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 Betreff des Beitrags: Jagd: Interessantes & Bekanntes
BeitragVerfasst: Dienstag 2. Juni 2009, 18:51 
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 Betreff des Beitrags: Re: Jagd: Interessantes & Bekanntes
BeitragVerfasst: Dienstag 2. Juni 2009, 19:06 
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Grad im Mehlkastn gfundn:

"Vorarlberger Nachrichten" vom 30.05.2009 Seite: A8 Ressort: Lokal
Jagdfrevel im Gargellental
Rotwild in Falle gelockt und getötet: Ermittlungen gegen Montafoner Jäger.

Solche Jagdmethoden, die einen Tabubruch bedeuten, werden scharf abgelehnt.
Ernst Albrich, Landesjägermeister

Ein erfahrener Berufsjäger im Montafon ist durch eine unwaidmännisch und ehrlose Jagdmethode ins Zwielicht geraten. Im vorigen Jänner hat er bei der Winter-Wildfütterung "Zuggawald" im Gargellental eine gleichsam illegale Fallgrube für Rotwild angelegt. Wildtiere, die zur Notzeit dort die Futterstelle aufsuchen, wurden durch Auslegen von Futtergaben auf die Falle gelockt. Einige in die Kastenfalle gestürzten Tiere wurden von dem Jäger schließlich per Faustfeuerwaffe durch den Fangschuss getötet.

Sofort gehandelt
Nachdem Waldaufseher auf die verwerfliche Fallen-Stellerei des Grünrocks aufmerksam wurde und den Fall weitermeldeten, griff auch der über das Jagdvergehen informierte Landesjägermeister Dr. Ernst Albrich sofort ein: "Der Jäger wurde zur Rede gestellt, die Falle sofort entfernt und die Angelegenheit auch der zuständigen Jagdabteilung bei der Bezirkshauptmannsch aft Bludenz gemeldet".

Auch in Zeiten hoher Rotwildbestände und Abschussvorgaben, durch die Jäger bisweilen unter Druch geraten können, werden solche Jagdmethoden keinesfalls toleriert, bekräftigt der Landesjägermeister: "Jegliche Art von Fangmethoden zum ausschließlichen Zweck des Tötens von Rotwild wird scharf abgelehnt."

Tatsächlich darf Rotwild nur für wissenschaftliche Zwecke und zur Markierung gefangen werden, bestätigt auch Bezirkshauptmann Dr. Johannes Nöbl.

Anschuldigungen
Nachdem mittlerweile ein anonymer Hinweis einging, dass in der "Zuggawald"-Causa Tierquälerei - das Rotwild soll beim Sturz in die Fallgrube "gebrochene Läufe und zerschundene Äser" erlitten haben - vorliege, ist die Jagdaufsichtsbehörde neuerlich aktiv geworden. Der BH-Chef dazu: "Wir haben indes bislang keine Anhaltspunkte dafür, dass die erhobenen Vorwürfe tatsächlich zutreffen."

Der Landesjägermeister verwehrt sich überdies massiv gegen die anonymen Verdächtigungen. "Da wird jetzt offenbar aus persönlichen Motiven heraus in übler Weise nachgetreten."

Aufschluss sollen jetzt die polizeilichen Ermittlungen bringen, die sich auf die Anzeige hin auf mögliche Verstöße gegen Jagd- und Tierschutzgesetz konzentrieren. Das Ergebnis dazu ergeht demnächst an die Staatsanwaltschaft und die BH Bludenz. (VN-hgp)


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 Betreff des Beitrags: Re: Jagd: Interessantes & Bekanntes
BeitragVerfasst: Dienstag 2. Juni 2009, 21:28 
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Hallo Else,
eine Grundsatzfrage, bevor ich mich äußere:

Sind Jäger nötig, sind sie duldbar, oder sind sie ein Übel?
Sollte man alle Jäger in einen Topf werfen?

