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 Betreff des Beitrags: Lindner BF 350 SA Stirnräder
BeitragVerfasst: Sonntag 29. März 2015, 12:26 
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Der Lindner steht mal wieder in der Garage wegen kaputtem Stirnrad.
Bin ganz normal ohne Vollgas (Splittbeseitigung) mit Heckkiste mit einer Scheibtruhe voll Splitt gefahren, da machte es vorne ein komisches Geräusch. Habe den Motor abgeschaltet und nachgesehen, was los ist. Das Geräusch kam bei laufenden Motor immer wieder, darum ab in die Werkstatt ohne Motor. Dachte zuerst Hydraulik, aber beim Zerlegen fand ich Spähne auf dem Antriebsrad zwischen Hydraulik Pumpe - Stirnrad, also Schaden größer ...
Etliche Zähne fehlen am Zwischenrad - kann mir nicht vorstellen das alle auf einmal weg sind - wahrscheinlich langsamer kleinweise kommender Defekt. Viele Späne im unteren Teil teilweise im Einlauf zur Ölwanne! Habe die Stellung der zwei Stirnräder markiert, beim Reinigen ist mir aber bei dem Einspritzpumpenrad das Tuch hängengeblieben - leicht verdreht - geht ganz leicht, aber in die andere Richtung kommt Widerstand. Ist das ein großes Problem? Sollen alle Räder getauscht werden? Nach Ansehen (Augenmaß) haben die anderen nichts abbekommen
Öl wechseln, Filtertausch sowiso (reicht gutes Durchspülen der Ölwanne mit Benzin zum Entfernen des Metallabrieb aus?), sonst müsste der Motor komplett zerlegt werden, die Ölwanne trägt ja meines Erachtens mit. Motor ist ein Perkins D3.152 ...
Jetzt frage ich euch, ob eine komplette Motorüberholung (mit welche Kosten ist zu rechnen?) nicht sinnvoll wäre?
Danke für eure Hilfe.
Joseph


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 Betreff des Beitrags: Re: Lindner BF 350 SA Stirnräder
BeitragVerfasst: Sonntag 29. März 2015, 21:15 
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Hallo!

Wie schaut denn das Zahnrad der Hydraulikpumpe aus? Könnte es sein, daß die Zahnluft arg falsch war? Die Zahnluft sollte dort (und auch beim Nockenwellenzahnrad sowie beim Einspritzpumpenzahnrad) 0,08mm betragen.
Wenn der Schaden von falscher Zahnluft, oder auch von einer kaputten Hydraulikpumpe herrührt, reicht es, das "angeschlagene" Zahnrad zu tauschen. Überprüfe jedoch auch, ob das Nockenwellenzahnrad noch fest mit der Nockenwelle verschraubt ist.
Benzin ist zum Auswaschen nicht so gut geeignet, das schwemmt zu wenig mit. Es gäbe spezielles Spülöl, normales (das alte) Motoröl erfüllt den Zweck aber auch. Wenn Du das Öl noch nicht abgelassen hast, stelle für eine halbe Stunde einen Heizlüfter unter den Traktor und lasse ihn auf die Ölwanne blasen. Dann fließt das angewärmte Öl gut ab, und reißt so viele Späne wie möglich mit. Natürlich wäre es besser, die Ölwanne abzubauen, dazu müßte aber der Traktor komplett getrennt werden.
Wenn eine Motorinstandsetzung ansteht, wäre jetzt die Gelegenheit gut.
Ansonsten halte ich es aber mit ... :nottouch:
Ein großes Thema wäre eine Überholung aber auch nicht, da für Perkins-Motore die entsprechenden Teile überall zu akzeptablen Preisen angeboten werden. Der D3.152 ist der Direkteinspritzermotor, oder?
Beim Zusammenbau wird der vordere Zylinder auf oberen Totpunkt gestellt. Dann müssen die Markierungen an den Zahnrädern übereinstimmen. Eigentlich stellt man den Motor schon vor dem Zerlegen in diese Position ... ;)
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Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Lindner BF 350 SA Stirnräder
BeitragVerfasst: Sonntag 29. März 2015, 22:46 
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Hallo Fadinger, danke das du mir wieder mal aus dem Schlamassel hilfst.
Die neue, im Dez. 2013 eingebaute Hydraulikpumpe hat 11ccm und funktionierte bisher ohne Probleme. Das Zwischenrad von der Hydraulikpumpe zum vorderen Treibrad hat nichts nach augenmaßlichen Ansehen, und einstellen kann man es nicht - ist mit 2 M 8-10 Schrauben ca 80mm lang fest angeschraubt.
Das Nockenwellen Rad ist fest angezogen und hat auch eine Markierung drauf, und ich habe wie bei der Einspritzpumpe auch eine kleine Kerbe gemacht. Am Foto sieht man beim Steuerrad der Einspritzpumpe eine Kerbe, daneben im Inneren des Gehäuses auch einen kleinen Strich, den habe ich gemacht wegen der Stellung beim Zusammenbau.
Das Zwischenrad sitzt ja auf einen Keil, darum dachte ich, nur die Nockenwellen- und Einspritzpumpenräder sind wichtig. Die Kurbelwelle ist ja sowiso fixer Ausgangspunkt.
Nur wegen der Einspritzpumpe, welche unnötigerweise mit dem Fetzen beim Reinigen verdreht wurde, da kam ich drauf das es in eine Richtung sehr leicht geht, aber in die andere etwas schwerer. Nach Stellung aller Zahnräder ist die Drehrichtung der Einspritzpumpe linksdrehend genau die wos leicht geht.
Der Einspritzzeitpunkt soll ja 24 Grad vor oberen Totpunkt sein, das wäre dann die Markierung welche ich gemacht habe, das Zahnrad stand so.
Hättest Du bitte ein Bild für mich wie die Markierungen stehen müssen? Danke erstmals Josefh


