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 Betreff des Beitrags: Einspritzpumpe Lucas CAV einstellen
BeitragVerfasst: Dienstag 21. Oktober 2014, 08:42 
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Hallo

Bei meinem MF mit Perkins 4.236 Motor wurde ein Turbolader aufgebaut. Funktioniert einwandfrei soweit. Nur ohne entsprechende Anpassung der Einspritzmenge ergibt sich bislang net viel Effekt. Es handelt sich um eine Lucas CAV ESP (siehe Bild). Mir geht es nur um eine moderate Anpassung der Menge, sodass einerseits die Aktion mit dem Turbo etwas bringt, aber andererseits der Motor nicht überfüttert wird.

Frage: Kann ich das selber machen bzw. wie gehe ich hier richtig vor?

jonny


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BeitragVerfasst: Dienstag 21. Oktober 2014, 12:51 
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Hallo & Willkommen!

Ja, das ist möglich, wenngleich man mit einer gewissen Vorsicht darangehen sollte, um die bestehende korrekte (!) Einstellung dabei nicht unkontrolliert zu verändern. Eine völlige Neu/Grundeinstellung ist nämlich ohne entsprechendes Equipment nicht realisierbar.

Vorarbeiten:
Benötigtes Wekzeug bereitlegen, Traktor gegen versehentliches Starten sichern, die vordere Riemenscheibe an der Kurbelwelle zugänglich machen, um an der dortigen großen Mutter eine Nuß oder einen Schlüssel ansetzen zu können. Bei verbauter Frontzapfwelle eventuell eine Gripzange an der Verbindungswelle aufspannen. Es sollte möglich sein, den Motor exakt in eine Stellung zu drehen, und ihn dort zu blockieren.
Ggf. Dieselzufuhr abdrehen, ein Gefäß unter die Einspritzpumpe stellen, und den Deckel an der Längsseite (welcher üblicherweise verblombt ist ... ;) ) abnehmen. Darauf achten, die Korkdichtung nicht zu beschädigen. Es kommen einen dabei gut ein halber Liter Diesel entgegen ... :mrgreen:
Nun wird durch diese Schaulochöffnung der Rotor sichtbar. Es ist empfehlenswert, vor der Veränderung ein Foto mit den Einstellungsmarken zu schießen.
Das Ganze sollte so ähnlich aussehen:
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"1" markiert den Flansch für die Welle vom Fliekraftregler, auf die der Rotor aufgesetzt ist, und die den Zugang zur hinteren Schraube behindert.
"2" ist eine der beiden Schrauben, die es zu lockern gilt.
"3" ist der eigentliche Rotor, der im eingebauten Zustand fast vollständig durch den Nockenring verdeckt wird.
"4" ist besagte Einstellscheibe.
"5" ist auch eine Einstellscheibe, diese ist aber von außen nicht zugänglich. Deshalb ist es wichtig, nicht am Rotor zu drehen, wenn die Schrauben gelockert sind, da sich sonst eventuell diese Scheibe verstellen könnte (!).

Das wäre es für´s Erste, zur eigentlichen Einstellung später mehr, wenn ich Bilder vom Rotor gesehen habe.

Hast Du einen automatischen Drehmomentschlüssel? Es wäre vielleicht nicht schlecht, zu prüfen, mit wieviel Kraft die Rotorschrauben angezogen waren. Mit einen normalen Drehmomentschlüssel ginge das ja leicht ... ;)

Gruß F

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BeitragVerfasst: Montag 27. Oktober 2014, 13:21 
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Hallo

Habe ESP offen, hier ein Bild davon (hoffe man sieht genug).
Da die Kurbelwellen-Riemenscheibe bei mir nicht zugänglich ist, habe ich zum Weiterdrehen des Motors ein Hinterrad aufgebockt, größten Gang eingelegt und kann somit am Reifen weiterdrehen und einfach blockieren durch Handbremse. Zum Lockern der Schrauben benötigt man SW 8 Schlüssel.

