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Informations- und Diskussionsforum mit Schwerpunkt Landwirtschaft
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BeitragVerfasst: Sonntag 5. September 2010, 18:37 
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Bin neu hier und durch einen Eintrag von "leitnfexe" im anderen Forum auf meinem Beitrag auf dieses Forum gestoßen.
Aus aktuellem Anlass, würde ich gerne denselben Thread hier eröffnen wie im anderen Forum und hoffe auf mehr Beiträge als dort.

Wer von Euch beschäftigt sich mit dem Thema Energieeinsparungspotential, Energiesparen, Energieeffizienz in der Landwirtschaft?
Wer von Euch kennt seine Energiekennzahlen, dokumentiert diese und sucht nach Einsparungspotential. Wie sehen Eure Erfahrungen/Methoden hier aus? Bei wem wird nach Leistungstarif abgerechnet und wer hat hier Einsparungen durch Leistungsspitzenreduktion erreicht?
Angefangen von der Schweinezucht, in der Schweinemast, in der Milchwirtschaft, bei der Fütterung, Entmistung, Belüftung etc. gibt es viele Möglichkeiten durch z.B. Wärmerückgewinnung durch Wärmetauscher, einstellen der Betriebspunkte der Anlagen, regelmäßiger Wartung etc. große Einsparungen zu erziehlen. Wer von Euch hat hier bereits Erfolgreich optimiert oder optimieren lassen? Oder das Stichwort Biogasanlage: Warum nicht den Mist der Tiere für die Stromproduktion und Heizzwecke nutzen, bevor er auf den Feldern zur Düngung landet?
Freue mich auf eine interessante Diskussion.
Schöne Grüße!


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BeitragVerfasst: Sonntag 5. September 2010, 21:43 
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Zuerst mal: Hallo hier, christophersen!

Hier bin ich als "leitn" unterwegs, weil das halt einfach schneller zu Schreiben ist... ;)

Mich beschäftigt diesen Thema durchaus, auch wenn ich die Sache nicht ganz so angehe wie du. Spitzenstromtarif hab ich keinen, das ist also nicht so wichtig.
Stromsparen ist schon eher ein Thema, nur ist das nicht immer ganz so einfach.
Nicht zuletzt aus diesem Grunde beschäftigt ich schon lange die Eigenstromerzeugung sehr. Wir nutzen am Betrieb auch schon seit Jahrzehnten die Wasserkraft zur Energiegewinnung, aber bisher nicht für die Stromerzeugung(in den 1960ern wurde Eigenstrom mittels Gleichstomgenerator erzeugt, war damals eine ausgedient Panzer-Lichtmaschine, mit der Einbindung ins öffentliche Netz anfang der 70er Jahre wurde die Anlage abgebaut...)

Hast du eine LW? Wie sparst du strom?

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lg
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BeitragVerfasst: Montag 6. September 2010, 08:55 
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Ich habe eine kleine Forstwirtschaft und hier geschieht die meiste Arbeit mit Motorsäge und Traktor. Wäre auch ein interessantes Thema, durch Arbeitsplanung Energie zu sparen. Ich denke aber, dass bei elektrischer Energie bzw. elektrischen Verbrauchern wie bei Melkcomputern, Hallenbelüftungen, Heizsystemen mehr Potential vorhanden ist.
Ich persönlich beschäftige mich privat und beruflich mit dem Thema Energie und mich wunderts, dass wenig bis überhaupt kein Feedback zu diesem Thema aus den Foren zurückkommt.
Alleine den ominösen Leistungstarif könnte man durch bewußten Energieeinsatz bzw. einfachen technischen Maßnamhen minimieren und schon hier sparen.
lg


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BeitragVerfasst: Montag 6. September 2010, 11:08 
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Hallo!

