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BeitragVerfasst: Samstag 20. Juni 2009, 22:12 
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Hubsi, gibs auf........solche Diskussionen sind bei manchen Diskutanten sowas von sinnlos und für die Katz, und Spass machts auch keinen (mehr).
helmar


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BeitragVerfasst: Samstag 20. Juni 2009, 23:15 
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+++50 und 60er Jahre Mach mal halblang Saubaua!
Mit Deinen 46 Jahren (Jg. 63) kannst Du höchstens stille Post spielen.
Was da aussa kummt, siacht ma eh.
+++

else,

was du mit solchen niveaulosen beiträgen zu erreichen erhoffst ist wirklich nicht nachvollziehbar. es gibt im weiten www sicher foren für pensionierte - in der jugend schlecht behandelte 4-pfotenaktivistinnen.

wenn du nicht fündig wirst - behandlung gibts auch auf krankenschein


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BeitragVerfasst: Sonntag 21. Juni 2009, 13:53 
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Wie zu erwarten, hat Herr Qualitäts-strumi nun seinen Wächterrat aktiviert.

Übrigens, liebe Vollspalten-Gen-Soja-Saufleischproduzenten und -verzehrer:
Dank Saubauers Hinweis auf die Vorzeige-Saufleisch-Fabrik stieß ich auch auf das aktuelle Thema des Landwirts. Da gehts doch glatt um die Ferkelkastration und die in Betracht zu ziehende Ebermast. Wenn das kein Fortschritt is, dann möcht ich fürderhin Ferdl heissen!


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BeitragVerfasst: Montag 22. Juni 2009, 12:50 
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mutig und hilfsbereit
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Es laufen in fast allen europäischen Ländern in diversen Einrichtungen die unterschiedlichsten Versuche zu diesem Thema. Umso wichtiger ist es bei der Diskussion um mögliche Alternativen kühlen Kopf zu bewahren. Die Lebensmittelsicherheit und der einwandfreie Geschmack von Schweinefleisch dürfen bei möglichen Alternativen auf keinen Fall gefährdet werden. Solange also keine wirklich praktikable und sichere Alternativmethode zur Wahl steht, muss die aktuelle Form der Kastration Mittel der Wahl bleiben. (VÖS)


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BeitragVerfasst: Dienstag 7. Juli 2009, 13:18 
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Soeben in meinem Mehlkasten gelandet:

http://shop.tierschutzvideos.de/Videodo ... l::24.html

Bestimmt is alles nit wahr ...


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BeitragVerfasst: Dienstag 7. Juli 2009, 15:10 
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Ferkelkastration zur persönlichen Erbauung auch hier:

http://www.youtube.com/user/pigvision


Aber die habn sogar noch ihr Ringeschwänzchen dran ...


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BeitragVerfasst: Dienstag 7. Juli 2009, 17:35 
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Ja, wie geht des wiklich, wenn das nicht die Wirklichkeit sein soll/darf?


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BeitragVerfasst: Dienstag 7. Juli 2009, 20:51 
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Interessengemeinschaft will Ferkel impfen statt kastrieren

http://www.schweizerbauer.ch/htmls/artikel_18655.html

Ab 2010 dürfen männliche Ferkel nicht mehr kastriert werden, ohne dass sie vorher betäubt werden. Das schreibt das revidierte Tierschutzgesetz vor.

