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 Betreff des Beitrags: Fleischesser / Vegetarier / Veganer
BeitragVerfasst: Montag 15. März 2010, 15:08 
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Zur Horizonterweiterung ein Artikel aus einer Qualitätszeitung:

Auszug aus der SZ vom 13./14. März 2010

"Heute sind es mehr, und 70 bis 80 Prozent dieser Vegetarier sind Frauen. Weiblich, jung, überdurchschnittlich gut gebildet und in der Großstadt zu Hause, das sind laut einer Untersuchung der Universität Jena die Attribute des typischen Vegetariers. Besonders Mädchen zwischen 13 und 19 Jahren sind offen dafür, auf Fleisch und Fisch zu verzichten.

Überzeugte Fleischesser liefern das Spiegelbild:[/b] Sie sind im Schnitt männlich, fortgeschrittenen Alters, unterdurchschnittlich gebildet und leben auf dem Land. Eine britische Studie will ermittelt haben, dass Vegetarier im Schnitt einen höheren Intelligenzquotienten haben. ..."

Weiterlesen >>>
http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/644/505832/text/


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BeitragVerfasst: Montag 15. März 2010, 17:51 
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Ich kenne zwar keine Studien (ausserdem: traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast) und lasse jedem seine Vorlieben, aber kenne viele Vegetarier in meinem Umfeld (KollegInnen usw.). Viele davon sind sehr missionarisch unterwegs und lassen keine Gelegenheit aus über andersdenkende zu meckern. Das ist das was mich daran sehr stört. Weiters nehmen sie jede Menge an Nahrungsergänzungsmittel zu sich und behaupten das sei gesund :smhair:
Ich bekenne mich als Fleischesser, bin gesund und habe noch nie Nahrungsergänzungsmittel benötigt.
Eine ausgewogene Ernährung mit etwas von allem halte ich persönlich für die beste Variante.

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Ein Altbauer, der in der Stadt wohnt aber sein Herz am kleinen steilen Bergbauernhof zurückgelassen hat.


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BeitragVerfasst: Montag 15. März 2010, 19:37 
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else hat geschrieben:
"Heute sind es mehr, und 70 bis 80 Prozent dieser Vegetarier sind Frauen. Weiblich, jung, überdurchschnittlich gut gebildet und in der Großstadt zu Hause, das sind laut einer Untersuchung der Universität Jena die Attribute des typischen Vegetariers. Besonders Mädchen zwischen 13 und 19 Jahren sind offen dafür, auf Fleisch und Fisch zu verzichten.

Interessant, passt nicht ganz zu deinem Profil.... :mrgreen:
Öha, du bekennst ja Flagge, die Katzen-, Vögel-, Tier-, und Gutmenschenschützerin inkl. Perser"d"eppich sollte sich vielleicht doch auf die Weinachtsinseln zurückziehen... :lol:
http://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachts ... tralien%29
Tja, jetzt verschwört sich auch noch die UNESCO gegen die Tierschützer... ;)
UNESCO: Vogelfang ist ein Kulturerbe in Österreich
SALZKAMMERGUT. Die österreichische UNESCO-Kommission erklärte den Vogelfang im Salzkammergut zu einem bedeutenden Teil des immateriellen Kulturerbes Österreichs. Das von Tierschützern heftig kritisierte Brauchtum steht in einer Liste von 18 Traditionsformen...(OÖN)
Und es gibt viel zu tun....für Bisamrattenschützer... :klatsch:
http://www.agrar-presseportal.de/Nachri ... 330&S_SF=1


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BeitragVerfasst: Montag 15. März 2010, 21:40 
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Hallo,

ich bin zur Zeit gerade bei einem Lehrgang in Jena, zwar nicht an der Unidäd, da langen meine Kenntnisse in Maddedik nicht, aber mit den Mädels geb´ich dir Recht, liebe Else.
Leider sieht man es vielen an, dass sie sich schlecht ernähren, ich werde mal Einige fragen, zu welchem Lager sie gehören.

Hoffentlich handle ich mir nicht ein paar Ohrfeigen ein, aber was tut man nicht alles für die Wissenschaft.
Fakt ist, dass mir Jenaer Mädels lieber sind als englische Forscher.

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Der kleine Landwirt ist die Seele der Erde. Seine Rechte sind legitim-einverstanden?
Aber es ist nicht nett, ihn zu bitten zu verstummen.....also?
Wird die Welt das Opfer sein!
(Jean NOLLE, 1989)

Des Bauern Hand erhält das Heimatland!

