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BeitragVerfasst: Freitag 12. Juni 2009, 13:16 
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BeitragVerfasst: Freitag 12. Juni 2009, 21:22 
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ohne Furcht und Tadel
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Frau Else,

ich denke das Beste was sie dagegen tun können ist Eberfleisch zu essen! Dann ersparen Sie den Tieren die Qual und dem Landwirt die Kosten!


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BeitragVerfasst: Samstag 13. Juni 2009, 04:05 
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Hallo!
else hat geschrieben:
Auch eine Werbung
Richtig erkannt! Gesponsert von Pfizer, Hoechst & Co. ...
Die Kastration ist grundsätzlich diskussionswürdig, man sollte sich dabei jedoch nicht auf die betäubungslose Kastration und auf jene von Ferkel beschränken.
Bei manchen Tieren stellt sich die Frage, ob die Kastration überhaupt notwendig ist, etwa bei Ochsen oder Hammeln.
Und wenn eben eine Kastration erforderlich ist, wie bei den Ebern, ob die Methode mit Betäubung wirklich etwas bringt. (Für das Tier - nicht nur Geschäft für Pharmakonzerne usw.)
Streß für die Ferkel wird es auch mit Betäubung bedeuten, und wenn das Ferkel schon eine Narkose hat, kann man ja gleich auch Schwanz und Zähne abzwicken ... :strandedev:
Frage an stubsi:
Ist das Schwanzerlkupieren noch gängige Praxis?

Gruß F

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... wenn Du merkst, daß Du ein totes Pferd reitest, steig ab!


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BeitragVerfasst: Donnerstag 18. Juni 2009, 13:09 
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Fadinger hat geschrieben:
Ist das Schwanzerlkupieren noch gängige Praxis?

Hallo Fadilein!
Ja!
Schwanz kupieren ist ein zulässiger Eingriff erfordert jedoch sachkundige Personen wie Betreuungspersonen oder Personen, die nachweislich eine entsprechende Ausbildung (Kurse, Lehrgänge, Praktika) besitzen.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 18. Juni 2009, 13:20 
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Sir Robin Hood hat geschrieben:
Frau Else,

ich denke das Beste was sie dagegen tun können ist Eberfleisch zu essen! Dann ersparen Sie den Tieren die Qual und dem Landwirt die Kosten!

Nochmals meine Stellungnahme zum Thema "Eberfleisch"!
Für uns Schweinebauern bringt die Ebermast eine Reihe von Nachteilen. Die Schlachtgewichte von derzeit 95 kg Totgewicht müssten auf unter 80 kg reduziert werden. Für die gleiche Fleischmenge müssten mehr Tiere gehalten werden. Weiters müsste eine geschlechtergetrennte Haltung durchgeführt werden. 5 % der Schweine würden trotz Immunisierung den urinhältigen Geschmack beibehalten. Das bedeutet für uns einen finanziellen Schaden aufgrund dieses minderwertigen Fleisches. Die Impfung muss 2-mal erfolgen, mit 30 kg und mit 80 kg Lebendgewicht. Ein 80 kg Schwein subkutan (unter die Haut) zu impfen ist in der Praxis schwierig und birgt auch für den Bauern und für die Bäuerin gefahren. Beim Bauern könnte eine unbeabsichtige Selbstinjektion den gleichen Effekt haben wie beim Schwein. Schwangeren Bäuerinnen wird überhaupt abgeraten solche Immunisierungen durchzuführen.
Ich als Konsument würde kein immunisiertes Eberfleisch kaufen. In der Praxis wird´s dann wohl so sein dass dieses minderwertige Fleisch in der Wurst oder im Hundefutter "verschwindet" bzw. unter den Entstehungskosten an den "Mann" gebracht werden müsste. Hingegen würde Fleisch von weiblichen Schweinen Mangelware werden und dementsprechend einen hohen Preis in der Fleischtheke erzielen. Abzuwarten bleibt für uns Bauern ob der besser erzielte Preis für weibliche Mastschweine den Minderpreis von Eberschweinen kompensiert.
Ich würde Tierschützer dazu verpflichten nur mehr Eberfleisch zu konsumieren! :mrgreen:


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BeitragVerfasst: Donnerstag 18. Juni 2009, 13:26 
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@hubsi

Schwanzkupieren bei den Schweinen der Bauern oder bei den Schweine-bauern? :shock:
Macht man diese Ausbildung bei einem Moslem-Prediger? Die schneiden doch auch gerne mal an kleinen Schwänzen herum...