Der Schweizer Fleisch-Fachverband (SFF) favorisiert die Ferkel- Kastration unter Inhalations-Narkose. Von einer Impfung gegen den Ebergeruch hält der SFF wenig, weil in der öffentlichen Meinung, also bei den Konsumenten, Impfungen nicht im Trend seien.
Die Kastration unter Gasnarkose ist umstritten. Neu wehrt sich auch die Interessengemeinschaft «Für Wahlfreiheit & Tierwohl». Der Appenzeller Hans Breitenmoser ruft Schweinezüchter, Tierärzte und Sympathisanten auf, der neuen IG beizutreten, die der Impfmethode zum Durchbruch verhelfen will, wie er am Donnerstag mitteilte.
Laut Breitenmoser ist die Fleischqualität bei geimpften Ferkeln besser als bei kastrierten, zum anderen sei die Anschaffung der Narkosegeräte für die Schweinezüchter sehr kostspielig. Er kritisiert auch die Grossverteiler Migros und Coop, weil diese den Produzten kein Fleisch von geimpften Schweinen abnehmen wollten.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 8. Juli 2009, 13:25 
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da scheisst dich an. da tut mir im ganzen körper (und vorallem weiter unten) alles weh. ich könnte sowas nie im leben obwohl i ziemlich alles angeh. ein wugglbauer soll des mal bei sich selber probieren lassen. vielleicht denkt er dann um :o :shock: :o :shock:

bei meinen lämmern "soll" ja auch der schwanz ab nach der geburt. seit die ringerln verboten wurden, hat ja der verband des brenneisen als "humane methode" beworben und laut TIERSCHUTZ völlig in ordnung. des is übrigens des gleiche gerät wie bei den ferkeln.
naja...dann hab i des mal ausprobiert und siehe da, es funktioniert wunderbar --> für die 1.sekund. dann riechst ein wenig gebraten und dann verkohlt. wennst des zu schnell machst, dann blutet es stark und zu lang müssen des wahnsinnige schmerzen für die lämmer sein.

was macht ihr (schafbauern) den übrigens?

ich habe mich wieder strafbar gemacht, da ich die ringe weiter verwende.zwickt beim anlegen nur kurz einmal, die lämmer fühlen sich weiterhin vital, keine toten lämmer am nächsten tag (hab genug ausfälle durch des abbrennen gehabt) und der hauptgrund wieso i des weitermach ist dass es nirgendwo anders verboten ist und laut einigen tierärzten ist diese methode vorzuziehen.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 8. Juli 2009, 14:05 
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Zitat:
des is übrigens des gleiche gerät wie bei den ferkeln.


hallo hoedlmoser,

meinst Du das Gerät zum Schwanz abschneiden beim Lamm (Ringelschwänzchen beim Ferkel) ?


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BeitragVerfasst: Mittwoch 8. Juli 2009, 14:10 
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hoedlmoser hat geschrieben:
da scheisst dich an. da tut mir im ganzen körper (und vorallem weiter unten) alles weh. ich könnte sowas nie im leben obwohl i ziemlich alles angeh. ein wugglbauer soll des mal bei sich selber probieren lassen. vielleicht denkt er dann um :o :shock: :o :shock:

bei meinen lämmern "soll" ja auch der schwanz ab nach der geburt. seit die ringerln verboten wurden, hat ja der verband des brenneisen als "humane methode" beworben und laut TIERSCHUTZ völlig in ordnung. des is übrigens des gleiche gerät wie bei den ferkeln.
naja...dann hab i des mal ausprobiert und siehe da, es funktioniert wunderbar --> für die 1.sekund. dann riechst ein wenig gebraten und dann verkohlt. wennst des zu schnell machst, dann blutet es stark und zu lang müssen des wahnsinnige schmerzen für die lämmer sein.

was macht ihr (schafbauern) den übrigens?

ich habe mich wieder strafbar gemacht, da ich die ringe weiter verwende.zwickt beim anlegen nur kurz einmal, die lämmer fühlen sich weiterhin vital, keine toten lämmer am nächsten tag (hab genug ausfälle durch des abbrennen gehabt) und der hauptgrund wieso i des weitermach ist dass es nirgendwo anders verboten ist und laut einigen tierärzten ist diese methode vorzuziehen.


@hoedlmoser

ich hab zwar nur 2Mutterschafe, aber bei meine Lämmern bleibt alles dran, was die Natur ihnen mit auf den Weg gibt! :?