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Der kleine Landwirt ist die Seele der Erde. Seine Rechte sind legitim-einverstanden?
Aber es ist nicht nett, ihn zu bitten zu verstummen.....also?
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 Betreff des Beitrags: Re: Jagd: Interessantes & Bekanntes
BeitragVerfasst: Dienstag 2. Juni 2009, 22:29 
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Hallo Farmer-John,
deine Annahme geht knapp, wirklich ganz knapp, daneben. Ich warte aber trotzdem auf die Antwort der Spezialistin.

Geht doch in Ordnung, oder?

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 Betreff des Beitrags: Re: Jagd: Interessantes & Bekanntes
BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Juni 2009, 00:21 
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felix hat geschrieben:
Hallo Else,
Sind Jäger nötig, sind sie duldbar, oder sind sie ein Übel?


hi lutz,

es ist immer wieder angenehm deine beiträge - losgelöst von jedweiligem populismus zu lesen.

du bist scheinbar das regulativ das (jedem) diesem forum fehlt


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 Betreff des Beitrags: Re: Jagd: Interessantes & Bekanntes
BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Juni 2009, 08:42 
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Hallo!

Also für mich gilt bei Jägern, (genau wie zb bei der Kirche) sie haben bei uns zu viele Rechte um sie zu bekämpfen, aber deshalb muß ich sie ja noch nicht lieb haben! :|
Aber ich muß halt mit ihnen leben. :(
Das der Wald heute nur noch ein "Mast und Schießpaltz" ist, wie in dem Beitrag gezeigt, dem kann ich zustimmen, so ist auch meine Wahrnehmung. Aber solange es "schick" ist, zu jagen, wird sich da nicht viel ändern (zu viele der "oberen 10.000 haben einen Jagdtschein)!

Aber wehe, ein Bauer erwischt beim Mähen mal ein Kitz oder einen Hasen, da machen sie einem die Hölle heiß.... :evil:

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der mit dem Hang zum Hang... weil mache Sachen im Leben einfach steil sind!


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 Betreff des Beitrags: Re: Jagd: Interessantes & Bekanntes
BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Juni 2009, 09:57 
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Die Jäger haben auf alle Fälle ihre Existenzberechtigung, nur Tierschützer wie z.b. Baronin Münchhausen bekämpfen sie aus ideologischen Gründen.
Ich habe Funktionärsbedingt (Jagdausschuss) mit der Jagdgenossenschaft zu tun, hier gilt auch immer wieder die Hardliner auf beiden Seiten in Schach zu halten und zu versuchen dass die konstruktiven Kräfte die Oberhand behalten.
Bei der Weisertflächenbegehung wird der Wildschaden festgestellt und die Jäger sind verpflichtet regulativ einzugreifen und dies geschieht zum Wohle der Grundbesitzer um möglichst wenig Schäden durch Wildverbis zu erlangen.
MfG Hubsi


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 Betreff des Beitrags: Re: Jagd: Interessantes & Bekanntes
BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Juni 2009, 13:14 
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felix hat geschrieben:
Hallo Else,
eine Grundsatzfrage, bevor ich mich äußere:

Sind Jäger nötig, sind sie duldbar, oder sind sie ein Übel?
Sollte man alle Jäger in einen Topf werfen?

Aber Lutz,

ich habe dieses Thema wertfrei eingestellt.
Für Euch. Damit IHR Eure Meinung dazu abgeben könnt.

Nicht immer zu Eurer Hetz die alte ELSE herausfordern :!:

Pfiat Di Lutz :tach:


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 Betreff des Beitrags: Re: Jagd: Interessantes & Bekanntes
BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Juni 2009, 21:16 
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Guten Abend,

Else, dein "wertfreier" Beitrag: wiedermal Spitzenklasse!

Ich für meine Wenigkeit halte dich für viel zu intelligent und aufgeklärt, als zu behaupten, du verfasst Beiträge, von denen du keine Ahnung hast! Respekt!!!

So, nun an alle: Ich bin sehr viel mit Jägern, Treibern und sonstigen Gehilfen unterwegs.
Ich betone ausdrücklich: Ich bin stolz auf jeden einzelnen!

