Freies Landwirtforum

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 Betreff des Beitrags: Tag der Landwirtschaft
BeitragVerfasst: Mittwoch 10. Juni 2009, 16:47 
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Die Bezirksbauernkammer Wels veranstaltete den "Tag der Landwirtschaft" dabei steht die regionale Landwirtschaft und dessen Bedeutung im Mittelpunkt! Volksschulkinder aus dem ganzen Bezirk nahmen aktiv an einem Lebenmittelquiz, Wettmelken, Brotbacken, Schweinelehrpfad, usw. teil. Kindern schon im Volksschulalter eine reales vorurteilfreies Bild der Landwirtschaft zu vermitteln ist ein sehr wichtiges Marketing für die Zukunft.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tag der Landwirtschaft
BeitragVerfasst: Mittwoch 10. Juni 2009, 22:01 
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hubsi OÖ hat geschrieben:
, Wettmelken, Brotbacken, Schweinelehrpfad, usw. teil. Kindern schon im Volksschulalter eine reales vorurteilfreies Bild der Landwirtschaft zu vermitteln ist ein sehr wichtiges Marketing für die Zukunft.



lieber :roll: hubsi,

was ein von dir zitiertes "wettmelken" mit "realem, vorurteilsfreiem" :lol: bild der landwirtschaft zu tun hat dürfte abgesehen von dir - nicht unbedingt jedem klar sein.

ich kann natürlich nur als hörndlbauer sprechen.

ich versuche jedoch meinen kindern und schon gar nicht meinen nachbarn und kunden eine "schweinchen babe" idylle zu vermitteln - aber wie du schon einmal geschrieben hast - jeder wie er will

viel spass auch in zukunft bei deinen "hofspielen - special designed for kids from the city"


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 Betreff des Beitrags: Re: Tag der Landwirtschaft
BeitragVerfasst: Donnerstag 11. Juni 2009, 08:43 
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Hallo!

Vielleicht glaubt der stubsi, wenn er schon den Volksschulkindern erklärt, das "richtige Schweinebauern" nun mal VollspaltenGensojaKonvi...Bauern sind, dann fressen die das früher oder später?
Nur Mut, vielleicht funktionierts ja! :mrgreen:

Und: Wettmelken ist doch ein guter Einstieg in ein zukunftsträchtiges Milchbauerndasein: Ohne Rücksicht auf Verluste in möglichst wenig Zeit möglichst viel aus der Kuh (oder halt dem Gummieuter) rausholen... (Typisches Landjugendshowevent!)

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 Betreff des Beitrags: Re: Tag der Landwirtschaft
BeitragVerfasst: Donnerstag 11. Juni 2009, 09:19 
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ohne Furcht und Tadel
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Soamist und Leitn,

da Sie beide nun wissen wie es nicht geht würde mich interessieren, wie Sie einen Tag der Landwirtschaft gestalten würden!? Irgendetwas bewegtes wird wohl dabei sein müssen um die kleinen Leute bei Laune zu halten!

Ich bin gespannt auf Ihre Vorschläge!


Gruß

Sir Robin Hood


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 Betreff des Beitrags: Re: Tag der Landwirtschaft
BeitragVerfasst: Donnerstag 11. Juni 2009, 12:57 
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@robin hood
Tja, bei dem Einen steht sein Username für seine Beiträge und der Andere scheint sich lieber mit Rabiattierschützerinnen & Fanatikerbiobauern zu solidarisieren.
Ich finde es jedenfalls positiv das die Bezirksbauernkammern ein positives (kindergerechtes) Bild der Landwirtschaft und dessen bäuerlichen Arbeit vermitteln.
Klischee´s und Vorurteile gegenüber konv. Bauern gibt´s eh schon genug!
http://www.agrar-net.at/netautor/napro4 ... 1373378%2C
http://www.lk-bgld.at/nozip/index.php?i ... 084528&p=1


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 Betreff des Beitrags: Re: Tag der Landwirtschaft
BeitragVerfasst: Donnerstag 11. Juni 2009, 13:17 
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Sir Robin Hood hat geschrieben:
Soamist und Leitn,

da Sie beide nun wissen wie es nicht geht würde mich interessieren, wie Sie einen Tag der Landwirtschaft gestalten würden!? Irgendetwas bewegtes wird wohl dabei sein müssen um die kleinen Leute bei Laune zu halten!

