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 Betreff des Beitrags: Einspritzpumpe Lucas CAV einstellen
BeitragVerfasst: Dienstag 21. Oktober 2014, 08:42 
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Hallo

Bei meinem MF mit Perkins 4.236 Motor wurde ein Turbolader aufgebaut. Funktioniert einwandfrei soweit. Nur ohne entsprechende Anpassung der Einspritzmenge ergibt sich bislang net viel Effekt. Es handelt sich um eine Lucas CAV ESP (siehe Bild). Mir geht es nur um eine moderate Anpassung der Menge, sodass einerseits die Aktion mit dem Turbo etwas bringt, aber andererseits der Motor nicht überfüttert wird.

Frage: Kann ich das selber machen bzw. wie gehe ich hier richtig vor?

jonny


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BeitragVerfasst: Dienstag 21. Oktober 2014, 12:51 
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Hallo & Willkommen!

Ja, das ist möglich, wenngleich man mit einer gewissen Vorsicht darangehen sollte, um die bestehende korrekte (!) Einstellung dabei nicht unkontrolliert zu verändern. Eine völlige Neu/Grundeinstellung ist nämlich ohne entsprechendes Equipment nicht realisierbar.

Vorarbeiten:
Benötigtes Wekzeug bereitlegen, Traktor gegen versehentliches Starten sichern, die vordere Riemenscheibe an der Kurbelwelle zugänglich machen, um an der dortigen großen Mutter eine Nuß oder einen Schlüssel ansetzen zu können. Bei verbauter Frontzapfwelle eventuell eine Gripzange an der Verbindungswelle aufspannen. Es sollte möglich sein, den Motor exakt in eine Stellung zu drehen, und ihn dort zu blockieren.
Ggf. Dieselzufuhr abdrehen, ein Gefäß unter die Einspritzpumpe stellen, und den Deckel an der Längsseite (welcher üblicherweise verblombt ist ... ;) ) abnehmen. Darauf achten, die Korkdichtung nicht zu beschädigen. Es kommen einen dabei gut ein halber Liter Diesel entgegen ... :mrgreen:
Nun wird durch diese Schaulochöffnung der Rotor sichtbar. Es ist empfehlenswert, vor der Veränderung ein Foto mit den Einstellungsmarken zu schießen.
Das Ganze sollte so ähnlich aussehen:
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"1" markiert den Flansch für die Welle vom Fliekraftregler, auf die der Rotor aufgesetzt ist, und die den Zugang zur hinteren Schraube behindert.
"2" ist eine der beiden Schrauben, die es zu lockern gilt.
"3" ist der eigentliche Rotor, der im eingebauten Zustand fast vollständig durch den Nockenring verdeckt wird.
"4" ist besagte Einstellscheibe.
"5" ist auch eine Einstellscheibe, diese ist aber von außen nicht zugänglich. Deshalb ist es wichtig, nicht am Rotor zu drehen, wenn die Schrauben gelockert sind, da sich sonst eventuell diese Scheibe verstellen könnte (!).

Das wäre es für´s Erste, zur eigentlichen Einstellung später mehr, wenn ich Bilder vom Rotor gesehen habe.

Hast Du einen automatischen Drehmomentschlüssel? Es wäre vielleicht nicht schlecht, zu prüfen, mit wieviel Kraft die Rotorschrauben angezogen waren. Mit einen normalen Drehmomentschlüssel ginge das ja leicht ... ;)

Gruß F

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BeitragVerfasst: Montag 27. Oktober 2014, 13:21 
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Hallo

Habe ESP offen, hier ein Bild davon (hoffe man sieht genug).
Da die Kurbelwellen-Riemenscheibe bei mir nicht zugänglich ist, habe ich zum Weiterdrehen des Motors ein Hinterrad aufgebockt, größten Gang eingelegt und kann somit am Reifen weiterdrehen und einfach blockieren durch Handbremse. Zum Lockern der Schrauben benötigt man SW 8 Schlüssel.

Wie gehe ich weiter vor?

jonny


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BeitragVerfasst: Montag 27. Oktober 2014, 15:21 
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Hallo!