Gedanken mache ich mir allerdings nicht, wie´s in anderen Regionen ausschaut! Hier funktioniert´s.
Zu Zeiten der DDR war das anders, da war die Jagd "priviligiert" ; Gott sei Dank vorbei.

Landwirte profitieren von guten Jägern, sollte jedenfalls so sein. Tiere zu töten gehört zum Leben!
Überlassen sollte man das aber Leuten, die was davon verstehen und keinen Heldenepos nötig haben.

Ich kann´s nicht!
Enttäuscht....Farmer John?
Bin eben in manchen Sachen ein Weichei!

Leitn, du mußt Jäger nicht lieben.
Für mich gilt: Ich mag keine angetrunkenen Fahrer, die machen nämlich mehr Schaden auf der Straße, als total besoffene Jäger im Wirtshaus.

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 Betreff des Beitrags: Re: Jagd: Interessantes & Bekanntes
BeitragVerfasst: Donnerstag 4. Juni 2009, 08:45 
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Hey Lutz!

Gibt duchaus auch Jäger, die mir zu Gesicht stehen. "Unser" Jäger gehört da zum Glück auch dazu. Aber meine 18ha Wald sind umgeben von etwa 900ha Herrenjagt (!), und da Schaut die Sache anderes aus! Und zb in der Firma meiner Frau (großes Versicherungsunternehmen) ist fast der gesammte Vorstand jagdlich tätig, sonst bist da nicht "in". Bei denen gehts kein bisserl um hegen und pflegen, da gehts nur ums jagen und töten und vor allem ums Geld... :cry:

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 Betreff des Beitrags: Re: Jagd: Interessantes & Bekanntes
BeitragVerfasst: Donnerstag 4. Juni 2009, 13:11 
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Hallo Leitn,
ja, da hast du allerdings zu 100% Recht.
Ich kenne das leider auch, mit den sogenannten Herrenjagden, wie gesagt aus früheren Zeiten.
Auch heute "muß" man in bestimmten Kreisen ganz einfach Jäger sein, dass ist zwar idiotisch bis gefährlich, aber eben Pflicht.
Solche Snobs helfen dann auf natürliche Art, eine ganze Liga ins Verderben zu bringen.
Ein schöner Beitrag, wie ich finde.
Bei uns ist es so, dass fast alle Förster Jäger sind, einige Waldarbeiter sind auch darunter und selbstverständlich der ein oder andere Unternehmer.
Wirkliche Quertreiber oder Exoten gibt´s darunter keine; ich kann auch beobachten, dass man sich die Arbeiten bei Hege und Fütterung gut einteilt. Soll heißen, es ist sich keiner zu fein für niedere Arbeiten.
Was man eventuell sagen kann ist, dass die Jäger eben so gar keine positive Imagepflege betreiben.
Man reagiert oft gekränkt oder lautstark auf Angriffe, die vielmals nur aus Unwissenheit geäußert werden.
Klar, wenn dann so ein "Prachtkerl" wie in Elses Beitrag entlarvt wird, kocht der allgemeine Zorn hoch, mit Recht!
Von Jägerseite wäre halt ein klares Distanzieren und hohe Strafen für solche Weidgenossen angebracht.
Da wird aber mitunter Verschleierungstaktik betrieben oder unsachlich diskutiert.
Sagen wir es so, ein gewöhnungsbedürftiges Völkchen sind sie schon, die Grünröcke.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 4. Juni 2009, 21:52 
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hi lutz,



du bist scheinbar das regulativ das (jedem) diesem forum fehlt, sagt soamist!

Danke.

Es ist zu schön, ehrlich. "regulativ"

Vor ca. 20 Jahren gab es bei uns ein Abführmittel, das hat Regulax geheißen. Meine Frau hat mich drauf aufmerksam gemacht, wir haben so gelacht!
Ich hoffe inständig, dass von meinen Beiträgen keiner die Schei....rei bekommt!

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 Betreff des Beitrags: Re: Jagd: Interessantes & Bekanntes
BeitragVerfasst: Freitag 5. Juni 2009, 14:20 
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Was bedeutet zB dieses?