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 Betreff des Beitrags: Re: Lindner BF 350 SA Stirnräder
BeitragVerfasst: Montag 30. März 2015, 14:39 
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Hallo!

Bittesehr ... ;)
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(Hier geklaut ... :mrgreen: )

Es gäbe auch ein Video, allerdings vom Vierzylinder, wo die Stellung der Steuerräder zueinander recht gut erklärt ist (gegen Ende des Filmes):



Scheint ein Leidensgenosse von Dir zu sein. Allerdings mit noch mehr "Verschleiß" ... :shock:



Ein jungfräuliches Ersatzteil hätte ich hier auch ... :)

Bevor Du den Steuerkastendeckel wieder montierst, solltest Du aber die Hydraulikpumpe einbauen und die Zahnluft messen!
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Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Lindner BF 350 SA Stirnräder
BeitragVerfasst: Montag 30. März 2015, 19:47 
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Danke hat mir etwas geholfen, jetzt weiß ich wenigstens wie die Zahnräder hingedreht werden müssen, mit Foto ists leichter.
War heute auf einen Ausflug in Rastenfeld (Motor-Überholungs-Firma) wegen Ersatzteile für den Motor, dort wurde mirs auch so gezeigt. Super, danke für Erklärung (Juniorchef), leider nicht alle Räder auf Lager, aber den Großteil davon, Rest gibts noch bei Lindner, dann sind alle neu.
Der Verursacher des Defekts ist auch gefunden, ist ein falsches Antriebsrad gewesen (falsche Verzahnung, zu kleiner Durchmesser nur 44,8 statt eines neuen das hat 47mm), gibts nur orginal, habs bei Lindner bestellt, ist noch am Lager gewesen. Im Anhang der Übeltäter ...
Kanns auch sein, daß die Markierungen, was ich gemacht habe, nicht stimmen? Bereits überdreht? Die Zahnmarkierungen stimmen überhaupt nicht zusammen ... :shock: Welcher Zylinder ist der Erste für drehen der Nockenwelle? 2 laufen ja parallel,
wie kann ich die Kompression umgehen? Einspritzdüsen Abmontieren damit ich auf Markierungen komme und dann die Zahnräder ohne Zwischenrad auf richtige Stellung bringen? Habe keine Ahnung darüber obs so richtig ist.
Die Nockenwelle muß ja genau mit der Kurbelwelle zusammen passen, sonst wären die Ventile ja kaputt und verbogen.
Bei der Einspritzpumpe sind die von mir gemachten Markierungen um 4 zähne aufs Stirnrad verschoben, daß ist meines Achtens viel zu viel.
Bin leider kein Mechaniker, sondern war im Stahlbau tätig,
und Dieses Forum ist für mich eine große Hilfe, daß der Traktor wieder läuft !!
Darum nochmals DANKE an alle
Joseph


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 Betreff des Beitrags: Re: Lindner BF 350 SA Stirnräder
BeitragVerfasst: Montag 30. März 2015, 21:38 
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Hallo!