Sehr schön!
Den Pfeil am Rotor kann ich zwar jetzt nicht erkennen, macht aber nichts, möglicherweise wird es eh notwendig, Richtung und Stärke der Verdrehung durch Versuche zu ermitteln ... ;)
Also, Deckel ist offen, und der Rotor steht in der am Bild gezeigten Stellung. Dann wird der Motor um eine Kurbelwellenumdrehung gedreht, damit die "hintere" Schraube erreichbar wird. Jetzt diese lockern. Die Schrauben wirklich nur lockern, und versuchen, die Kraft möglichst nur auf den Drehpunkt der Schrauben auszuüben. Sowohl beim Lockern, als auch beim Festziehen.
Die "hintere" Schraube ist also jetzt locker. Danach die Kurbelwelle um eine Umdrehung weiterdrehen, sodaß einerseits die Kerbe gut sichtbar, und andererseits die "vordere" Schraube erreichbar wird. Den Motor jetzt blockieren, damit sich die Kurbelwelle nicht mehr drehen kann. Die vordere Schraube lockern. Dann einen passenden Schraubenzieher oder dgl. in die Ausnehmung der Einstellscheibe halten (grüne Markierung). Nur anhalten, nicht drücken.
Verdreht wird die Scheibe durch leichtes Klopfen mit einen Schlüssel oder ähnlichem an den Schaft des Schraubenziehers in die entsprechende Richtung (roter Pfeil).
Wenn die gewünschte Veränderung hergestellt ist, die "vordere" Schraube mit dem angegebenen Drehmoment festziehen. In Deinen Fall ist der Knick- und Knackpunkt 20,6Nm. Die Blockade am Motor lösen, 360° drehen, und die "hintere" Schraube festziehen. Ggf. noch jeweils eine weitere Umdrehung weiterdrehen, und das Anzugsmoment der Schrauben prüfen.
Deckel wieder drauf, und gründlich (!) entlüften. In die Einspritzleitungen sollte bis jetzt keine Luft gelangt sein, und auch jetzt nicht gelangen.
So, und jetzt wird es spannend. Der Testlauf und die erste Testfahrt steht an. Berichte bitte mal über den Verlauf, und ob der gewünschte Effekt bereits eingetreten ist.

Gruß F

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BeitragVerfasst: Dienstag 28. Oktober 2014, 08:58 
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Hallo

Gleich vorweg: Operation durchgeführt, Operation gelungen!!! :njet:

Also zum Ablauf: Deckel der ESP aufgemacht, alles so vorgefunden wie du beschrieben hast, Rotor sieht ganz genauso aus wie auf dem Bild. Schraubenschlüssel SW 8 ist erforderlich. Beide Schrauben gelöst (hintere zuerst) und dann die Scheibe „nach unten“ verstellt. Schrauben mit Drehmoment angezogen (siehe Bild), ESP zugemacht, entlüftet, Probefahrt…Tja Effekt: hab Traktor testweise unseren Hausberg hochgejagt und er ist spürbar schlechter gegangen…somit hab ich gewusst, dass die Scheibe offensichtlich in die andere Richtung verstellt gehört …so, die Aktion wiederholt und Scheibe in die andere Richtung verstellt „nach oben“…Traktor wieder Berg hochgejagt….siehe da: Traktor zieht merklich besser!!! … konnte unseren Hausberg mit höchstem Gang raufdüsen...sitze gefühlt auf einem anderen Traktor und der Turboladeraufbau hat den gewünschten Effekt gebracht!!!

Freu mich schon auf die ersten Einsätze :D

Vielen Dank für deine kompetente Hilfe Fadinger!!! Super Forum hier!!! :klatsch:

jonny


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BeitragVerfasst: Mittwoch 29. Oktober 2014, 17:33 
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ohne Furcht und Tadel
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@jonny79
erzähl bitte mehr über das Nachrüsten des Turbos!
Hast du die Verdichtung reduziert?
Welcher Turbo ist eingebaut?