Jungjägerlob
Ich gelobe, mit offenem Herzen und bestem Willen in die Reihen der Weidgerechten Jäger einzutreten, wohl wissend, was mir damit an Ehre widerfährt, der ich mich allzeit würdig erweisen will.

Ich gelobe, die überlieferten, die geschriebenen und ungeschriebenen Gesetze der Weidgerechtigkeit zu beachten und die Gebote des Naturschutzes zu befolgen und das jagdliche Brauchtum allzeit in Ehren zu halten.

Ich will als Jäger vor allem Heger und Pfleger sein und die vorbildliche, überlieferte Jägertreue zur Richtschnur meines weidmännischen Lebens machen.

Das gelobe ich!

Jägerschlag

Der erste Schlag soll Dich zum Jäger weihen.
Der zweite Schlag soll Dir die Kraft verleihen, zu üben stets das Rechte.

Der dritte Schlag soll Dich verpflichten, nie auf die Jägerehre zu verzichten.

Quelle: http://www.suew-jaeger.de/


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 Betreff des Beitrags: Re: Jagd: Interessantes & Bekanntes
BeitragVerfasst: Freitag 5. Juni 2009, 14:33 
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PS:
Zu den Aussagen im Film keine Reaktion?
ZB der Startbeitrag der Grünmanteldame bezüglich Machtgefühlen unkommentiert?
Kein Kommentar, was die Fütterung im Interesse der "Ausbeute" betrifft?

:(


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 Betreff des Beitrags: Re: Jagd: Interessantes & Bekanntes
BeitragVerfasst: Samstag 6. Juni 2009, 08:04 
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Guten Morgen,
welcher Film, wo?
Stehe ich mal wieder auf der Leitung?

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 Betreff des Beitrags: Re: Jagd: Interessantes & Bekanntes
BeitragVerfasst: Samstag 25. Juli 2009, 14:23 
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Piestingtal, der reiche Russe und die BH .........

Legale Jagd auf exotische Tiere

Ein Russischer Milliardär sorgt mit seinen Jagdplänen für Zündstoff. Die Behörde muss seinen Zaun genehmigen.

http://www.kurier.at/nachrichten/nieder ... 923867.php

Rashid Sardarov hat nicht nur Milliarden auf der hohen Kante, der russische Unternehmer und bekannte Trophäensammler ist den österreichischen Behörden immer eine Nasenlänge voraus.

Der jüngste Abrissbescheid für das Gatter seines 200 Hektar großen Wildreviers im südlichen Niederösterreich war ein Schuss ins Leere. Schon bald werden hinter dem drei Meter hohen Maschendrahtzaun nach Belieben exotische Wildtiere gejagt - und zwar ganz legal.

Der reiche Russe hat vor einem Jahr erstmals die Emotionen in Rohr im Gebirge im beschaulichen Piestingtal hochgehen lassen. Sardarov entstieg einem Hubschrauber und kaufte das Gut Brunntal samt dazugehörigem Berg, um hinter einem umzäunten Jagdgatter Rehe, Hirsche, Schwarzwild, seltene Davidhirsche und vor allem exotische Arten zu halten, deren Abschuss viel Geld einbringt.
Eingezäunt

Eingezäunt
In der Zwischenzeit steht der Zaun. Schon jetzt tummeln sich dahinter neben dem heimischen Wildarten auch Steinböcke sowie mehrere Exemplare des langzotteligen Thars. Diese große Wildziegenart ist im Himalaya und in Neuseeland verbreitet.

Bei der Umzäunung des Areals hatte der Russe der Behörde einen Streich gespielt. Er nutzte eine Gesetzeslücke und bekam zunächst die Bewilligung zur Tierhaltung nach dem Bundestierschutzges etz.

Völlig überraschend änderte vor einigen Wochen das Ministerium für Land- und Forstwirtschaft seine Rechtsmeinung und entschied gegen den Russen. Der Bezirkshauptmannschaft Wiener Neustadt blieb nichts anderes übrig als diese Woche die Entfernung des Zauns per Bescheid anzuordnen.