Gruß, Lutz!


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BeitragVerfasst: Dienstag 16. März 2010, 16:33 
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@else
Junge, emphatische, tierliebe, kinderlose Stadtfrauen sind Vegetarier, Du jedoch solltest wirklich nach noch höheren Zielen streben....Fruganer/Frutarier (Früchtefresser) :klatsch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Frutarier


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BeitragVerfasst: Sonntag 4. April 2010, 22:02 
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Viele Bürger finden es grauenhaft, dass Tiere gezüchtet werden nur um sie zu töten und zu essen.
Dies macht ihnen ein schlechtes Gewissen.
Nun ist das Gewissen bei der überwiegenden Zahl der Bürger nicht so stark , dass man auf Fleisch verzichten wollte, es ist aber stark genug um jenen, die Fleisch produzieren, Vorhaltungen über Tierschutz zu machen und ihnen dabei zu erklären wie man zu produzieren hat damit das eigene Gewissen beruhigter sein kann.
Nicht, dass die Mehrheit der Bürger auch nur ansatzweise etwas von Tierhaltung verstünde, aber sie wissen eben alles besser.
(der beitrag ist nicht auf meinem mist gewachsen, aber es kommt der wahrheit nahe ;) )

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BeitragVerfasst: Montag 5. April 2010, 07:00 
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@moarpeda
Und das schlechte Gewissen machen sich dann die Tierschützer zunutze um Spenden zu lukrieren! Weiteres wird mit Schockvideos das schlechte Gewissen am köcheln gehalten, die "Kuh" gehört schließlich gemolken solange sie Milch gibt.
In Wiener Schulen wurde das schlechte Gewissen schon den Kindern eingeimpft. Erst nach protesten der Eltern wurden die selbsternannten Besserwisser vom Unterricht wieder entfernt!
Schönen Ostermontag, Hubsi


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BeitragVerfasst: Montag 5. April 2010, 12:28 
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@else

...Eine britische Studie will ermittelt haben, dass Vegetarier im Schnitt einen höheren Intelligenzquotienten haben. ..."

Weisst eh, das kann die Vorstufe zum Wahnsinn sein.

Siehe: http://news.orf.at/100204-47663/


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BeitragVerfasst: Montag 5. April 2010, 14:28 
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Danke, matthias, das ist mir bekannt.

Ich hatte nur durchschnittliche Schul-Noten.

Du weißt aber schon, warum ich gerade diesen Artikel hereingestellt habe?

Wenn nein: Er sollte ein Kontrapunkt zur Behauptung des Schweinefabrikanten sein. Der und die dazugehörige Werbeagentur behaupten ja, daß Schweinefleisch eine wichtige Hirnnahrung sei.

Zum Thema Genie und Wahnsinn: Ich war am Mittwoch im Konzert von David Helfgott.
Du kannst ja ein eigenes Thema eröffnen zu "Genie und Wahnsinn".

In Demut, else


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BeitragVerfasst: Montag 5. April 2010, 14:34 
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Bla, bla, bla, bla, bla .....

Schön wie sich hier Gegensätze vereinen: ein einstreuloser Vollspalten GVO Soja ... Schweinefabrikant im Nebenerwerb, der jammert über Schweinepreise, und ein jammernder pensionierter (mit 61 Jahren?), Biobauer mit Ab-Hofverkauf ... der einmal im Forum erzählte, er habe zwei Häuser in Thailand gebaut.

Ihr armen österr. Bauern!

In Demut, else


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BeitragVerfasst: Montag 5. April 2010, 14:40 
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Habe da einen schönen Beitrag gelesen im anderen Forum:

"Wieviel Bio verträgt ein Rind?
Ich frage mich überhaupt was Kraftfutter in der Rinderfütterung verloren hat? Weder in der Mast noch im Milchviehbereich!
Getreide ist direkt für den Menschen verwertbar, daher braucht es keinen Umweg über den Kuhpansen! Das ist reine Vergeudung wertvoller Kalorien für die Welternährung!Mit gutem Grundfutter kann eine Kuh auch bis zu 5000 Liter Milch geben und ein Ochse mit 27 Monaten eine schlachtreife Fettabdeckung schaffen. Waum muss alles so schnell gehen? Das fördert nur die Überschussproduktion!"

org, gell?
Danke an den Autor, der ebenfalls Biobauer ist.

Schade, daß er Autor sowas nicht auch hier zum Besten gibt.