Ich träume schon lange davon, meinen 1450´er Lindner auf Turbo umzubauen :klatsch:


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BeitragVerfasst: Donnerstag 30. Oktober 2014, 13:28 
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Hallo

Also folgende Vorgeschichte: Traktor ist ein MF 373-GT mit ursprünglich 70PS als Saugversion (4.236 Motor). Dem Vorbesitzer des Traktors (Bekannter von mir) war er etwas zu "brustschwach" und er hat sich einen Turbolader aufbauen lassen (Turbo ist ein KKK, Type kann ich dir ablesen)...sie haben aber an der Einspritzmenge (meines Wissens nach) nichts geändert und nur die Pumpe bissl verdreht (mehr Vorzündung)...somit war der Effekt minimal durch den TL ... ich habe ihm gesagt, dass er an ESP was machen muss, sonst bringt das Ganze net viel...meinen Rat hat er standhaft ignoriert und/oder er wollte ohnehin einen neuen Traktor (egal, gut für mich)...ich habe den gekauft, bin einige Zeit so gefahren damit und habe jetzt die Einspritzmenge angepasst und siehe da: Traktor geht unvergleichlich besser...werde ihn irgendwann bei Gelegenheit an eine Zapfwellenbremse hängen um zu testen :D

@felix1520: Den 3.152 Motor vom 1450er Lindner hat es mM eh als Turboversion auch gegeben (AT3.1524 in Lindner 1600 bzw. MF 363) ... somit sollte es hier auch Umrüstsätze geben, denke ich.

jonny


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BeitragVerfasst: Donnerstag 30. Oktober 2014, 16:48 
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@jonny danke für die Infos!

Ich suche schon lange nach einem "Umbausatz" für den 1450´er.
Dort und da lese ich auch von einem gelungenen Umbau ohne "Kit"

Was mich interessiert ist folgendes:
Welche Teile sind vom 48PS Perkins 3.152 unterschiedlich zur Turboversion im 1600´er Lindner?


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BeitragVerfasst: Mittwoch 17. Juni 2015, 19:11 
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stets bereit
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Hallo Zusammen

Der Einfachheit halber habe ich in diesem Beitrag gleich mal das Bild von der ESP kopiert.
Seit einiger Zeit ist bei meinem MF die ESP an der Welle, wo das Gasgestänge sitzt undicht. (Am Bild die rechte Welle)
Die Welle hat auch ein horizontales Spiel von ca. 2mm.
Kann man den Oberteil der ESP ohne größere Probleme abnehmen, um zu dem Dichtsatz zu kommen?
Der Dieselverlust ist schon ziemlich heftig und nach 2-3 Wochen Standzeit mußte ich ihn diese Woche anschleppen, da durch das Leck scheinbar etwas Luft in den Leitungen war.

Liebe Grüße aus dem Burgenland
Jürgen


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 Betreff des Beitrags: Einspritzpumpe Lucas CAV abdichten
BeitragVerfasst: Mittwoch 17. Juni 2015, 21:34 
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Hallo!

Die Gashebelwelle und auch die Abstellhebelwelle läßt sich mit relativ geringen Aufwand neu abdichten. Normal müssen lediglich jeweils zwei O-Ringe ersetzt werden. Am besten auch gleich die Abstellhebelwelle mitmachen, geht in einen Aufwasch. Eventuell besorgt man sich einen kompletten Dichtsatz, der kostet zB. hier nicht die Welt ... ;)
Gasgestänge und Stopzug aushängen, und die beiden Hutmuttern am Deckel abschrauben. Achtung, beim Abnehmen des Deckels kommt einem meist eine Ladung Diesel entgegen. Den Deckel vorsichtig anheben, und sich das Loch notieren, in welchen die Gasfeder am Reglerhebel eingehängt ist. Diese aushaken, dann kann der Deckel ganz abgenommen werden, und man kann die beiden Wellen zum Austausch der O-Ringe nach unten ausbauen.
Zusammenbau in umgekehrter Reihenfolge. Neue Deckeldichtung auflegen, die Gasfeder in der richtigen Position einhängen, und die Abstellstange so einstecken, daß sie der Zapfen am Exzenter der Abstellwelle betätigt. Ist etwas Fummelei, aber mit ein wenig Geduld machbar.
Die Hutmuttern werden bei einer Korkdichtung mit 0,35 Meterkilo (bei Klingerit 0,46mkp) angezogen. Nicht mit Gewalt anknallen, sonst geht es Dir so, wie dem Kollegen hier ... :mrgreen:
Betätigungsgestänge von Gas und Absteller wieder montieren, und die Einspritzpumpe vorschriftsmäßig entlüften. Dabei sollte sich bereits der Erfolg der Abdichtaktion zeigen, auch der Motor sollte danach ohne Probleme anspringen.
Hier gibt es das Spielchen mit einigen Bildchen.