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BeitragVerfasst: Donnerstag 18. Juni 2009, 13:43 
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hubsi OÖ hat geschrieben:
Sir Robin Hood hat geschrieben:
Frau Else,

ich denke das Beste was sie dagegen tun können ist Eberfleisch zu essen! Dann ersparen Sie den Tieren die Qual und dem Landwirt die Kosten!

Nochmals meine Stellungnahme zum Thema "Eberfleisch"!
Für uns Schweinebauern bringt die Ebermast eine Reihe von Nachteilen. Die Schlachtgewichte von derzeit 95 kg Totgewicht müssten auf unter 80 kg reduziert werden. Für die gleiche Fleischmenge müssten mehr Tiere gehalten werden. Weiters müsste eine geschlechtergetrennte Haltung durchgeführt werden. 5 % der Schweine würden trotz Immunisierung den urinhältigen Geschmack beibehalten. Das bedeutet für uns einen finanziellen Schaden aufgrund dieses minderwertigen Fleisches. Die Impfung muss 2-mal erfolgen, mit 30 kg und mit 80 kg Lebendgewicht. Ein 80 kg Schwein subkutan (unter die Haut) zu impfen ist in der Praxis schwierig und birgt auch für den Bauern und für die Bäuerin gefahren. Beim Bauern könnte eine unbeabsichtige Selbstinjektion den gleichen Effekt haben wie beim Schwein. Schwangeren Bäuerinnen wird überhaupt abgeraten solche Immunisierungen durchzuführen.
Ich als Konsument würde kein immunisiertes Eberfleisch kaufen. In der Praxis wird´s dann wohl so sein dass dieses minderwertige Fleisch in der Wurst oder im Hundefutter "verschwindet" bzw. unter den Entstehungskosten an den "Mann" gebracht werden müsste. Hingegen würde Fleisch von weiblichen Schweinen Mangelware werden und dementsprechend einen hohen Preis in der Fleischtheke erzielen. Abzuwarten bleibt für uns Bauern ob der besser erzielte Preis für weibliche Mastschweine den Minderpreis von Eberschweinen kompensiert.
Ich würde Tierschützer dazu verpflichten nur mehr Eberfleisch zu konsumieren! :mrgreen:


Werden Wildschweine nicht auch gerne gegessen,obwohl die gar nicht "immunisiert" worden sind? Das macht der "etwas eigene" Geschmack doch gerade erst den unterschied aus, oder? Vielleicht hapert er einfach nur an der Vermaktung? Und könnte man den nicht auch vermehrt zb Spanferkel vermakten? Diese dann nur von männlichen Ferkeln? (so wie bei den Mastkälbern durchaus üblich?)

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BeitragVerfasst: Donnerstag 18. Juni 2009, 20:46 
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@leitn
Biobauern und Tierschützer sind sich anscheinend gedanklich näher als Konvis und Bios! Zumindest hat man bei dir und der Else diesen Eindruck. :)


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BeitragVerfasst: Donnerstag 18. Juni 2009, 21:27 
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@hubsi

Auch wenn du das nicht für möglich halten wirst: es gibt Bauern, die sich auch für den Tierschutz einsetzen! ;)
Auch ich gehöre da dazu,obwohl ich nicht allzu oft einer Meinung mit der Else bin!

Aber zur Frage: warum kann der Mensch Wildschwein- Eberfleisch essen aber keine Hausschwein Eber? Wo liegt der Unterschied? Du bist doch ein Schweinefachmann, also laß mal hören. :idea:

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BeitragVerfasst: Donnerstag 18. Juni 2009, 21:50 
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leitn hat geschrieben:
@hubsi

Auch wenn du das nicht für möglich halten wirst: es gibt Bauern, die sich auch für den Tierschutz einsetzen! ;) Auch ich gehöre da dazu,obwohl ich nicht allzu oft einer Meinung mit der Else bin!