Bei solchen Themen bin ich meist skeptisch. Oft geht es nämlich nur darum, energie- und ressourcenverschwendende Projekte und Vorgänge mit einen "energieeffizienten Feigenblatt" zu bedecken. Etwa eine besonders energieeffiziente Hebelüftung. So etwas gibt es jedoch nicht, weil jede künstliche Trocknung mit Zuführung von Energie Nonsens ist. Etwa so, als würde man eine Garagen- oder Gehsteigheizung, die für ihre Verhältnisse zwar wenig Energie verbraucht, als "energiesparend" bezeichnen. Auch Biogasanlagen sehe ich kritisch, besonders wenn für Anbau, Düngung und Transport der dort vergasten Pflanzenmasse erhebliche Mengen fossiler Brennstoffe verbraucht werden.
Wenn etwa für die Bringung, Verarbeitung und Transport von Brennholz mehr Energie aufgewendet werden würde, als tatsächlich im Holz steckt, wäre das doch idiotisch, oder? Leider passiert genau das in der Landwirschaft hin und wieder ...
Manmal sind es auch blos Kleinigkeiten, die aber in Summe gesehen durchaus Einsparungen bringen könnten.
Als Beispiel nehme ich da mal eine Rasenanlage vor einen Bauernhaus (die obendrein optisch meist völlig unpassend ist) ...
Dafür wird meist extra ein Rasenmäher angeschafft, diesr braucht Benzin, der Rasenschnitt landet am Misthaufen, meist kommt dann in der Erntesaison die Pflege zu kurz, und der Unkrautdruck aus der Umgebung ist auch beträchlich ...
Dabei würde eine ganz normale Wiese, die man mit vorhandenen Gerät vier oder fünfmal im Jahr mäht, und das Schnittgut an die Tiere verfüttert, wesentlich schöner zum ländlichen Bild passen.
Für meinen Betrieb sehe ich zum Beispiel die Weidehaltung als Maßnahme zur Energieeinsparung. Wobei dabei gilt: "nicht sparen, sondern erst gar nicht verbrauchen/benötigen". Oder Milch mit höheren Inhaltsstoffen produzieren. Bei gleichen Ertrag kann dabei bei Logistik und Kühlung eingespart werden. Besser gar nicht kühlen müssen, als die Energie zwar mit Wärmerückgewinnung "sparen", diese dann aber doch irgendwie verbraten ...

Gruß F

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BeitragVerfasst: Montag 6. September 2010, 21:16 
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Hallo Fadinger!

Heubelüftung muss nicht immer so uneffizient sein. Bevor man tagelang Schwadet, und nach an kurzen Schauer wieder Zettet und das ganze dann nach a paar tagen ohnehin nur noch dem Kompost zuführen kann, da kann Belüftung durchaus seine Berechtigung haben.
Bei stabilem Hochdruckwetter zu belüften ist natürlich was anderes.
Bei Heu gilt ja das gleiche, was du bei der Milch geschrieben hast: Die Innhaltsstoffe sind wichtiger als die Masse.

Und weil es grad zum Thema passt:
Das erste Leuchtmittel, welches in meinen neuen Ferienwohnungen ersetzt werden musste, ist eine "ach so gelobe" Energiesparlampe! (von wegen 10.000 Std., das waren keine 20...) :evil:
Und schon ist sie Sondermüll!

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BeitragVerfasst: Dienstag 7. September 2010, 14:32 
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Hallo!
leitn hat geschrieben:
Heubelüftung muss nicht immer so uneffizient sein. Bevor man tagelang Schwadet, und nach an kurzen Schauer wieder Zettet und das ganze dann nach a paar tagen ohnehin nur noch dem Kompost zuführen kann, da kann Belüftung durchaus seine Berechtigung haben.
Hier vergleichst Du aber zwei uneffiziente Varianten. Vergleiche doch die Energieeffizienz damit, wenn die Kuh das Gras vor Ort frißt.

Gruß F

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BeitragVerfasst: Dienstag 7. September 2010, 16:29 
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OK, fadi! Werde das Heuen sofort beenden und es probieren der Kuh das Gras im Jänner "vor Ort" zu geben. Falls es nicht klappen sollte - dann werde ich die Tiere zu Dir stellen und du kannst es ihnen beibringen wie man im Steilgelände bei ca. 1 Meter Schnee genügend Gras fressen kann.
Dieses Können wäre mir wirklich etwas wert! Leider sehe ich auch bei den Gämsen immer wieder verhungerte Tiere, obwohl diese das Abweiden im Winter gut können.

Sorry für den obigen Eintrag, aber wir sollten noch ein Feld mähen, aber das Wetter will nicht. Ausserdem ist das Feld schattig sodass ab Anfang September auch das Bodentrocknen schwer wird und für Silo ist es einfach zu steil. Das schlägt auf die Laune!

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BeitragVerfasst: Dienstag 7. September 2010, 20:06 
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Hallo org!

wieder zurück aus dem (arbeitsgreiß-)Urlaub? :mrgreen:
Hast schon recht mit deiner Aussage, die Worte vom Fadi sind mir auch komisch vorgekommen.