Gruß F

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BeitragVerfasst: Donnerstag 18. Juni 2015, 21:09 
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Hallo Fritz

Habe eigentlich gerechnet, daß du mir auf meine Frage kompetent wie immer antwortest und Kompliment, sogar das Anziehungsdremoment der Muttern weißt du. Schön langsam wirst du mir ein bißchen unheimlich.
Werde mir einen Dichtsatz bestellen und die ESP so schnell wie möglich neu abdichten.
Bitte laß mir deine Adresse zukommen, es ist mir ein Bedürfnis, mich bei dir mit ein paar Flaschen Wein zu bedanken,
bei meiner letzten Anfrage hast du ja extra den Getriebedeckel von deinem alten Lindner abnehmen müssen und dabei die Dichtung zerstört.
Wäre mir echt ein Anliegen, eine Hand wäscht die Andere.

Liebe Grüße Jürgen


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BeitragVerfasst: Mittwoch 22. Juli 2015, 18:27 
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Grüß Gott, nach Österreich, besonders an Fadinger

Ich habe ganz aktuell das Einstellprocedere nach Fadinger, beschrieben am 27.10.2014, angewandt und kann sagen, dass dies ein totaler Erfolg an meinem MF wurde. Dies war der erste Besuch auf diesem Forum und schon hatte ich einen Treffer.

(Auslöser für das Suchen nach Abhilfe zur Beseitigung der Leistungsschwäche an meinem MF 595 war die Fahrt im Januar, mit einem Schlepper des selben Typs und des selben Baujahres, der nach subjektivem Empfinden 50% mehr Leistung hatte. Die EP an diesem Schlepper ist originalverplombt, sodass ich davon ausgehen konnte dass die Originaleinstellung vorhanden ist.) Seitdem suchte ich in Foren nach Optimierungstipps.

Nach diesen positiven Erfahrungen werde ich dieses Forum weiterhin gerne besuchen und natürlich gegebenenfalls möglichst gute Beiträge leisten. -( Fadingers Fachkenntnisse müsste man haben.)

Beste Grüße von Richard


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BeitragVerfasst: Montag 6. März 2017, 16:29 
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Hallo,ich hätte eine Frage.
Diese ESP ist in einem Perkins 4.108 eingebaut. Wie kann ich den Förderbeginn ermitteln?


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BeitragVerfasst: Dienstag 7. März 2017, 10:51 
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Hallo & Willkommen!

Mit einer statischen Messung zB. mit der Steigrohrmethode wird man bei dieser Pumpe nicht viel ausrichten, da auch entsprechendes Equipment (Adapter, ggf. Pumpe für Transferdruck, ...) nötig ist. Je nach Ausführung ist sonst der Förderbeginn verzerrt (automatischer Kaltstartbeschleuniger) oder gar nicht möglich (selbsttätiges Entlüftungsventil - kein Druckaufbau ohne Kopfventile).
Am aussagekräftigsten ist die dynamische Messung mit einer Stroboskoppistole mittels Piezosensor an der (metallisch blanken!) Einspritzleitung (des 1. Zylinders).
Aber Achtung, Förderbeginn und Einspritzzeitpunkt sind zwei Paar Schuhe! Der tatsächliche Einspritzzeitpunkt kann gegenüber dem Förderbeginn schon mal um 5° "nachgehen" ... ;)

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Einspritzpumpe Lucas Abdichten
BeitragVerfasst: Dienstag 22. August 2017, 22:00 
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Also meine Meinung zum Umstellen der Einspritzpumpe zwecks Leistungssteigerung selber machen - lieber zu Profi gehen, wo diese dann auch richtig eingestellt wird. Was hilft's wenn der Traktor zwar wieder zieht wie in jungen Tagen, er aber jahrelang mit dieser Einstellung unterwegs war. Alles eingelaufen, mit zu viel Diesel Einspritzung brauchst nicht nur mehr Sprit, sondern der Motor kann auch kaputt gehen, Kurbelwelle und dergleichen.
Wegen Abdichten der Lukas CAV Gasgestänge und Abstellzug welche O-Ring Größen braucht man dafür ? :|
Der Motor ist ein Perkins 3.152, welcher Dichtsatz passt dafür, ist das der was verlinkt ist der DP3 ?
Danke mal für Eure Hilfe
Joseph


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 Betreff des Beitrags: Re: Einspritzpumpe Lucas Abdichten
BeitragVerfasst: Mittwoch 23. August 2017, 07:12 
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Hallo!