Wie gehe ich weiter vor?

jonny


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BeitragVerfasst: Montag 27. Oktober 2014, 15:21 
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Hallo!

Sehr schön!
Den Pfeil am Rotor kann ich zwar jetzt nicht erkennen, macht aber nichts, möglicherweise wird es eh notwendig, Richtung und Stärke der Verdrehung durch Versuche zu ermitteln ... ;)
Also, Deckel ist offen, und der Rotor steht in der am Bild gezeigten Stellung. Dann wird der Motor um eine Kurbelwellenumdrehung gedreht, damit die "hintere" Schraube erreichbar wird. Jetzt diese lockern. Die Schrauben wirklich nur lockern, und versuchen, die Kraft möglichst nur auf den Drehpunkt der Schrauben auszuüben. Sowohl beim Lockern, als auch beim Festziehen.
Die "hintere" Schraube ist also jetzt locker. Danach die Kurbelwelle um eine Umdrehung weiterdrehen, sodaß einerseits die Kerbe gut sichtbar, und andererseits die "vordere" Schraube erreichbar wird. Den Motor jetzt blockieren, damit sich die Kurbelwelle nicht mehr drehen kann. Die vordere Schraube lockern. Dann einen passenden Schraubenzieher oder dgl. in die Ausnehmung der Einstellscheibe halten (grüne Markierung). Nur anhalten, nicht drücken.
Verdreht wird die Scheibe durch leichtes Klopfen mit einen Schlüssel oder ähnlichem an den Schaft des Schraubenziehers in die entsprechende Richtung (roter Pfeil).
Wenn die gewünschte Veränderung hergestellt ist, die "vordere" Schraube mit dem angegebenen Drehmoment festziehen. In Deinen Fall ist der Knick- und Knackpunkt 20,6Nm. Die Blockade am Motor lösen, 360° drehen, und die "hintere" Schraube festziehen. Ggf. noch jeweils eine weitere Umdrehung weiterdrehen, und das Anzugsmoment der Schrauben prüfen.
Deckel wieder drauf, und gründlich (!) entlüften. In die Einspritzleitungen sollte bis jetzt keine Luft gelangt sein, und auch jetzt nicht gelangen.
So, und jetzt wird es spannend. Der Testlauf und die erste Testfahrt steht an. Berichte bitte mal über den Verlauf, und ob der gewünschte Effekt bereits eingetreten ist.

Gruß F

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BeitragVerfasst: Dienstag 28. Oktober 2014, 08:58 
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Hallo

Gleich vorweg: Operation durchgeführt, Operation gelungen!!! :njet:

Also zum Ablauf: Deckel der ESP aufgemacht, alles so vorgefunden wie du beschrieben hast, Rotor sieht ganz genauso aus wie auf dem Bild. Schraubenschlüssel SW 8 ist erforderlich. Beide Schrauben gelöst (hintere zuerst) und dann die Scheibe „nach unten“ verstellt. Schrauben mit Drehmoment angezogen (siehe Bild), ESP zugemacht, entlüftet, Probefahrt…Tja Effekt: hab Traktor testweise unseren Hausberg hochgejagt und er ist spürbar schlechter gegangen…somit hab ich gewusst, dass die Scheibe offensichtlich in die andere Richtung verstellt gehört …so, die Aktion wiederholt und Scheibe in die andere Richtung verstellt „nach oben“…Traktor wieder Berg hochgejagt….siehe da: Traktor zieht merklich besser!!! … konnte unseren Hausberg mit höchstem Gang raufdüsen...sitze gefühlt auf einem anderen Traktor und der Turboladeraufbau hat den gewünschten Effekt gebracht!!!