Ja, bei Motoren Eichinger in Rastenfeld sind sie in solchen Fällen recht kompetent ... ;)
Bevor Du großartig an der Kurbelwelle herumdrehst, nimm den Ventildeckel ab, und vergewissere Dich, daß die Nockenwelle in einer Position steht, bei der alle Ventile geschlossen sind. Sonst mußt Du Dir womöglich auch noch neue Kipphebel besorgen ... :roll:
Die Düsen lasse besser drinnen, als Dekompressor reicht es, ein entsprechendes Ventil mit der Hand niederzudrücken. Gegebenenfalls bekommt man dann auch den Kolben zu spüren.
Falls das Nockenwellenzahnrad von der Nockenwelle abgeschraubt wurde, muß dieses auch wieder in der richtigen Stellung montiert werden. Dazu ist eines der Schraubenlöcher mit einen "D" markiert. Dieses muß mit der Markierung an der Nockenwelle übereinstimmen.
Die Zählung der Zylinder beginnt in aller Regel (bis auf wenige Ausnahmen) immer gegenüber der kraftabgebenden Seite (Kupplung). Der erste Zylinder beim Lindner ist also jener vorne beim Kühler.
Die Kurbelwelle ist zu den Steuerrädern genau 2:1 übersetzt. Sie macht also zwei Umdrehungen, während sich die Nockenwelle und die Rotorwelle der Einspritzpumpe nur einmal herumdrehen.
Als erstes solltest Du prüfen, daß die Ventile geschlossen sind. Dann die Kurbelwelle mit der Markierung nach oben drehen, und von da wieder gut 20° zurück (auf "10 Uhr" - damit die Kolben weit genug von den Ventilen wegkommen). Danach wird die Nockenwelle so gedreht, daß die Markierung am Zahn Richtung großes Steuerrad schaut. Den selben Vorgang mit dem Einspritzpumpenrad durchführen. Jetzt erst die Kurbelwelle auf 12 Uhr drehen und das große Zahnrad markierungsrichtig einsetzen. Wenn die Marken jetzt übereinstimmen, müssen sie sich auch bei jeder zweiten Umdrehung der Kurbelwelle wieder treffen. Falsch machen kann man dabei im Grunde nichts, weil ja die Takte durch die Stellung der Nockenwelle bestimmt werden. Es muß lediglich die ESP synchron dazulaufen, und die Kurbelwelle mit doppelter Geschwindigkeit mitdrehen.

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Lindner BF 350 SA Stirnräder
BeitragVerfasst: Donnerstag 2. April 2015, 00:10 
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Das mit der Kurbelwelle drehen bei offenen Ventildeckel hat mir sehr geholfen, so bin ich mit dem Drehen der Nockenwelle auf richtige Position ein kleines Stückchen weiter gekommen, bin aber noch nicht fertig damit .
Mir wurde wegen der nicht zusammenpassenden Markierungen aber auch gesagt, daß wahrscheinlich einige Zähne übersprungen wurden - Nockenwelle und Einspritzpumpe - bei diesem Zwischenrad gut möglich.
Es war hoffentlich auch etwas Glück dabei, alle Ventilstößel bewegen sich, und die Ventile gehen auch auf und zu, dürften nichts abbekommen haben. Wenn nun der Ventildeckel auch offen ist, schaue ich mir das Ventilspiel kalt (Lindner Anleitung von 0,3mm) auch gleich mit an.
Das richtige Antriebsrad ist heute ebenfalls gekommen, mit den Lagern dazu - Gegenüberstellung Foto 0042, das linke ist das irgendwann vom Vorbesitzer Eingebaute, das rechte neue (etliche Kisten Bier wert) ist das, was eingebaut gehört hätte, im Anhang.
Das einzige, wo ich noch nicht weiß, wie bringe ich von der Kurbelwelle das Zahnrad herunter (Feder herausklopfen - wie lange ist der? - dann mit der Lötlampe anwärmen, danach vorsichtig mit Meißel und Keile werken). Abzieher habe ich, kann aber nicht eingehängt werden, zu wenig Platz. Wenn das Kurbelwellenrad dann herrunten ist, geht es an die Montage ++ Lichtschimmer in der Düsterniss ++
Ölwanne ist gründlich gereinigt, habe es mit Diesel und Bohrmaschine gemacht, war ganz schön was drinnen ...
Danke nochmals für eure Infos.
Joseph


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 Betreff des Beitrags: Re: Lindner BF 350 SA Stirnräder
BeitragVerfasst: Donnerstag 2. April 2015, 09:18 
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Hallo!

