Freies Landwirtforum

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 Betreff des Beitrags: Tierschutz
BeitragVerfasst: Samstag 4. April 2009, 12:39 
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Ich habe heute ins ANDERE Forum geschaut und zufällig folgenden Eintrag gefunden:

Sozialistische Landesrätin ist rücktrittsreif!
Das die Sozialisten nicht mit unseren Steuergeldern umgehen können haben sie ja in den vergangenen Jahrzehnten bewiesen (Kreisky Ära, Konsum-, BAWAG-, ÖGB-Pleite, usw.).
Was die Sozialistische OÖ Landesrätin Stöger aber jetzt geplant hat schlägt dem Faß den Boden aus. Sie hat doch tatsächlich 4 Millionen Euro für die Errichtung eines Gnadenhofes für 50 Hunde und 150 Katzen ausgeben wollen, dass sind 20.000 Euro pro Heimtier!!!
Gott sei Dank hat die ÖVP diesem Wahnsinn verhindert. Wer in Zeiten der Wirtschaftskrise und steigender Arbeitslosenzahlen so mit Steuergeldern umgeht ist meines Erachtens rücktrittsreif.


Vielleicht kann jemand die Quelle und die Hintergründe zu diesem Qualitäts-Eintrag nennen!
Bloß über die SPÖ herzuziehen ist ein wenig dürftig.
Jedoch ist dieser Eintrag typisch für das Qualitäts-Forum.

Den richtigen Umgang mit den Steuergeldern beherrscht klarerweise nur die Wirtschaftspartei ÖVP: nehmen und zielorientiert verteilen.
(Wer oder was macht denn die soeben auf Kaution entlassenen Könige möglich?)


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierschutz
BeitragVerfasst: Samstag 4. April 2009, 13:00 
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war in orf heute oö diese woche. ich glaube es war dienstag. um 4 millionen lässt sich viel mehr renovieren als ein bauernhaus für eine handvoll katzen und hunde.
stöger war der meinung, das sei vollkommen gerechtfertigt. sogar die grünen waren dagegen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierschutz
BeitragVerfasst: Samstag 4. April 2009, 13:24 
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eine Hand voll Katzen und Hunde - ob es das wohl trifft?


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierschutz
BeitragVerfasst: Samstag 4. April 2009, 14:06 
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Hallo!

Was hätte sich Pühringer (ÖVP) für einen "Gnadenhof" im Berg geleistet, hätte nicht eine Volksbefragung die Notbremse gezogen ...
Im "Versenken" von Steuergeld stehen sich doch die Parteien um nichts nach ...
Und, Else, bei allem Respekt vor Deinen Tierschutzengagement, es wäre schon auch zu hinterfragen, ob man 4 Mille nicht sinnvoller für diesen Zweck einsetzen könnte ...

Gruß F

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... wenn Du merkst, daß Du ein totes Pferd reitest, steig ab!


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierschutz
BeitragVerfasst: Samstag 4. April 2009, 19:31 
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Hallo Fadinger,

solange ich nichts Genaueres weiß als das oben Zitierte, möchte ich auch nicht über etwas "Sinnvolleres" nachdenken.

Tierschutz ist notwendig. Tierschutz ist auch Menschenschutz.
Umfassender Tierschutz wird in erster Linie von der ÖVP blockiert.

Letzter Streich: Erhöhung der Besatzdichte bei Masthühnern.

Gruß
Else


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierschutz
BeitragVerfasst: Samstag 4. April 2009, 20:44 
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Danke Else!
Du hast mir die Arbeit erspart dieses Thema hier zu posten. ;D
Dazu gibt´s einen Link über Lesermeinungen zum Thema Gnadenhof...
http://www.wolfmayr.org/familie/viewtopic.php?t=88
MfG Hubsi


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierschutz
BeitragVerfasst: Montag 6. April 2009, 13:57 
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Danke sturmi/hubsi für einen Link. Ich gehe ihm nicht nach, weil:

Was irgendwelche Leute schreiben, die Null Ahnung haben vom Tierschutzgesetz, den Aufgaben eines Bundeslandes dazu und den Kosten, die entstehen, weil Menschen die Tiere als Sache betrachten, die bloß ge- und benützt werden, interessiert mich einfach nicht (mehr).

Für einen richtigen Bauern wie Du einer bist, ist es doch klar, daß das Tier halt nur ein Viech ist, außer es ist ein liebes Katzerl, mit dem die Kinder gern spielen.
Als solcher kann man durchaus befürworten (wie der Leo Steinbichler oder wie der heißt), daß allem, was da herumkreucht und niemandendem gehört, die Todesspritze gehört - wie in Rumänien, Bulgarien usw.