@ Fadinger
Ich kenne keinen Betrieb, der mit Heu, egal ob belüftet oder nicht, den Sommer über füttert. In meiner Gegend gibt es überhaupt eigentlich nur Weidebetriebe.

Ich überlege schon lange, mit ein Belüftungssystem einzubauen, leider ist mein Heuboden schon jetzt viel zu klein, daher mangelt es sehr an Platz.
Ich möchte in den nächsten Jahren auf Silage möglichst verzichten, da die Milch auch soch bei einem Anteil von etwa 50% Silage schon deutlich Geschmack annimmt.
Mir wäre das egal, aber mache meiner Ab-Hof-Kunden sehen das anders!

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BeitragVerfasst: Mittwoch 8. September 2010, 10:28 
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Auf Silage haben wir schon seit ca. 20 Jahren verzichtet.
Die Gründe dafür:
1. Silage ist bei der Ernte sehr schwer, damit "spurt" der Muli zu sehr und meistens ist auch der Boden dann noch nicht trocken und haltbar genug für schwere Lasten.
2. Nach der Fütterung muss man duschen und kopfwaschen, denn so könnte man sicher nicht ins Büro gehen.
3. Auch bei guter Silage riecht die Umgebung des offenen Silos doch etwas und das gefällt weder uns noch den Gästen.

Somit versuchen wir ohne Silo auszukommen. Eine Heutrocknung ist aber für uns auf Grund der Kosten (und Kleinheit des Betriebes) nicht diskutabel, aber jedes Mal wenn es zur Heuernte kommt und das Wetter wie üblich nicht mitspielt kommen einem schon Gedanken wie: "wurscht was es kostet, nächstes Jahr haben wir eine Trocknungsanlage"! Billiger wäre aber dann sicher das Heu einfach zu kaufen.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 8. September 2010, 11:58 
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Hallo!
org hat geschrieben:
OK, fadi! Werde das Heuen sofort beenden und es probieren der Kuh das Gras im Jänner "vor Ort" zu geben. Falls es nicht klappen sollte - dann werde ich die Tiere zu Dir stellen und du kannst es ihnen beibringen wie man im Steilgelände bei ca. 1 Meter Schnee genügend Gras fressen kann.
Tja org, Pech gehabt ...
Der Markt nimmt nämlich auch keine Rücksicht auf unsere Bedingungen. Die Preise werden dort gemacht, wo man sich nicht mit solchen ineffizienten Arbeitsweisen herumschlagen muß.
org hat geschrieben:
Billiger wäre aber dann sicher das Heu einfach zu kaufen.
Richtig erkannt! Und es wäre dann vor allem billiger, die erzeugten Produkte zu kaufen. Aber wir wollen ja weiterwurschteln. Da werden keine Kosten und Mühen gescheut. Mit Methoden, die in der Energieeffizienz der Formel Eins ähnlich sind, nämlich sinnlos im Kreis fahren ...

Gruß F

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BeitragVerfasst: Donnerstag 9. September 2010, 15:03 
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Fadinger hat geschrieben:
Richtig erkannt! Und es wäre dann vor allem billiger, die erzeugten Produkte zu kaufen. Aber wir wollen ja weiterwurschteln. Da werden keine Kosten und Mühen gescheut. Mit Methoden, die in der Energieeffizienz der Formel Eins ähnlich sind, nämlich sinnlos im Kreis fahren ...
Gruß F


Da gebe ich dir absolut recht! Habe mich zeitlebens auch über den Sinn gefragt, aber es war meine Heimat und die gibt man nicht einfach auf! Als dann mein Vater gestorben ist und der Sohn in die Ferne zog wollte ich bereits den Hof verkaufen.
Aber dann wollte die Tocher den Hof und natürlich bekam sie ihn ohne Bedingungen. Sie ist sehr heimatverbunden mit dem Motto: Landwirtschaft ist wunderschön wenn man nicht davon leben muß.
Also bin ich jetzt ein Arbeitsgreis und von zwei Frauen befehlsabhängig (Tochter und Frau :schwitz: )

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BeitragVerfasst: Donnerstag 9. September 2010, 18:50 
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Hallo!

@leitn,
ich kann nicht nur "komische" Wortspenden liefern, ich habe auch komische Fakten auf Lager ... :mrgreen:
Dateianhang:
Fakten.jpg
Fakten.jpg [ 46.77 KiB | 1432-mal betrachtet ]
Eine Studie zum Thema Energiesaldo im Milchviehstall kommt zum Schluß, daß die Milchproduktion mittels Grundfutter und Weide zu einer geringeren Energieintensität, als mit hohen Kraftfuttermengen, führt.
Leider ist in der Tabelle Grünfutter oder Beweidung nicht dabei. Aber man weiß ja eh, daß dies konkurrenzlos ist ...