Freu mich schon auf die ersten Einsätze :D

Vielen Dank für deine kompetente Hilfe Fadinger!!! Super Forum hier!!! :klatsch:

jonny


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BeitragVerfasst: Mittwoch 29. Oktober 2014, 17:33 
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@jonny79
erzähl bitte mehr über das Nachrüsten des Turbos!
Hast du die Verdichtung reduziert?
Welcher Turbo ist eingebaut?

Ich träume schon lange davon, meinen 1450´er Lindner auf Turbo umzubauen :klatsch:


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BeitragVerfasst: Donnerstag 30. Oktober 2014, 13:28 
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Hallo

Also folgende Vorgeschichte: Traktor ist ein MF 373-GT mit ursprünglich 70PS als Saugversion (4.236 Motor). Dem Vorbesitzer des Traktors (Bekannter von mir) war er etwas zu "brustschwach" und er hat sich einen Turbolader aufbauen lassen (Turbo ist ein KKK, Type kann ich dir ablesen)...sie haben aber an der Einspritzmenge (meines Wissens nach) nichts geändert und nur die Pumpe bissl verdreht (mehr Vorzündung)...somit war der Effekt minimal durch den TL ... ich habe ihm gesagt, dass er an ESP was machen muss, sonst bringt das Ganze net viel...meinen Rat hat er standhaft ignoriert und/oder er wollte ohnehin einen neuen Traktor (egal, gut für mich)...ich habe den gekauft, bin einige Zeit so gefahren damit und habe jetzt die Einspritzmenge angepasst und siehe da: Traktor geht unvergleichlich besser...werde ihn irgendwann bei Gelegenheit an eine Zapfwellenbremse hängen um zu testen :D

@felix1520: Den 3.152 Motor vom 1450er Lindner hat es mM eh als Turboversion auch gegeben (AT3.1524 in Lindner 1600 bzw. MF 363) ... somit sollte es hier auch Umrüstsätze geben, denke ich.

jonny


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BeitragVerfasst: Donnerstag 30. Oktober 2014, 16:48 
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@jonny danke für die Infos!

Ich suche schon lange nach einem "Umbausatz" für den 1450´er.
Dort und da lese ich auch von einem gelungenen Umbau ohne "Kit"

Was mich interessiert ist folgendes:
Welche Teile sind vom 48PS Perkins 3.152 unterschiedlich zur Turboversion im 1600´er Lindner?


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BeitragVerfasst: Mittwoch 17. Juni 2015, 19:11 
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stets bereit
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Hallo Zusammen

Der Einfachheit halber habe ich in diesem Beitrag gleich mal das Bild von der ESP kopiert.
Seit einiger Zeit ist bei meinem MF die ESP an der Welle, wo das Gasgestänge sitzt undicht. (Am Bild die rechte Welle)
Die Welle hat auch ein horizontales Spiel von ca. 2mm.
Kann man den Oberteil der ESP ohne größere Probleme abnehmen, um zu dem Dichtsatz zu kommen?
Der Dieselverlust ist schon ziemlich heftig und nach 2-3 Wochen Standzeit mußte ich ihn diese Woche anschleppen, da durch das Leck scheinbar etwas Luft in den Leitungen war.

Liebe Grüße aus dem Burgenland
Jürgen


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 Betreff des Beitrags: Einspritzpumpe Lucas CAV abdichten
BeitragVerfasst: Mittwoch 17. Juni 2015, 21:34 
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Hallo!

