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 Betreff des Beitrags: Stromtarifvergleich
BeitragVerfasst: Freitag 29. Mai 2015, 09:22 
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Hallo!

Da die Tarifgestaltung der Energieversorgungsunternehmen mittlerweile äußerst undurchsichtig geworden ist, möchte ich eine direkte Vergleichsmöglichkeit anregen. Nämlich die tatsächlichen Kosten pro Kilowattstunde. Und als Gegenüberstellung den Preis laut der Liste des Stromlieferanten.
Bei mir sind das 17,021 Cent bei einen Zähler und einen Anschlußwert von 10kW.
Der gelieferte Strom stammt lt. "Produktkennzeichnungspflicht" aus 91,16% Wasserkraft, 4,17% Windkraft, 3,47% Biomasse und 1,2% Sonnenenergie.
Tarif ist "Ebner Strom MIDI", laut aktueller Liste mit einen Grundpreis von 50,50 Euro jährlich und einen Arbeitspreis von 14,78 Cent/kWh. Mögliche Vergünstigungen wie Gratistage schon miteingerechnet.
Die Liste enthält auch noch einen Tarif "MINI" mit 46,18 Euro p.a. und 15,02 Cent pro kWh, sowie "MAXI" mit 46,18 Euro p.a. und 15,02 Cent pro kWh.
Wo sind die Zeiten, in denen die Stromrechnung aus einen einseitig bedruckten DIN A5 Zettel bestand. Heute machen alleine die "Erläuterungen zur Stromrechnung" vier (kleingedruckte) DIN A4 Seiten aus. Die ohnehin kaum jemand liest ... ;)
Aber trotz alldem ist die Rechnung nicht wirklich nachvollziehbar. Rechne ich nämlich mit den Preisen aus der Liste, kommt ein deutlich niedrigerer (fast 80,- Euro) Betrag heraus ... :roll:

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Stromtarifvergleich
BeitragVerfasst: Sonntag 14. Juni 2015, 23:51 
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Ich habe jetzt nur die 13er Rechnung bei der Hand, da kommen bei mir unterm Strich 18,48 Cent/kwh heraus. (EVN optima Wasserkraft, 4kw)

Was mich aktuell interessieren würde, ist, ob hier jemand Strom selber produziert und ins Netz einspeist (oder netzparallel selber verbraucht)? Ich möchte jetzt endlich mein Wasserkraftprojekt realisieren...

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lg
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 Betreff des Beitrags: Re: Stromtarifvergleich
BeitragVerfasst: Montag 15. Juni 2015, 18:50 
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Ich habe nun nach der Rechnung von 2014 gesucht, da komme ich auf einen Preis von 18,1 Cent/kwh

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 Betreff des Beitrags: Re: Stromtarifvergleich
BeitragVerfasst: Montag 15. Juni 2015, 21:15 
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Ich habe im Jahr 2014 nur 1.100 KW verbraucht. Zu wenig um sich groß über den Preis Gedanken zu machen...

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 Betreff des Beitrags: Re: Stromtarifvergleich
BeitragVerfasst: Dienstag 16. Juni 2015, 21:25 
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Hallo!

Danke, damit habe ich schon mal ein paar Referenzwerte. Denn mit den ganzen Strompreisvergleichsseiten, wie etwa von der E-Control, weiß ich ehrlich gesagt nichts anzufangen.
Daß man, wenn man ins öffentliche Netz einspeisen will, eine Vielzahl von Bewilligungsverfahren über sich ergehen lassen muß, ist Dir eh bewußt? Hier ein kleiner Leitfaden ... ;)