Das kaufe ich dir glatt ab das du dich für den Tierschutz einsetzt. Ist für dich konv. Schweinehaltung auf Vollspaten Tierquälerei oder nicht Artgerecht?
Wenn du nicht allzuoft einer Meinung mit Else bist, WARUM nimmst du nicht dagegen Stellung? Konfliktscheu, Jasager oder A....kriecher weil du´s bei UaB-Touristen gewohnt ist... :?
Zur Ebermast: Kastriert werden männliche Ferkel bekanntlich deshalb, weil der Eber als "Stinker" einzustufen ist. Ihr Fleisch kann, vor allem beim Erhitzen, von einem unangenehmen Geruch und Uringeschmack behaftet sein, der nicht eben absatzförderlich ist.
Warum Wildschweinbraten nicht nach Urin schmeckt und riecht weiß ich nicht. Ich vermute mal das es sich um weibliche Wildschweine handelt.
Werde mich bei Jägern und Wirten schlau machen... :!:


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BeitragVerfasst: Freitag 19. Juni 2009, 08:50 
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@hubsi

Ja, ich halte Vollspalten für nicht tiergerecht. Als meine Eltern noch Schweine hielten, hatten die Mehrflächenbuchten mit Auslauf (mit Suhlbecken), Mistbereich und erhöhtem Liegebereich. Das ist für mich, bei ausreichender Dimensionierung, tiergerecht.
Eine Bekannte von mir hält übrigens jedes Jahr ein Schweinchen als Streicheltier, das ist total handzahm und läuft immer frei herum, spiel mit den Kindern und mit den Ziegen (die auch frei laufen). Im Herbst wird es dann für den Hausgebrauch geschlachtet.

Bezüglich Else:
Ich hab kein Problem damit, ihr meine unterschiedliche Meinung kundzutun, hab das auch des Öfteren bereits gemacht(vor allem noch auf lwdotcom). Nur halte ich es nicht für notwendig, deshalb gleich persöhnlich zu werden und argumentlose Beleidigungen zu schreiben.(welche dann auch erwiedert werden, und es sich aufschaukelt :| )

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BeitragVerfasst: Freitag 19. Juni 2009, 14:46 
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Sir Robin Hood hat geschrieben:
Frau Else,

ich denke das Beste was sie dagegen tun können ist Eberfleisch zu essen! Dann ersparen Sie den Tieren die Qual und dem Landwirt die Kosten!



Geschätzter dooH niboR,

die armen Saubaun kennan sie die fachgerechte Narkose nicht leisten? Ihr habt mein tiefstes Mitgefühl. Ach, ist es doch eine Qual?

Verehrter Hood, Deine Empfehlung geht ins Leere: ich esse überhaps ka Schweinas!
Es gibt Menschen, die sterben nicht, wenn sie kein (Schweine)Fleisch essen.
Meine Empfehlung, Herr Hood: Horizont erweitern!
Woast Du des no euweu nit?


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BeitragVerfasst: Samstag 20. Juni 2009, 12:08 
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else hat geschrieben:
Es gibt Menschen, die sterben nicht, wenn sie kein (Schweine)Fleisch essen.

Sterben sicherlich nicht aber vegane Ernährung führt zu Altersdemenz! ;)


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BeitragVerfasst: Samstag 20. Juni 2009, 12:24 
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leitn hat geschrieben:
Bezüglich Else:
Ich hab kein Problem damit, ihr meine unterschiedliche Meinung kundzutun, hab das auch des Öfteren bereits gemacht(vor allem noch auf lwdotcom). Nur halte ich es nicht für notwendig, deshalb gleich persöhnlich zu werden und argumentlose Beleidigungen zu schreiben.(welche dann auch erwiedert werden, und es sich aufschaukelt :| )

Wie du weißt kam Else mit ihrer damaligen Katzenschützer-Chefin ASabine ins Landwirt-Forum um "Werbung" für´s Katzen kastrieren zu machen. Das Oberlehrerhafte Auftreten der Katzenschützerinnen sorgte bald dafür das keine Argumente mehr zählten sondern persönliche Befindlichkeiten ausgetauscht wurden. Dabei entpuppte sich die damalige Streunerkatzen Funktionärin Else als Bauernhasserin und Klassenkämpferin. Traumatisiert durch das heranwachsen auf einem Bauernsacherl umgeben von "bösen" Großbauern reifte ihr engstirniges Weltbild heran.
Es ist nun müßig darüber zu diskutieren wer den als erstes den Stein geworfen hat, Faktum ist, ASabine hat sich aus dem Forum zurückgezogen und Else brauchte etwas länger.
Jetzt dürfen wir Else´s Weltbild hier bewundern und das ist doch schön, oder? :mrgreen:
Ob sie jetzt dem US-Präsidenten einen Protestbrief schreibt nachdem er eine Fliege gemordet hat? :lol:
http://www.youtube.com/watch?v=V07NiUCA ... re=related


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BeitragVerfasst: Samstag 20. Juni 2009, 12:46 
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@hubsi