Eigentlich wird das Zahnrad von der Kurbelwelle über die Paßfeder abgezogen, meines Wissens geht dieser Keil auch erst heraus, wenn das Rad abmontiert ist. Anwärmen sollte man dort nur sehr dezent, eher würde ich mit Kältespray (zB.) arbeiten, oder nötigenfalls leichtes Anwärmen des Zahnrades/Vereisen der Kurbelwelle kombinieren. Das Sackloch der Schraube für die Riemenscheibe bietet sich zum Einsprühen von Vereisungsspray ja förmlich an ... ;)
Und dabei halt mit einen Meißel Spannung/Druck/Zug draufgeben, eventuell läßt sich (später) auch ein Montiereisen vernünftig ansetzen.

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Lindner BF 350 SA Stirnräder
BeitragVerfasst: Samstag 18. April 2015, 09:59 
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Der Lindner läuft wieder :lol: ruhiger und gleichmäßig ohne klappern und scheppern - so wie es sein soll :P
Ventilspiel auch gleich eingestellt, wenn schon offen ist eh kein Malheur mehr.
Ich habe eine Probefahrt mit etlichen Kisten Riesel gemacht, es gab keine Probleme dabei :) Es kam mir vor, als habe der Motor mehr Kraft, und er rauchte auch weniger bei Vollgas :lol:
Danke an euch alle für eure Hilfe.
Joseph


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 Betreff des Beitrags: Re: Lindner BF 350 SA Stirnräder
BeitragVerfasst: Samstag 30. Mai 2015, 22:59 
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Hallo zusammen,
danke nochmal für die super Beiträge zum Einbau der Steuerungszahnräder.
Habe derzeit das gleiche Problem an meinem MF 363 3200 BStd. :cry:
Bei mir hat aber die Hydraulikpumpe das große Zahnrad geschrottet.
Muß morgen gleich nochmal nachschauen, ob alle Markierungen übereinstimmen. Zahnräder sind alle noch drauf.
Joseph hat geschrieben:
Ölwanne ist gründlich gereinigt, habe es mit Diesel und Bohrmaschine gemacht, war ganz schön was drinnen ...
Hast du die Ölwanne zum Reinigen abgebaut?
Diesel und Bohrmaschine ????

Danke,
MF user


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 Betreff des Beitrags: Re: Lindner BF 350 SA Stirnräder
BeitragVerfasst: Sonntag 31. Mai 2015, 17:54 
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Hallo & Willkommen!

Zum Abbau der Ölwanne muß der Motor komplett ausgebaut und zerlegt werden. Also Traktor trennen, der Vorderachsbock muß weg, und so weiter ... :schwitz:
Deshalb denke ich, daß "Joseph" die Ölwanne mit Hilfe einer Bohrmaschinenpumpe und Diesel durchgespült hat.
Der Einsatz, in dem der Ölmeßstab eingesteckt ist, läßt sich herausschrauben, sodaß man dort mit einen etwas dickeren Schlauch (= bessere Spülwirkung) zu Werke gehen kann.
Man könnte sich auch aus Neodym-Magnete (diese gibt es in vielen Formen, unter anderem als kleine Ringe) eine Kette basteln, und diese an einen Draht oder dgl. mehrmals durch die Ölwanne ziehen. So einen (etwas größeren) Magneten kann man eventuell auch in der Ölwanne belassen. nur verliert leider Neodymium bei Temperaturen über 80° seine magnetische Struktur. Alternativ bieten sich dafür bei höheren Temperaturen Ferritmagnete an, diese sind aber wesentlich schwächer.

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Lindner BF 350 SA Stirnräder
BeitragVerfasst: Montag 1. Juni 2015, 22:10 
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Danke für die Info,
Bohrmaschine mit Pumpe.... klar, wie sonst :jury:
Habe auch nochmal die Positionen der Zahnräder überprüft. Stimmen alle überein :njet: :njet:
Stellt sich nur noch die Frage warum die Hydraulikpumpe das Steuerungszahnrad geschrottet hat ?