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BeitragVerfasst: Mittwoch 8. Juli 2009, 14:59 
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leitn hat geschrieben:
ich hab zwar nur 2Mutterschafe, aber bei meine Lämmern bleibt alles dran, was die Natur ihnen mit auf den Weg gibt! :?


sorry ich hab 160MS zur zeit und da können schon mal unangenehme sachen vorkommen seitens der Natur und außerdem is nicht die Natur an einem langen schwanz schuld sondern die Zucht.

ich kopiere auch nur die weiblichen lämmer, da ich mich auf weibliche Nachzucht spezialisiert habe. Männliche werden deshalb geschlachtet und da ist ein langer schwanz egal. bei mutterschafen sammelt sich speziell bei langer wolle kot an, dass widerrum parasiten anlockt und dann gehts los.

grüß mir deine 2schafe schön :cool:

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BeitragVerfasst: Mittwoch 8. Juli 2009, 15:00 
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ich habe einen orden :o :mrgreen:

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BeitragVerfasst: Mittwoch 8. Juli 2009, 17:11 
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hoedlmoser hat geschrieben:
leitn hat geschrieben:
ich hab zwar nur 2Mutterschafe, aber bei meine Lämmern bleibt alles dran, was die Natur ihnen mit auf den Weg gibt! :?


sorry ich hab 160MS zur zeit und da können schon mal unangenehme sachen vorkommen seitens der Natur und außerdem is nicht die Natur an einem langen schwanz schuld sondern die Zucht.

ich kopiere auch nur die weiblichen lämmer, da ich mich auf weibliche Nachzucht spezialisiert habe. Männliche werden deshalb geschlachtet und da ist ein langer schwanz egal. bei mutterschafen sammelt sich speziell bei langer wolle kot an, dass widerrum parasiten anlockt und dann gehts los.

grüß mir deine 2schafe schön :cool:


also hat der Mensch den Schafen lange Schwänze angezüchtet, um die dann wieder kupieren zu können? Das ist doch sehr "Menschlich" ???

Und bei der langen Wolle ist ja auch die Zucht hauptschuld, das müßte doch wiederum züchterisch zu unterbinden sein? Die Zuchtziele sollten doch nach den Anforderungen der Praxis ausgesucht werden.

Also i verstehs echt nicht.... :(

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BeitragVerfasst: Mittwoch 8. Juli 2009, 18:37 
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schon mal überlegt dass so a zucht net von heit auf morgen geht? den schwanz wird man heute kaum mehr wegzüchten, da so a kupieren net so zeitaufwändig is wie züchten.
übrigens: die wolle züchtet man hingegen wieder zurück --> nolana - schafe z.B. aber auch nur weils scheren so unwirtschaftlich is

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BeitragVerfasst: Mittwoch 8. Juli 2009, 18:44 
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Hallo!

@hoedlmoser,
Du kopierst weibliche Lämmer und verkaufst sie dann ???
Machst Du das legal, oder sind es Raubkopien ... :loldev:

Egal, weiß eh was gemeint ist ...

Gruß F

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... wenn Du merkst, daß Du ein totes Pferd reitest, steig ab!


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BeitragVerfasst: Mittwoch 8. Juli 2009, 18:50 
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Fadinger hat geschrieben:
Hallo!

@hoedlmoser,
Du kopierst weibliche Lämmer und verkaufst sie dann ???
Machst Du das legal, oder sind es Raubkopien ... :loldev:

Egal, weiß eh was gemeint ist ...

Gruß F


:oops: fällt mir auch grad auf...naja so lang i die lizenzen hab is e kein problem ;)

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BeitragVerfasst: Mittwoch 8. Juli 2009, 20:42 
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hoedlmoser hat geschrieben:
schon mal überlegt dass so a zucht net von heit auf morgen geht? den schwanz wird man heute kaum mehr wegzüchten, da so a kupieren net so zeitaufwändig is wie züchten.
übrigens: die wolle züchtet man hingegen wieder zurück --> nolana - schafe z.B. aber auch nur weils scheren so unwirtschaftlich is


Soweit ich weiß, is das kupieren bei Bio-Austria sowieso nicht zulässig! Bioschafe dürfen halt ruhig ein bisserl dreckig sein. Die Natur ist nicht immer so rein... :mrgreen:

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BeitragVerfasst: Donnerstag 9. Juli 2009, 03:23 
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Es gibt da einen guten Artikel in der Bauernzeitung über Ebermast.