Ich versteh schon, der Hr.Oberlehrer der Vollspaltenkonvis kann nicht mit der Fr. Oberlehrer der Tierschützer in einem "Raum" sein, ohne das es Zoff gibt.
Aber gegensätzte ziehen sich ja bekanntlich an, also könntet ihr glatt noch ein Paar werden? :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

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BeitragVerfasst: Samstag 20. Juni 2009, 12:48 
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leitn hat geschrieben:
Ja, ich halte Vollspalten für nicht tiergerecht. Als meine Eltern noch Schweine hielten, hatten die Mehrflächenbuchten mit Auslauf (mit Suhlbecken), Mistbereich und erhöhtem Liegebereich. Das ist für mich, bei ausreichender Dimensionierung, tiergerecht.

Hallo Leitn!
Deine Beschreibung ist ja gut und schön und fällt in die kindliche, naive Betrachtungsweise eines Menschen der nicht von der Schweinehaltung leben muß.
Ich halte die österreichische konv. Schweinehaltung zwar nicht für Artgerecht, jedoch ist sie nicht Tierquälerisch, wie die links-marxistischen Tierrechtsbewegungen suggerieren.
Die (Schweine)Stallbaufirmen in Österreich wie Schauer, Hörmann uvm. sind sehr erfolgreich im Export, das kommt nicht von ungefähr den diese Firmen vereinen Tierschutz und Wirtschaftlichkeit!
40.000 von 45.000 Schweinehalter betreiben die Mast auf Vollspaltenböden und das ganz legal nach dem Ö Tierschutzgesetz. Willst du allen ernstes die konv. Schweinehaltung verbieten und damit die Ernährungssouveränität Österreichs auf´s Spiel setzen :?:


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BeitragVerfasst: Samstag 20. Juni 2009, 13:06 
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hubsi OÖ hat geschrieben:
leitn hat geschrieben:
Bezüglich Else:
Ich hab kein Problem damit, ihr meine unterschiedliche Meinung kundzutun, hab das auch des Öfteren bereits gemacht(vor allem noch auf lwdotcom). Nur halte ich es nicht für notwendig, deshalb gleich persöhnlich zu werden und argumentlose Beleidigungen zu schreiben.(welche dann auch erwiedert werden, und es sich aufschaukelt :| )

Wie du weißt kam Else mit ihrer damaligen Katzenschützer-Chefin ASabine ins Landwirt-Forum um "Werbung" für´s Katzen kastrieren zu machen. Das Oberlehrerhafte Auftreten der Katzenschützerinnen sorgte bald dafür das keine Argumente mehr zählten sondern persönliche Befindlichkeiten ausgetauscht wurden. Dabei entpuppte sich die damalige Streunerkatzen Funktionärin Else als Bauernhasserin und Klassenkämpferin. Traumatisiert durch das heranwachsen auf einem Bauernsacherl umgeben von "bösen" Großbauern reifte ihr engstirniges Weltbild heran.
Es ist nun müßig darüber zu diskutieren wer den als erstes den Stein geworfen hat, Faktum ist, ASabine hat sich aus dem Forum zurückgezogen und Else brauchte etwas länger.
Jetzt dürfen wir Else´s Weltbild hier bewundern und das ist doch schön, oder? :mrgreen:
Ob sie jetzt dem US-Präsidenten einen Protestbrief schreibt nachdem er eine Fliege gemordet hat? :lol:
http://www.youtube.com/watch?v=V07NiUCA ... re=related


Streunerkatzen-Funktionärin ist gut !
ASabine ist gut!!
Mein Aufwachsen auf einem Sacherl ist noch besser!!!
Schreibst Du bald einen Roman über Else?
Mit Hilfe Deiner Frau und deiner Söhne müßte das doch klappen :P :P

Obama habe ich in den Frühnachrichten auf N-TV gesehen, vor dem Start zur Radlpartie am Donnerstag! Ich bin Obama-Fan! Da kann er Fliegen erschlagen, soviel er will. Er kanns!!!
Er hat sie ja nicht gequält - vorher.

Du kommst mit Deinen "Nachrichten" einfach immer zu spät.
Alzheimer wegen zuviel Schweinekonsum?

Also, wir sitzen hier in einer Gruppe (darunter Maturanten - wie Deine Frau -und Akademiker) vor dem PC und lachen uns einen Ast beim Lesen Deiner Ergüsse.
Danke Dir, lieber Saubau!