Ich bin gespannt auf Ihre Vorschläge!


Gruß

Sir Robin Hood


@ S R H

Ich täte gar keinen "Tag der Landwirtschaft" machen. Dabei lässt sich einfach nicht das entsprechende vermitteln. Zu viele fremde Menschen auf einmal machen die Tiere nervös. Das kann bestenfalls bei viehlosen Betrieben funktionieren. :roll:

Mich fragen immer wieder Bekannte oder Jungfamilien aus der Umgebung, ob sie mal ein bisschen bei der Stallarbeit zuschauen dürfen. Dazu bin ich (meistens) gerne bereit. Im kleinen Rahmen geht das besser und stressfreier. Es ist oft schon nicht leicht, wenn ich alle Zimmer belegt habe, und dann zb. eine Abkalbung habe (10 Zuschauer im Stall, die herumstehen und Fotos schießen... ;) ).
Wenn heute aber Bauern einen "Tag der offenen Tür" veranstalten oder dgl., dann kann ich dem wenig abgewinnen. Hunderte Leute, die durch Haus und Hof streunen, das hatte ich in meiner Kindheit leider zu oft bei mir daheim (hatten damals eine "Touristenattraktion")!

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 Betreff des Beitrags: Re: Tag der Landwirtschaft
BeitragVerfasst: Donnerstag 11. Juni 2009, 21:25 
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Oder überlassen wir Bauern den Tierschützern dieses Feld?!
http://www.vgt.at/projekte/tiu/index.php


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 Betreff des Beitrags: Re: Tag der Landwirtschaft
BeitragVerfasst: Donnerstag 11. Juni 2009, 21:47 
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Hubsi,
du tust wirklich alles dafür, dass ich meine Meinung über österreichische Bauern überdenke.

Das einzig vernünftige derzeit ist dein Engagement für den "Tag der offenen Tür", egal ob wer dafür oder dagegen ist.
Respekt!

Nur ein Rat: ändere bitte nicht ständig deine Unterschriften unter den Beiträgen, dass macht unglaubwürdig und steht einem gestandenen Landwirt nicht!

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Der kleine Landwirt ist die Seele der Erde. Seine Rechte sind legitim-einverstanden?
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Wird die Welt das Opfer sein!
(Jean NOLLE, 1989)

Des Bauern Hand erhält das Heimatland!

Gruß, Lutz!


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 Betreff des Beitrags: Re: Tag der Landwirtschaft
BeitragVerfasst: Donnerstag 11. Juni 2009, 22:35 
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Herr Leitn,

ich bin entäuscht! Sie warten darauf, dass jemand zu Ihnen kommt und sich für Ihre Sache interessiert. Wer nicht weiß, dass es Sie gibt, wird nicht nach Ihnen fragen. Manchmal muss man doch auch selber die Initiative ergreifen und auf sich aufmerksam machen. Gerade die paar Prozent die in der Land- & Forstwirtschaft tätig sind, sind doch oftmals auf die Gunst der Steuerzahler angewiesen. Da ist es sicher vorteilhaft sich auch entsprechend zu präsentieren im kleinen wie auch in einem größeren Rahmen! Wenn Sie es schaffen vor einer größeren Menschenansammlung einen sogenannten guten Auftritt hinzulegen, haben Sie auch die entsprechende Guate Nochred´ - es sind alles Multiplikatoren!

Ich habe so ähnliche Veranstaltungen auch schon auf meinem Hof durchgeführt und ich bin auch in regelmäßigen Abständen auf Messen präsent. Dabei habe ich festgestellt, dass ich im Gegenzug zu anderen Betrieben, die das nicht machen, keine Absatzprobleme habe und dazu noch bei überdurchschnittlichen Preisen. Der Kunde honoriert wenn man auf ihn zugeht und Offenheit, ob er sie erfragt oder ob sie ihm angeboten wird.