Was wäre aber, hätte ich das geschrieben?


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BeitragVerfasst: Montag 5. April 2010, 21:27 
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else hat geschrieben:
Bla, bla, bla, bla, bla .....

und ein jammernder pensionierter (mit 61 Jahren?), Biobauer mit Ab-Hofverkauf ... der einmal im Forum erzählte, er habe zwei Häuser in Thailand gebaut.



arme else. fest steht nunmehr, dass zuvieles an germknödel essen verwirrt macht.

wann liebe else habe ich geschrieben, dass ich zwei häuser in thailand gebaut habe ?????
wann habe ich geschrieben, dass ich ab hof verkauf mache ???

Bla, bla, bla, bla, bla .....

das internet hat ein langes gedächtniss, viel spass beim suchen und nicht finden.

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BeitragVerfasst: Dienstag 6. April 2010, 11:13 
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else hat geschrieben:
Habe da einen schönen Beitrag gelesen im anderen Forum: ich frage mich überhaupt was Kraftfutter in der Rinderfütterung verloren hat? Weder in der Mast noch im Milchviehbereich!
Getreide ist direkt für den Menschen verwertbar, daher braucht es keinen Umweg über den Kuhpansen! Das ist reine Vergeudung wertvoller Kalorien für die Welternährung!Mit gutem Grundfutter kann eine Kuh auch bis zu 5000 Liter Milch geben und ein Ochse mit 27 Monaten eine schlachtreife Fettabdeckung schaffen. Waum muss alles so schnell gehen? Das fördert nur die Überschussproduktion!"


Ich möchte hier nur anfügen, dass ich hier nur einen mir unbekannten Autor zitiert habe, aber ich bin seiner Meinung. Deshalb habe ich vor bereits 25 Jahren auf eine Extensivrasse umgestellt.

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BeitragVerfasst: Dienstag 6. April 2010, 12:53 
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org hat geschrieben:
else hat geschrieben:
Habe da einen schönen Beitrag gelesen im anderen Forum: ich frage mich überhaupt was Kraftfutter in der Rinderfütterung verloren hat? Weder in der Mast noch im Milchviehbereich!
Getreide ist direkt für den Menschen verwertbar, daher braucht es keinen Umweg über den Kuhpansen! Das ist reine Vergeudung wertvoller Kalorien für die Welternährung!Mit gutem Grundfutter kann eine Kuh auch bis zu 5000 Liter Milch geben und ein Ochse mit 27 Monaten eine schlachtreife Fettabdeckung schaffen. Waum muss alles so schnell gehen? Das fördert nur die Überschussproduktion!"


Ich möchte hier nur anfügen, dass ich hier nur einen mir unbekannten Autor zitiert habe, aber ich bin seiner Meinung. Deshalb habe ich vor bereits 25 Jahren auf eine Extensivrasse umgestellt.


Auch wenn mir die Welternährung ziemlich wurscht ist da es keinen nennenswerten Einfluss hat wie ich denke finde ich das Argument sehr treffend ;)


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BeitragVerfasst: Dienstag 6. April 2010, 14:00 
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matthias31 hat geschrieben:
Auch wenn mir die Welternährung ziemlich wurscht ist da es keinen nennenswerten Einfluss hat wie ich denke ...


Ja, ich denke mir auch, es wäre besser, nur noch an mich zu denken.
Nicht an die Zukunft der Nachkommenschaft auf der ganzen Erde.
Einfach konsumieren, konsumieren ...
Nicht zuviel Geld ausgeben für die Produkte der Bauern (auf der ganzen Erde), weil es mir wurscht ist, wie sie zurecht kommen, wovon sie sich ernähren.
Sollen sie halt auswandern in fruchtbarere Gebiete, wenn sie im Heimatland ausgebeutet werden ...

Hauptsache, ich bin rundum versorgt.

Es wär'/ist so schön, ein (gläubiger) Egoist zu sein.


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BeitragVerfasst: Dienstag 6. April 2010, 16:18 
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else hat geschrieben:
matthias31 hat geschrieben:
Auch wenn mir die Welternährung ziemlich wurscht ist da es keinen nennenswerten Einfluss hat wie ich denke ...


Ja, ich denke mir auch, es wäre besser, nur noch an mich zu denken.
Nicht an die Zukunft der Nachkommenschaft auf der ganzen Erde.
Einfach konsumieren, konsumieren ...
Nicht zuviel Geld ausgeben für die Produkte der Bauern (auf der ganzen Erde), weil es mir wurscht ist, wie sie zurecht kommen, wovon sie sich ernähren.
Sollen sie halt auswandern in fruchtbarere Gebiete, wenn sie im Heimatland ausgebeutet werden ...

