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 Betreff des Beitrags: Selbst galvanisch verzinken
BeitragVerfasst: Mittwoch 12. Januar 2011, 08:44 
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Guten Morgen!

Letzens hat mir jemand eine Idee präsentiert, die mir sehr gut gefällt.
Nämlich dass es möglich ist, Schrauben etc selbst galvanisch zu verzinken.

Hab mich bereits etwas informiert, so schwer sollte das garnicht sein eine halbwegs glatte Schicht zusammenzubringen.
Wenn ich daran denke dass im Physikbuch der Hauptschule mithilfe einer 4,5V Batterie, eines Centstückes und eines Glases
ein Schlüssel "verkupfert" wird, könnte das auch in größerem Maßstab möglich sein, oder?

Gruss
Matthias


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbst galvanisch verzinken
BeitragVerfasst: Mittwoch 12. Januar 2011, 17:31 
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matthias31 hat geschrieben:
Wenn ich daran denke dass im Physikbuch der Hauptschule mithilfe einer 4,5V Batterie, eines Centstückes und eines Glases
ein Schlüssel "verkupfert" wird, könnte das auch in größerem Maßstab möglich sein, oder?


Na klar:
mit 230 Volt einem Euro und der Badewanne geht sicher der ganze Schlüsselbund... :mrgreen:

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Der kleine Landwirt ist die Seele der Erde. Seine Rechte sind legitim-einverstanden?
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Gruß, Lutz!


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbst galvanisch verzinken
BeitragVerfasst: Mittwoch 12. Januar 2011, 17:33 
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hab hier ein sehr interessantes video dazu gefunden!

http://www.oldtimer-tv.com/oldtimer/DE/tipps-tricks/index.php?Seite=101


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbst galvanisch verzinken
BeitragVerfasst: Donnerstag 31. März 2011, 13:41 
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Hallo Matthias!

Ich habe den Eindruck, daß Du Dir das einfacher vorstellst, als es am Ende dann ist ...
Selber habe ich mich nämlich auch intensiver damit befaßt, und verkupfert, vernickelt oder sogar versilbert oder vergoldet. Und dabei so Einiges an Erfahrung (und Pleiten) gesammelt ...
Ein paar Punkte:
Es ist "guter" Gleichstrom nötig. Ein Ladegerät etwa ist unbrauchbar. Vor 20 Jahren waren Labor-Schaltnetzteile noch unbezahlbar, also habe ich mir mit speziellen Batterien beholfen, die sich zellenweise zusammenstöpseln ließen, um die bedarfsgerechte Spannung und die entsprechende Stromstärke zu liefern.
Dateianhang:
NiFe.jpg
NiFe.jpg [ 22.01 KiB | 1051-mal betrachtet ]
Als Kurzschlußschutz habe ich mit entsprechenden 24V Scheinwerferbirnen oder Blinkerlämpchen gearbeitet, um die Gefahr des "Big Bang" zu reduzieren. Bei Galvanisieren ensteht nämlich Knallgas, und es ist nicht optimal, wenn einem die (hochgiftige) "Sülze" in die "Pappm" fliegt. Man bekommt auch so schon genug von dem Zeugs an (hast Du schon mal Kupfer geschliffen/mit Kupfer gearbeitet, und "nebenbei" eine Zigarette gerauch?).
Aber nicht nur das Galvanisationsbad, auch die notwendigen Reinigungsbäder sind ökologisch bedenklich. Eine ordentliche Vorbereitung der Oberfläche ist aber unerläßlich. Um auf den Schlüssel im Physikunterricht zurückzukommen, warum wurde da wohl ein verchromter (und darunter zuvor verkupferter) Schlüssel verwendet? Die Kupferschicht sorgt für gute Leitung, die Chromschicht bietet eine optimal glatte Oberfläche. Mit einen Eisenschlüssel hätte euch der Lehrer ansonsten eine Pleite vorgeführt.
Will man eine halbwegs glatte ("glänzende") Oberfläche erreichen, so ist es unerläßlich, die Teile davor zu verkupfern, anschließend polieren, wieder reinigen, und erst dann zu verzinken oder zu vernickeln.
Früher habe ich auch Leiterplatten selbst hergestellt (Photolack - belichten - entwickeln - fixieren - Ätznatron - Eisentrichlorid - ätzen ...). Heutzutage tut man sich (auch ich) die Arbeit und die Belastung aber nicht mehr an.
Und beim Galvanisieren kommt es wohl auf das Selbe drauf raus ...