Gruß

Sir Robin Hood


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 Betreff des Beitrags: Re: Tag der Landwirtschaft
BeitragVerfasst: Freitag 12. Juni 2009, 08:31 
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Sir Robin Hood hat geschrieben:

... Manchmal muss man doch auch selber die Initiative ergreifen und auf sich aufmerksam machen. Gerade die paar Prozent die in der Land- & Forstwirtschaft tätig sind, sind doch oftmals auf die Gunst der Steuerzahler angewiesen. Da ist es sicher vorteilhaft sich auch entsprechend zu präsentieren im kleinen wie auch in einem größeren Rahmen! Wenn Sie es schaffen vor einer größeren Menschenansammlung einen sogenannten guten Auftritt hinzulegen, haben Sie auch die entsprechende Guate Nochred´ - es sind alles Multiplikatoren!

Ich habe so ähnliche Veranstaltungen auch schon auf meinem Hof durchgeführt und ich bin auch in regelmäßigen Abständen auf Messen präsent. Dabei habe ich festgestellt, dass ich im Gegenzug zu anderen Betrieben, die das nicht machen, keine Absatzprobleme habe und dazu noch bei überdurchschnittlichen Preisen. ....



Herr Hood !

also…dass die paar Prozent der LW auf die Gunst der Steuerzahler angewiesen sind, das müsste nicht sein. Warum es so ist - es ist gewollt und dahingehend gesteuert. Mit ein bisschen nachdenken leicht nachvollziehbar – brauche ich daher wohl nicht näher erläutern.

aber jetzt zum Marketing. Ich gebe Ihnen recht, dass es wichtig ist sich auch entsprechend zu präsentieren im kleinen wie auch in einem größeren Rahmen! Allerdings habe ich Sorge, wenn dieses Präsentieren von der Landwirtschaftskammer abgewickelt wird. Warum? Weil ich zum einen aus Erfahrung weiß, dass direkte politische Einflüsse der Vermarktung nicht gut tun und zum anderen weil ich seit etwa 3 Jahrzehnten vieles und vor allem sehr wichtiges mit dieser höchst parteipolitisch motivierten Institution abzuwickeln hatte und habe, deren Leistungen und Fehlleistungen sozusagen hautnah erlebe. Die LWK hat durchaus Stärken aber auch Schwächen. Mit Marketingaktivitäten für mein Unternehmen, für meine Produkte möchte ich eben deswegen lieber jemand anderen betrauen, so ferne ich es nicht so wie Sie - Herr Hood – selber mache. Wie Sie trete ich mit einigen meiner Produkte bei Messen und ähnlichen Veranstaltungen auf bzw. organisiere selber solche. Der Absatz läuft sehr gut und ich denke solange ich meinen Mitbewerbern eine Idee voraus bin, werde ich - trotz nur sehr weniger Hektars – ein ganz passables Einkommen erwirtschaften.

Wenn ich meine Produkte bewerbe trete ich allerdings nicht als Bittsteller und Jammerer auf, sondern als Anbieter von Produkten die einen gewissen WERT haben und ergo auch einen entsprechenden PREIS. Diese meine Produkte sind übrigens KEINE LEBENs(nahrungs)mittel. LEBENsmittel haben meines Erachtens eine wesentlich höhere Wertigkeit als meine Selbstvermarktungsprodukte und man KANN daher – davon bin ich überzeugt – auch mit Lebensmitteln ein ganz passables Einkommen erwirtschaften – wozu allerdings eine optimale Bündelung der Komponenten Produktion und Vermarktung unabdingbar ist/wäre.

Übrigens, auch völlig klar, dass nicht jeder Landwirt seine Produkte selber vermarkten kann – keiner sollte jedoch mit seinen Produkten auch sich selber verkaufen lassen.


Ach ja, Musterbeispiel Negativmarketing noch: das Geschreibsel in landwirtschaftlichen Foren. gegenseitiges Miesmachen, persönliche Unterstellungen, öffentliche Manöverkritiken, etc. … nicht wenige Bäuerleins beherrschen das echt perfekt ….schade eigentlich.

mfg ausm donautal

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 Betreff des Beitrags: Re: Tag der Landwirtschaft
BeitragVerfasst: Freitag 12. Juni 2009, 08:54 
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@ srh

Ein großer Teil der Besucher von Hoffesten kommt, weil der Eintritt frei ist und macht sich einen schönen Tag auf kosten der Bauern.
Ähnliches gilt auch bei Messen. Kostproben, Messerabatte usw. ziehen die Masse an.