Gruß F

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BeitragVerfasst: Freitag 10. September 2010, 08:34 
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Ja, da sieht man es wieder! Ein Gut um das man kämpfen muss wird mehr geschätzt!
So tragen auch viele Frauen ein Kleid, dass sie am Ausverkaufs-Wühltisch der Freundin entrissen haben mit mehr Freude als so manches teures Designerkleid :lol:

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BeitragVerfasst: Freitag 10. September 2010, 08:50 
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Farmer-John hat geschrieben:
es ist schon seltsam:

ich habe wiesen in oö. so ca. 4 ha.

das heu, selbst geerntet will niemand haben !

ich war mit meinen cabrio in tirol und in der schweiz unterwegs und die landwirte sind mit den unmöglichsten geräten im gstetten umeinnandgefahren, ich währe NIE auf die idee gekommen , diese leiten bei mir zu mähen

und bewässert habens sie`s auch noch!!!!!!
irgend wo hört sich der spass auf.... von wegen LANDSCHAFTSGESTALTER ???????


d.h.bei mir wir auf der ebene das gras geschlägelt, die bergbauern mähen gerade mal 15 cm hohes gras und kommen sich noch gut dabei vor!!!!!!

aufhören, zusperren, ihr benehmt euch wie bettler..........stimmt nicht !!!!..... ihr sei schlechter, und auch noch stolz darauf !!!!


johny,

als du deinen "beitrag" geschrieben hast - warst du noch oder warst du da schon besoffen?


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BeitragVerfasst: Freitag 10. September 2010, 13:31 
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Fadinger hat geschrieben:
Hallo!

@leitn,
ich kann nicht nur "komische" Wortspenden liefern, ich habe auch komische Fakten auf Lager ... :mrgreen:
Dateianhang:
Fakten.jpg
Eine Studie zum Thema Energiesaldo im Milchviehstall kommt zum Schluß, daß die Milchproduktion mittels Grundfutter und Weide zu einer geringeren Energieintensität, als mit hohen Kraftfuttermengen, führt.
Leider ist in der Tabelle Grünfutter oder Beweidung nicht dabei. Aber man weiß ja eh, daß dies konkurrenzlos ist ...

Gruß F


Hallo!

Naja, wie gut die Jännerweide da abschließen würde, da wär ich mal gespannt? ;)
In der warmen Jahreszeit ist Weide ja was gutes, nur irgendwie muß man ja auch über die Wintermonate kommen.
Natürlich könnte man die Milchproduktion auch nach Neuseeland auslagern, aber der Tranport von (Frisch)Milch aus Neuseeland bringt wohl auch ein paar Probleme mit sich, und verschlingt (fossile) Energie au maß.
Und das die offenhaltung der Kulturlandschaft auch dem Tourismus zu gute kommt, lässt sich wohl nicht ganz abstreiten?

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BeitragVerfasst: Freitag 10. September 2010, 22:16 
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Farmer-John hat geschrieben:
es ist schon seltsam:

ich habe wiesen in oö. so ca. 4 ha.

das heu, selbst geerntet will niemand haben !

ich war mit meinen cabrio in tirol und in der schweiz unterwegs und die landwirte sind mit den unmöglichsten geräten im gstetten umeinnandgefahren, ich währe NIE auf die idee gekommen , diese leiten bei mir zu mähen

und bewässert habens sie`s auch noch!!!!!!
irgend wo hört sich der spass auf.... von wegen LANDSCHAFTSGESTALTER ???????


d.h.bei mir wir auf der ebene das gras geschlägelt, die bergbauern mähen gerade mal 15 cm hohes gras und kommen sich noch gut dabei vor!!!!!!

aufhören, zusperren, ihr benehmt euch wie bettler..........stimmt nicht !!!!..... ihr sei schlechter, und auch noch stolz darauf !!!!


Die Frage stell ich mir auch wenn ich in Richtung Tschechei die Grenze überquere...

da liegen 100erte Rundballen, man kann nicht erkennen ob Heu oder Silage schön aneinandergereiht und verrotten auf den Wiesen...Hallo? Kostet da die Traktorstunde nichts oder wie?

