber immer abstarb. Als ich das Schwimmergehäuse betrachtete erstaunte mich das nicht. Eine Verschlechtbesserung des 13 PS Motors!
Also, wechselte ich letztes Jahr auf den Eingespritzten 29PS. Der Motor läuft super in allen Hanglagen aber, ........
ein neues Problem. Das linke Rad fängt bei starker Belastung an zu ruckeln! Eigentlich Garantie! Der Öl Motor wurde gewechselt... kein Erfolg! Die Steuerventile links, rechts vertauscht, nun müsste ja das rechte ruckeln, aber es blieb beim linken! Das Öl fliesst ja zuerst über das linke, dann über das rechte Rad. wieso ruckelt das rechte nicht mit? Hat jemand eine Idee wie man das Problem in den Griff bekommt. Mein Landmaschinenhändler, sogar Brielmaier scheinen ratlos zu sein!
Wieso ich dennoch Brielmaier fahre? Einfach super Hangtauglichkeit und einfache Bedienung!
Gruss Norbi


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 Betreff des Beitrags: Re: Brielmaier
BeitragVerfasst: Sonntag 25. Juni 2017, 12:39 
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Hallo & Willkommen!

Grüße in die Schweiz!
Da ich selber kein Brielmaier-Fahrer bin (Kollege "org" wird dazu wahrscheinlich mehr sagen können), kann ich mich nur allgemein äußern. Hydrauliktechnisch würde ich vermuten, daß der linke Ölmotor Probleme bekommt, wenn sein Rücklauf bei Belastung (vor allem des rechten Rades) einen gewissen Druck aufweist/übersteigt.
Was passiert, wenn das rechte Rad geringer belastet ist, bzw. wenn man versucht, die Belastung auf das linke Rad zu verlagern?
Haben die Hydromotore eine Leckölleitung? Wenn ja, ist diese auch angeschlossen? Wenn ja, ist diese wirklich drucklos?
Gibt es für die Motoren Schockventile (die eventuell zu früh ansprechen)?

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Brielmaier
BeitragVerfasst: Sonntag 25. Juni 2017, 13:36 
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Hallo
Also.. wenn ich das rechte Rad mehr oder weniger belaste gibt´s beim ruckeln des linken keinen Unterschied. Der linke Ölmotor wurde gewechselt. Hab auch schon daran gedacht, der getauschte könnte eine Niete sein. Leckölleitungen sind keine vorhanden.
Nach den Pumpen gibt's 2 Steuerventile links und rechts, 2 Umkehrventile vorwärts, rückwärts, 2 Lasthalteventile. Die Ölmotoren haben nur ein Kreislauf, zuerst über den linken, dann über den rechten.
Gruss Norbi


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 Betreff des Beitrags: Re: Brielmaier
BeitragVerfasst: Sonntag 25. Juni 2017, 14:49 
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Hallo fadinger!
Danke für die Einschätzung als Praktiker. Leider gehöre ich zu den Personen die in die Werkstatt fahren müssen wenn der Regenschirm im Kofferraum klappert. Denn ich bin eine technische Niete!
PS: Habe Freitag eine Dichtung passend auf das Schwimmergehäuses eines MAG 300 Motor des Reform Mähers gekauft. Ein Ding das aussieht wie ein steiferes Gummiringerl. Kostet: 10,60 EURO!!! Hat mich fast vom Hocker gehaut...

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Ein Altbauer, der in der Stadt wohnt aber sein Herz am kleinen steilen Bergbauernhof zurückgelassen hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Brielmaier
BeitragVerfasst: Sonntag 25. Juni 2017, 18:38 
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Hallo!

Könnte man die beiden Hydromotore untereinander vertauschen?
(Um festzustellen, ob der Ölmotor eine Macke hat, oder ob der Fehler "im System" liegt.

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Brielmaier
BeitragVerfasst: Sonntag 25. Juni 2017, 20:25 
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Hallo
bin mir jetzt nicht mehr ganz sicher, ich glaube Drehrichtung ist nicht gleich, aber werde das noch abklären. Danke aber für den Typ! Ersatzteile Nr. ist jedenfalls nicht die gleiche.


