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BeitragVerfasst: Montag 3. November 2014, 12:15 
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ohne Furcht und Tadel
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Hallo!
Ich habe bei meinem 190er schon immer das Problem gehabt, das die Kupplung schwer zu treten geht.
Jetzt habe ich alles erneuert:
Ducklager
Druckplatte
Kupplungsscheibe
Pilotlager

Das Problem: es geht noch immer schwer - keine Änderung.
Woran kann das liegen?


Dateianhänge:
IMG_0702.JPG
IMG_0702.JPG [ 245.77 KiB | 1169-mal betrachtet ]
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BeitragVerfasst: Montag 3. November 2014, 15:06 
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Hallo!

Schön, eine torsionsgedämpfte Mitnehmerscheibe ... ;)
Wie schaut denn die restliche Mechanik aus?
Eventuell hat die Welle der Drucklagergabel im Gehäuse, bzw. die Gabel auf der Welle "gefressen"? Oder das Pedal am Zapfen?
Da der Traktor getrennt ist, kannst Du eh alles gründlich untersuchen.
Wenn Du kräftig gegen die Gabel, welche das Ausrücklager hält, drückst, und dann das Kupplungspedal betätigst, halten sich da die Kräfte eher in der Waage, oder geht irgendwie etwas vom Druck "verloren"? Mal von der Kraft abgesehen, die nötig ist, um die Feder zu überwinden.
Das Pedal hätte ja auch einen Schmiernippel (26) ...
Dateianhang:
T190 Schmier- und Wartungsplan.jpg
T190 Schmier- und Wartungsplan.jpg [ 117.54 KiB | 1161-mal betrachtet ]
Eventuell ist dieser verlegt, so daß kein Fett zur eigentlichen Lagerstelle gelangt?

Gruß F

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BeitragVerfasst: Montag 3. November 2014, 15:49 
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ohne Furcht und Tadel
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Zitat:
Schön, eine torsionsgedämpfte Mitnehmerscheibe ... ;)

Das Beste ist gerade gut genug :lol2: soll ja auch die nächsten 40 Jahre halten

Hoffentlich ist es nur das Gestänge, ich kümmere mich gleich heute darum.
Könnte es auch die Hauptwelle sein, auf der die Mitnehmerscheibe bewegt wird?


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BeitragVerfasst: Montag 3. November 2014, 17:38 
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Hallo!

Die Mitnehmerscheibe wird beim Betätigen der Kupplung eh nicht verschoben, sie sitzt nur frei beweglich auf der Verzahnung der Getriebeeingangswelle. Auch das Drucklager wird nur deshalb auf der Welle geführt, damit es zentrisch gegen den Anlaufring am Kupplungsautomaten (lila Ring) drückt. Denn ein Axialkugellager kann keine radialen Bewegungen ausgleichen, würde das Ausrücklager am Anlaufring "rumeiern", käme es zur Reibung Metall auf Metall, und das Lager und/oder der Anlaufring würden beschädigt werden. Aus diesem Grund werden für ungeführte Drucklager in erster Linie solche mit Graphitring verwendet.
Zum Ausrücken der Kupplung muß auf den Anlaufring so viel Kraft ausgeübt werden, wie es braucht, um den Druck der Druckfedern (in den im Kreis angeordneten 9 Hütchen) zu neutralisieren. Im eingekuppelten Zustand (kein Druck am Ausrücklager/Anlaufring) drücken diese Federn gegen die Druckplatte und klemmen so die Mitnehmerscheibe zwischen Schwungrad und Druckplatte/Kupplungsautomat ein -> die Kupplung ist kraftschlüssig. Wird gegen die Anlaufscheibe Druck ausgeübt (beim Treten der Kupplung), wird die Druckkraft der Kupplungsfedern aufgehoben, und die Kupplungsscheibe kann durchrutschen -> die Kupplung ist nicht mehr kraftschlüssig.
Dateianhang:
Kupplung T190.jpg
Kupplung T190.jpg [ 147.61 KiB | 1152-mal betrachtet ]

Gruß F

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BeitragVerfasst: Montag 3. November 2014, 22:40 
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Alles klar, danke für die Erklärung "wieda-gscheida-woan"

Bei mir gibts an der Stelle leider kein Schmiernipperl.

Kannst du bitte ein Bild von den Teilen rund um das Ausrücklager posten?
Mir kommt da noch was spanisch vor: ich bin kein Experte, aber sollte sich das Ausrücklager nicht gerade der Druckplatte nähern?
In meinem Fall macht es von oben gesehen einen Bogen, beim 288er bewegt es sich jedoch exakt in der Mitte der Hauptwelle in Richtung Druckplatte...


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BeitragVerfasst: Dienstag 4. November 2014, 09:55 
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Hallo!
felix1520 hat geschrieben:
Bei mir gibts an der Stelle leider kein Schmiernipperl.
Meinst Du wirklich?
Normal sitzt der Schmiernippel am Auge, in dem das Kupplungspedal gelagert ist. Er zeigt nach vorne Richtung Motor. Vielleicht hat sich der Nippel in ein Loch verwandelt ... :mrgreen:

Mit Bildern eines geführten Drucklagers kann ich momentan nicht dienen, ich kann es Dir aber gerne anhand von Deinen Bildern erklären.

Die Gabel der Kupplungsbetätigung führt schon eine bogenförmige Bewegung aus. Das Ausrücklager ist aber daran mit einer Federklammer befestigt, die einerseits eine Pendelbewegung zulassen sollte, die eine parallele Stellung des Drucklagers zum Anlaufring (die Druckplatte ist auf der anderen Seite im Kupplungsautomaten ... ;) ) ermöglicht, und andererseits so viel Querbewegung möglich läßt, damit es durch das Führungslager auch zentriert gegen die Anlaufscheibe drücken kann.

Gruß F

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BeitragVerfasst: Mittwoch 5. November 2014, 23:01 
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So, Ursache erkannt.

Im Ausrückhebel sind drei Buchsen aus Kunststoff.
Diese Buchsen sind bei mir extrem beleidigt.
Sie waren zerkratzt und verdreckt.
Nachdem ich sie geschliffen und eingefettet habe, geht es schon um vieles leichter.

Fraglich ist jetzt, ob ich für meinen alten Traktor noch neue Teile bekomme...


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