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 Betreff des Beitrags: Starten T84 (18er Steyr)
BeitragVerfasst: Dienstag 29. März 2011, 19:48 
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Hallo Forum,

also seit einiger Zeit habe ich ein komisches Startgeräusch. Wenn ich nach dem Vorglühen den Hebel weiterdrücke dann kommt 2 sekunden lang ein Quietscher. Hab mal "gelauscht" wo das so herkommen könnte. Ist der Bereich Starter - Wasserpumpe. Kann es sein dass es da ein Lager erwischt hat? Kann man sowas selber reparieren?

Und nun zur zweiten Problematik: In letzter Zeit kommt es vermehrt vor dass ich nach dem Vorglühen den Schalter nicht weiterdrehen kann. Loslassen und wieder probieren, dann funktionierts. Wird immer Ärger. Kann man das Teil zerlegen und ggf selber reparieren?

mfg Rudi


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 Betreff des Beitrags: Re: Starten T84 (18er Steyr)
BeitragVerfasst: Donnerstag 7. April 2011, 15:41 
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Hallo!

Das Quitschen kommt vielleicht vom Ausrückgewinde des Ritzels, oder von einen Lager des Starters. Wobei es grundsätzlich nicht schadet, den Starter mal zu warten. Danach dreht er nämlich wieder merkbar schneller und besser. Meist hat sich allerhand Abrieb von den Kohlen angesammelt, und ist durch Öl auch noch festgeklebt. Darum: Ausbauen (nicht vergessen, die Batterie/Masse abzuklennen), zerlegen, reinigen (mit Druckluft und/oder Industriereiniger), die Kohlen prüfen (ob sie noch lange genug sind und frei nachrutschen), die Lager und den Ausrückmechanismus fetten, und wieder zusammen/einbauen;
Es ist aber durchaus denkbar, daß nur der Keilriemen etwas quitscht, wenn er langsam in die Riemenscheibe rutscht.
Den originalen Glühanlaßschalter kann man zerlegen. Die Bodenplatte ist von unten mit drei kleinen Schlitzschrauben mit dem Gehäuse verschraubt. Wichtig: Bevor Du drangehst, Batterie/Masse abklemmen, Sicherung gibt es da nämlich keine ... :blitz:
Am besten, du schraubst den Schalter aus den Armaturenbrett raus (SW 30), dann kann man den Schalter ohne Abklemmen der Kabel soweit rumdrehen, daß die Schrauben nicht runterfallen und in der Botanik verschwinden. Meist sind nur die Kontakte oxidiert (vor allem der Pluspol neigt dazu), etwas WD40 schafft mitunter Abhilfe. Original hätte der Starterschalter eine Gummischeibe draufgehabt, damit es nicht "reinregnet", nur ist diese halt irgendwann im Laufe der Jahre zerbröselt. Eventuell kann man den Kontakt (die seitliche Feder), über den der Magnetschalter Saft bekommt, etwas hochbiegen, aber vorsichtig, sonst startet er gleich ohne vorglühen.

Gruß F

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... wenn Du merkst, daß Du ein totes Pferd reitest, steig ab!


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 Betreff des Beitrags: Re: Starten T84 (18er Steyr)
BeitragVerfasst: Freitag 8. April 2011, 20:01 
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Danke für die Tipps. Werd das gleich mal bei Gelegenheit machen. Desweiteren ist mir noch aufgefallen dass der Zylinderkopf nicht ganz plan am Motorblock aufliegt. Da sind mindestens 0.5 mm Spiel inzwischen. Es rinnt zwar kein Öl raus, aber mir kommt vor wenn ich da rein sehe (von rechts gesehen) dass ich da 3 Bolzen erkennen kann. Kann das sein?

mfg Rudi


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 Betreff des Beitrags: Re: Starten T84 (18er Steyr)
BeitragVerfasst: Freitag 8. April 2011, 20:34 
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Hallo!

