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BeitragVerfasst: Montag 3. August 2015, 17:30 
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Hallo,

da bei meinem BF 350SA der Gruppenganghebel des öfteren "aushagelt", möchte ich dieses nun reparieren. Habe mir dazu einen "neuen" Gruppenganghebel inkl. der Federn, Tellern und Sicherungsringe besorgt.

Dateianhang:
ganghebel.jpg
ganghebel.jpg [ 18.08 KiB | 1295-mal betrachtet ]


Meine Frage: Kann ich nun den Deckel (45 im Bild) einfach abschrauben, die ganze Schalterei einfach herausnehmen, den Ganghebel + Federn tauschen, und wieder einbauen? Ich meine ist dies recht eine Aktion, oder geht das "einfach" mal auf ein paar Stunden?

Eventuell hat ja schon jemand Erfahrung damit.

Bin für alle Tipps/Infos dankbar!

Danke
Gruß


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BeitragVerfasst: Montag 3. August 2015, 20:53 
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Hallo!

Der Austausch der betreffenden Teile ist keine Hexerei und rasch erledigt. Beim Zusammenbau wäre ggf. eine dritte Hand hilfreich, es ist jedoch auch mit zwei Händen zu schaffen.
Allerdings solltest Du Dir vorher die genaue Lage des Deckels markieren. (Falls dieser nicht durch Federstifte positioniert wird.) Einfach mit einer Reißnadel einen Strich vom Deckel auf den Getriebeblock machen. An mehreren Stellen, damit die Schalthebel wieder in exakt der gleichen Position montiert werden können.
Warum:
Wenn der Flansch zum Getriebeblock mit Spannhülsen versehen ist kann der Deckel eh nur paßgenau aufgesetzt werden. Sind aber keine Hohlstifte vorhanden, haben die Schrauben in den Bohrungen etwas Spiel, und der Deckel kann um ein bis zwei Millimeter verschoben werden. Im Extremfall kann dies auch zur Folge haben, daß Schaltgabeln schleifen oder Gänge (leichter) herausspringen.

Gruß F

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BeitragVerfasst: Mittwoch 5. August 2015, 12:16 
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Vielen Dank @Fadinger,

das heißt, im Regelfall fällt mir nichts entgegen oder hinein, und den Ganghebel bringe ich auch wieder in die Schaltschiene???

Den Deckel werde ich vorher noch reinigen, damit mir kein Dreck reinfällt, und dann wieder frisch eindichten mit Dichtmasse....

Berichte dann, ob erfolgreich oder nicht....

Danke!!!


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BeitragVerfasst: Mittwoch 5. August 2015, 13:19 
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Hallo!

Nein, es fällt vorerst nichts auseinander, und auch die Zapfen der Schalthebel fädeln fast von selber wieder in der Schaltkulisse ein, sofern die Gänge zuvor auf Neutral geschaltet wurden.
Also, Du schraubst erst einmal die acht Schrauben vom Deckel los (die sechs kleineren Schrauben am Schaltbock selber bleiben noch drinnen!), eventuell mit dem Plastikhammer etwas prellen, damit die Dichtflächen trennen, und nimmst den kompletten Deckel ab. Mit diesen Teil gehst Du dann in einen "geschlossenen Raum" (mitten in der Botanik ist weniger günstig ... ;) ), denn nach Abnahme des Bleches bei den Schalhebeln lassen sich diese nach oben herausnehmen, und dabei "zerteilen" sich ggf. die Halbkugeln durch Federkraft. Das ist dann auch der Akt, wo man beim Zusammenbau nicht genug Hände haben kann ... ;)

Gruß F

p. s.: Falls Du zufällig so einen Schaltknauf übrig hast ... ich hätte Verwendung dafür ... ;)
Dateianhang:
Schaltknauf.jpg
Schaltknauf.jpg [ 24.72 KiB | 1149-mal betrachtet ]

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BeitragVerfasst: Mittwoch 5. August 2015, 19:00 
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@fadinger
Ich hätte den Ausschlacht WT 30 doch behalten sollen (vor 20 Jahren) dann könnte ich Dir jetzt helfen ;-)


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BeitragVerfasst: Mittwoch 5. August 2015, 19:38 
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Hallo Fritz

Den Schaltknauf bekommst du bei http://www.oldtimer-kuepper.de unter der Bestellnummer 201356 um € 15.-
Ich habe vor meinem Lindner-Projekt einen Kramer restauriert und da sehr viel in Deutschland bestellt.
Im Gegensatz zum Jenbach-Lindner waren da alle benötigten Teile rasch zur Hand.
Jedoch lernt man so jede Menge interresanter Leute kennen, die zwar auch genau die gleichen Teile brauchen, die man selbst braucht, (warum wohl?) aber durch den gegenseitigen Austausch lernt man auch wieder was dazu.

Liebe Grüße Jürgen


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BeitragVerfasst: Mittwoch 5. August 2015, 20:43 
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Hallo!

Ja, danke, die Seite ist mir bekannt. Dort gibt es Schaltknäufe für alle möglichen und unmöglichen Schaltschemata, etwa auch das "auf den Kopf gestellte H" des Ganghebels.
Ich konnte mich nur bislang noch nicht dazu durchringen, einen neuen Schaltknauf für den Gruppenganghebel zu bestellen, da der damals zur Not hinaufgedrehte Knauf eines alten Drillbohrers bis heute hält ... ;)
Ist übrigens edles Holz, kein schnödes Plastik ... :mrgreen:

Gruß F

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BeitragVerfasst: Donnerstag 6. August 2015, 19:30 
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Danke @Fadinger,

hat perfekt funktioniert - genau wie von dir beschrieben. War eine Menge Dreck und Rost da drinnen, die Feder vom Gruppenganghebel war abgerissen und lag in 3 Teilen in der Schaltkulisse herum, die andere kurz vorm Abreissen, da verrostet Ende nie.

Komisch war nur, dass die Federn, die ich von dem geschlachteten 350SA bekam, doch um einiges kürzer sind als die, die bei mir drinnen waren. Eventuell wurde da mal etwas geändert oder keine Ahnung - Fakt ist, es funktioniert wieder, obwohl der Federndruck gefühlt besser sein könnte...

Besten Dank nochmals @Fadinger für die Hilfe!

Gruß
0815


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