Wie gesagt, die Masse hatte ich lange genung. Das hat uns damals viel Arbeit gemacht und kaum Geld gebracht. Außerdem wurden die "Hausgäste" dabei vergrämt.
Ich versuche heute, über den Auftritt im Web einen möglichst guten Eindruck bei den Menschen zu hinterlassen und so viele zu mir auf den Hof zu locken.

Mit der "guaten nochred" is leider auch so eine Sache. Nur zu oft sind es leider sogar die eignen Berufskollegen, die nach so einem "Tag der offen Tür" hinter dem Rücken der Veranstalter gscheid reden.
"Die Gunst der Steuerzahler"?
Was meinst du damit? Landwirt gehören mit Sicherheit zu den größten Steuerzahlern! Und würde man jeden Steuerzahler selbst bestimmen lassen, bekämen die Bauern ohnehin kein Geld (und das System würde sehr schnell bröckeln).

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 Betreff des Beitrags: Re: Tag der Landwirtschaft
BeitragVerfasst: Freitag 12. Juni 2009, 09:02 
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@donauprinz

Gute Worte! Da kann ich dir nur zustimmen.
Leider sind persönliche Angriffe unter Bauern bereits an der Tagesordnung. :|
Ob sich der Wert von Lebensmittels je wieder auf dem ihnen gebührenden Stand gehoben werden können, da bin ich unsicher. Gut und wichtig wäre es bestimmt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Tag der Landwirtschaft
BeitragVerfasst: Freitag 12. Juni 2009, 11:10 
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felix hat geschrieben:
Hubsi, du tust wirklich alles dafür, dass ich meine Meinung über österreichische Bauern überdenke.

Mache bitte nicht den Fehler von mir auf alle Bauern zu schließen, dass wäre nämlich eine Pauschalverurteilung. :schlaumeier:
Jasagen und A....kriechen sind keine guten Eigenschaften um in Vereinen und Interessensgemeinschaften etwas weiterzubringen. In 7 bin ich Mitglied, bei 5 davon arbeite ich direkt als Funktionär mit.
Wenn mich der Ruf aus Linz (VLV) ereilen sollte werde ich auch da nicht Nein sagen, den es ist mir ein persönliches Anliegen auf Funktionärsebene verstärkt Probleme anzugehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tag der Landwirtschaft
BeitragVerfasst: Freitag 12. Juni 2009, 12:27 
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hubsi OÖ hat geschrieben:
Oder überlassen wir Bauern den Tierschützern dieses Feld?!
http://www.vgt.at/projekte/tiu/index.php


Dieses Feld:

„Tierschutz macht Schule“ - auch ohne VgT mit DDr. Balluch -, und zwar seit 2006:

http://www.tierschutzmachtschule.at/for ... index.html

http://www.bmukk.gv.at/schulen/pwi/pa/tsms.xml

http://bsrgf.lsr-noe.gv.at/verordnungen ... /bl27a.pdf

http://vs.schule.at/index.php?modul=new ... eduhi=4893

http://www.landesschulrat.salzburg.at/s ... schutz.pdf usw. usf.

Die Unterrichtsmaterialien sind auch beim Land OÖ erhältlich.

Tierschutz betr. Schwein aktuell auch im ORF:
http://salzburg.orf.at/stories/368003/


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 Betreff des Beitrags: Re: Tag der Landwirtschaft
BeitragVerfasst: Freitag 12. Juni 2009, 13:09 
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Zitat:
Mache bitte nicht den Fehler von mir auf alle Bauern zu schließen, dass wäre nämlich eine Pauschalverurteilung.

:?: :?:

Zitat:
Jasagen und A....kriechen sind keine guten Eigenschaften um in Vereinen und Interessensgemeinschaften etwas weiterzubringen. In 7 bin ich Mitglied, bei 5 davon arbeite ich direkt als Funktionär mit.


:o :o :o

Jasagen und A... sind die besten Eigenschaften für so Amtln :!:


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 Betreff des Beitrags: Re: Tag der Landwirtschaft
BeitragVerfasst: Freitag 12. Juni 2009, 14:50 
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Jasagen und A....kriechen sind keine guten Eigenschaften um in Vereinen und Interessensgemeinschaften etwas weiterzubringen. In 7 bin ich Mitglied, bei 5 davon arbeite ich direkt als Funktionär mit.

hubsi,

der war gut :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

als freund von subtilem humor werd ich mir deinen beitrag unter "stilblüten mit tiefsinn" abspeichern - bitte mehr davon :mrgreen: :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Tag der Landwirtschaft
BeitragVerfasst: Freitag 12. Juni 2009, 21:07 
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ohne Furcht und Tadel
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Die Meinung aus dem Donautal zu diesem Thema finde ich sehr interessant und richtig. Unter Umständen auch negative Erfahrungen wie sie von Leitn gemacht wurden sind verständlich.