Gruß F

_________________

... wenn Du merkst, daß Du ein totes Pferd reitest, steig ab!


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbst galvanisch verzinken
BeitragVerfasst: Donnerstag 31. März 2011, 21:07 
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hattest du in deiner Jugend keine Zugang zu Alkohol? Oder wie kann einem sonst do fad in der Birne sein, das man auf solche Sachen kommt? :mrgreen:

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lg
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der mit dem Hang zum Hang... weil mache Sachen im Leben einfach steil sind!


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbst galvanisch verzinken
BeitragVerfasst: Donnerstag 31. März 2011, 21:37 
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Fadinger hat geschrieben:
Hallo Matthias!

Ich habe den Eindruck, daß Du Dir das einfacher vorstellst, als es am Ende dann ist ...
Selber habe ich mich nämlich auch intensiver damit befaßt, und verkupfert, vernickelt oder sogar versilbert oder vergoldet. Und dabei so Einiges an Erfahrung (und Pleiten) gesammelt ...
Ein paar Punkte:
Es ist "guter" Gleichstrom nötig. Ein Ladegerät etwa ist unbrauchbar. Vor 20 Jahren waren Labor-Schaltnetzteile noch unbezahlbar, also habe ich mir mit speziellen Batterien beholfen, die sich zellenweise zusammenstöpseln ließen, um die bedarfsgerechte Spannung und die entsprechende Stromstärke zu liefern.
Dateianhang:
NiFe.jpg
Als Kurzschlußschutz habe ich mit entsprechenden 24V Scheinwerferbirnen oder Blinkerlämpchen gearbeitet, um die Gefahr des "Big Bang" zu reduzieren. Bei Galvanisieren ensteht nämlich Knallgas, und es ist nicht optimal, wenn einem die (hochgiftige) "Sülze" in die "Pappm" fliegt. Man bekommt auch so schon genug von dem Zeugs an (hast Du schon mal Kupfer geschliffen/mit Kupfer gearbeitet, und "nebenbei" eine Zigarette gerauch?).
Aber nicht nur das Galvanisationsbad, auch die notwendigen Reinigungsbäder sind ökologisch bedenklich. Eine ordentliche Vorbereitung der Oberfläche ist aber unerläßlich. Um auf den Schlüssel im Physikunterricht zurückzukommen, warum wurde da wohl ein verchromter (und darunter zuvor verkupferter) Schlüssel verwendet? Die Kupferschicht sorgt für gute Leitung, die Chromschicht bietet eine optimal glatte Oberfläche. Mit einen Eisenschlüssel hätte euch der Lehrer ansonsten eine Pleite vorgeführt.
Will man eine halbwegs glatte ("glänzende") Oberfläche erreichen, so ist es unerläßlich, die Teile davor zu verkupfern, anschließend polieren, wieder reinigen, und erst dann zu verzinken oder zu vernickeln.
Früher habe ich auch Leiterplatten selbst hergestellt (Photolack - belichten - entwickeln - fixieren - Ätznatron - Eisentrichlorid - ätzen ...). Heutzutage tut man sich (auch ich) die Arbeit und die Belastung aber nicht mehr an.
Und beim Galvanisieren kommt es wohl auf das Selbe drauf raus ...

Gruß F


Du hast bereits selbst galvanisiert? ;)
Hast ned vor das wieder mal zu machen? dann bring ich dir ein paar Teile vorbei :klatsch:

Ich hab mich schon etwas mit dem Thema beschäftigt, es gibt da ja sogar "Kleingalvanisieranlagen" zu kaufen, aber die sind ersten kaum erschwinglich, und zweitens so klein dass man damit wohl nur Schmuck oder ähnliches beschichten wird!

Wird mir wohl nicht ausbleiben die paar Teile in den Zentralraum zu bringen und teuer zu bezahlen.

Gibt eh gnuag andere sinnvollere Sachen zu tun ;)

Gruss
Matthias


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 Betreff des Beitrags: Re: Selbst galvanisch verzinken
BeitragVerfasst: Freitag 1. April 2011, 13:26 
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matthias31 hat geschrieben:
Gibt eh gnuag andere sinnvollere Sachen zu tun ;)


jo, wie zum bsp. hier Beiträge schreiben! Wir sollten diese Popup-Werbung einfach wieder wegschreiben... ;)

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lg
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