Aber die Welpenimporte, die Tier"vermehrer" auch in Österreich, gegen die kommt man nicht an, dank ÖVP. Ist ja ein Geschäft.

PS:
Am schlimmsten sind die Katzenhalter in der Stadt, die ein paar Meter neben einer stark befahrenen Einbahn aus ihrer EG-Wohnung die Katzen ungeschützt ins Freie lassen (ev. noch unkastriert) und dann behaupten: wir wisssen schon, was für die Katzen gut ist, wir kommen von einem Bauernhof ...

PPS:
Was das Hiasngut betrifft, ist der Gegenwind verständlich, haben doch angeblich benachbarte Bauern reges Interesse zumindest an den Flächen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierschutz
BeitragVerfasst: Montag 6. April 2009, 17:33 
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nochmal für else: der hiasngut ist alles andere ein heruntergekommener betrieb und auch nicht baufällig. bei 4 millionen werden die käfige wohl aus gold sein. für mich unverständlich das so ein toller hof nicht für betreutes wohnen oder als frauenhaus verwendet wird. da die wohneinheiten inkl ferienwohnungen vorhanden sind. aber wie du wohl sagst: tierschutz geht vor menschenschutz


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierschutz
BeitragVerfasst: Montag 6. April 2009, 20:06 
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Es ist sinnlos, mit jemanden über Tierschutz zu reden, der prinzipiell gegen Tierschutz ist und von der Sache (Hiasngut für OÖ Tierschutzeinrichtung) auch nichts weiß, außer vermutete goldene Käfige.

Ein Frauenhaus: ja gibts denn noch immer soviele gewalttätige Männer, die ihre Frauen mißhandeln? Was sagt denn da der Leo St.?


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierschutz
BeitragVerfasst: Montag 6. April 2009, 20:43 
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agrarökonom hat geschrieben:
nochmal für else: ...... aber wie du wohl sagst: tierschutz geht vor menschenschutz


Das habe ich nicht gesagt. Und ich denke das auch nicht.
Mensch und Tier gehören geschützt, vor allem vor Menschen wie diesem:

"Neue Kärntner Tageszeitung" vom 04.04.2009 Seite: 10
Kalb fast zu Tode geschleift

Ein Fall von Tierquälerei erschüttert Unterhaus: Ein Landwirt hatte zwei Kälber an seinen Traktor gehängt. Obwohl eines der Tiere stürzte, stoppte der Bauer nicht und zog das verletzte Rind meterweit hinterher.

BALDRAMSDORF. Er ist in seinem Heimatort als "rauer Geselle" bekannt, soll keinen "netten Umgang mit seinen Tieren" haben. Bisher hatte die Nachbarschaft in Unterhaus immer wieder weggesehen - bis gestern. Denn da brachte der Bauer das Fass offenbar zum Überlaufen, und den geschockten Augenzeugen reichte es. Die Polizei musste einschreiten.

Ein Augenzeuge erzählt im Gespräch mit der KTZ: "Er hat zwei Kälber - wahrscheinlich aus reiner Bequemlichkeit - mit einer Kette einfach am Traktor befestigt und wollte sie zur 500 Meter entfernten Weide bringen. So macht er das öfters. Sein Enkelsohn lief dem Fahrzeug hinterher. Plötzlich stürzte eines der Kälber." Trotz mehrmaliger Rufe des Jugendlichen soll der 74-Jährige nicht reagiert haben; er fuhr weiter und schleifte das schwer verletzte Jungrind rund 100 Meter hinterher. "Die Blutspur auf der asphaltierten Straße schockierte uns alle. Es muss jetzt etwas getan werden", so ein entsetzter Beobachter.

Tierhalteverbot erwünscht

Im Dorf soll der Landwirt - er hat rund 20 Kühe - kein unbeschriebens Blatt sein. "Im Sommer sind die Rinder oft ohne Wasser auf der Weide. Der Amtstierarzt war auch schon mehrmals da. Doch nichts geschah. Wir hoffen, dass jetzt ein Tierhalteverbot gegen ihn ausgesprochen wird", macht ein Nachbar seinem Unmut Luft.

Ein grausames Bild bot sich gestern der Nachbarschaft in Unterhaus. Ein Bauer hätte fast ein Kalb mit dem Traktor zu Tode geschleift.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierschutz
BeitragVerfasst: Montag 6. April 2009, 21:43 
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Guten Abend,
das ist eine maßlose Sauerei, so denn geschehen.
Der Zeitgenosse verdient es gar nicht, Bauer genannt zu werden.