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 Betreff des Beitrags: Re: Brielmaier
BeitragVerfasst: Sonntag 25. Juni 2017, 22:53 
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Hallo!

Wenn die Ölmotore verschieden sind, wäre auch zu prüfen, ob tatsächlich unterschiedliche Motore an der jeweils richtigen Position verbaut wurden.
Wenn etwas zerlegt wurde, nach Möglichkeit gleich die Leitungen, insbesonders die Schläuche, auf freien Durchgang kontrollieren.
Ich hatte einmal ein Problem mit einem Schlauch, wo bei der Montage der Verschraubung innen der Gummi zusammengeschoben wurde. Eine Richtung ging problemlos, die andere sehr langsam bis hin zum Ansprechen des Überdruckventils, man mußte immer mehrmals absetzen und neu beginnen. Hat mich viel Nerven und Zeit gekostet ... :angry:

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Brielmaier
BeitragVerfasst: Mittwoch 28. Juni 2017, 06:57 
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Hallo!

Hmm, ich würde auch fragen, ob man die Motoren vertauschen kann...


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 Betreff des Beitrags: Re: Brielmaier
BeitragVerfasst: Mittwoch 28. Juni 2017, 11:19 
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Hallo,
es sind beidseitig Parker Torqmotoren verbaut.
Links TL03601W1C0LACT
Rechts TL03601W1C1LABG
Mein Mechaniker ist bis Freitag in einer Fortbildung.
Hoffe das bis dann auch Brielmaier eine mögliche Lösung bereit hat.
Schläuche sind keine verbaut, alles starre Leitungen.
Ich habe immer noch das Gefühl, es liegt am Ölmotor, obwohl wir den schon getauscht haben.
mfG


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 Betreff des Beitrags: Re: Brielmaier
BeitragVerfasst: Freitag 30. Juni 2017, 08:52 
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Hallo!

Sofern ich den Plan richtig lese, sind auch die Ventile der beiden Hydromotore unterschiedlich eingestellt, bzw. teilen sie sich den Betriebsdruck von 210bar.
Links (!) 140bar, rechts 70bar. Hier wäre die richtige Reihenfolge und ggf. auch der Druck zu kontrollieren. Aus der Praxis kenne ich das Problem, daß sich besonders niedrige Drücke an DBV´s schwierig/empfindlich einstellen lassen, oder durch das Festziehen der Sicherungsmutter die Einstellung gleich wieder um ~5bar verringert wird.

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Brielmaier
BeitragVerfasst: Dienstag 4. Juli 2017, 07:09 
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Hallo!

Warum ist das so mit den unterschiedlichen Drücken?
Im Prinzip solle doch jeder Motor gleich viel antreiben?


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 Betreff des Beitrags: Re: Brielmaier
BeitragVerfasst: Mittwoch 12. Juli 2017, 13:09 
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Hallo,
bin wieder erreichbar, hatten Blitzschlag und hatten kein Internet und Telefon mehr!
Also, die Ventile, die unterschiedlich eingestellt sind, sind Lasthalteventile. Wenn du bergab fährst und anhalten willst, bremsen die das Rad ab. Wieso die unterschiedlich eingestellt sind weis ich auch nicht. (Nicht einmal mein Mechaniker!)
Am Freitag kommt er mit einer neuen Maschine vorbei. Dann wird ein Teil nach dem andern mit der Neumaschine getauscht und wieder Probe gefahren. Hoffe so dem Fehler auf die Spur zu kommen!
mfG


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 Betreff des Beitrags: Re: Brielmaier
BeitragVerfasst: Donnerstag 13. Juli 2017, 12:19 
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Hallo!

Die beiden angesprochenen Ventile werden jeweils durch ein Rückschlagventil umgangen. Ich kann aber nicht zweifelsfrei erkennen, in welche Richtung.
Wäre es bitte möglich, den Plan nochmals in besserer Auflösung (bis 1200 Pixel) und eventuell als JPG-Datei hochzuladen?