Effizienz ist jedenfalls keine dahinter :D

Zur Heubelüftung möcht ich auch noch meinen Senf dazugeben,
es ist ein Unterschied ob ich selbst mit meinem kleinen Traktor ein paar Runden fahre oder
ob ich mirs machen lasse!!! Ganz abgesehen von den Kosten (Arbeitszeit ist ja bekanntlich genügend vorhanden bei den Landwirten ;)) Aber wenns wirklich regnerisch wird bekommst keinen Presser oder Ladewagen auf die schnelle


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BeitragVerfasst: Samstag 11. September 2010, 14:25 
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matthias31 hat geschrieben:

Zur Heubelüftung möcht ich auch noch meinen Senf dazugeben,
es ist ein Unterschied ob ich selbst mit meinem kleinen Traktor ein paar Runden fahre oder
ob ich mirs machen lasse!!! Ganz abgesehen von den Kosten (Arbeitszeit ist ja bekanntlich genügend vorhanden bei den Landwirten ;)) Aber wenns wirklich regnerisch wird bekommst keinen Presser oder Ladewagen auf die schnelle


Hallo Matthias!

Dein Senf ist ja schön und gut, aber was hat des jetzt mit Heubelüftung zu tun? :roll:
Und gerade zur Erntezeit ist Zeit nicht unbegrenzt vorhanden, und ein bissel Zeit fürs Fadi-Forum muss doch auch noch bleiben... :mrgreen:

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BeitragVerfasst: Samstag 11. September 2010, 23:00 
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Hallo!
matthias31 hat geschrieben:
Zur Heubelüftung möcht ich auch noch meinen Senf dazugeben,
es ist ein Unterschied ob ich selbst mit meinem kleinen Traktor ein paar Runden fahre oder
ob ich mirs machen lasse!!! Ganz abgesehen von den Kosten (Arbeitszeit ist ja bekanntlich genügend vorhanden bei den Landwirten ) Aber wenns wirklich regnerisch wird bekommst keinen Presser oder Ladewagen auf die schnelle
Eine hohe Eigenmechanisierung/Maschinendichte (mit geringer Auslastung) wirkt sich aber wieder negativ auf die Energiebilanz aus.
leitn hat geschrieben:
Naja, wie gut die Jännerweide da abschließen würde, da wär ich mal gespannt?
In der warmen Jahreszeit ist Weide ja was gutes, nur irgendwie muß man ja auch über die Wintermonate kommen.
Natürlich könnte man die Milchproduktion auch nach Neuseeland auslagern, aber der Tranport von (Frisch)Milch aus Neuseeland bringt wohl auch ein paar Probleme mit sich, und verschlingt (fossile) Energie au maß.
Die Jännerweide (in Neuseeland) hat ganz gute Karten ... :mrgreen:
OK, bei Frischmilch nicht, aber bei Milchfett etwa durchaus konkurrenzfähig. Und vom Energiesaldo her wird dieses wohl eher gegen die Belüftungsheumilch sprechen.

Gruß F

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BeitragVerfasst: Sonntag 12. September 2010, 09:26 
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Hallo!

Die Kühe zur Weide nach Neuseeland zu bringen, und zu den Stallzeiten wieder heim, na wie da die Energiebilanz aussieht :shock: ?

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BeitragVerfasst: Montag 13. September 2010, 17:33 
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Hallo!
leitn hat geschrieben:
Die Kühe zur Weide nach Neuseeland zu bringen, und zu den Stallzeiten wieder heim, na wie da die Energiebilanz aussieht :shock: ?
Da wäre es aber besser, Du bleibst mal ein paar Wochen mit unten, und nimmst einen Grundkurs in Energiebilanz ... :mrgreen:
Vielleicht kannst Du denen jedoch auch klarmachen, warum man Kühe in einen Stall bringen muß. Dort ist das nämlich eher unüblich (und würde die Energiebilanz verschlechtern) ...
Bild
Auf so einen Feedlot gibt es eingentlich nur Dächer bei Gebäuden mit technischen Anlagen. Schau Dich mal ein wenig um dort (beachte den Hintergrund bei den Bildern).
Irgendwie frage ich mich aber jetzt schon ... Du bist der Biobauer, ich der Konventionelle. Normal solltest also Du derjenige sein, der nachhaltiges Wirtschaften propagiert.
Und nicht umgekehrt ...