Jungtiere sind wie Kinder, egal ob Hunde (Katzen lassen sich sowieso nicht erziehen), Kälber, oder manchmal, unwissender Weise, dumme Säue genannte, Hausschweine.

Ich hab im LW-Forum schon oft gesagt, dass Bauer kein Beruf allein ist. Bauer sein, ist Berufung, da kann der Erbhof noch so groß sein!

Wie sich der einzelne allerdings dazu berufen fühlt, steht auf einem ganz anderen Blatt.
Mit Tieren umgehen ist nicht jedem gegeben, und mit Liebe allein zum Tier ist dem Tier und dem Menschen nicht geholfen.
Fachkenntnis, "Bauchgefühl", Idealismus und nicht zuletzt grenzenlose Naturliebe machen den Landwirt aus.

In einer Zeit, in der alles immer schneller zu immer niedrigeren Preisen gehen muß, kristallisieren sich die wahren Bauern heraus: freie Unternehmer, die in der Öffentlichkeit ihre Standpunkte vertreten und auf Grund ihrer Handlungsweise Achtung und Anerkennung verdienen.

Derartige Entgleisungen, wie im Thema beschrieben, gibt es in jeder Berufsgruppe. Nur da kann man sie leichter "unter die Werkbank kehren".

Gruß, Lutz!

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Der kleine Landwirt ist die Seele der Erde. Seine Rechte sind legitim-einverstanden?
Aber es ist nicht nett, ihn zu bitten zu verstummen.....also?
Wird die Welt das Opfer sein!
(Jean NOLLE, 1989)

Des Bauern Hand erhält das Heimatland!

Gruß, Lutz!


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierschutz
BeitragVerfasst: Mittwoch 8. April 2009, 22:56 
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felix hat geschrieben:
Fachkenntnis, "Bauchgefühl", Idealismus ...kristallisieren sich die wahren Bauern heraus: freie Unternehmer, die in der Öffentlichkeit ihre Standpunkte vertreten und auf Grund ihrer Handlungsweise Achtung und Anerkennung verdienen.
Derartige Entgleisungen, wie im Thema beschrieben, gibt es in jeder Berufsgruppe.


Hallo Lutz!
Da kann ich Dir 100%ig zustimmen! Nur beim Beruf "Bauer", dass nur ein Berufener "qualifiziert" ist bin ich nicht ganz einverstanden. Es gibt auch Bauern die Ihren Bauernhof als Arbeitsplatz sehen und ihn möglichst erhalten möchten. Das setzt vorraus seinen "Job" sehr gut zu machen, sonst bist Du sowieso weg von der "Schüssel"! ;)
MfG Hubsi


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierschutz
BeitragVerfasst: Montag 13. April 2009, 21:41 
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Also ich kann diesem "Hiasngut", soweit ich mich übers I-Net Informieren kann, auch nichts abgewinnen (ebensowenig wie zb Aiderbichl).
In solchen Fällen wird Tierschutz nur zu leicht zu Tierquälerei... :(

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 Betreff des Beitrags: Re: Tierschutz
BeitragVerfasst: Dienstag 14. April 2009, 13:36 
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Hallo leitn,

das Hiasngut ist mit Aiderbichl nicht vergleichbar.

Eine grundlegender Unterschied ist zB, daß es unter der Führung und Beteiligung des Landes OÖ läuft bzw. laufen wird / würde ...

Betr. Tierquälerei:
Ich glaube, da habt Ihr, die Ihr eure Tiere gut behandelt, eine unzureichende Vorstellung, was alles möglich ist.
Grade jetzt suche ich einen Platz für einen Hund von einem Bauernhof.
Wenn ich Euch die Haltung schildere, glaubt Ihr mir nicht ...
Bevor er "zufällig" erschossen wird oder sie ihm einen Klachl - wie früher den Kälbern -umhängen, kaufe ich ihn sogar frei, weil gierig sinds auch.
:wall:


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierschutz
BeitragVerfasst: Dienstag 14. April 2009, 21:16 
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@else

Ja, das glaub ich dir schon. Aber da gehört doch bei der Kontrolle angesetzt? Ich könnte mir zb vorstellen, das auch für Haustiere Mindeststandarts vorgeschrieben werden und die auch auf Einhaltung kontrolliert werden (so wie bei den Nutztiern üblich, auch wenn auch hier immer noch "schwarze Schafe" gibt). Man könnte ja eine Art "Jugendamt" für Haustiere einführen?
Ich sehe durchaus Parallelen zu Aiderbichl, den auch die Politiker machen sowas doch nur als Alibiaktion, um das Gewissen reinzuwaschen und irgendwelchen "Bekannten" einen guten Job zukomme zu lassen (ist jetzt nur mein subjektives Empfinden, vielleicht täusch ich mich da ja?).
Auf jeden Fall ist diese hohe Summe für die genannte Anzahl an Tieren doch zu hinterfragen!

