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 Betreff des Beitrags: Freischnittbalken
BeitragVerfasst: Mittwoch 20. Mai 2015, 13:38 
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ohne Furcht und Tadel
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Hallo Zusammen

Ich habe einen Freischnittbalken wie im Anhang, der schoppt leider immer wieder an den Aussenschneiden.
Gibt es bei der Einstellung spezielle Vorgaben, um das zu verbessern? Die oberen Gegenschneiden habe ich letztes Jahr neu eingenietet, was aber keine Verbesserung brachte. Könnt Ihr mir da einen Tipp geben?
Ich habe auch gesehen, daß bei aktuellen Modellen Klappniederhalter verwendet werden, funktionieren die besser?


Schöne Grüße
Sepp


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 Betreff des Beitrags: Re: Freischnittbalken
BeitragVerfasst: Sonntag 24. Mai 2015, 21:18 
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Werf das Glump zum Alteisen, du wirst nie eine Freude haben damit. :cry:
Entweder voller Fingerbalken oder Doppelmesser.
Wir fahren schon über 25 Jahre nur noch Doppelmesser. Aber meine zwei Kollegen hatten es nicht lassen können und haben den Freischnittbalken gekauft, weil er ein paar Euro billiger war. Der eine hat sehr bald umgehandelt, der andere ärgert sich noch damit herum. Immer ungemähte Streifen im Feld. Wenn die Führung zu stark angezogen wird, schneidet es zwar besser ab, aber der Antrieb rutscht dann, weil das Messer, wenn es etwas trocken wird, zu herb geht oder sogar stecken bleibt. :schwitz:

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 Betreff des Beitrags: Re: Freischnittbalken
BeitragVerfasst: Dienstag 26. Mai 2015, 20:15 
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ohne Furcht und Tadel
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Hallo Obelix

Hört sich ja schlimm an :bier:

Sg
Sepp


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 Betreff des Beitrags: Re: Freischnittbalken
BeitragVerfasst: Samstag 27. Juni 2015, 20:51 
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ohne Furcht und Tadel
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So, falls jemand das selbe Problem hat oder haben sollte, eine Anleitung von einem Spezialisten...: "Die Aussenschneidwerke sind sehr viel heikler als der Teil mit den Fingern."

Bei falscher Einstellung schneiden sie schlecht oder haben sehr hohen Verschleiß, so, dass sie innert Minuten zerstört werden können.


Eine sorgfältige Einstellung ist das Entscheidende !

Da muss man sich etwas Zeit nehmen, sonst klappt es nicht.


Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Messerklingen müssen nach vorne die Mulchfinger und die Deckplatte überragen.
  • Die Deckplattenspitzen müssen vorne mit ganz leichtem Druck aufliegen, der hintere Teil dieser Deckplattenklingen darf die Messerklingen nicht berühren.
  • Die Messerklingen müssen dabei auf dem Mulchfinger aufliegen und auch noch leicht bewegbar sein (Ziehen und stoßen mit den Fingern).
  • Auch muss das ganze Messer beim fertig eingestellten Balken ohne Werkzeug hin und her bewegbar sein. Nach einem kurzen Probelauf (2 – 3 Minuten) darf keine Deckplattenklinge und kein Messerhalter so heiß werden, dass du ihn nicht anfassen kannst.

Man darf die Einstellung nach ein paar Mahd auch ruhig mal nachkontrollieren.


Bei meinem war zusätzlich noch eine Gegenschneide und zwei Klingen locker, also kein Wunder, dass der schoppte.

Lg
Sepp


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 Betreff des Beitrags: Re: Freischnittbalken
BeitragVerfasst: Samstag 27. Juni 2015, 21:48 
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Ja Harly, es ist leider so ein genaues Einstellen nötig. Nur wie lange ist das dann auch wirklich so, das kleinste Holz an einem Waldrand usw. und schon ist es nicht mehr optimal. Also kurz ein empfindliches Glump hoch drei. Bei sehr steinigem Gelände auf Alpen ist der alt bewährte Fingerbalken wohl das Richtige, und sonst ist das Bidux Doppelmessersystem halt einfach Spitze. Wenig Kraft und sauberer Schnitt auch bei hoher Geschwindigkeit. Fahre schon 30 Jahre damit. :muh:

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