Der Schmarrn der darauf folgt, bestätigt die These aus dem Donautal!

Bedauerlich das Diskussionsniveau von einigen hier!


Gruß

Sir Robin Hood


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 Betreff des Beitrags: Re: Tag der Landwirtschaft
BeitragVerfasst: Freitag 12. Juni 2009, 21:17 
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Herr Donauprinz,

zum Thema LWK, Interessensvertretung & Co.:

Ich halte es so, dass dies für mich Institutionen sind, von denen ich einen gewissen Wissensstand abfragen kann. Anschaffen in dem Sinn lass ich mir eigentlich von niemandem etwas. Das hat zum Ergebnis, dass ich für mein Handeln und Tun im Endeffekt selber verantwortlich bin und ich es mir erspare einen Sündenbock suchen zu müssen.

Wie sie richtig feststellen, gibt es viele Projekte die schief gelaufen sind bei den Kammern. Es gibt aber sicherlich auch soviele Projekte ohne die Beratung der Kammern, die auch schief gelaufen sind. Das Problem allgemein ist, dass dies was funktioniert nach einiger Zeit als selbstverständlich betrachtet wird und das was schief gelaufen ist.....na da gibt es dann eben die Besserwisser (egal ob mit oder ohne Kammer).


Grüße ins Donautal aus dem Hohen Norden,


Sir Robin Hood


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 Betreff des Beitrags: Re: Tag der Landwirtschaft
BeitragVerfasst: Samstag 13. Juni 2009, 08:18 
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Sir Robin Hood hat geschrieben:

... zum Thema LWK, Interessensvertretung & Co.:

Ich halte es so, dass dies für mich Institutionen sind, von denen ich einen gewissen Wissensstand abfragen kann. Anschaffen in dem Sinn lass ich mir eigentlich von niemandem etwas. Das hat zum Ergebnis, dass ich für mein Handeln und Tun im Endeffekt selber verantwortlich bin und ich es mir erspare einen Sündenbock suchen zu müssen.

Wie sie richtig feststellen, gibt es viele Projekte die schief gelaufen sind bei den Kammern. Es gibt aber sicherlich auch soviele Projekte ohne die Beratung der Kammern, die auch schief gelaufen sind. Das Problem allgemein ist, dass dies was funktioniert nach einiger Zeit als selbstverständlich betrachtet wird und das was schief gelaufen ist.....na da gibt es dann eben die Besserwisser (egal ob mit oder ohne Kammer).

.....



Herr Hood.

Um klarzustellen.

Bin der Meinung, die genannten Institutionen soll(t)en Anlaufstelle für Information und Beratung sein, sowie engagierte und unabhängige Interessensvertretung - bei Bedarf auch Hilfestellung bieten. Um bei der LWK zu bleiben, diese ist leider politisch (einseitig)unterwandert und in Folge dessen – so wie übrigens die (wiederum leider) als Teil einer politischen Partei agierende, sogenannte bäuerliche Interessensvertretung „Bauernbund“ auch – in div. Aufgabenbereichen behindert, schwerfällig, oft sogar untätig. Also ineffizient. Das meinte ich mit Schwäche/n der LWK. Da ich durch genau diese Schwächen in einigen Angelegenheiten persönlich tangiert und finanziell geschädigt worden bin, gabs im Lauf der Jahre den einen oder anderen „Fight“. Hart aber eh auf fairer Basis - trotzdem, wenns in der „Zentrale“ meinen Namen hören zuckens schon ein bisschen – mit den Leuten in der „Bezirksfiliale“ komm ich aber bestens aus, könnt kaum besser sein ;-) Aber wie gesagt, Angelegenheiten des Marketings möchte ich (derzeit, aufgrund der vorgenannten Gründe) gerne wo anders abgewickelt sehen.