Oh, der 3.152, ja der geht sehr gut, ein guter Mechaniker hat ihn mit mal etwas hochgedreht, er sagte er macht nur soviel, dass er etwas spritziger ist, und das passt auch so, weil wirklich gemartert wird er ja nicht :klatsch:

Hmm, ich habe da einfach mal was passendes aus dem O-Ring Koffer genommen und fertig.
Wenn die Wellen schon etwas mehr Spiel haben, dann kannst das O-Ring-Tauschen vergessen, da muss ein neuer oder reparierter Deckel her....

PS: hast du den Traktor selbst hochgedreht?
Wie geht das bei dieser Pumpe?
Gruß


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BeitragVerfasst: Mittwoch 23. August 2017, 19:09 
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Ich habe an der Einspritzpumpe nichts gemacht, diese ist noch im Auslieferungszustand, bin in Anbetracht des Alters mit der Leistung zufrieden.
Aber es wird immer über Tuning und Leistungssteigerung geschrieben aber mit dem Problem der Undichtheit der 2 Regler (Abstell und Gaszug) nur das es gleich mitgemacht werden soll.
Darum auch meine Frage nach der O-Ring-Größe und des Dichtungssatzes.
Mfg Joseph


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BeitragVerfasst: Freitag 1. September 2017, 14:16 
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Hallo!

Ja, es ist der verlinkte Dichtsatz für Lucas/CAV-DPA-Einspritzpumpen, die O-Ringe messen (glaube ich - daher ohne Gewähr) 5 x 2mm.

Selber einstellen ist schon OK, man sollte aber wissen, was man macht. Entscheidend dafür ist neben dem Kostenfaktor auch der Umstand, daß die Pumpe nicht ausgebaut werden muß.
Ich habe zumindest ebensoviel Vertrauen in die eigene Arbeit, als ins Werk so macncher "Profis" ... ;)
Natürlich ist es nicht möglich, eine komplett zerlegte/hoffnungslos verstellte Einspritzpumpe ohne Prüfstand neu einzustellen.

Gruß F

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BeitragVerfasst: Donnerstag 7. Juni 2018, 13:48 
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Hallo, mein Anliegen paßt vielleicht nicht ganz genau zum Thema, aber es geht auch um die gleiche CAV ESP (im obersten Bild) (in einem MF165 Trecker verbaut). Sparsam, wie ich nun mal bin habe ich mir mal ein paar gebrauchte Kanister angeschafft, um darin Diesel zu bunkern, denn ich kann mit dem Trecker nicht zur Tanke fahren (keine Zulassung und außerdem zu weit weg).
Beim Dieselnachfüllen ist mir mal aufgefallen, daß mit dem letzten Schluck ein wenig brauner Bodensatz mit in den Tank gespült wurde.
Ich dachte - wahrscheinlich Rost, aber dazu haben wir ja Filter. Leider mußte ich vor einer Weile feststellen, daß dieses braune Zeugs - was, wie ich nicht hoffe - doch nicht etwa von Heizölzusatz stammen könnte - durch beide Dieselfilter hindurch bis in den Einlaß der ESP durchgekrochen ist. Der ESP-Einlaß war also verstopft, der Motor ging aus ... Alle Filter gewechselt, Dieseltank gespült (so gut es geht), dann fuhr der Trecker wieder - scheinbar ohne Probleme. Eines Tages - alles lief gut - nach der Arbeit normal abgestellt - und morgens geht nichts mehr.
Von jetzt auf gleich, ohne jede Ankündigung fördert die Pumpe nicht mehr. Die 4 Hochdruckleitungen ab - Anlasser drehen lassen - es kommt kein Tropfen.
Oberen Deckel runtergenommen und entleert, gespült, Mengenversteller herausgezogen, gereinigt. Hinteren Deckel (Einlaß) abgenommen, gereinigt (da war übrigens kein Filter drin), Auslässe abgeschraubt, einfach alles, was von außen zugänglich ist.
Aber - es bleibt dabei - nach Zusammenbau das gleiche Verhalten - kein "Output".
Meine Frage - wo könnte hier die Verstopfung sein, denn um eine solche wird es sich wohl handeln ? .... und was müßte/könnte hier wie demontiert werden, um die Sache wieder zum Laufen zu bewegen ?
Viele Grüße von der Ostsee


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BeitragVerfasst: Donnerstag 7. Juni 2018, 16:49 
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Gleich drei grundsätzliche Fragen:
Transferdruck ist vorhanden?
Der Absteller geht ganz zurück?
Die Rücklaufleitung der ESP ist frei?