Du siehst in den Zylinderkopf hinein? ;)

Zu Fadingers Ausführungen kann ich eigentlich nur Zustimmen,
den Starter überholen bringt auf alle Fälle etwas!
oft hast dann grob geschätzt sicher 1/3 mehr "Durchzug"

Wobei mir auch etwas aufgefallen ist bei meinem Starter vom 18er...
Der Pluspol am Starter wird ja mit einer Gummihülle abgedeckt und diese ist in der
Mitte auseinandergeschmolzen... :| Kann doch nicht sein dass die leitet?
sonst kann ich es mir nur erklären dass der Pluspol sehr warm wird...aber warum?
Hab da Spontan echt keine Idee...

Gruss
Matthias

LG
Matthias


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 Betreff des Beitrags: Re: Starten T84 (18er Steyr)
BeitragVerfasst: Freitag 8. April 2011, 20:43 
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Hallo!

@Matthias

da wird unter dem Gummi wohl das Kabel beschädigt gewesen sein, also ein beginnender Kabelbruch, in der entstehenden schwachstelle kommt es beim Startvorgang zu Hitztebildung wegen dem verminderten Querschnittes der Leitung, oft sogar zu Funkenbildung.
Was glaubst du, warum so viele Fahrzeuge abbrennen? ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Starten T84 (18er Steyr)
BeitragVerfasst: Freitag 8. April 2011, 21:04 
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Hallo!
Rudi hat geschrieben:
Desweiteren ist mir noch aufgefallen dass der Zylinderkopf nicht ganz plan am Motorblock aufliegt. Da sind mindestens 0.5 mm Spiel inzwischen. Es rinnt zwar kein Öl raus, aber mir kommt vor wenn ich da rein sehe (von rechts gesehen) dass ich da 3 Bolzen erkennen kann. Kann das sein?
Klar! Du siehst die Hülsen der Übergänge der Wasserführungen und der Stößelstangen. Beim WD113 ist die Kopfdichtung ja keine Flächendichtung, sondern ein Kupferring. Davon gibt es drei Stärken (0,8mm, 1mm, 1,2mm), je nach dem wird auch der Spalt sein.
matthias31 hat geschrieben:
Kann doch nicht sein dass die leitet?
sonst kann ich es mir nur erklären dass der Pluspol sehr warm wird...aber warum?
Ist irgendwo schlechter Kontakt, etwa durch Oxidation, entsteht ein elektrischer Widerstand. In diesen Widerstand wird Strom "verbraten", und Wärme erzeugt ...

@Rudi,
einen Tip hätte ich noch für einen quitschenden (kalten) Keilriemen. Behandle ihn mit Talkum (Federweiß), zur Not geht auch eine Briese Babypuder. Dadurch wird der Gummi geschmeidig, ohne daß der Riemen zu rutschen beginnt.

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Starten T84 (18er Steyr)
BeitragVerfasst: Dienstag 12. April 2011, 21:26 
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Grüß Euch!

Na, na, Korridierendes Kabel möchte ich doch ausschließen, ist schließlich alles komplett neu verkabelt!

Abbrennen wird er hoffentlich auch nicht, habe selbstverständlich einen Batteriehauptschalte eingebaut (wie auch bei den anderen Traktoren), ist so etwas wie eine Versicherung auch gegen Unbefugte Inbetriebnahme ;)

Aber ich werde mir das ansehen, möglich dass es zu einem Funkensprung zwischen Adapter (Pluspol) und Gehäuse des Startes (Minuspol) kommt...

Ich würde dir ehrlich gesagt zu einem Neuen Keilriemen raten, ist eine durchaus sinnvolle Investition!