Ebermast statt Ferkelkastration

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BeitragVerfasst: Donnerstag 9. Juli 2009, 07:11 
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So lang keine fundierten wissenschaftlichen Ergebnisse vorliegen, steht der Geschäftsführer der Österreichischen Schweinebörse, Hans Schlederer, der Ebermast derzeit noch "kritisch und abwartend" gegenüber. Die Fleischwirtschaft habe Bedenken. Schon einige wenige Stinker, die nicht rechtzeitig erkannt werden, würden einen großen Imageschaden verursachen. Letztlich könnte das zu einer Abwertung der männlichen Schweine führen, befürchtet Dipl. Ing. Schlederer. (VLV)


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BeitragVerfasst: Donnerstag 9. Juli 2009, 07:53 
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Also wird man wohl auch über die Züchtung nachdenken müssen...die Frage ist ob es so einfach ist, geruchsarme Linien zu finden und dann einzusetzen. Mein FV hornlos Rindsviechernachwuchs zeigt bis dato keine Ansätze von Hörnern.
helmar


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BeitragVerfasst: Donnerstag 9. Juli 2009, 08:33 
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hubsi OÖ hat geschrieben:
... Schon einige wenige Stinker, die nicht rechtzeitig erkannt werden, würden einen großen Imageschaden verursachen. ...


@hubsi

Gilt denn das nicht letztendlich für den gesammten Bauernstand? :mrgreen:

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BeitragVerfasst: Donnerstag 9. Juli 2009, 12:54 
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leitn hat geschrieben:
Gilt denn das nicht letztendlich für den gesammten Bauernstand? :mrgreen:

Wie würde da der Biolix sagen, tief, so tief... :|


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BeitragVerfasst: Donnerstag 9. Juli 2009, 12:58 
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leitn hat geschrieben:
hubsi OÖ hat geschrieben:
... Schon einige wenige Stinker, die nicht rechtzeitig erkannt werden, würden einen großen Imageschaden verursachen. ...

@hubsi
Gilt denn das nicht letztendlich für den gesammten Bauernstand? :mrgreen:


Die Stinker im Bauernstand gibts ja eh jetzt auch. Und obwohl sie erkannt wurden, wurden sie nicht beseitigt. Der Imageschaden wird einfach ignoriert.
:lol: :lol: :lol:


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BeitragVerfasst: Freitag 10. Juli 2009, 12:10 
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else hat geschrieben:
Die Stinker im Bauernstand gibts ja eh jetzt auch.

Tja, alternde Tierschützerinnen scheinen Probleme mit der Stuhlinkontinenz zu haben...wenn man so manchen
Beitrag liest... :yau:


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BeitragVerfasst: Freitag 10. Juli 2009, 12:32 
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Ja, so ein Argumentationsnotstand ist schlimm, gell stubsi?


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BeitragVerfasst: Samstag 11. Juli 2009, 20:35 
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hallo liebe else!

zu deinen ersten video möchte ich gerne einen falschen satz berichtigen.
"durch kochen verliert sich der ebergeruch." - leider absolut falsch!
durch erwärmen entfaltet sich dieser geruch "eberharn" extrem.
eine gegenfrage warum wurde die kastration eingeführt?

eine persönliche frage an else.
welchen professionellen (und wirklich umsetzungswürdigen) vorschlag hast du zur kastration?

lg von deinen
ANDERSgesehn.

ps: zur kailerfleisch-frage. aw: wer kaugummi liebt, isst ...


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BeitragVerfasst: Samstag 11. Juli 2009, 20:42 
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ps: zur kailerfleisch-frage. aw: wer kaugummi liebt, isst ...