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Brielmaier
BeitragVerfasst: Donnerstag 13. Juli 2017, 13:50 
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Hallo hoffe dieser Plan ist besser!


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 Betreff des Beitrags: Re: Brielmaier
BeitragVerfasst: Freitag 14. Juli 2017, 11:59 
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Hallo!
Der Mechaniker war heute mit einer Neumaschine bei mir und - haltet euch fest, das Ruckeln war auch bei der Neumaschine feststellbar, zwar nicht in dem Ausmass aber doch deutlich spürbar! Wir tauschten die Motoren, (links, rechts) das bewirkte, dass die Maschine verkehrt rum lief, also mit Vorwärtsgang retour. Das Ruckeln wurde bei getauschten Motoren sogar beidseitig spürbar. Wir tauschten noch Lasthalteventile und Steuerventile mit Neumaschine ... ohne Erfolg. Der Mechaniker nimmt nun wieder Kontakt mit Brielmaier auf.

Meine Meinung: der Fehler liegt bei den Ölmotoren, genauer gesagt ein Konstruktionsfehler! Bei schneller Fahrt, mit wenig Belastung ist das kaum spürbar. Die meisten Landwirte hinterfragen wohl solche Erscheinungen gar nicht und schauen dies als normal an.

Gruss Norbi


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 Betreff des Beitrags: Re: Brielmaier
BeitragVerfasst: Freitag 14. Juli 2017, 14:06 
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Hallo!

Danke für den lesbaren Hydraulikplan ... ;)
Wie ist Deine Maschine in Bezug auf die Ventile 5.1/5.2 sowie 8.1/8.2 ausgestattet?
Die Lasthalteventile (schematisch wie Druckbegrenzungsventile dargestellt, nur der Pfeil weist in die andere Richtung) haben einen Steuereingang (sonst müßten ja die Motore gegen Druck arbeiten), wo "1/16 NPTF Düse möglich" vermerkt ist. Habt ihr in diese Richtung irgendwelche Test´s (andere Düse) unternommen?
Meine Überlegung geht dahin, daß sich möglicherweise die Druckhalteventile selber aufschaukeln. Die Steuerleitung von Ventil 10 liegt am Eingang des rechten Hydromotors, bei Last fällt dort eventuell der Druck so stark ab, daß sich das Lasthalteventil aktiviert, was wiederum zu einem Druckanstieg führt.
Ihr könntet auch beim Hersteller Rückfrage halten, was passieren würde, wenn man beide Steuerleitungen der Lasthalteventile am Eingang der Hydromotore (jetzt ist dort nur Ventil 9 angeschlossen) anschließen würde.
Du hattest ja bereits mehrere Brielmaier-Maschinen, die derartige Probleme nicht hatten. Hättest Du bitte eventuell auch von diesen einen Hydraulikplan?

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Brielmaier
BeitragVerfasst: Freitag 14. Juli 2017, 21:23 
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Hallo
Sehe kein grosser Unterschied zwischen den Plänen.
5.2 und 5.3 sind Ventile, die öffnen oder schliessen, wenn Pumpe 2 oder 3 oder beide das Öl zum Fahren liefern. Glaube nicht, dass es an diesen fehlt, da es das Ruckeln in allen Fahrstufen gibt, nur bei langsamer Fahrt besser spürbar ist.
8.1 und 8.2 teilt den Ölstrom stufenlos auf die Räder, haben wir getauscht, kein Erfolg.
Der Lasthalteventil Pfeil zeigt von Richtung Pumpe zum Tank, ist meines Erachtens richtig.
Der Zugang "1/16 NPTF öffnet das Lasthalteventil, Düse ist hier keine verbaut.
Wenn ich auf der Zeichnung das Überdruckventil 1 anschaue, ist das mit 200 bar beschriftet, gemessen haben wir 280bar.
Dieser Druck sei bei der neueren Generation normal.
Mein Mechaniker sagte, er habe schon schlecht eingestellte Neumaschinen erhalten, deren Druck über 300bar lag!!
Wenn sich Lasthalteventil 10 aufschaukeln würde, dann würde ja das rechte Rad ruckeln!
Anders anschliessen ist fast nicht möglich. Die Ventile sind auf einem Aluminium Block verarbeitet, also keine aussenliegenden Leitungen, alles gebohrt.
Gruss Norbi


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 Betreff des Beitrags: Re: Brielmaier
BeitragVerfasst: Samstag 15. Juli 2017, 09:35 
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Hallo!