Weniger bis gar nicht regen mich verunglückte Projekte auf, solange diese mit Engagement und einigermaßen Vernunft angegangen werden. Auch ich habe das eine oder andere Projekt (trotz guter Erfolgsaussichten; bzw sogar auch trotz gutem Erfolg) eingestampft bzw. auf Eis gelegt. Gründe dafür: Zu arbeitsintensiv und nicht gut delegierbar, zu zeitaufwändig, zuwenig Spaß und Freude gemacht, meine Umtriebigkeit zu sehr eingeschränkt ;-) Meine derzeitigen Aktivitäten bereiten mir übrigens durchwegs Spaß und Freude, sind wenig und nur kurzzeitig handarbeitsintensiv, fordern meine Talente und gute Kohle lässt sich überdies auch machen.

Wünsche Ihnen einen Ihren Vorstellungen entsprechenden Wochenausklang.

Mit besten Grüßen aus dem Donautal


dp

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 Betreff des Beitrags: Re: Tag der Landwirtschaft
BeitragVerfasst: Samstag 13. Juni 2009, 17:54 
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Hallo,
das hat jetzt nicht mittelbar mit Landwirtschaft zu tu, aber wir sind im Betrieb auch organisiert.
Handwerkskammer, gut, dass muß sein. Außerdem in der Kfz-Innung Südthüringen, das ist freiwillig.
Beitrag kostet das zwar auch satt, die haben uns aber schon oft geholfen. Mit rechtlichem Beistand und marketingmäßig.

Dann ist da ja auch noch so ein schönes blau-weißes Schild wo "Meisterbetrieb der Kfz-Innung Südthüringen " draufsteht.
Kann man sich nichts für kaufen, aber schön sieht´s allemal aus.
Zusammenfassend möchte ich sagen, dass es schon was hat, wenn sich Berufskollegen organisieren, wir sitzen doch alle im gleichen Boot. Freilich sind auch wir mit der Führungsriege nicht immer einer Meinung, aber ohne Organisation?
Weiß auch nicht, das ist irgendwie, wie wenn man sich ausgrenzt.

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Gruß, Lutz!


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 Betreff des Beitrags: Re: Tag der Landwirtschaft
BeitragVerfasst: Samstag 13. Juni 2009, 19:53 
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Guten Abend hubsi,

Mache bitte nicht den Fehler von mir auf alle Bauern zu schließen, dass wäre nämlich eine Pauschalverurteilung. :schlaumeier:

Danke für den Hinweis.

Ich hab doch, denke ich, schon öfter mal gesagt, dass wir in vielen Sachen nicht so weit auseinander sind.
Daran hat sich nichts geändert, jedenfalls von meiner Seite.
Ein kleines Problem hab ich halt, wie manche Dinge rübergebracht werden, und man muß doch den "Gegnern" nicht ständig auf den Buckel hauen.
Klar, du haust oft auch nur berechtigt zurück!
Mein "Bauernbild" passt schon noch, da stehst du mit in der ersten Reihe, sonst wär´ich wohl kaum hier.

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 Betreff des Beitrags: Re: Tag der Landwirtschaft
BeitragVerfasst: Sonntag 14. Juni 2009, 22:29 
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N´Abend Lutz!

Ja, so ähnlich wie Sie das sehen, sehe ich das auch. Es ist gut wenn es eine Interessensvertretung gibt und wenn man sich in gewissen Bereichen organisiert. Gerade die vielen Aufgabenbereiche in Sachen Sozialversicherung, Steuer- & Gewerberecht,....etc. bereiten einem einzelnen oftmals viel Kopfzerbrechen. Hier ist es gut, wenn es z.B. die Kammer und auch den BB gibt.

In Sachen Produktion (Betriebsentwicklung - Zukunftsperspektiven) sollten diese aber lieber keine Empfehlungen geben, das geht vom Schreibtisch aus meist daneben.


Donauprinz,

politisch unterwandert oder nicht, die Bauern werden sich was dabei gedacht haben, dass sie vorrangig den BB gewählt haben und sich beim Urnengang nicht für eine der vielen anderen Parteien entschieden haben.

Beispiel AK, diese ist doch genauso politisch einseitig und wie Sie sagen würden, unterwandert. Auch bei der AK-Wahl hat das Volk entschieden. Ob das ein leider oder ein Gott sei Dank ist sei dahingestellt.


Gruß

Sir Robin Hood


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