Kann man Bubbles auch damit machen? :? :mrgreen: :mrgreen:

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BeitragVerfasst: Samstag 11. Juli 2009, 20:54 
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hallo leitn zum hang!

naja, mit den 3. zähnen wird´s, glaube ich nicht mehr funktionieren.
kommt darauf an, wie gut der darunter liegende kleber ist?

j-))
ANDERSgekaut.


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BeitragVerfasst: Sonntag 12. Juli 2009, 11:17 
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ANDERSgesehn hat geschrieben:
hallo liebe else!
...
eine persönliche frage an else.
welchen professionellen (und wirklich umsetzungswürdigen) vorschlag hast du zur kastration? ...

Lieber ANDERS!
Lieb von Dir, daß Du nun auch in diesem Forum dem sturmi beistehst.
Ich muß Dich aber enttäuschen, ein Sautreiben zu Eurer Belustigung wie im alten Forum über lange Zeit wirds nicht geben.

Deine Frage stellst bitte jenen Fachleuten, welche in dem Bereich Forschung betreiben. zB >>> http://www.fibl.org/de/startseite.html

Man sollte eigentlich erwarten dürfen, daß der sogenannte fortschrittliche Bauer auch an solchen Themen ernsthaft interessiert und darüber informiert ist.
Aber wie auch bei Bio dient den meisten Schreibern auch das Thema Tierschutz in der Nutztierhaltung meistens bloß der Belustigung.

Da derartige - hinterfragende - Artikel aus Euren Kreisen in keinem der beiden Foren auftauchen, erlaubte ich mir, zB diese u.a. Information hereinzustellen:

2009-05-20 / 08:56:18 / agricultura - Handel und PR GmbH

Ein Stück Zukunft vom Bio-Schweinefleisch
Wien (OTS) - Schweinefleisch stammt derzeit von weiblichen Tieren oder Kastraten. Das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL Österreich) setzt sich dafür ein, dass in Zukunft männliche Masttiere - Eber - ohne Eingriffe gemästet werden. Verkostungen von Eber-Rohschinken und Eberrohwurst aus Schweizer Erzeugung bieten nun erstmals in Österreich kulinarische Einblicke in die Zukunft der Bio-Schweinefleischerzeugung.

Ziel des vom Lebensministerium an das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL Österreich) vergebenen Projekts
"Marktforschung und Durchführbarkeitsstudie für Fleisch und Fleischprodukte aus Bio-Ebermast" ist es, die Ebermast als praxistaugliche Methode in der Bio-Schweinefleischerzeugung zu fördern
, Marktteilnehmer und Konsumenten von den Vorzügen des Eberfleisches zu überzeugen und die dazu nötigen Vermarktungsmaßnahmen bei Direktvermarktern, Fleischereien und Großabnehmern zu erarbeiten.

Aufbauend auf einer umfangreichen Literaturstudie werden KonsumentInnen zur Zufriedenheit und Qualität von Eberfleisch-produkten befragt. Dazu werden in Fokusgruppen in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich und der Steiermark Blindver-kostungen durchgeführt. Nach der allgemeinen Beurteilung des Fleisches werden konkrete Fragestellungen der Vermarktung wie die Qualitätseinordnung und die Zahlungsbereitschaft für Eberfleisch behandelt.

"Die Ferkelkastration ist als schmerzhafter Eingriff in die Integrität der Schweine zu sehen. Der im Projekt verfolgte Ansatz geht davon aus, dass jeglicher Eingriff am Tier, auch wenn er unter Narkose erfolgt, Stress und Schmerz für das Tier bedeutet. Die derzeit zur Verfügung stehenden Methoden zur schmerzfreien Kastration beziehungsweise postoperativer Schmerz-behandlung sind jedoch entweder zu teuer oder noch nicht praxistauglich" - so Projektleiter DI Reinhard Geßl vom FiBL Österreich.