Gruss
Matthias


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 Betreff des Beitrags: Re: Starten T84 (18er Steyr)
BeitragVerfasst: Dienstag 12. April 2011, 21:34 
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@matthias

Es muss nicht Korrosion sein, eine schlechte Quetschverbindung kann es auch bei neuen Teilen geben, und abbrennen kann ein Traktor auch im Zuge des "normalen" Startvorganges oder im laufenden Betrieb! :|

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 Betreff des Beitrags: Re: Starten T84 (18er Steyr)
BeitragVerfasst: Dienstag 12. April 2011, 21:38 
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Naja vielleicht ist eine "Faser" wenn man bei dem Dicken Draht von Faser sprechen kann ;)
nicht mitgequetscht worden und steht jetzt in Richtung Masse weg...

Alles schon passiert, aber ich denke da an einen Fall: Traktor wurde kurz Bewegt, wieder abgestellt,
Starter hat sich selbstsändig gemacht, ist gelaufen bis der Traktor brannte...
Das passiert mir nicht mit dem Strom-Haupt-Schalter!

Gruss
Matthias


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 Betreff des Beitrags: Re: Starten T84 (18er Steyr)
BeitragVerfasst: Mittwoch 13. April 2011, 12:39 
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Hallo!
leitn hat geschrieben:
... abbrennen kann ein Traktor auch im Zuge des "normalen" Startvorganges oder im laufenden Betrieb!
Mmmhhh ... -> viewtopic.php?p=1036#p1036 ...
matthias31 hat geschrieben:
Ich würde dir ehrlich gesagt zu einem Neuen Keilriemen raten, ist eine durchaus sinnvolle Investition!
Meistens sind es aber genau neue Keilriemen, die "Laut geben" ...

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Starten T84 (18er Steyr)
BeitragVerfasst: Freitag 15. April 2011, 22:27 
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Hallo Fadinger!

Wenn wir schon bei den Riemen sind, findest du es sinnvoll bei kleinen Traktoren
(spreche da von Kategorie 18er oder WT 20) einen zweiten Riemen einzubauen?

Oder nimmt es einfach nur Kraft weg ohne irgendeinen Vorteil..

Hab letztens mit einem Tiroler geredet, der hat vor bei seinem Lindner LW 20 A einen zweiten Riemen einzubauen

Gruss
Matthias


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 Betreff des Beitrags: Re: Starten T84 (18er Steyr)
BeitragVerfasst: Freitag 15. April 2011, 22:33 
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Hallo Matthias!

Pass auf die Rechtschreibung auf, sonst bekommst du keine Antwort von unserem Fadinger-Moral-Apostel! ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Starten T84 (18er Steyr)
BeitragVerfasst: Freitag 15. April 2011, 23:19 
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Hallo!
leitn hat geschrieben:
Pass auf die Rechtschreibung auf, sonst bekommst du keine Antwort von unserem Fadinger-Moral-Apostel! ;)
Ist kein Dolmetscher notwendig, geht es bedeutend schneller ... :hmm:
matthias31 hat geschrieben:
Hab letztens mit einem Tiroler geredet, der hat vor bei seinem Lindner LW 20 A einen zweiten Riemen einzubauen
Beim Warchalowski-Motor (Lüfter, Lichtmaschine, Hydraulikpumpe (!!!)) macht es durchaus Sinn, für die Hydraulikpumpe einen eigenen Keilriemen zu montieren. Zumal die Kühlung auf die Funktion des Gebläses angewiesen ist, und die Hydraulikpumpe ordentlich "bremst".
Beim Steyr T84 ist es überflüssig. Wozu eigentlich?

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Starten T84 (18er Steyr)
BeitragVerfasst: Freitag 15. April 2011, 23:23 
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Fadinger hat geschrieben:
Hallo!
leitn hat geschrieben:
Pass auf die Rechtschreibung auf, sonst bekommst du keine Antwort von unserem Fadinger-Moral-Apostel! ;)
Ist kein Dolmetscher notwendig, geht es bedeutend schneller ... :hmm:


Na, na, jetzt übertreibt ihr aber beide, Fadinger und Leitn :gn8:

Danke für deine Ausführungen, leuchtet ein!

Beim 18er ist kein zweiter Riemen notwendig, hab da einen stärkeren als beim 36er :mrgreen:

Gruss
Matthias


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