Hauptsache, ich bin rundum versorgt.

Es wär'/ist so schön, ein (gläubiger) Egoist zu sein.


Da verdreht du jetzt aber schon einiges...

Mir kann niemand erzählen, dass, indem ich ein Stückchen Fleisch weniger esse es irgendwo in - sagen wir mal Afrika - jemand auch nur den geringsten Nutzen davon hat?
Realistisch gesehen sicher nicht, ich glaub auch nicht dass du dich daran stößt dass die Tiere soviel "Abgase" in die Natur "hinausblasen"
Natürlich, wenn ich mir Fleisch aus Argentinien kaufe, dann könntest du zumindest teilweise recht haben, aber solange es Fleisch eines
in Österreich gehaltenen Tieres ist nicht! :)


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BeitragVerfasst: Dienstag 6. April 2010, 22:47 
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else hat geschrieben:
matthias31 hat geschrieben:
Auch wenn mir die Welternährung ziemlich wurscht ist da es keinen nennenswerten Einfluss hat wie ich denke ...



Sollen sie halt auswandern in fruchtbarere Gebiete, wenn sie im Heimatland ausgebeutet werden ...



unsere bauern brauchen nicht in fruchtbare gebiete auswandern, wir sind (noch) in einem fruchtbarem gebiet, zu uns kommen leute aus gegenden, die schon weitgehend kahlgefressen sind.

....und das konsumverhalten auch von 2 millionen elsen hat keine auswirkungen auf das einkommen der bauernschaft, weil sie ebennicht das doppelte bezahlen.

all die elsen sollten froh sein, dass sie von den bauern fast zum nulltarif ernährt werden und nicht so ein gönnerhaftes gehabe an den tag legen.

ich gurgle, nein ich kotze nicht (noch nicht)

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BeitragVerfasst: Mittwoch 7. April 2010, 12:51 
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Moarpeda hat geschrieben:
unsere bauern brauchen nicht in fruchtbare gebiete auswandern, wir sind (noch) in einem fruchtbarem gebiet, zu uns kommen leute aus gegenden, die schon weitgehend kahlgefressen sind.


Ich hoffe es kommen bald mehr Landwirte drauf, dass nach schätzungsweise 60 bis 100 Jahren in denen mit Handelsdünger gedüngt wurde,
die Bodenlebewesen großteils verschwunden sind und der Boden somit Landwirtschaftlich ziemlich wertlos ist!


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BeitragVerfasst: Mittwoch 7. April 2010, 13:31 
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matthias31 hat geschrieben:
Da verdreht du jetzt aber schon einiges...
Mir kann niemand erzählen, dass, indem ich ein Stückchen Fleisch weniger esse es irgendwo in - sagen wir mal Afrika - jemand auch nur den geringsten Nutzen davon hat?Realistisch gesehen sicher nicht, ich glaub auch nicht dass du dich daran stößt dass die Tiere soviel "Abgase" in die Natur "hinausblasen"
Natürlich, wenn ich mir Fleisch aus Argentinien kaufe, dann könntest du zumindest teilweise recht haben, aber solange es Fleisch eines
in Österreich gehaltenen Tieres ist nicht! :)

Also, lieber Matthias31,

daß Du die Zusammenhänge nicht herstellen kannst, nehme ich Dir nicht wirklich ab.
Solltes Du tatsächlich so unbedarft sein (im Alter von 21 Jahren), so stehen Dir soviele Möglichkeiten offen, die diesbezüglichen Lücken zu schließen. Ich nehme mir nicht die Zeit, bei Adam und Eva anzufangen.
Ích setz mich jetzt zu meinem Fliederbaum und schau den Hummeln zu.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 7. April 2010, 22:04 
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BeitragVerfasst: Donnerstag 8. April 2010, 12:47 
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else hat geschrieben:
daß Du die Zusammenhänge nicht herstellen kannst, nehme ich Dir nicht wirklich ab.


Lassen wir das und kommen wieder zu den Tatsachen.
Ich beispielsweise finde es erschreckend wenn die Aufzucht & weiterverarbeitung (inkl. Transport nach Ö) eines Schafes aus Neuseeland
weniger CO2-Ausstoß bedeutet als die Aufzucht eines Schafes in Österreich! Vergleich mittels Ökologischem Fußabdruck


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