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Stromtarifvergleich
BeitragVerfasst: Dienstag 16. Juni 2015, 22:57 
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Fadinger hat geschrieben:
Daß man, wenn man ins öffentliche Netz einspeisen will, eine Vielzahl von Bewilligungsverfahren über sich ergehen lassen muß, ist Dir eh bewußt? Hier ein kleiner Leitfaden ... ;)
Wenn man eine Förderung dafür bekommen möchte, dann schon, ansonsten ist es nicht so schlimm. Der Wechselrichter muss den Bestimmungen entsprechen und die Anlage muss von einem konz. Elektrounternehmen abgesegnet werden, dann kann man mit der (bei uns) "Netz Noe" einen Einspeisevertrag abschließen und hat dann ein Jahr lang Zeit das auch zu machen, sonst verfällt das Einspeiserecht wieder.
Wasserrecht ist wohl auch erforderlich, aber das ist noch nicht so ganz sicher geklärt (Wasser wird direkt aus einer Quellfassung entnommen und somit aus keinem Fließgewässer oder Grundwasser). Für die Turbine haben wir das ja schon, nur müsste es erneuert werden. Sollte allerdings nur eine Formalität sein.
Wo ich derzeit herumtüftle, ist, wie ich den Strom dann produzieren kann, wenn ich ihn brauche (habe einen großen Wasserspeicher zur Verfügung den ich gut nutzen möchte). Früher war es ja einfach und so gar nicht notwendig, da man über den alten Summenstromzähler mit der Drehscheibe einspeisen konnte. Wenn da mehr Energie erzeugt wurde, als gerade abgenommen, so drehte die Scheibe (und damit der ganze Zähler) einfach rückwärts. Heute bekommt man einen zweiten, digitalen Zähler, mit dem Verbrauch und Netzrückspeisung separat erhoben werden. Damit ist es eben viel schwerer die Anlage kostendeckend zu gestalten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Stromtarifvergleich
BeitragVerfasst: Mittwoch 17. Juni 2015, 00:03 
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Hallo!
leitn hat geschrieben:
Wenn da mehr Energie erzeugt wurde, als gerade abgenommen, so drehte die Scheibe (und damit der ganze Zähler) einfach rückwärts.
Das wäre mir allerdings neu ... :?
Bei uns hatten (leider) auch die alten Zähler eine Rückdrehsperre. Im besten Fall ist die Scheibe eine Umdrehung rückwärts gelaufen, dann hat die Rückdrehsicherung eingehakt. Die Sache mit der Netzeinspeisung hatte also den sprichwörtlichen Haken ... ;)

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Stromtarifvergleich
BeitragVerfasst: Freitag 19. Juni 2015, 00:03 
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Ich gebe da nur weiter was mir einer der Anlagenbauer erzählt hat. Laut ihm gibt es noch so einige Zähler die das können.
Ich bin mit einem der Anbieter derzeit am herumschreiben diesbezüglich. Er wollte mir nur einen 1phasen Wechselrichter anbieten und das noch ohne jegliche Regelung bezüglich Stromverbrauch. Da ist bei den Anlagen wohl noch viel Potenial vorhanden. Einen gute, verbrauchsabhängige Steuerung wäre hier sinnvoll (am Besten mit einem System das kurzfristige Spitzen überbrückt)

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 Betreff des Beitrags: Re: Stromtarifvergleich
BeitragVerfasst: Sonntag 27. September 2015, 22:03 
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Die Einspeisung von Strom ins Netz ist sowieso eine Verar.....ei!
Mitte Juli habe ich eine 5 kWp Anlage als Überschusseinspeiser in Betrieb genommen. Da gibt es erst einmal eine Menge Formalitäten zu machen. Ein Haufen Zetteln sind da zum ausfüllen, und dann kommt gleich mal ein Erlagscheinchen von der EVN in der Höhe von 228,- €. Weiß nicht mehr die Bezeichnung dafür ... Dann wird erst der Digitalzähler geliefert, der auch die eingespeiste Menge zählt. Der ist aber ein Schnäppchen dagegen mit 24,- € Montagegebühr! Im 5 (?) Jahresrytmus müssten sie aber ohnehin den Zähler wechseln, aber weil es ein digitaler Zähler ist, dürfte das ein enormer Mehraufwand sein in einem Neubau.
Mir kommt immer der Zorn auf, wenn sich die EVN (wahrscheinlich die anderen Versorger auch) rühmt, was sie nicht alles für die PV Anlagenbetreiber machen! Man würde ja auch über die EVN eine PV Anlage erwerben, nur ist die halt gleich um min. 2000,- Euro teurer, als anderswo!
Eine Woche lief die Anlage ohne den neuen Zähler, da habe ich den überschüssigen Strom gratis geliefert. Der alte Zähler hatte nämlich auch schon die Rückdrehsperre.
Was bekommt ihr als Überschußeinspeiser pro kW? Bei uns sind es knapp 7 Cent inkl. Mwst. Besser als nichts ist es trotzdem! Man muss halt etwas umdenken, wann man größere Verbraucher einschaltet!
Meine (Erd)Wärmepumpe wird halt so weit es möglich ist, dazu erzogen, nur dann zu laufen, wann sie laufen soll! Da ja die FBH sehr träge ist, wird es egal sein, ob die WP bei Tag oder Nacht läuft. Der Estrich ist ein sehr guter Pufferspeicher.


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 Betreff des Beitrags: Re: Stromtarifvergleich
BeitragVerfasst: Sonntag 21. August 2016, 08:46 
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ohne Furcht und Tadel
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Jetzt ist der Einspeisetarif (als Überschußeinspeiser) 0,058 Cent.


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