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 Betreff des Beitrags: Re: Tierschutz
BeitragVerfasst: Dienstag 14. April 2009, 22:29 
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Leitn,

ja, es gibt Haltungsvorschriften im TSchG, in den dazugehörigen TH-VO und in landeseigenen Hundehaltegesetzen. Es gibt den Amtstierarzt und in diesem Fall ist er auch schon eingeschaltet.

Es gilt aber auch das Gesetz: wo kein Kläger, da kein Richter.
Was glaubst Du, wie unterschiedlich Amtstierärzte handeln und wovon das weitere Vorgehen abängig ist.

Da ist so ein Aufwand mit der ganzen Kontrolle verbunden, daß es so lange dauern kann, bis sich das Problem von selbst (Jäger zB) erledigt.
Und dann kommt der nächste Hund auf Hof, und dann wieder einer.

Und die Nachbarn haben nicht die Courage, selbst etwas zu unternehmen.
Nur nit anecken, schön den Kopf einziehen, Friede und in die Kirche gehen... Was mir dazu alles einfiele und es wäre nicht erfunden und nicht überzeichnet.

Die 4 Mio., die den hubsisturmi so stören:
Er selbst weiß keine Details und auch vom Land OÖ dringen Informationen nicht nach draußen. Tatsache ist, daß für Tierheime bzw. Unterbringung der Tiere gesorgt werden muß. Da kann man dann mehrere kleine Einheiten unterhalten oder etwa eine größere. Oberösterreih ist da nicht wirklich gut ausgerüstet. Da geht es in NÖ meines Wissens besser. Dort hat das Land auch ein Streuner-Katzen-Kastrationsprojekt durchgeführt und Gelder für TH-Aus- bzw. Neubau zur Verfügung gestellt.
Für die undankbare Aufgabe Tierschutz wird jeder engagierte Politiker geprügelt, in diesem Fall wieder einmal die rote LR Dr. Stöger.
Sie wurde auch geprügelt, als sie sich vor ein paar Jahren für eine Kastrationsaktion der Streunerkatzen einsetzte in OÖ.
Mittlerweile gab es solche in Salzburg, NÖ und weiteren Bundesländern.

Man kann sich aber auch dem TSch-Standard in Rumänien, Bulgarien, Spanien usw. annähern und - wie es Leo Steinbichler bereits anregte, alles herrenlose Getier, welches nicht Nutztier ist, mit der Todesspritze beseitigen.

Solange es (auch junge!) Menschen gibt, welche Tiere als Spielzeug kaufen und das Tier nicht als leidensfähiges Wesen mit Bedürfnissen sieht und behandelt, wird sich daran nix ändern.
Ist das Spielzeug im Weg, gibt man es weg und nimmt ein anderes.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierschutz
BeitragVerfasst: Dienstag 14. April 2009, 23:27 
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Hallo!

else hat geschrieben:
Für die undankbare Aufgabe Tierschutz wird jeder engagierte Politiker geprügelt, in diesem Fall wieder einmal die rote LR Dr. Stöger

Stöger für Tierschutz engagiert ???
Für Tierarztschutz vielleicht ...
Jenewelche hat nach 80 Verendungen noch immer von den ach so tollen Erfolg der BT-Impfung gejubelt oder jenewelche ist auch verantwortlich für die für Direktvermarkter (darunter sehr viele Biobetriebe) existenzbedrohende Erhöhung der Fleischbeschaugebühren!
In dem Fall: Prügel, wem Prügel gebühren ...

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Tierschutz
BeitragVerfasst: Mittwoch 15. April 2009, 20:06 
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Hallo Fadinger,

Deine Informationen sind mir zuwenig.

Könnte es sein, daß die Zuständige gezwungen war zu jubeln? Oder soll ich glauben, sie allein war für die Impfungen, nachdem die Angelegenheit vom ÖVP-Bauernbund doch forciert wurde?
Es gab unlängst auch einen Artikel in den SN.
Müßte nachschauen, kann gar nicht mehr alles lesen, was ich im Mehlkasten vorfinde.

Bitte um Informationen, Links. Ansonsten würde ich doch glatt persönlich anfragen.

