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 Betreff des Beitrags: Stückholzkessel
BeitragVerfasst: Montag 11. April 2011, 15:11 
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Haben am Wochenende heiss diskutiert was besser wäre:

Zur Situation:
Heizungsofentausch ist dringend nötig.
Bewohner sind nur am Abend und Wochenende da, also muß Heizung fast automatisch funktionieren.
Hackschnitzel für ca. 25 KW Bedarf nicht sinnvoll

Also stehen zwei Varianten im Raum:
1. Stückholzofen mit automatischem Holzscheiteinzug
Vorteil: annähernd automatische Funktion, zwei bis dreimal/Woche Holz in den Einzug schlichten
Nachteil: verarbeitet nur "schöne" Holzscheite, damit mehr Aufwand beim Holzspalten.

2. Stückholzofen für große Holzstücke geeignet in Verbindung mit einem großen Pufferspeicher
Vorteil: Beim Holzspalten ist weniger Aufwand nötig, es gehen auch "Holzmugeln" mit vielen Ästen usw. zum Verheizen. Damit auch Restholzverwertung möglich
Nachteil: Kann der Ofen in der möglichen Zeit von ca. 18:00 bis ca. 21:00 so bedient werden dass die Heizleistung für Pufferaufheizung reicht?

Der höhere Brennholzbedarf der Variante 2 kann vergessen werden, da genügend Wald vorhanden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Stückholzkessel
BeitragVerfasst: Montag 11. April 2011, 16:01 
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Hallo org!

Über die aktuelle Technik bin ich zwar nicht am Laufenden, glaube aber, die Lösung Deines Problems schon mal wo gesehen zu haben.
War ein Kessel, den man manuell anheizen mußte, der aber automatisch ein oder zwei Tage nachlegen konnte. Und: Der Kessel konnte zusätzlich oder auch vollständig über die Klappe oben von Hand beschickt werden.
Einen Pufferspeicher würde ich aber trotzdem einplanen, ich habe auch immer auf die Möglichkeit eines stromlosen (Not)Betrieb Wert gelegt.

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Stückholzkessel
BeitragVerfasst: Montag 11. April 2011, 20:47 
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Hallo org!

Ich würde Variante 2 empfehlen, schon weil ich den Nachheizöfen nicht so recht traue( nicht das das Haus niederbrennt?)
Es muß halt der Puffer so dimensioniert sein, das auch in der Heizperiode 1x Täglich Heizen genügt, der Ofen wird dann nach dem Puffer dimensionert.
Höheren Brennholzbedarf würde ich der "Variante2" nicht nachsagen, da dank Puffer der Ofen mit obtimalem Wirkungsgrad verbrennen kann, und dabei kein Energieüberschuss entsteht.
Es stellt sich natürlich hier auch die Frage, wie es mit der Heizlast des Hauses aussieht, und ob man diese nicht besser verringern sollte?(besser Isolieren)
Auch eine Solar-Einbindung wär vieleicht ein Thema?(vor allem, wenn auch ww gemacht werden soll?)

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lg
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der mit dem Hang zum Hang... weil mache Sachen im Leben einfach steil sind!


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 Betreff des Beitrags: Re: Stückholzkessel
BeitragVerfasst: Montag 11. April 2011, 22:36 
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würde auch sagen lösung zwei mit puffer ist am besten, besonders, weil ja ohnehin jeden abend eingeheizt werden kann.
habe heuer im winter selber einen frölling S3 einbauen lassen, der wird einmal vollgestopft und es reicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Stückholzkessel
BeitragVerfasst: Mittwoch 13. April 2011, 09:18 
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Danke für die Meldungen!
Ja, die zweite Variante wäre mir auch sympathischer. Vor allem wei fürchte, dass ich als "Holzspaltautomat" vorgesehen bin :smhair:
Jetzt taucht noch ein Idee auf:
Als "Notheizung" eine Umschaltung auf Pellets für die Zeiten wo die Bewohner vielleicht auf Urlaub sind oder sonst wie vom Einheizen verhindert sind. Wäre technisch nicht problematisch und auch nicht allzu teuer.
Im Sommer Solar für Warmwasser ist fix vorgesehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Stückholzkessel
BeitragVerfasst: Samstag 7. April 2012, 14:26 
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Hallo Org,
ich habe gehört und gelesen das die Hersteller der Holz-Kessel grundsätzlich Pufferspeicher oder ähnliche Speicher dazu raten zu kaufen. Nur sollte das Volumen auf die kW Leistung ausgelegt werden. Also nicht zu groß und zu klein sollte der Speicher sein.

MfG

prehalle

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