Gruß F

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BeitragVerfasst: Montag 13. September 2010, 18:08 
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Fadinger hat geschrieben:
Hallo!
leitn hat geschrieben:
Die Kühe zur Weide nach Neuseeland zu bringen, und zu den Stallzeiten wieder heim, na wie da die Energiebilanz aussieht :shock: ?
Da wäre es aber besser, Du bleibst mal ein paar Wochen mit unten, und nimmst einen Grundkurs in Energiebilanz ... :mrgreen:
Vielleicht kannst Du denen jedoch auch klarmachen, warum man Kühe in einen Stall bringen muß. Dort ist das nämlich eher unüblich (und würde die Energiebilanz verschlechtern) ...
Bild
Auf so einen Feedlot gibt es eingentlich nur Dächer bei Gebäuden mit technischen Anlagen. Schau Dich mal ein wenig um dort (beachte den Hintergrund bei den Bildern).
Irgendwie frage ich mich aber jetzt schon ... Du bist der Biobauer, ich der Konventionelle. Normal solltest also Du derjenige sein, der nachhaltiges Wirtschaften propagiert.
Und nicht umgekehrt ...

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Hallo Fritz!

Was ist denn drann nachhaltig, wenn du deine Wirtschaft in Österreich zusperrst und dafür a paar "Morgen" Land in Neuseeland erwirbst?
Sollte man nicht zumindest innerhalb Europas vergleichen?
Und ja, ich weiß so ungefähr, wie die Milchfarmen in NSL ausschauen, da brauch ich deine Links nicht anzuschauen(hab ja eh Internet, und ein Bekannter war mal 6 wochen dort, auf "Kurzurlaub" ;) )
Und ich als Biobauer schaue drauf, das ich keine (Milch-)Produkte aus Neuseeland kaufe, selbst wenn die noch so eine gute Energiebilanz haben.

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BeitragVerfasst: Montag 13. September 2010, 18:48 
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leitn hat geschrieben:
Was ist denn drann nachhaltig, wenn du deine Wirtschaft in Österreich zusperrst und dafür a paar "Morgen" Land in Neuseeland erwirbst?
Eben! Schon einmal daran gedacht, daß man sich auch hier um eine gute Energiebilanz kümmern könnte? Dazu (dann) ist vielleicht der Exodus nach Neuseeland gar nicht nötig ...

Gruß F

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BeitragVerfasst: Montag 13. September 2010, 20:13 
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Fadinger hat geschrieben:
Hallo!
leitn hat geschrieben:
Was ist denn drann nachhaltig, wenn du deine Wirtschaft in Österreich zusperrst und dafür a paar "Morgen" Land in Neuseeland erwirbst?
Eben! Schon einmal daran gedacht, daß man sich auch hier um eine gute Energiebilanz kümmern könnte? Dazu (dann) ist vielleicht der Exodus nach Neuseeland gar nicht nötig ...

Gruß F


Hallo!

Ja, schon, aber es war ein gewisser "Fadinger" der die Jännerweide und gleich drauf auch NSL in Spiel gebracht hat! ;)
Und nun sag: Wenn Silage nicht zielführend ist und das Wetter einfach kein Bodenheu in entsprechender Qualität zulässt, was spricht dann gegen eine Nachentfeuchtung unter Dach?
Sag jetzt nicht, Zukauf ist hier die bessere Lösung, denn der Schnitt muss ja ohnehin gemacht werden(ÖPUL) und ein Bio-Heu in guter Qualität zukaufen, das ist Träumerei...

Ich könnte natürlich, wie in der "guten alten Zeit" Heumandel aufstellen, aber auch die händisch Arbeitszeit verbraucht Energie...(und die Energiebilanz solcher Methoden sind wohl verherend?)

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lg
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BeitragVerfasst: Montag 13. September 2010, 20:21 
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christophersn hat geschrieben:
Ich habe eine kleine Forstwirtschaft und hier geschieht die meiste Arbeit mit Motorsäge und Traktor. Wäre auch ein interessantes Thema, durch Arbeitsplanung Energie zu sparen. Ich denke aber, dass bei elektrischer Energie bzw. elektrischen Verbrauchern wie bei Melkcomputern, Hallenbelüftungen, Heizsystemen mehr Potential vorhanden ist.
Ich persönlich beschäftige mich privat und beruflich mit dem Thema Energie und mich wunderts, dass wenig bis überhaupt kein Feedback zu diesem Thema aus den Foren zurückkommt.
Alleine den ominösen Leistungstarif könnte man durch bewußten Energieeinsatz bzw. einfachen technischen Maßnamhen minimieren und schon hier sparen.
lg


Hallo christophersn!