Unversehrtheit durch Ebermast
Die Ebermast gewährleistet größtmöglich die Unversehrtheit der Tiere. Der bei 1-30 % der männlichen Tiere auftretende Ebergeruch kann durch das Managementsystem, Zucht sowie Fütterung stark reduziert werden. Grundsätzlich spricht für die Ebermast, dass die unkastrierten männlichen Schweine ein besseres Fleischansatzvermögen bei niedrigerem Fettansatz und somit eine bessere Futterverwertung aufweisen. Derzeit stehen sensorische Analysen, Kochproben sowie analytische Methoden zur Erkennung geruchsbelasteter Schlachtkörper zur Verfügung. Für den Einsatz am Schlachthof wird derzeit von unterschiedlichen Stellen nach einer elektronischen Erkennung geforscht.

Akzeptanz der KonsumentInnen ist entscheidend
Die Akzeptanz von Eberprodukten durch die KonsumentInnen ist laut Literaturergebnissen wesentlich positiver zu bewerten als bisher angenommen. Frauen reagieren allgemein sensibler auf Ebergeruch, ältere Generationen haben verstärkt Vorurteile gegenüber Eberprodukten. Es zeigen sich zudem Länderunterschiede, sodass im Rahmen dieses Projektes die Akzeptanz der Österreicher durch Fokusgruppen untersucht wird.

"Wie Betriebe in der Schweiz und anderen Ländern Europas zeigen, ist die Produktion und Vermarktung von Eberfleisch durchaus erfolgreich möglich, allerdings auch mit einem höheren Organisationsaufwand verbunden. Langfristig gesehen könnten Ebermastsysteme als erfolgreiche Alternative zur herkömmlichen Schweinemast mit Kastration der männlichen Schweine etabliert werden" - ist DI Reinhard Geßl optimistisch.

Die ersten Projektergebnisse der aktuellen Verkostungsreihe bestätigen die Literaturangaben. Geschmack und Geruch der Eber-Rohschinken- und -wursterzeugnisse aus Schweizer Produktion wurden von den österreichischen VerkosterInnen überwiegend positiv bewertet. Die Ebererzeugnisse konnten nicht eindeutig von jenen Erzeugnissen aus "normaler" Produktion unter-schieden werden.

Österreichisches Tierschutzgesetz:
Handlungsbedarf bei Ferkelkastration
Jährlich werden in der EU etwa 100 Millionen Schweine geschlachtet, ca. 5,5 Millionen davon in Österreich. Mit Ausnahme von England, Irland, z. T. Portugal, Spanien, Dänemark und Zypern werden praktisch 100 % der männlichen Mastschweine innerhalb der ersten sieben Lebenstage ohne jegliche Schmerz-ausschaltung kastriert. Ziel der Kastration ist vor allem die Vermeidung von "Ebergeruch" im Fleisch. Das an Urin erinnernde Aroma entsteht durch einen Cocktail von Substanzen, allen voran Androstenon und Skatol.

Laut österreichischem Tierschutzgesetz (§§ 5,7, 1. Tierhalte-verordnung 2.10) ist es grundsätzlich verboten, Tieren ungerecht- fertigt Schmerzen, Schäden und Leiden oder schwere Angst zuzufügen. Zulässige Eingriffe sind u. a. das betäubungslose Kastrieren männlicher Schweine bis zum 7. Lebenstag.

"Grundsätzlich nimmt Österreich durch das Tierschutzgesetz bei den Haltungsbedingungen landwirtschaftlicher Nutztiere eine Vorreiterrolle in Europa ein. Was die Kastration männlicher Schweine anbelangt, besteht jedoch Handlungsbedarf. Praxisorientierte Forschungsprojekte für die Ebermast sind dringend notwendig, um auch in diesem Bereich tatsächlich dem Tierschutz gerecht zu werden" - so DI Reinhard Geßl abschließend.

Rückfragehinweis:
Fachlicher Kontakt:
Dipl.-Ing. Reinhard Geßl
01/9076313-35, M 0676/4059098
E reinhard.gessl@fibl.org


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