Ach und die Fleischbeschaugebühren. Tierärzte. Glaubst Du wirklich, sie sind SPÖler und müssen von der Dr. Stöger gefüttert werden?
Tierärzte???

Prügle nicht den, der etwas sagen muß, was der Stärkere ihn zwingt zu sagen. So ist es, glaube ich, in der Politik.

Tierschutz ist fest in der Hand der ÖVP. Willst Du ablenken?
Letztes BEispiel: Erhöhung der Besatzdichte bei Masthühnern


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierschutz
BeitragVerfasst: Mittwoch 15. April 2009, 21:09 
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@else

Heute von meiner Frau erfahren:

Eine Tierärztin(!) aus dem Wiener Raum wollte zwei Katzen aus dem Tierheim ein neues Zuhause geben und bei sich aufnehmen.
Das Wiener Tierschutzhaus verweigerte mit der Begründung, die Frau würde in einem Haus wohnen und die Katzen dürften auch in den Garten. Das sei zu gefährlich für die Katzen, da sie ja wieder weglaufen könnten. Auch bei Abgabe an Wohnungsbesitzer fordern sie, das alle Fenster der Wohnung mit Gittern versehen werden!
Die Tierärztin hat sich nach dem Gespräch wie eine Schwerverbrecherin gefühlt, nach eigenen angeben. Enttäuscht mußte sie ohne Haustier wieder heimwärts. :cry:

Die beiden Frauen kennen sich übrigens aus einem anderen Forum.

Ich weiß ja nicht, ob es in oö auch solche Auflagen gibt, aber das halte ich wahrlich für eine gewaltige Schweinerei! :evil:
Besser als es die zwei Katzen bei der Tierlieben Vet.Med. mit Einfamilienhaus (bez. Gänsendorf) können es Katzen eigenlich nur noch auf einem Bio-Bauernhof haben... :mrgreen:

Bei so was gehört der Hebel angesetzt, finde ich! So kanns einfach nicht sein!

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 Betreff des Beitrags: Re: Tierschutz
BeitragVerfasst: Mittwoch 15. April 2009, 21:40 
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Ja Leitn,
da kanns´t wieder sehen, dass viel Organisationstalent nicht jedem gegeben ist.
Schade nur, dass Institutionen, bei denen Flexibilität zum Alltag gehören sollte, derart "ungelenkig" agieren, obwohl die sicher auch eine Menge Geld verschlingen.
Da sitzen ja sicher auch Sachbearbeiter und und und, oder?

Gruß, Lutz!

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 Betreff des Beitrags: Re: Tierschutz
BeitragVerfasst: Donnerstag 16. April 2009, 11:32 
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Hallo!

@else,
tut mir leid, wenn Dir meine Informationen zu wenig sind, ich jedenfalls habe mir "genug" gehört ...
(Wer ein Radiointerview bzw. ein Bericht im Zusammenhang und zu der Zeit des steirischen Landtagsbeschlußes.)
else hat geschrieben:
Könnte es sein, daß die Zuständige gezwungen war zu jubeln?
Schon möglich. Es ist dieser starke Zwang, den Geld ausübt ...
Dieser Zwang dürfte auch beim Bauernbund eine Rolle gespielt haben/spielen.
Und, irgendwie auffällig, gerade in SPÖ-Kreisen erliegt man sehr leicht diesen Druck des Stärkeren ...
Darum ist es nicht schlecht/war es nötig, im Fall Stöger/Hiasngut diesen Druck wegzunehmen ...

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Tierschutz
BeitragVerfasst: Donnerstag 16. April 2009, 12:22 
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leitn hat geschrieben:
@else
Heute von meiner Frau erfahren:
Eine Tierärztin(!) aus dem Wiener Raum wollte zwei Katzen aus dem Tierheim ein neues Zuhause geben und bei sich aufnehmen.
Das Wiener Tierschutzhaus verweigerte mit der Begründung, die Frau würde in einem Haus wohnen und die Katzen dürften auch in den Garten. Das sei zu gefährlich für die Katzen, da sie ja wieder weglaufen könnten. Auch bei Abgabe an Wohnungsbesitzer fordern sie, das alle Fenster der Wohnung mit Gittern versehen werden!
Die Tierärztin hat sich nach dem Gespräch wie eine Schwerverbrecherin gefühlt, nach eigenen angeben. Enttäuscht mußte sie ohne Haustier wieder heimwärts. :cry:
Die beiden Frauen kennen sich übrigens aus einem anderen Forum.