Bezirkshauptmann Philipp Enzinger ist über diesen Schritt alles andere als erfreut. Er weiß, dass Sardarov sich über den Bescheid ins Fäustchen lacht. Denn der Russe hat bereits bei der laufenden Jagdgebietsfestellung ganz offiziell um ein Gatter nach dem Jagdrecht angesucht.

"Und diese Genehmigung wird er aller Voraussicht nach auch bekommen. Daher wird sicher der Zaun nicht abgetragen, um ihn danach wieder aufzustellen" , schätzt Enzinger die Lage der Behörde ein.

Berufung
Gegen den Abrissbescheid hat Sardarov bereits prompt berufen. Die Angelegenheit liegt daher auf Eis und wird damit enden, dass in Rohr im Gebirge in absehbarer Zeit hinter dem Maschendraht bald nach Belieben gejagt werden kann.

Dennoch verfolgt die Bezirksbehörde die waidmännischen Pläne im Piestingtal mit Argusaugen. Auch der Bau des Jagdschlosses wurde nach anonymen Hinweisen aus der Bevölkerung über vergrabenen Bauschutt penibel genau kontrolliert, jedoch ohne Ergebnis.

"Ich bin froh, dass nun endgültig sichergestellt ist, dass keinerlei Umweltgefahren versteckt sind", sagte der Bezirkshauptmann jetzt zum KURIER.

Artikel vom 17.07.2009 17:05 | KURIER | Patrick Wammerl

Geld regiert die Welt


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 Betreff des Beitrags: Re: Jagd: Interessantes & Bekanntes
BeitragVerfasst: Samstag 25. Juli 2009, 21:19 
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ach else, jetzt habe ich nochmal eindringlich deinen Startbeitrag gelesen, entschuldige bitte, aber manches muß ich zwei mal lesen oder händeln.
Also dieses "Macht" Pracht-Weib:
Zitat:

Eine Waidfrau aus der Gesellschaft gibt zu: „Ich finde es für mich sehr schön, dass ich mit einer geladenen Waffe auf einem Hochsitz sitzen kann und es in meinem Ermessen liegt, ob ich schieße oder nicht.“ Ihre Antwort auf die Nachfrage, welche Gefühle da bei ihr aufkommen: „Ah! Machtgefühle, irgendwie.“
Zitat Ende.

Der Himmel oder sonstwas schütze mich persönlich vor solchen Weibern.
Manche finden´s eventuell reitzvoll, mit sowas zusammen zu sein, Masochisten oder so.
Jetzt mal ganz ehrlich, gegen solche Amazonen ist doch der Russe ein Chorknabe, oder?
Damit will ich nicht sagen, dass ich´s in Ordnung finde, aber so´n bissel sollte sich die Landesregierung auch an der Nase fassen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Jagd: Interessantes & Bekanntes
BeitragVerfasst: Sonntag 26. Juli 2009, 21:30 
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felix hat geschrieben:
Jetzt mal ganz ehrlich, gegen solche Amazonen ist doch der Russe ein Chorknabe, oder?


Ja, oder ANDERS gesagt: ein Lerchenflatus :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Jagd: Interessantes & Bekanntes
BeitragVerfasst: Samstag 22. August 2009, 11:44 
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Protest gegen Bewegungsjagd

»Wir wollen, dass die Bewegungsjagd wieder abgeschafft wird«, gibt sich der passionierte Jäger Anton Krammer kämpferisch. Seit im vergangenen Winter sein zahmes Rehkitz »Felix« bei einer Drückjagd am Hochberg angeschossen wurde – der Fall hatte für großes öffentliches Aufsehen gesorgt – kommt der 67-Jährige nicht zur Ruhe. Er setzt sich vehement gegen die seiner Ansicht nach »tierschutzrechtlich bedenkliche Jagdart der Bewegungsjagd mit freihetzenden Hunden« ein und hat dabei schon viele Mitstreiter gewonnen. Zusammen mit einem Jäger aus Berchtesgaden, Ludwig Fegg, hat er rund 3500 Unterschriften gesammelt.

