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BeitragVerfasst: Samstag 19. März 2016, 10:46 
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Hallo miteinander,
habe eine Comet BP171DS auf meiner Spritze verbaut. Hat letzten Herbst leicht zu Nageln begonnen. Dachte mir nichts dabei. Gestern bei der ersten Ausfahrt war das Nageln schon lauter. Habe mit einem Vertreter gesprochen. Der sagte, dass er das Problem kennt. Die Pumpe saugt im Unterdruckbereich Luft und ich soll alle Verbindungen anziehen. Habe ich gemacht - geändert hat das aber nichts.
Hat von euch jemand eine Idee?
Weiters kommt mir vor, das die Leistung etwas geringer als am Beginn ist. Früher fuhr ich mit 3bar ohne Probleme; unter 4bar ging aber gestern nichts.
Die Pumpe habe ich über den Winter mittels Druckluft geleert.
Die Pumpe hat noch Gewährleistung (Produktion 1/15). Habe bis jetzt so an die 150ha gespritzt.
lg werner


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BeitragVerfasst: Samstag 19. März 2016, 12:07 
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Hallo!

Die Saugsiebe der Pumpe sind alle sauber?
Manche Mittel beginnen ja schon während der Applikation "auszukristallisieren", und verlegen dann das Sieb unmittelbar vor der Pumpe (und auch die Düsenfilter). "Broadway" etwa ist für so etwas berühmt ...
Wenn die Pumpe nicht ungehindert ansaugen kann, entsteht Kavitation, die Symptome sind dann ähnlich wie bei angesaugter Luft.
Grundsätzlich ist die Pumpe aber dicht (kein Frostschaden)?

Gruß F

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BeitragVerfasst: Montag 21. März 2016, 09:07 
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Hallo Fadinger,
Danke für Deine Unterstützung.
ja die beiden Siebe (vor der Pumpe und vor der Steuerung) sind sauber. Hatte letztes Jahr ein Problem beim Einspülen. Habe ich mit Zitronensäure gelöst. Zu dem Zeitpunkt war kein Nageln zu hören. Das trat erst später auf. Vor dem Winter habe ich ca. 400l reines Wasser durch die Spritze gefördert und danach das Wasser mittels Druckluft rausgeblasen.
Die Pumpe ist dicht. Es kommt keine Wasser raus. Auch der Ölstand sowie das Öl schaut gut aus.
Die Spritze nagelt immer - auch bei reinem Wasser. Nach dem Mittelzusatz ist kein Unterschied feststellbar.
Nur bei unter 3 bar höre ich nichts. Dann funktioniert die Spritze aber auch nicht wirklich.

Kann es sein, das die Pumpe durch Kavitation zerstört oder zumindest beleidigt wurde? Wie kann ich das feststellen ohne die Pumpe zu öffnen - ist ja noch in Gewährleistung?

lg werner
PS: Bei Tippen hat sich ein Fehler eingeschlichen Die Pumpe heißt BP171K DS


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BeitragVerfasst: Montag 21. März 2016, 12:19 
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Hallo!

Was mich etwas stutzig macht, ist der Umstand, daß die Spritze nur mit erhöhtem Druck vernünftig funktioniert. Standarddüsen sollten aber eigentlich ab etwa 2bar zufriedenstellend arbeiten, Spezialdüsen ("Pinkeldüsen") brauchen teilweise noch weniger Druck. Das hört sich fast so an, als müßte die Pumpe möglicherweise gegen einen Widerstand arbeiten. Zumal das Problem ja am Anfang nicht, oder nicht so gravierend aufgetreten ist.
Gibt es in der Steuerung einen Durchflußmesser, bzw. kann man die Steuerung eventuell testweise mit einem Bypaß umgehen? Vielleicht könnte man auch den Druck mittels Manometer an verschiedenen Punkten (direkt nach der Pumpe, nach der Steuerung, und am Spritzbalken - etwa statt einer Düse) messen.
Öffnen würde ich die Pumpe vorerst nicht, erst wenn definitiv ausgeschlossen werden kann, daß es sich nicht um einen vor- oder nachgelagerten Fehler handelt.

Gruß F

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BeitragVerfasst: Dienstag 22. März 2016, 10:40 
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Hallo Fadinger,
Danke. Der Umstand mit dem höheren Druck ist subjetiv. Mir hat des Spritzbild bei wenig Druck nicht gefallen. (Habe 1 Gelbe sowie 2 blaue Düsen (eine davon für mehr Wind) am Gerät). Werde am Wochenden den Durchfluß von 1,5bar aufwärts mittels Messbecher prüfen. Weiters werde ich mal den Schlauch nach der Pumpe entfernen und schauen was dabei rauskommt.
umgehen? Gute Frage. Habe den Bravo 180S von ARAG, mit dem ich alles Steuern kann. Es gibt einen Radsensor, ein Manometer sowie einen Durchflußmesser. Das Gerät kann von Automatik auf Manuell gestellt werden. Das Ganze funktioniert sehr genau. Extra Manometer habe ich keinen. Werde mal im Bekanntenkreis fragen.
lg werner


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BeitragVerfasst: Samstag 2. April 2016, 08:18 
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Hallo Fadinger,
sorry für die Verspätung. Das mit dem Auslitern hat leider nichts gebracht. Die Werte schwanken stärker um den Sollwert bei unter 4 bar. Ab 4 bar ist der Wert genau. Habe den Schlauch nach der Pumpe runtergenommen. Hierbei ist mir aufgefallen, das bei Druck unter 4bar das Wasser stoßweise kommt.
Dies dürfte auch der Grund sein, wieso unter 4 bar eine Schwankung messbar war. Habe mir dann noch das Manometer genauer angesehen. Ab 3,95 bar sind keine Schwankungen sichtbar. Darunter schon.
Kann es sein, das ein Zylinder keinen Druck aufbaut? Nur wie geht das, da ja kein Wasser austritt und das Öl im Schauglas auch in Ordnung ist.
lg werner


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BeitragVerfasst: Samstag 2. April 2016, 09:48 
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Hallo!

Paßt denn der Vordruck im Druckspeicher (2 bis 2,5bar) ?!?
Daß ein Zylinder nicht arbeitet, kann man durch den technischen Aufbau ausschließen, wenn, dann schließt eines der acht Ventile nicht richtig.
Einfachste Erklärung für stoßweises Fördern wäre aber, daß der Druckspeicher einen "Patschen" hat, oder schlichtweg leer ist ... ;)

Gruß F

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BeitragVerfasst: Montag 4. April 2016, 07:39 
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Hallo,
habe den Vordruck gemessen. Es waren 0,5 bar. Habe den Druck jetzt auf 2 bar erhöht. Werde im Laufe der Woche einen Test mit der Spritze machen. Werde darüber berichten.
lg werner


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