Geh leitn, "Schwerverbrecherin" - wenn sie so formuliert, gibt mir das allein schon zu denken.
Mit dieser Tierärztin hätte ich gern gesprochen, welche "Wünsche" sie an den WTV hatte bzgl. Katze, da sie unerfüllt blieben.
Der angeführte Grund Freigang in Garten kann es niemals gewesen sein.!!!
Weil: Jedes Tierheim sucht ständig Plätze für Katzen mit Freigang, da Katzen, welche Freigang gewohnt sind, nicht in reine Wohnungshaltung vermittelt werden. Das ist in allen Bundesländern und TH gleich.

Da hat die gute Tierärztin nicht ganz die Wahrheit gesagt - versehentlich vermutlich. :shock:
Sag ihr, sie soll den Herrn Hofer vom Wiener Tierschutzhaus anrufen und die Sache klären. Er ist heute bis 20 Uhr tel. erreichbar.
Leute wie diese Frau - da kann sie hundertmal Tierärztin sein-, die solche Geschichten verbreiten, aus welchem Grund auch immer, schaden dem Tierschutz und den Tieren.

Eine Tierärztin - wenn sie einigermaßen fachlich gebildet ist, kennt auch das TSchG und die Tierhalteverordnungen.
Betr. Katzenhaltung - 2. TH-VO, Anlage 1, 2. (11):
Werden Tiere in Räumen gehalten, bei denen die Gefahr eines Fenstersturzes besteht, so sind die Fenster oder Balkone mit geeigneten Schutzvorrichtungen zu versehen.

Was glaubst Du, wieviele Katzen aus dem Fenster und von Balkonen stürzen, sich verletzen, und in TH gebracht werden? Wieviele Tierrettungsfahrten allein aus diesem Grund anfallen?
In den Tierheimen oder beim TÄ-Notdienst müssen die Katzen versorgt werden, dann bleibt das Tier im TH.
Holt der Halter das Tier von dort ab, muß er natürlich die angefallenen Kosten ersetzen. Aber oft wird Tier eben nicht gesucht und geholt. Oft kommt das Tierheim drauf, daß es sich bei einer solcherart verletzten Katze um ein TH-Tier handelt ...

Wie ich sehe, habt Ihr leider überhaupt keine Ahnung von einem Tierheimbetrieb.
Ich rate Euch, verbringt einmal ein paar Stunden in einem Tierheim zur Stoßzeit. Dann redet Ihr nicht mehr so abfällig über "Sachbearbeiter".
Diesen Leuten zolle ich meinen Respekt.

Da kommen Leute ins TH, die wollen eine schwarze Katze mit einem weißen Punkt, und das ist alles, was wissen. Haben Null Ahnung von Tierhaltung. Wissen nicht einmal, daß ein TSchG gibt. Wissen nicht, daß es eine Hundehalte-VO gibt.
Berühmt sind die lieben Eltern, welche für ihr Kind ein "Tierbaby" - meist vor Weihnachten oder Ostern - wünschen. Nach ein paar Wochen kommens drauf, daß eine Tierhaltung einen Aufwand bedeutet. Dann muß es wieder weg. Entweder ins TH oder es wird irgendwo "vergessen". Dann kommt es wieder ins TH. Dann kommt der nächste Interessent. Es gibt Tiere, die wurden so zum Wanderpokal. Und dann wird geschimpft über die TH-Tiere, weil sie "gestört" sind.
Die einen wollen einen "Kampfhund" für Hundekämpfe, die anderen einen Rassehund zum Züchten. Obdachlose und Alkoholiker, deren streunender Hund aufgegriffen und ins TH gebracht wurde, will seinen Hund wieder und schimpft und bedroht die TH-Leute, weil er einen Betrag zahlen soll (die eingelieferten Tiere müssen ja etliche Tage in Quarantäne, weil man nicht weiß, welche Krankheiten sie haben, usw.) Übrigens gibt es auch ein TH-Gesetz.

Also wie soll der vergebende TH-Mitarbeiter den verantwortungsvollen Tierhalter herausfinden?

Zitat:
Ich weiß ja nicht, ob es in oö auch solche Auflagen gibt, aber das halte ich wahrlich für eine gewaltige Schweinerei! :evil:
Bei so was gehört der Hebel angesetzt, finde ich! So kanns einfach nicht sein!

Siehe oben: VO zum Gesetz.
Eine Schweinerei finde ich höchstens, wenn man - so wie Du jetzt - etwas verurteilt, ohne zu hinterfragen.