- Haarriss im Zahnrad ( lässt sich leider nicht nachprüfen )
- Zahnrad der Hyd. Pumpe war zu klein im Durchmesser
- zuwenig Öl im Steuergehäuse ( wird vom Kurbelwellengehäuse über die Zahnräder nach oben transportiert ).
- ..........

habt Ihr noch Ideen für mögliche Ursachen des Defektes ?
Nicht daß mir in zwei Jahren das gleiche nochmal passiert, oder soger der ganze Motor drauf geht.

MF user


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 Betreff des Beitrags: Re: Lindner BF 350 SA Stirnräder
BeitragVerfasst: Dienstag 2. Juni 2015, 11:34 
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Hallo!

Ölmangel kann man meiner Meinung nach ausschließen, die Schmierung der Steuerräder erfolgt in erster Linie von oben über den Ventiltrieb und die Nockenwellenlagerung, wenn von dort kein Öl mehr kommen würde, zerlegt es die Hauptlager des Motors, lange bevor überhaupt ein Folgeschaden auftreten kann.
Wie ich auch bereits in meiner ersten Antwort an "Joseph" geschrieben habe, vermute ich entweder falsche Zahnluft (Verzahnung oder Durchmesser des Antriebszahnrades der Hydraulikpumpe paßten nicht, Lagerschaden/zu viel Lagerluft, die Hydraulikpumpe war schief oder nicht richtig montiert, oder sie war einfach nur locker (?!?)), oder ein Schaden direkt an der Hydraulikpumpe (blockiert oder festgegengen durch Fremdkörper, Kavitationsschaden, Wasser im Öl, Luft/kein Öl, ...).
Wenn man bei der Montage der Hydraulikpumpe zumindest eine Sichtprüfung von vorne im Steuerkasten macht, fallen wenigstens grobe Unregelmäßigkeiten gleich auf. Meistens wird sie aber nur von hinten heineingesteckt und fertig. Aus den Augen, aus dem Sinn ... ;)

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Lindner BF 350 SA Stirnräder
BeitragVerfasst: Dienstag 2. Juni 2015, 21:15 
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Danke für die Antwort,
Habe den Schlepper vor ca. 1 1/2 Jahren gekauft. Der Vorbesitzer hat einen Hydraulikölwechsel bei 3120 Std. gemacht. Öl ist jetzt 100 Std. drin, Füllmenge passt.
Was natürlich vorher abgegangen ist weiß ich leider nicht. Die Pumpe war gerade ( bedingt durch den Flansch ) und fest montiert. Im ausgebauten Zustand läuft sie schön rund und gleichmäßig, daher schließe ich ein blockieren aus. Werde auf jeden Fall bei der Montage die Zahnluft von der Steuergetriebeseite aus prüfen. Auch der Durchmesser alt-neu wird nochmal gemessen.
Wenn die bestellten Teile ( Zahnräder kosten ein kleines Vermögen :boese: ) alle da sind, mache mich am Freitag an die Montage.


Noch eine Frage, wird die Dichtung der Kurbelwelle ( befindet sich unten am Steuergehäusedeckel, ( Foto )) eingeklebt ? Wollte sie eigentlich erneuern wenn das ganze schon mal zerlegt ist.
Danke,

MF user


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 Betreff des Beitrags: Re: Lindner BF 350 SA Stirnräder
BeitragVerfasst: Dienstag 2. Juni 2015, 23:09 
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Hallo!

Das ist noch der alte Simmerring aus Nitril, oder? Auf dem Bild kann ich das irgendwie nicht mit Gewißheit feststellen. Ohne Staublippe, dafür aber mit Spritzschutzblech auf der Kurbelwelle ...
Über MF wirst Du den so eh nicht mehr bekommen (nur mehr als Normteil/nach Maß), stattdessen sind Wellendichtringe aus Silikon oder Viton, beide mit Staubschutzlippe, erhältlich, Das Spritzschutzblech braucht und darf dann nicht mehr eingebaut werden!
Der Simmerring wird im Deckel auf Maß gesetzt, beim AD3.152 sind es beim Ring aus Silikon 11,43mm, beim Vitonring 9,35mm. "Geklebt" wird da nichts ... ;)
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Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Lindner BF 350 SA Stirnräder
BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Juni 2015, 20:00 
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Hallo,
Heute sind die Ersatzteile gekommen.
Habe gleich mal die Durchmesser der beiden Hydraulikpumpen Zahnräder verglichen.
Alt = 44,6mm
Neu= 46,1mm
Anzahl der Zähne je 16.
Wie man auf den Bildern sieht hat das alte Rad sehr wenig Angriffsfläche am Steuerungszahnrad, was auch die Ursache für den Defekt sein dürfte.