Der einzige markante Unterschied dürfte das zusätzliche elektrisch betätigte Ventil für die Bremse sein. Während im alten System der Bremszylinder öffnet, sobald die Hydraulik unter Druck steht, muß bei der neuen Schaltung auch Spannung am Ventil anliegen, bzw. Strom fließen.
Apropos "Strom fließen": Wird dieses Ventil automatisch gesteuert, oder gibt es einen eigenen Schalter für die Bremse?
Mit dem "Pfeil" beim Lasthalteventil meine ich den Pfeil oben bei der "Feder". DBV = Pfeil nach oben/vom Ventil weg, Lasthalteventil = Pfeil nach unten/zum Ventil. Das wird so schon seine Richtigkeit haben.
Aber: Wurde die Einstellung der Lasthalteventile schon einmal überprüft? Eventuell sind sie ja so "gut" wie das DBV eingestellt ... ;)
Viel mehr wird man eh nicht testen können, eventuell einmal schauen, ob die Bremse ganz öffnet, und auch geöffnet bleibt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Brielmaier
BeitragVerfasst: Sonntag 16. Juli 2017, 08:23 
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Hallo
Bremse öffnet, wurde kontrolliert. Das Ventil der Bremse wird aktiviert, entweder wenn man den Totmanngriff loslässt oder einige Sekunden nach dem keine Fahrpumpe aktiviert ist. Bei einem Getriebe würde man sagen, kein Gang eingelegt.
Die Lasthalteventile haben wir geöffnet (Feder entspannt) nachher wieder gleiche Umdrehungen geschlossen. Kein Unterschied!

Was noch zu sagen ist, das beim 13PS kleinere Ölmotoren verbaut sind. Das war auch der Schwachpunkt dieser Maschine. Da kam es öfter zu Achsbrüchen.

Wenn ich die Funktion des Ölmotors richtig verstehe, wird ja das Öl von einer Kammer in die andere gedrückt. Beim Übergang in die nächste Kammer, wenn das Öl abgeschnitten wird, könnte ja ein kleiner toter Punkt entstehen. (bin kein Mechaniker, ist nur eine Vermutung) Wenn es so ist, bleibt die Frage, wieso läuft der Rechte normal und ruckelt nicht?

Gruss Norbi


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 Betreff des Beitrags: Re: Brielmaier
BeitragVerfasst: Sonntag 16. Juli 2017, 13:23 
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Hallo!

Bisher habe ich nur Hydrostaten mit Taumelscheibe bis ins Detail zerlegt, daher kenne ich die Funktionsweise der Orbitalmotoren nicht wirklich. Wenn ich mir aber die Bilder so wie hier anschaue, so sollten immer mehrere Kammern in unterschiedlichen Stadien unter Druck stehen.
Meiner Meinung wird das Ruckeln durch Druckschwankungen, insbesonders im Rücklauf, ausgelöst.
Ihr könntet daher noch versuchsweise ein Manometer in die Rücklaufleitung des linken Motors einbauen und dieses bei Fahrt unter Last beobachten.

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Brielmaier
BeitragVerfasst: Sonntag 16. Juli 2017, 15:49 
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Hallo
warte Bericht von Brielmaier ab.


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 Betreff des Beitrags: Re: Brielmaier
BeitragVerfasst: Montag 17. Juli 2017, 06:56 
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Hallo!