Zitat:
Besser als es die zwei Katzen bei der Tierlieben Vet.Med. mit Einfamilienhaus (bez. Gänsendorf) können es Katzen eigenlich nur noch auf einem Bio-Bauernhof haben... :mrgreen:


Die liebe Vet, die Du kennst (?) ... und das böse Tierheim, das Du nicht kennst ...
Auf dem Biobauernhof? Auf Deinem vielleicht und auf dem von Biolix und ein paar anderen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierschutz
BeitragVerfasst: Donnerstag 16. April 2009, 12:25 
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felix hat geschrieben:
Ja Leitn,
da kanns´t wieder sehen, dass viel Organisationstalent nicht jedem gegeben ist.
Schade nur, dass Institutionen, bei denen Flexibilität zum Alltag gehören sollte, derart "ungelenkig" agieren, obwohl die sicher auch eine Menge Geld verschlingen.
Da sitzen ja sicher auch Sachbearbeiter und und und, oder?

Gruß, Lutz!


Lutz,
ich bin enttäuscht von Dir. Einfach in die Kerbe schlagen :(
Auch Dir gebe ich den Rat, einmal ein paar Stunden in einem städtischen Tierheim zu verbringen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierschutz
BeitragVerfasst: Donnerstag 16. April 2009, 12:31 
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Fadinger hat geschrieben:
Hallo!

@else,
tut mir leid, wenn Dir meine Informationen zu wenig sind, ich jedenfalls habe mir "genug" gehört ...
(Wer ein Radiointerview bzw. ein Bericht im Zusammenhang und zu der Zeit des steirischen Landtagsbeschlußes.)
else hat geschrieben:
Könnte es sein, daß die Zuständige gezwungen war zu jubeln?
Schon möglich. Es ist dieser starke Zwang, den Geld ausübt ...
Dieser Zwang dürfte auch beim Bauernbund eine Rolle gespielt haben/spielen.
Und, irgendwie auffällig, gerade in SPÖ-Kreisen erliegt man sehr leicht diesen Druck des Stärkeren ...
Darum ist es nicht schlecht/war es nötig, im Fall Stöger/Hiasngut diesen Druck wegzunehmen ...

Gruß F


Ich habe ein echtes Interesse, Fadinger. Ich will kein Geplänkel.
Was Du da schreibst, klärt mich nicht auf. Es ist zu kryptisch.
Das Radio-Interview habe ich nicht gehört. Was für ein Bericht? Ein Zeitungsbericht?


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierschutz
BeitragVerfasst: Donnerstag 16. April 2009, 13:02 
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Hallo!

@else,
else hat geschrieben:
Das Radio-Interview habe ich nicht gehört. Was für ein Bericht? Ein Zeitungsbericht?
Ein im Radio als Bericht wiedergegebenes Interview.
Ich hätte selber gerne daraus zitiert, aber versuche mal, beim ORF etwas zu finden ...

Gruß F

_________________

... wenn Du merkst, daß Du ein totes Pferd reitest, steig ab!


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierschutz
BeitragVerfasst: Donnerstag 16. April 2009, 20:04 
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Hallo Else,
tut mir leid, dass du von mir enttäuscht bist.
Eine ehemalige Schulfreundin meiner Frau leitet ein Tierheim und die sind da ständig am Jammern, dass sie keine geeigneten Besitzer für die Tiere finden, und glaub mir, ich war da schon.
Selbst wenn du jetzt noch enttäuschter bist:
Ich habe mir meine Meinung gebildet, fände es allemal besser, tierliebe Menschen zu finden, die vielleicht nicht ganz so erfahren in der Tierhaltung sind, aber ein Herz haben, als die Viecherl einem völlig überlasteten Personal, dass an Zeitmangel leidet auf Dauer zuzumuten.

Selbstverständlich gibt es Problemfälle, die gibt´s überall.
Im vom Leitn geschilderten Fall kann ich nix Negatives erkennen, sorry. Ich kenn ja nicht mal die "Katzengesetze", von wegen Gitter und geeigneten Schutzmaßnahmen.

Jetzt wird´s ganz verrückt:
Gibt es eigentlich Vorschriften für Eltern mit Kleinkindern, die eine Balkonwohnung haben?
Da kann doch wohl jeder tun, was er will, oder?

Sicher wirs´t jetzt kein Wort mehr mit mir reden wollen, aber mir ist wichtig, dass ich meine Meinung vertrete, und nur im Wald möglichst immer in die selbe Kerbe schlage!
Damit hab ich schon genug Mühe, man wird auch nicht jünger!

Gruß, Lutz!

_________________
Der kleine Landwirt ist die Seele der Erde. Seine Rechte sind legitim-einverstanden?
Aber es ist nicht nett, ihn zu bitten zu verstummen.....also?
Wird die Welt das Opfer sein!
(Jean NOLLE, 1989)

Des Bauern Hand erhält das Heimatland!