Wir haben das Thema zwar in einem anderem Thread schon "Durchgekaut" aber hier möchte ich die Frage auch an dich persönlich richten: Was hältst du von den Energiesparlampen und welche tätest du empfehlen bzw verwendest du selber?

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BeitragVerfasst: Dienstag 14. September 2010, 09:35 
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Wenn man bedenkt, dass rund ein fünftel an Energie weltweit für Beleuchtung verheizt wird. Oder,
Energiesparlampen als Motivation für den Freizeitshopper, endlich wieder eine neue Herausforderung zu haben.
Natürlich liegen Sie deutlich unter den konventionellen Glühbirnen im Energieverbrauch, eine vorhandene Glühbirne auf eine Sparlampe zu tauschen, armortisiert sich ev. bei den Enkelkindern (wenn die neue nicht gleich zu Beginn - und damit meine ich in den nächsten 5 Jahren - kaputt geht).
Für den Endkunden ist es meiner Meinung nach reine Abzockerei, die Industrie dahinter wird wohl entsprechenden Profit davon haben. Hinzu kommt eine sehr gemeine Verwirrungstaktik, bei der sogar die wenigsten Baumarktspezialisten vernünftige Aussagen über die Qualität von ESL treffen können. Auswahlkriterien wie Vorwärmzeit, Schaltspielhäufigkeit, Aufheizdauer etc. müssen erst einmal über ein Pflichtenheft definiert werden, bevor es zum Tausch der alten kommen kann. Es gibt zwar Amortisationsrechnungen, wonach sich eine ESL im Vergleich zu 10 Glühbirnen über eine Lebensdauer von 10.000h mit €98,- bei einem Strompreis von €0,21 rechnet, so lange muss die erst einmal halten bzw. hat man eine mindere Qualität sitzt man nach 5.000h sogar im Dunkeln gg (aber Strom frisst sie immer noch). Und hat man zufällig eine erwischt, die nicht für den Außenbereich, für häufiges schalten od. gar mit zu langer Aufheizdauer sich erst garnicht "voll entflammen" kann, schaut man im nachhinein erst wieder durch die Finger. Das Thema Quecksilber und Entsorgung (ist bis jetzt noch nicht geklärt!) lasse ich jetzt einmal weg ...
Einen guten Vergleich findet man hier, wo man mit entsprechenden Kriterien für den richtigen Einsatzbereich suchen kann.
Summa Summarum: Anstatt diese ESL zu erfinden, hätten sofort eine Vernünftige LED Lösung her gehört. LED: bis zu 90% (!) Strom Ersparnis, kein Verlust durch Wärme, keine UV- / IR Strahlung (Kopfweh, Müdigkeit, etc. bei ESL), Amortisierung nach einem Jahr, stoß- und vibrationsfest etc. also einige Vorteile gegenüber ESL.
Eine gute Seite mit umfangreichem Angebot ist diese hier -> wenn mehr von Euch Interesse haben, bilden wir doch einen Kaufgemeinschaft ...
lg


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BeitragVerfasst: Dienstag 14. September 2010, 10:13 
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Hallo!
leitn hat geschrieben:
Ja, schon, aber es war ein gewisser "Fadinger" der die Jännerweide und gleich drauf auch NSL in Spiel gebracht hat!
Ach ja? Um etwaige Wahrnehmungsdefizite auszugleichen, hier die tatsächlichen Urheber:
org hat geschrieben:
OK, fadi! Werde das Heuen sofort beenden und es probieren der Kuh das Gras im Jänner "vor Ort" zu geben. Falls es nicht klappen sollte - dann werde ich die Tiere zu Dir stellen und du kannst es ihnen beibringen wie man im Steilgelände bei ca. 1 Meter Schnee genügend Gras fressen kann.
leitn hat geschrieben:
Natürlich könnte man die Milchproduktion auch nach Neuseeland auslagern, aber der Tranport von (Frisch)Milch aus Neuseeland bringt wohl auch ein paar Probleme mit sich, und verschlingt (fossile) Energie au maß.
:roll: :roll: :roll:
leitn hat geschrieben:
was spricht dann gegen eine Nachentfeuchtung unter Dach?
Nichts, solange keine (fossile) Fremdenergie zugeführt werden muß ...
leitn hat geschrieben:
Ich könnte natürlich, wie in der "guten alten Zeit" Heumandel aufstellen, aber auch die händisch Arbeitszeit verbraucht Energie...(und die Energiebilanz solcher Methoden sind wohl verherend?)
Wenn die Arbeitskraft "nachhaltig" ernährt wird, nicht. Womöglich müssen wir irgendwann eh wieder das Heu mit den Ochsen einbringen, um wegen den "ökologischen Fußabdruck" weniger Abstriche machen zu müssen ...