Schon seit Jahren herrsche Uneinigkeit über die Jagdmethoden und den Sinn der Parole »Wald vor Wild«. Vor allem an der Bewegungsjagd scheiden sich die Geister. Die einen halten sie für eine effektive Jagdmethode, andere würden sie am liebsten abschaffen, da sie befürchten, dass dabei der Tierschutz in den Hintergrund gerät. Zu leicht passiere es, dass flüchtiges Wild nur angeschossen, aber nicht tödlich getroffen werde. »Zum Teil ist das eine reine Wild-West-Manier«, was sich in den Wäldern abspiele, so Krammer. Er und Fegg kritisieren auch, dass das Motto »Wald vor Wild« zu einseitig sei, es müsse vielmehr »Wald, Wild und Mensch« heißen. Die Vorgabe »Wald vor Wild« stamme noch aus den 80er Jahren, als es tatsächlich zu hohe Wildbestände gegeben habe. Doch die Jäger hätten die daraufhin erhöhten Abschusszahlen mitgetragen und die Vorgaben erfüllt, so dass die Wildbestände heute angepasst, »um nicht zu sagen sehr niedrig sind«. Doch das werde nicht anerkannt und man lasse dem Wild nicht den Lebensraum, der ihm zusteht.

Krammer und Fegg wollen sich für tierschutzgerechte Jagdmethoden einsetzen, auch fordern sie, dem Wild unter Berücksichtigung waldbaulicher Aspekte Lebensräume zu bieten, die ihm zustehen.

Etwa 3500 Unterschriften haben sie bislang gesammelt, »5000 wollen wir zusammenkriegen«, so Krammer. »Und das am besten bis Ende August.« Schließlich wollen sie die Liste noch vor den Bundestagswahlen an den bayerischen Landwirtschaftsminister Helmut Brunner übergeben. Wer sich an der Aktion beteiligen möchte, kann sich an Anton Krammer wenden unter Telefon 08662/9778.

+++++++++++++

Frage:
Wie ist das bei uns im glücklichen Österreich?


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 Betreff des Beitrags: Re: Jagd: Interessantes & Bekanntes
BeitragVerfasst: Samstag 22. August 2009, 12:12 
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Im glücklichen Österreich wird Jagd auf Reviere gemacht, sowohl von Privaten als auch von Unternehmern! ;)
Die Jagd ist Inn, daher wird nach Jagdrevieren und Jagdpacht stark nachgefragt, sagen Verpächter und Vermittler! "Die Leute möchten schöne Reviere mit gutem Forst und Wild.", sagt Max Purkarthofer, Immobilienhändler und Jagdexperte aus Graz. (OÖN)


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BeitragVerfasst: Samstag 22. August 2009, 12:17 
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Das ist leider keine AW auf meine Frage.


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Tja, der gute Mann hat seinen "Felix" verloren, da spielen persönliche Befindlichkeiten die Hauptrolle! :| Als Jagdausschussmitglied haben wir die Interessen der Grundbesitzer zu waren und daher trete ich für »Wald vor Wild« ein.


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BeitragVerfasst: Samstag 22. August 2009, 12:45 
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Also in meiner Umgebung ist mir keine "Bewegte Jagt" bekannt, mit ausnahem von einzelnen Treibjagdten, die jedoch nicht mit Hunden, sondern meist mit "Bauernbuam" gemacht wird.

Geschossen wird aber dabei eher wenig...

Es gäbe eine ganz einfache Möglichkeit, die Tierquälierischen Jagden zu beenden: Die Winterfütterung verbieten!

Aber wer sollte dann das Wild im Winter Mästen? Die "Schlachtendgewichte" würden nicht mehr passen!

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 Betreff des Beitrags: Re: Jagd: Interessantes & Bekanntes
BeitragVerfasst: Samstag 22. August 2009, 13:03 
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Ja, leitn, das ist eine AW!
Und wenn wir schon dabei sind, noch etwas:

http://www.heise.de/tp/blogs/8/144032 (Vorgeschichte lesen!)