Gruß, Lutz!


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierschutz
BeitragVerfasst: Donnerstag 16. April 2009, 21:16 
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Zitat:
Jetzt wird´s ganz verrückt:
Gibt es eigentlich Vorschriften für Eltern mit Kleinkindern, die eine Balkonwohnung haben?
Da kann doch wohl jeder tun, was er will, oder?


Ja, schön in die Kerbe, Lutz. Dezent darauf hinweisen, daß es sich doch nur um Viecherl handelt.
Ich fasse mich nun kurz, mein voriger Beitrag war nach der Vorschau verschwunden.

Aber doch eines:
Ist es nicht so, daß schon die bloße Geburt eines Kindes zur Elternschaft befähigt?
Gibt es da nicht ein automatisch einsetzendes Verantwortungsbewußtsein?
Solches und ähnliches höre ich immer wieder.

Ihr kennt Euch alle so gut aus im Tierschutz und mit Tierheimen. :o

Ich war jedenfalls um ein 1000-faches länger in Kuhställen als jemand von Euch in Tierheimen, wage ich zu behaupten. 8-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierschutz
BeitragVerfasst: Donnerstag 16. April 2009, 21:22 
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@else

Du hast Recht, ich kenne weder die Tierärztin noch das Wr.Tierheim persöhnlich. Ich habe nur einen mir bekannten Fall geschildert. Wenn jemand ins Tierheim kommt, um ein Haustier zu nehmen, dann sollter er es meiner Meinung nach in den meisten Fällen auch bekommen. Auch wenn nicht alle Anforderungen erfüllt werden. Da er die Absicht hat, wird er so und so ein Tier nehmen. Wenn dieses nicht aus dem Heim kommt, dann halt von irgenwo, im schlimsten fall aus einem Kofferraum vom Grenzübergang? :cry:
Dann endet im Schlimmsten fall ein weiteres(meist von klein an schon gestörtes) Tier im Heim!
Das mit dem Bio-Bauernhof war übrigens sarkastisch gemeint! ;) Ich weiß leider, wies auf vielen Höfen zugeht... :boese:

_________________
lg
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der mit dem Hang zum Hang... weil mache Sachen im Leben einfach steil sind!


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierschutz
BeitragVerfasst: Donnerstag 16. April 2009, 21:34 
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Leitn,

eine Frage:
Würdest Du ein Kalb, ein Lamm, welches Du groß gezogen hast und das nicht gleich geschlachtet wird, sondern noch etliche Jahre am Leben bleiben soll, einem Bauern verkaufen, von dem Du annehmen mußt, daß er vermutlich die Tiere am Hof nicht gut hält?

Oder nimm an, Dein Hund hätte Junge. Würdest Du versuchen, einen guten Platz zu finden, oder würdest sagen, Hauptsache weg damit, wichtig ist, daß ich keine Unkosten habe.

Glaubt mir, aus der Entfernung über Tierheime und Vergabekriterien zu urteilen, ist gewagt.
Und was man über Dritte erfährt ist halt wie stille Post.

Ja, genau, der Welpe aus dem Kofferraum.
Da hat man das Gesetz entsprechend geändert. Solche Verkäufe sind verboten.
Das Gesetz ist aber noch immer lückenhaft, weil oft abgenommene Tiere dem Händler wieder zurückgegeben werden müssen oder gezahlt werden muß.
Siehe den Fall mit den ca. 20 Welpen, welche in die Arche Noah in Graz gebracht wurden.
Also wird trotz Gesetz gehandelt auf Parkplätzen und anderswo.
Auch hier: wo kein Kläger und kein Amtstierarzt mit Biß, da kein Richter.

Die meist kranken Auslandswelpen der Hundemafia landen dann entweder als beschlagnahmte Tiere oder über den Umweg eines "Tierfreundes", sprich "Käufer", im Tierheim - Endstation.


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 Betreff des Beitrags: Re: Tierschutz
BeitragVerfasst: Freitag 17. April 2009, 13:35 
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Fadinger hat geschrieben:
Stöger für Tierschutz engagiert ???
Für Tierarztschutz vielleicht ...

Vergessen sollte man auch nicht die Kritik des Rechnungshofes über ihr Versagen bei der Spitalsreform!
Wer für ein fragwürdiges Projekt (Hiasngut) 55 Millionen Schilling Steuergelder verprasst ist nach meiner Ansicht rücktrittsreif!
MfG Sturmi


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