MF user


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Dateikommentar: Altes Zahnrad
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Dateikommentar: Neues Zahnrad
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 Betreff des Beitrags: Re: Lindner BF 350 SA Stirnräder
BeitragVerfasst: Sonntag 7. Juni 2015, 20:52 
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Hallo zusammen,
nach einem sehr heißen Schrauberwochenende möchte ich euch meinen aktuellen Zwischenbericht mitteilen. Die beiden Steuerungs,- und Hydraulikpumpenzahnräder sind eingebaut, welche auch gegenüber den alten deutlich weniger Zahnluft haben. Das Kurbelwellenzahnrad hat sich allerdings mit Erfolg gegen meine Demontageversuche (Eisspray auf die Welle und anschließend Erwärmung des Abzuziehenden Rad's + Montageeisen) gewehrt und muss weiterhin seinen Dienst im Traktor verrichten. Ölwanne wurde mit Heizöl und Bohrmaschine gespült (Verschmutzung hielt sich in Grenzen). Getriebe,- und Motoröl neu, Luftfilter gereinigt, Kühler mit Wasser und Soda zum Spülen aufgefüllt.
Nach einem ersten Probelauf im Standgas (ca. 5 min) ist mir eine starke Erhitzung des Motors aufgefallen. Das Kühlerwasser hatte aber immer noch Einfülltemperatur. Die anschließende Überprüfung des ausgebauten Thermostates im heißen Wasser, bestätigte meinen Verdacht der Fehlfunktion. Eine intensive Reinigung mit Entkalker schaffte jedoch Abhilfe.
Morgen bestelle ich noch zwei Dichtungen, dann läuft er wieder wie geschmiert.

Noch eine Frage: Wie kann ich den Themperaturfühler auf Funktion testen? Bei der Erwärmung sank der Widerstandswert ab, was aber noch nicht heißt das er auch richtig misst.
Gibt es Vergleichstabellen zum prüfen ?


Grüße
MF user


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 Betreff des Beitrags: Re: Lindner BF 350 SA Stirnräder
BeitragVerfasst: Sonntag 7. Juni 2015, 21:37 
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Danke für den Reparaturbericht ... ;)

Zur Temperaturanzeige:
Diese ist ohnehin mehr Schätzeisen denn Präzisionsthermometer.
Hast Du ein Infrarotthermometer? Bei ca. 80 bis 90° C (gemessen am Zylinderkopf) sollte der Zeiger im Anzeigeinstrument gerade/Mitte (optimale Betriebstemperatur) stehen. Rot sollte etwa bei 120° C beginnen.