Was passiert beim Startversuch, wenn die obere Entlüftungsschraube (am Deckel mit den Hebeln) etwas gelockert wird?
Wenn auch dies keinen Erfolg bringt, die untere Entlüftungsschraube lockern und starten. Wenn die Flügelzellenpumpe ausreichend fördert, muß ein kräftiger Dieselstrahl austreten.
Wenn nein ... dreht die Flügelzellenpumpe?
Wenn nein ... eventuell Rotor abgeschert, wenn ja, vielleicht ein Problem beim Druckregelventil.
Fördert die Pumpe nicht, obwohl Transferdruck vorhanden und die Rücklaufleitung frei ist, ist möglicherweise der Abstellmechanismus (unter dem Deckel mit den Hebeln) verklemmt oder kaputt.
Siehe dazu auch meine obige Antwort an "Jürgen" zum Abdichten der Gashebelwelle.

Zum "Bodensatz" in den Kanistern:
Es könnte sich dabei um "Dieselpest" handeln.
Dazu eine Empfehlung von mir: Zweitaktöl beimischen ... ;)
Nach Problemen ab etwa 2008 mache ich das seit sechs Jahren beim Tankstellendiesel, seit drei Jahren generell, und bin seitdem nie mehr gestanden.
Hintergründe dazu: Dem Diesel Zweitaktöl beimischen ...

Gruß F

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BeitragVerfasst: Freitag 8. Juni 2018, 13:21 
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Hallo!

Eine kurze Rückmeldung wäre super, damit ich weiß, ob der Beitrag überhaupt gelesen wurde ... ;)
Meine Vermutung ist dahingegend, daß der Defekt beim Abstellen eingetreten ist, bzw. durch den letzten Abstellvorgang ausgelöst wurde.

Gruß F

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BeitragVerfasst: Sonntag 10. Juni 2018, 16:40 
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Oh vielen Dank für die schnelle, nette Rückmeldung - also erst mal die ersten 4 Fragen sind mit "ja" zu beantworten.

Ich habe mal zum besseren Verständnis (für mich als Laien) ein paar Bilder angehängt:

- das letzte Bild zeigt (roter Pfei)l daß die entsprechende Scheibe sich dreht.
Dazu hätte ich gleich noch eine Frage - was für eine Schraube bezeichnet der gelbe Pfeil, wie müßte Sie stehen
(sie war fest reingedreht)

- das erste Bild zeigt den Inhalt vom Einlaßventil, (dessen Kolben übrigens fest saß). Darunter rot eingerahmt
ist ein Teil, welches ich leider nicht zuordnen kann. Es hat sich in meiner Diesel-Auffangschüssel unter der Pumpe angefunden.
wo es herstammt habe ich leider nicht mitbekommen und auch in der Explosionsdarstellung der Pumpe kann ich es nicht identifizieren.

- das zweite Bild zeigt die Unterseite der Pumpe, (wo sich nur zwei Verschlußschrauben befinden), möglicherweise kam das fragliche Teil mit einem Dieselschwall da herausgespült.

Pumpe zusammengebaut (ohne übriges Teil), beim Startversuch kommt Diesel aus der unteren Entlüftungschraube (innen wird Druck aufgebaut), wenn man länger drehen läßt, nimmt der Strahl aber ab und geht dann in ein eher leichtes Plätschern über.
Hinten an den Leitungen zu den Einspritzdüsen kommt nichts an - wie gehabt.

Der Typ ist übrigens DPA3240698

Vielen Dank und viele Grüße


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BeitragVerfasst: Sonntag 10. Juni 2018, 20:59 
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Hallo!

Soweit so gut (oder schlecht) ... :|

Nur zur Klarstellung:
Der Kolben vom Druckregelventil ist am Bild nicht zu sehen, er befindet sich in der Hülse oberhalb des fraglichen Teils?
Zum Entlüften wurde immer nur die kleine eigentliche Entlüftungsschraube geöffnet, nicht aber die gesamte Schraube gelockert, die ja (auch) den Rotorkopf fixiert?