Versteckte Kameras im Wald

Jäger statten ihre Reviere möglicherweise datenschutzwidrig mit Überwachungsvorrichtungen aus.
So genannte "Wildkameras" sollten Tiere aufnehmen. In der Praxis finden sich auf den Aufnahmen freilich auch Menschen. Diese Erfahrung machte ein Jäger, der an einer Lockfutterstelle im Gemeindewald der hessischen Ortschaft Niedernhausen heimlich abgelichtet wurde. Ans Licht kam dieser Vorfall, weil ein anderer Jäger, der die Kamera angebracht hatte, die Fotos hergezeigt haben und dabei über den Aufgenommenen hergezogen sein soll.

Als dem dieses zu Ohren kam, beauftragte er den Rechtsanwalt Franz Josef Jung, der trotz seiner Tätigkeit als Bundesverteidigungs minister Zeit fand, vom Anbringer der Kamera nicht nur die Herausgabe der Aufnahmen, sondern auch die der verwendeten Speichermedien zu verlangen. Nachdem der Fall so eine politische Dimension erhalten hatte, befassten sich unter anderem die Obere Jagdbehörde beim Regierungspräsidium Kassel und das für Datenschutz zuständige Regierungspräsidium Darmstadt mit ihm.
Während die Oberen Jagdbehörde in ihrem Gutachten davon ausging, dass die Wildkameras mit solchen auf privaten Grundstücken vergleichbar seien und lediglich Hinweisschilder empfahl, kam die Datenschutzstelle zum Schluss, dass eine private Kamerabeobachtung im öffentlicher Raum Wald "grundsätzlich unzulässig" sei.

Einer Geld- oder Freiheitsstrafe könne der Anbringer einer Kamera deshalb nur dann entgehen, wenn diese mit sehr niedriger Auflösung arbeite, so dass darauf keine Personen identifiziert, sondern höchstens zwischen verschiedenen Tierarten unterschieden werden könne. Weil der Datenschutz-stelle auffiel, dass es sich offenbar nicht um einen Einzelfall handelt, will sie nun auch mit Behörden in anderen Bundesländern über ein weiteres Vorgehen in der Waldüberwachungsfrage beraten.

Peter Muehlbauer 21. 08.2009


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 Betreff des Beitrags: Re: Jagd: Interessantes & Bekanntes
BeitragVerfasst: Samstag 22. August 2009, 13:13 
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Das ist ja interessant!

Da samma ja schon wieder bei den Stasimethoden! :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Jagd: Interessantes & Bekanntes
BeitragVerfasst: Samstag 22. August 2009, 21:06 
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Abend beinand,
hubsi OÖ hat geschrieben:
Tja, der gute Mann hat seinen "Felix" verloren, da spielen persönliche Befindlichkeiten die Hauptrolle! :| Als Jagdausschussmitglied haben wir die Interessen der Grundbesitzer zu waren und daher trete ich für »Wald vor Wild« ein.

Ja, Ausschuss ist da wohl der richtige Ausdruck!

Die Hauptrolle, geehrtes Mitglied des Ausschusses(viele S), spielen immer die Geldgeber!
Nebenrollen kommen dann Waldbauern zu.
Statisten sind einfache Leute, wie ich.
Es ist völlig egal, ob der "Ausschuss" für "Wald vor Wild" eintritt, aber sowas von egal.
Geld für Wald mit Wild, dass ist die Schlagzeile.