Hmm, im ersten Beitrag wurde erwähnt:
Der Öl Motor wurde getauscht. Keine Besserung
Ventile wurden vertauscht - keine Besserung - Problem wanderte nicht mit
Also was kommt als nächstes in Frage?
(Da gibt es eine Menge Ventile, was ich gerade gesehen habe....)
Ich glaube nur so könnte man sich Schritt für Schritt durcharbeiten :bier:


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 Betreff des Beitrags: Re: Brielmaier
BeitragVerfasst: Freitag 21. Juli 2017, 18:00 
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Hallo!

Am Rande erwähnt:
Es könnte sein, dass auch der neue Öl-Motor eine Niete ist.
Ich ließ einmal einen Lenkservostat überprüfen - war kaputt - die Fachfirma bestellte mir einen Neuen.
Der Meister spannte das neue Ding auch auf seinen Prüfstand - siehe da - arbeitet nicht richtig :schwitz:
Dann nochmals einen Neuen bestellt - überprüft - alles prima :klatsch:

Hätte der Meister den ersten neuen Servostat nicht geprüft, wäre ich nie auf den Fehler draufgekommen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Brielmaier
BeitragVerfasst: Montag 24. Juli 2017, 15:55 
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Hallo
Habe bis jetzt noch keine Rückmeldung seitens Brielmaier!
Aber nochmals: Die neue Maschine hatte das Ruckeln auch!!! nur nicht so stark.
Ich denke, dass ich da nicht der einzige bin. Wenn ein Bauer nicht im extremen Gelände unterwegs ist oder sich denkt, das ist halt so, kriegt Brielmaier keine Meldung.
Nebenbei, ist ja auch die Ehrlichkeit unserer Landmaschinenhändler zu bezweifeln. Wie oft holte ich Ersatzteile für Maschinen und ich musste hören: "Das haben wir noch nie gehabt, du bist der erste!" An diesen Spruch hab ich mich gewöhnt und das bei verschiedenen Händlern.
Gruss Norbi


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 Betreff des Beitrags: Re: Brielmaier
BeitragVerfasst: Samstag 29. Juli 2017, 11:35 
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Hallo!

Hmm, also hast du noch immer keine Antwort bekommen?
Also, sehr schwach von so einer Firma! Sollte schon angesehen werden dieses Problem...


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 Betreff des Beitrags: Re: Brielmaier
BeitragVerfasst: Mittwoch 9. August 2017, 13:42 
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Hallo,
warte immer noch auf Antwort wie es weitergeht. Habe im Moment auch keine Zeit nachzufragen, mähen kann ich ja.
Weis nicht, ob ich den Händler noch berücksichtige, wenn das Problem behoben ist.
mfg


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 Betreff des Beitrags: Re: Brielmaier
BeitragVerfasst: Samstag 21. Juli 2018, 13:43 
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Hallo zusammen
es ist fast ein Jahr vergangen und ihr fragt euch sicher, was ist inzwischen gelaufen.
Im Frühling bekam ich ein Anruf vom Händler, der sagte, er habe mich nicht vergessen, eine Lösung sei in Sicht. Bis Juni ging nichts mehr, bis ich beim Händler und Brielmaier persönlich nachfragte.
Der Händler probierte noch die neue Software zu installieren, um das Problen zu lösen, aber wie vermutet ohne Erfolg!
Dann das Mail von Brielmaier:

"Die Messungen bei uns im Hause haben eindeutig ergeben, dass das ruckeln durch zu eine zu geringe
Ölmenge verursacht wird.
Für die Abhilfen gibt es nur 2 Möglichkeiten, entweder einen anderen Drehzahlbereich mit einer höheren
Ölmenge wählen, alternativ wäre es auch denkbar grössere Motoren einzubauen um die Ölmenge zu erhöhen. "

Mit anderen Worten, schneller fahren, oder grössere Ölmotoren! Wer diese bezahlt, ist noch offen!
Im extrem steilen Hang ist wohl schneller fahren eine schlechte option!