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Lindner BF 350 SA Stirnräder
BeitragVerfasst: Freitag 12. Juni 2015, 22:23 
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Betriebsart: kein Betrieb
Sorry, dass ich erst jetzt zurückschreibe (ich hoffe, ich darf "Du" schreiben?), bin der Hitze entgegengeflogen und nun wieder zu Hause.
Ölmangel kann es aber nicht gewesen sein, da wäre etliches mehr kaputt ... Etwas Schweres gehoben? Ein zusätzliches Hydrauliksteuergerät verwendet (Überdruckventil Steuergerät mit Druckweiterleitung richtig eingestellt?)? Habe bei meinen auf 180bar eingestellt - die Hydraulikpumpe bringt max. 250bar, das wäre für den Hubwerkzylinder zu viel - und beim Kipperanschluß überprüft.
Das Foto des Hauptzahnrades schaut aber schon nach Überlast aus. Wenn man unter voller Belastung mit entsprechend viel Gas (damit es der Motor pakt) die Hydraulik betätigt, kann es auch sein, dass ein Zahn abbricht. In der Folge nimmt es weitere Zähne, immer mehr, bis das Antriebsrad nur mehr drüberläuft, so könnte es vom Foto her gewesen sein.
Neues Hydrauliköl hat mit den Stirnrädern aber eigentlich nichts zu tun.
Das Kurbelwellenzahnrad bringt man ohne kompletten Abbau des vorderen Teils (Vorderachse) - bei mir ein Lindner BF 350 SA - mit Vereisungsspray nicht herunter (auch durch Schlagen nicht, Vorsicht wegen der Lagerschalen gleich dahinter). Habe es nach mehreren Versuchen dann auch gelassen, und nur die anderen Zahnräder gewechselt.
Das Antriebsrad der Hydraulikpumpe, welches eingebaut war, ist das Richtige gewesen? Bei meinem war es eindeutig ein falsches Zahnrad mit zu kleinem Durchmesser.
Wenn das neue Hydraulikpumpenrad nun größer ist, und die Zahnluft wie schon der Fadinger geschrieben hat, die gleiche ist, so wie zum Nockenwellenrad oder Einspritzpumperad, dann ist das der richtige Weg, aber noch keine Garantie, dass das Problem nicht mehr auftritt.
Services wurden gemacht? Bei ca. 3500 Betriebsstunden ist es kaum möglich, dass die Stirnräder bereits kaputt gehen, deshalb die Frage wegen Überlastung.
Entkalker (Kaffemaschine?) würde ich nicht nehmen, der ist sehr agressiv. Waschsoda (etwa Geschirrspüler-Tabs) ist milder, und entkalkt trotzdem recht gut, zumindest wenn man den Motor einmal damit warmlaufen läßt.
Der Kühlerverschluß ist dicht und gereinigt (die Fläche, wo die Dichtung anliegt, ist sauber, damit sich Druck aufbauen kann?)?
Thermostat verklemmt? Kühlsystem richtig entlüftet?
Wenn kein Infrarotthermometer zur Hand ist, kann die Kühlmitteltemperatur auch schnell mal mit einem einfachen Bratenthermometer (digital - von meiner Frau entwendet) gemessen werden, auf genaue Zahlen sollte man sich aber nicht festlegen - öffnen bei 80 - 85 Grad (lt. Betriebsanleitung). Kontrolliere mal, ob es auch regelt.
Hoffe, ich konnte Dir ein wenig helfen.
Joseph


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 Betreff des Beitrags: Re: Lindner BF 350 SA Stirnräder
BeitragVerfasst: Freitag 12. Juni 2015, 22:55 
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Die Schmierung erfolgt nicht über die Stirnräder (!), diese treiben nur die Nockenwellen,Einspritzpumpe,Ölpumpe (kleines Zahnrad gleich beim Kurbelwellenzahnrad) an. Alle wichtigen Teile, Nockenwelle, Ventile, Stössel, Kurbelwellenlager, ... werden von der Pumpe geschmiert. Wenn aber durch den Abrieb der Zahnräder unten in der Ölwanne der - ich schreib mal "Grobfilter" (das Sieb an der Ansaugung der Ölpumpe) - verstopft, so kann das einen kapitalen Motorschaden verursachen !!!! Öldruckkontrolle immer im Auge behalten!
Weiters hat die Pumpe ein Überdruckventil, welches laut Google den Öldruck konstant hält. Normalerweise so um die 2 - 4bar im Betrieb. Nicht weiterfahren, wenn der Druck unter 1 bar abfällt.
Bitte unbedingt in der Betriebsanleitung NACHschauen oder einen MF Händler fragen.
Hoffe es hilft dir, Joseph


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 Betreff des Beitrags: Re: Lindner BF 350 SA Stirnräder
BeitragVerfasst: Sonntag 14. Juni 2015, 10:17 
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Hallo Joseph,
danke für deine Antworten.
Die Sache mit der Überlastung kann schon sein, haben letztes Jahr ein paar Wurzeln rausgerissen. :pfeif:
Das Hydraulik,-Getriebeöl habe ich nur gewechselt weil mir beim reinigen des Filters ca.10 Liter in einen schmutzigen Eimer gelaufen sind und ich das Öl nicht mehr verwenden wollte.
Den Kühlkreislauf habe ich auch schon wieder zusammengeschraubt und mehrfach gespült. Nach ca. 4 Betriebsstunden reine Zugarbeit sind mir keinerlei Fehler bei Temperatur und Öldruck aufgefallen.
Das Druckbegrenzungsventil muss ich dann noch einstellen lassen (habe selber keine Möglichkeiten dafür).
Danke nochmal für eure Hilfe,

MF user


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