Die Gashebelwelle und auch die Abstellhebelwelle läßt sich mit relativ geringen Aufwand neu abdichten. Normal müssen lediglich jeweils zwei O-Ringe ersetzt werden. Am besten auch gleich die Abstellhebelwelle mitmachen, geht in einen Aufwasch. Eventuell besorgt man sich einen kompletten Dichtsatz, der kostet zB. hier nicht die Welt ... ;)
Gasgestänge und Stopzug aushängen, und die beiden Hutmuttern am Deckel abschrauben. Achtung, beim Abnehmen des Deckels kommt einem meist eine Ladung Diesel entgegen. Den Deckel vorsichtig anheben, und sich das Loch notieren, in welchen die Gasfeder am Reglerhebel eingehängt ist. Diese aushaken, dann kann der Deckel ganz abgenommen werden, und man kann die beiden Wellen zum Austausch der O-Ringe nach unten ausbauen.
Zusammenbau in umgekehrter Reihenfolge. Neue Deckeldichtung auflegen, die Gasfeder in der richtigen Position einhängen, und die Abstellstange so einstecken, daß sie der Zapfen am Exzenter der Abstellwelle betätigt. Ist etwas Fummelei, aber mit ein wenig Geduld machbar.
Die Hutmuttern werden bei einer Korkdichtung mit 0,35 Meterkilo (bei Klingerit 0,46mkp) angezogen. Nicht mit Gewalt anknallen, sonst geht es Dir so, wie dem Kollegen hier ... :mrgreen:
Betätigungsgestänge von Gas und Absteller wieder montieren, und die Einspritzpumpe vorschriftsmäßig entlüften. Dabei sollte sich bereits der Erfolg der Abdichtaktion zeigen, auch der Motor sollte danach ohne Probleme anspringen.
Hier gibt es das Spielchen mit einigen Bildchen.

Gruß F

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BeitragVerfasst: Donnerstag 18. Juni 2015, 21:09 
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Hallo Fritz

Habe eigentlich gerechnet, daß du mir auf meine Frage kompetent wie immer antwortest und Kompliment, sogar das Anziehungsdremoment der Muttern weißt du. Schön langsam wirst du mir ein bißchen unheimlich.
Werde mir einen Dichtsatz bestellen und die ESP so schnell wie möglich neu abdichten.
Bitte laß mir deine Adresse zukommen, es ist mir ein Bedürfnis, mich bei dir mit ein paar Flaschen Wein zu bedanken,
bei meiner letzten Anfrage hast du ja extra den Getriebedeckel von deinem alten Lindner abnehmen müssen und dabei die Dichtung zerstört.
Wäre mir echt ein Anliegen, eine Hand wäscht die Andere.

Liebe Grüße Jürgen


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BeitragVerfasst: Mittwoch 22. Juli 2015, 18:27 
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Grüß Gott, nach Österreich, besonders an Fadinger

Ich habe ganz aktuell das Einstellprocedere nach Fadinger, beschrieben am 27.10.2014, angewandt und kann sagen, dass dies ein totaler Erfolg an meinem MF wurde. Dies war der erste Besuch auf diesem Forum und schon hatte ich einen Treffer.

(Auslöser für das Suchen nach Abhilfe zur Beseitigung der Leistungsschwäche an meinem MF 595 war die Fahrt im Januar, mit einem Schlepper des selben Typs und des selben Baujahres, der nach subjektivem Empfinden 50% mehr Leistung hatte. Die EP an diesem Schlepper ist originalverplombt, sodass ich davon ausgehen konnte dass die Originaleinstellung vorhanden ist.) Seitdem suchte ich in Foren nach Optimierungstipps.

Nach diesen positiven Erfahrungen werde ich dieses Forum weiterhin gerne besuchen und natürlich gegebenenfalls möglichst gute Beiträge leisten. -( Fadingers Fachkenntnisse müsste man haben.)

Beste Grüße von Richard


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BeitragVerfasst: Montag 6. März 2017, 16:29 
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Hallo,ich hätte eine Frage.
Diese ESP ist in einem Perkins 4.108 eingebaut. Wie kann ich den Förderbeginn ermitteln?