Die gelb markierte Schraube, bzw. die dort befindliche Bohrung ist eigentlich für ein (elektrisches) Abstellventil. Eventuell gehört das fraglichen Teil zu diesem Ventil oder ist ein Bruchstück davon.
Dieses Ventil dient wie gesagt zum Abstellen ... :!:
Eventuell bringt folgendes Bild etwas mehr Klarheit, ich habe das Teil, welches ich vermute, markiert.
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Gruß F

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BeitragVerfasst: Dienstag 26. Juni 2018, 22:23 
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... der Trecker läuft nun endlich wieder ....
(das vorher nichtzuzuordnende Teil hat nun doch wieder seinen Platz gefunden hinter dem Ring der Flügelzellenpumpe in einem Extraloch, wo es von dieser ominösen spitzen Schraube in seiner Lage verschoben wird ...)
ich habe dann doch mal das ganze Hochdruckteil rausgekriegt und zerlegt - und siehe da: total verkeimt.
ich nehme mal stark an "Dieselpest" (siehe letztes Bild) oder was könnte dieser Latex-artige abblätternde von durchsichtig bis braune
Dreck denn sonst sein ?!
Bilder sagen mehr:

Vielen Dank für die freundliche Hilfe


Dateianhänge:
Dateikommentar: hier kann beim Zusammenbau eigentlich nichts schiefgehen man sieht, die beiden Rollen, deren seitlicher Hub dann später durch zwei (gemeinsam) einstellbare Bleche begrenzt werden
P1010853a.JPG
P1010853a.JPG [ 69.46 KiB | 726-mal betrachtet ]
Dateikommentar: da liegt die ganze Bescherung - die beiden Kolben der Hochdruckpumpe waren festgeklebt. Die werden nur vom Vordruck des Diesels auseinandergedrückt, (keine Feder oder so) - deshalb müssen sie also ganz leichtgängig sein ...
P1010851a.JPG
P1010851a.JPG [ 58.77 KiB | 726-mal betrachtet ]
Dateikommentar: zum Zerlegen muß die hintere Schraube ab, am besten mit einem passenden Blech im Schraubstock eingespannt .. Vorsicht - Gewinde kann mal Links- mal Rechts- sein, je nach Drehrichtung der Pumpe.
P1010855a.JPG
P1010855a.JPG [ 27.78 KiB | 726-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Rotorkopf von vorn - man sieht, beim Einbau ist kein verdrehen möglich
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P1010848a.JPG [ 58.9 KiB | 726-mal betrachtet ]
Dateikommentar: Rotorköpfe, einmal wie er sein sollte, einmal wie er bei mir aussah.
P1010839a.JPG
P1010839a.JPG [ 40.86 KiB | 726-mal betrachtet ]


Zuletzt geändert von max07 am Dienstag 26. Juni 2018, 22:41, insgesamt 1-mal geändert.
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BeitragVerfasst: Dienstag 26. Juni 2018, 22:29 
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der Vollständigkeit halber noch ein Blick ins Pumpengehäuse ..


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Dateikommentar: der Pfeil zeigt die Drehrichtung (dieser) Pumpe, wenn man genau hinschaut sieht man, der Ring mit seinen 4 Ausbuchtungen liegt nicht genau gerade im Gehäuse sondern etwas in Drehrichtung geneigt - dieser Ring kann also falsch herum eingebaut werden!
P1010858a.JPG
P1010858a.JPG [ 101.46 KiB | 722-mal betrachtet ]
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BeitragVerfasst: Mittwoch 27. Juni 2018, 10:24 
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Hallo!

Danke für die Rückmeldung und die Bilder!

Das fragliche Teil steckt also an der markierten Stelle - vielleicht wäre die Pumpe bereits für ein elektrisches Abstellventil vorbereitet, und die "ominöse spitze Schraube" dient nur als "Dummy"?
Wie Du bereits sagst, werden die Plunger des Hochdruckteils nur durch den Transferdruck auseinandergedrückt/befüllt. Dazu müssen sie nicht nur leichtgängig sein, es muß auch eine entsprechende Druckdifferenz zwischen Transferdruck und Pumpeninnendruck (!) herrschen. Ist der Pumpeninnendruck annähernd so hoch wie der Transferdruck (Rücklauf nicht frei), funktioniert die Pumpe ebenfalls nicht.

Gruß F

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