In der Zwischenzeit habe ich noch andere Brielmaier Vertreter kontaktiert und siehe da, bei einem kam die Antwort:
Brielmaier hat ein Problem, dass ihnen bekannt ist. (man erinnere sich, mir wurde am Anfang immer gesagt ich sei der Einzige)
Ein anderer Händler, der auf seiner Webseite von langen Probefahrten und Vergleichsmaschinen berichtet:
"Ich hatte nichts über das Problem geschrieben, damit wir keinen Ärger mit dem Importeur bekommen."
"Sie haben das richtig erkannt. Dieses Problem kennen wir leider."
"Es freut mich grundsätzlich, dass wir doch nicht die Einzigen auf dieser Welt sind, welche sich mit
dieser Problematik befassen."
"Wir hatten alles kontrolliert und nichts aussergewöhnliches feststellen können."
"Grundsätzlich hat jeder Hydraulikmotor mit gleicher oder ähnlicher Bauart eine Mindestdrehzahl.
So zum Beispiel 10 Umdrehungen pro Minute."
"Noch nicht geklärt ist, ob die Radnabenmotoren durch die viel zu geringe Drehzahl Schaden nehmen
und eventuell bei der Ölverteilung Verschleiss zeigen."

Dann noch eine interessante Mail von meinem Händler, als ich ihm schrieb er solle bei Brielmaier mehr Druck machen:
"Ich kann nicht zu viel Druck machen, ich muss ja die nächsten Jahre mit ihm zusammenarbeiten!"

Das ist doch ein bisschen bedenklich, wie sich die Vertreter vor Brielmaier und den Importeuren fürchten!
Bin gespannt, ob Brielmaier noch mit ner Lösung kommt und wer die bezahlen soll?

mit freundlichen Grüssen


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 Betreff des Beitrags: Re: Brielmaier
BeitragVerfasst: Samstag 18. August 2018, 12:04 
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Hallo
Ich denke, das ist der Höhepunkt meines Problems! Mein Händler brachte mir nun einen Vorführ Brielmaier mit grösseren Ölmotoren. (Alte 360ccm, neue 530ccm) Das Problem besteht nach wie vor!!

Nun werde ich auch noch beschuldigt, ich sei Schuld, dass sie die Ursache so lange nicht gefunden haben! Ich hätte ihnen mitteilen müssen, dass die Vorgängermodelle das gleiche rukkeln aufweisen. Er hätte testfahrten mit älteren Maschinen gemacht und die zeigten das gleiche und dies sei eine Eigenschaft, nicht ein Fehler!
Vor 3 Jahren, oder inzwischen bald 4 Jahren, wurde noch abgestritten, dass mein Mäher rukkelt, jetzt tun es plötzlich alle!!!
Brielmaier bleibe dran, habe aber andere Prioritäten!

Inzwischen habe ich ausfindig gemacht, dass andere Firmen auch das gleiche Problem hatten und von Parker auf EATON Motoren gewechselt haben. Die sollen eine andere Geroller-konstruktion aufweisen und dadurch bessere Eigenschaften aufweisen!
Die Hoffnung stirbt zuletzt!


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 Betreff des Beitrags: Re: Brielmaier
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Hallo!

Danke für die "Hintergrundinformationen" ... ;)

Wenn das Problem tatsächlich bauartbedingt ist, so denke ich nicht, daß es sich durch größere Ölmotoren beseitigen läßt. Eher verstärkt es sich mit dem Schluckvolumen.

Eine ganz andere Überlegung:
(Für mich ist noch immer nicht ganz klar, ob das Ruckeln nicht auch durch Druckschwankungen ausgelöst werden könnte ... :gruebel: )
Bei diversen Traktoren, etwa Steyr, ist in der Druckleitung (!) der hydraulischen Lenkung ein Behälter verbaut (Beispiel), der Vibrationen und Stöße unterbinden soll.
Da mittlerweile schon allerhand versucht wurde, könnte man eventuell auch Tests in diese Richtung durchführen. Vielleicht auch mit einer Stickstoffblase - Stichwort Schwingungstilgung Frontlader ...

Gruß F

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