Woher aber soll das ein "Kein-DDR ler" wissen, der zudem noch im Zauberwald lebt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Jagd: Interessantes & Bekanntes
BeitragVerfasst: Sonntag 23. August 2009, 08:03 
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@Lutz
Bei uns gibt´s Abschusspläne die sich nach dem Wildverbiss richten und die sind einzuhalten ansonsten gibts eine Strafe von der Bezirkshauptmannschaft. :|


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 Betreff des Beitrags: Re: Jagd: Interessantes & Bekanntes
BeitragVerfasst: Sonntag 23. August 2009, 22:47 
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Guten Abend,

da sind wir ja auf einem Level hubsi, dass finde ich grundsätzlich in Ordnung.
Wie wird das bei euch kontrolliert, mit dem Verbiss, meine ich?
Dazu soll man wissen, bei uns in der Gegend sind bestimmt 80% der Waldflächen in Staats-oder Kirchenbesitz.
Den Rest teilen sich Waldgenossenschaften und Privatbesitzer.
Wird da regelmäßig eine Erhebung gemacht, bei der jeder seine Schäden zur Anzeige bringt?
Wäre nicht das schlechteste, wenn es ehrlich angegeben wird.


Und was die Kameras betrifft:
Also, wenn ich da so mit der Förster-Christel...und so..., na ja und die Bilder würde dann meine Frau sehen....
Junge, Junge....
Ich bin strikt dagegen! Gegen die Kameras natürlich!!

Bei mir gilt allerdings Folgendes, dass sich des Jägers Klage nennt:


In meinen jungen Jahren,

da ging ich oft zum Wald,

die Schnepfe dort zu jagen,

wie hab ich dann geknallt.



Wie stieß ich gern und mächtig

den Ladstock in den Lauf,

wie stand der Hund so prächtig,

wenn's auf die Sau ging drauf.



Jetzt hängt die Jägertasche,

die Schnalle bleibt nun zu.

Leer ist die Pulvertasche,

der Hahn hat gute Ruh.



Die Jagd, die ist geschlossen,

verrostet das Gewehr.

Das Pulver ist verschossen,

jetzt steht der Hund nicht mehr.

(gefunden in der Gaststätte am Dreiherrnstein, Thüringer Wald, 28.08.1982)


Nun ja nicht so ganz, a bissel was geht alleweil!

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 Betreff des Beitrags: Re: Jagd: Interessantes & Bekanntes
BeitragVerfasst: Montag 24. August 2009, 08:53 
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felix hat geschrieben:
Wie wird das bei euch kontrolliert, mit dem Verbiss, meine ich?
Wird da regelmäßig eine Erhebung gemacht, bei der jeder seine Schäden zur Anzeige bringt?

Jährlich wird im Frühjahr eine Wildverbisskontrolle durchgeführt. Meist sind der Jagdleiter, dessen Stellvertreter, ein Vertreter der Forstbehörde, der Jagdausschussobmann und einige Mitglieder dabei.
Zur Kontrolle dienen mehrere Weiserfläche, dass sind eingezäunte Vergleichsflächen zum ungeschützten Jungwald.
Je nach Abweichung wird Prozentuell dann der Abschussplan zum Vorjahr erhöht oder gesenkt. Der Jagdausschuss ist beratend tätig, die Forstbehörde ausführendes Organ.
Beschwerden übers ganze Jahr hinweg nimmt der Jagdausschuss entgegen, im speziellen gibt´s da eine vom Jagdausschuss eingerichtete Wildschadenskommission, die dann mit dem Jagdleiter Kontakt aufnimmt. Nützt das nichts wird nach einer Verständigung durch die Wildschadenskommission oder des Jagdausschusses die Forstbehörde tätig.


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 Betreff des Beitrags: Re: Jagd: Interessantes & Bekanntes
BeitragVerfasst: Montag 24. August 2009, 21:53 
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Hubsi,

große Klasse. Das sind vertretbare Ansichten, mit viel Arbeit verbunden, aber brauchbar.

Sehr gut, und du engagierst dich da so richtig? Wenn ja, Hut ab.
Da hängt sicher viel Freizeit und ehrenamtliche Tätigkeit dran.
Wenn es dann noch irgendwie gut ausgeht, Waldbesitzer und Jäger "ruhig zu stellen", ist schon was gekonnt.

Es gäbe da noch viele Fragen: z.B. wer zäunt die Vergleichsflächen ein und wer bezahlt das?
Für´s Erste bin ich beeindruckt, positiv, was ja nu net immer der Fall ist.

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