Gruß F

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BeitragVerfasst: Dienstag 14. September 2010, 10:58 
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Wenn ich die Energieverschwendung im Land so ansehe kann einem die Energiebilanz ziemlich egal werden!
So bleibt für den Normalo nur die eigene Betrachtung der "Geldbeutelbilanz".
Für diese wäre es zumindest bei unserer Hanglage billiger das Gras zu mähen und wenn es zufällig lange schön ist, irgendwann zu heuen. Das spart Zeit und Energie. Wenn es regnet einfach entsorgen und in Bayern billiges Heu zu kaufen.
Für die Förderung heisst es nur: Mähen und Erntegut verbringen. Ob trocken einbringen oder wegwerfen ist egal.

Aber nun zur Realität! Hat jemand den Energieaufwand berechnet, den der Körper braucht um mit den Bauchschmerzen und Ärger um feucht eingebrachte Ernte fertigzuwerden? Von den damit hervorgerufenen öfteren Arztbesuchen rede ich da noch gar nicht!
Ich glaube er ist (zumindest bei mir) höher als die Energiekosten einer guten Heubelüftung. Allerdings haben wir keine, daher habe ich auch keinen Vergleich...
Wir bräuchten die gute alte Maschine von Scott und Mr. Spock, dann können wir im europäischen Winter die Tiere nach Neuseeland beamen und im Frühjahr zurück! Das wär es doch :klatsch:

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BeitragVerfasst: Mittwoch 15. September 2010, 12:39 
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leitn hat geschrieben:
matthias31 hat geschrieben:

Zur Heubelüftung möcht ich auch noch meinen Senf dazugeben,
es ist ein Unterschied ob ich selbst mit meinem kleinen Traktor ein paar Runden fahre oder
ob ich mirs machen lasse!!! Ganz abgesehen von den Kosten (Arbeitszeit ist ja bekanntlich genügend vorhanden bei den Landwirten ;)) Aber wenns wirklich regnerisch wird bekommst keinen Presser oder Ladewagen auf die schnelle


Hallo Matthias!

Dein Senf ist ja schön und gut, aber was hat des jetzt mit Heubelüftung zu tun? :roll:
Und gerade zur Erntezeit ist Zeit nicht unbegrenzt vorhanden, und ein bissel Zeit fürs Fadi-Forum muss doch auch noch bleiben... :mrgreen:


Hallo Leitn, ich wollte nur vergleichen zwischen Heubelüftung oder das Heu noch liegen lassen und mit einem kleinen Traktor nochmal ein paar Runden fahren ;) Da wird der (kleine) Traktor die Nase wohl haushoch vorne haben :D

Gruss
Matthias


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BeitragVerfasst: Donnerstag 16. September 2010, 14:26 
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matthias31 hat geschrieben:
Hallo Leitn, ich wollte nur vergleichen zwischen Heubelüftung oder das Heu noch liegen lassen und mit einem kleinen Traktor nochmal ein paar Runden fahren ;) Da wird der (kleine) Traktor die Nase wohl haushoch vorne haben :D

Gruss
Matthias


Wenn man so einfach ein paar Runden mit dem Traktor drehen kann ist es wohl kein Problem. Aber wenn man sich bei jeder Runde vorher genau den Boden ausehen muß ob das Gerät am Hang hält oder ob Du damit "schlittenfahren" wirst, dann überlegt man sich ein zusätzliches wenden gleich zweimal!
Nicht jeder hat nur Flachland oder ein paar Hügel. Da gibt es manche, mit oder ohne Hang zum Hang, haben aber trotzdem extreme Hänge.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 1. Juni 2011, 23:17 
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hab es schon im LW probiert, ohne resonanz, da geht es um die gurken :)

mich würde interessieren eine kleine biogasanlage für siloballen zu bauen

da man in diesem fall das substrat nicht rühren kann, könnte ich mir vorstellen ca. in ballengröße (durchmesser) einen behälter zu bauen, der (schräggstellt) ähnlich wie bei einem betonmischwagen gedreht wird.
den behälter könnte ich mir so vorstellen, dass mindestens 2 ballen nacheinander platz haben

gebt es jemanden hier der mir vielleicht weiterhelfen kann oder einen link hereinstellt?

mfg.

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