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BeitragVerfasst: Dienstag 7. März 2017, 10:51 
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Mit einer statischen Messung zB. mit der Steigrohrmethode wird man bei dieser Pumpe nicht viel ausrichten, da auch entsprechendes Equipment (Adapter, ggf. Pumpe für Transferdruck, ...) nötig ist. Je nach Ausführung ist sonst der Förderbeginn verzerrt (automatischer Kaltstartbeschleuniger) oder gar nicht möglich (selbsttätiges Entlüftungsventil - kein Druckaufbau ohne Kopfventile).
Am aussagekräftigsten ist die dynamische Messung mit einer Stroboskoppistole mittels Piezosensor an der (metallisch blanken!) Einspritzleitung (des 1. Zylinders).
Aber Achtung, Förderbeginn und Einspritzzeitpunkt sind zwei Paar Schuhe! Der tatsächliche Einspritzzeitpunkt kann gegenüber dem Förderbeginn schon mal um 5° "nachgehen" ... ;)

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Einspritzpumpe Lucas Abdichten
BeitragVerfasst: Dienstag 22. August 2017, 22:00 
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Also meine Meinung zum Umstellen der Einspritzpumpe zwecks Leistungssteigerung selber machen - lieber zu Profi gehen, wo diese dann auch richtig eingestellt wird. Was hilft's wenn der Traktor zwar wieder zieht wie in jungen Tagen, er aber jahrelang mit dieser Einstellung unterwegs war. Alles eingelaufen, mit zu viel Diesel Einspritzung brauchst nicht nur mehr Sprit, sondern der Motor kann auch kaputt gehen, Kurbelwelle und dergleichen.
Wegen Abdichten der Lukas CAV Gasgestänge und Abstellzug welche O-Ring Größen braucht man dafür ? :|
Der Motor ist ein Perkins 3.152, welcher Dichtsatz passt dafür, ist das der was verlinkt ist der DP3 ?
Danke mal für Eure Hilfe
Joseph


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 Betreff des Beitrags: Re: Einspritzpumpe Lucas Abdichten
BeitragVerfasst: Mittwoch 23. August 2017, 07:12 
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Hallo!

Oh, der 3.152, ja der geht sehr gut, ein guter Mechaniker hat ihn mit mal etwas hochgedreht, er sagte er macht nur soviel, dass er etwas spritziger ist, und das passt auch so, weil wirklich gemartert wird er ja nicht :klatsch:

Hmm, ich habe da einfach mal was passendes aus dem O-Ring Koffer genommen und fertig.
Wenn die Wellen schon etwas mehr Spiel haben, dann kannst das O-Ring-Tauschen vergessen, da muss ein neuer oder reparierter Deckel her....

PS: hast du den Traktor selbst hochgedreht?
Wie geht das bei dieser Pumpe?
Gruß


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BeitragVerfasst: Mittwoch 23. August 2017, 19:09 
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Ich habe an der Einspritzpumpe nichts gemacht, diese ist noch im Auslieferungszustand, bin in Anbetracht des Alters mit der Leistung zufrieden.
Aber es wird immer über Tuning und Leistungssteigerung geschrieben aber mit dem Problem der Undichtheit der 2 Regler (Abstell und Gaszug) nur das es gleich mitgemacht werden soll.
Darum auch meine Frage nach der O-Ring-Größe und des Dichtungssatzes.
Mfg Joseph


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BeitragVerfasst: Freitag 1. September 2017, 14:16 
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Hallo!

Ja, es ist der verlinkte Dichtsatz für Lucas/CAV-DPA-Einspritzpumpen, die O-Ringe messen (glaube ich - daher ohne Gewähr) 5 x 2mm.

Selber einstellen ist schon OK, man sollte aber wissen, was man macht. Entscheidend dafür ist neben dem Kostenfaktor auch der Umstand, daß die Pumpe nicht ausgebaut werden muß.
Ich habe zumindest ebensoviel Vertrauen in die eigene Arbeit, als ins Werk so macncher "Profis" ... ;)
Natürlich ist es nicht möglich, eine komplett zerlegte/hoffnungslos verstellte Einspritzpumpe ohne Prüfstand neu einzustellen.

Gruß F

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