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BeitragVerfasst: Samstag 20. Juni 2009, 13:15 
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hubsi OÖ hat geschrieben:
leitn hat geschrieben:
Ja, ich halte Vollspalten für nicht tiergerecht. Als meine Eltern noch Schweine hielten, hatten die Mehrflächenbuchten mit Auslauf (mit Suhlbecken), Mistbereich und erhöhtem Liegebereich. Das ist für mich, bei ausreichender Dimensionierung, tiergerecht.

40.000 von 45.000 Schweinehalter betreiben die Mast auf Vollspaltenböden und das ganz legal nach dem Ö Tierschutzgesetz. Willst du allen ernstes die konv. Schweinehaltung verbieten und damit die Ernährungssouveränität Österreichs auf´s Spiel setzen :?:


Legal hat mir artgerecht so ziemlich gar nix zu tun.
Ernährungssouveränitat :?: :shock:

Ich bin für Soja aus Österreich >>>
http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1041027


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BeitragVerfasst: Samstag 20. Juni 2009, 13:25 
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hubsi OÖ hat geschrieben:
leitn hat geschrieben:
Ja, ich halte Vollspalten für nicht tiergerecht. Als meine Eltern noch Schweine hielten, hatten die Mehrflächenbuchten mit Auslauf (mit Suhlbecken), Mistbereich und erhöhtem Liegebereich. Das ist für mich, bei ausreichender Dimensionierung, tiergerecht.

Hallo Leitn!
Deine Beschreibung ist ja gut und schön und fällt in die kindliche, naive Betrachtungsweise eines Menschen der nicht von der Schweinehaltung leben muß.
Ich halte die österreichische konv. Schweinehaltung zwar nicht für Artgerecht, jedoch ist sie nicht Tierquälerisch, wie die links-marxistischen Tierrechtsbewegungen suggerieren.
Die (Schweine)Stallbaufirmen in Österreich wie Schauer, Hörmann uvm. sind sehr erfolgreich im Export, das kommt nicht von ungefähr den diese Firmen vereinen Tierschutz und Wirtschaftlichkeit!
40.000 von 45.000 Schweinehalter betreiben die Mast auf Vollspaltenböden und das ganz legal nach dem Ö Tierschutzgesetz. Willst du allen ernstes die konv. Schweinehaltung verbieten und damit die Ernährungssouveränität Österreichs auf´s Spiel setzen :?:


@hubsi

ja, ich muß nicht von der Schweinemast leben. Keiner muß das. Jeder macht das freiwillig. Ich verbiete auch nimanden etwas. Jeder soll ich an die Getze halten. Leider sind die Gesetzt manchmal unverständlich und einseitig. Darum halte ich auch keine Schwein mehr, weil es der Gesetzgeber nicht dultet.
Was hat Schweinehaltung mit Ernährungssuveränität zu tun? :?:
Jene, die Futter aus dem Ausland zukaufen, sind nicht souverän, jene, die nur solches von eigenen Acker füttern könnten auf dieser Ackerfläche gleich Nahrung anbauen und damit weit mehr Menschen ernähren!

Aber Logik scheint nicht zu zählen in der Schweinemast...

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BeitragVerfasst: Samstag 20. Juni 2009, 13:48 
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hubsi OÖ hat geschrieben:
leitn hat geschrieben:
Ja, ich halte Vollspalten für nicht tiergerecht. Als meine Eltern noch Schweine hielten, hatten die Mehrflächenbuchten mit Auslauf (mit Suhlbecken), Mistbereich und erhöhtem Liegebereich. Das ist für mich, bei ausreichender Dimensionierung, tiergerecht.

Hallo Leitn!
Deine Beschreibung ist ja gut und schön und fällt in die kindliche, naive Betrachtungsweise eines Menschen der nicht von der Schweinehaltung leben muß.
Ich halte die österreichische konv. Schweinehaltung zwar nicht für Artgerecht, jedoch ist sie nicht Tierquälerisch, wie die links-marxistischen Tierrechtsbewegungen suggerieren.
Die (Schweine)Stallbaufirmen in Österreich wie Schauer, Hörmann uvm. sind sehr erfolgreich im Export, das kommt nicht von ungefähr den diese Firmen vereinen Tierschutz und Wirtschaftlichkeit!
40.000 von 45.000 Schweinehalter betreiben die Mast auf Vollspaltenböden und das ganz legal nach dem Ö Tierschutzgesetz. Willst du allen ernstes die konv. Schweinehaltung verbieten und damit die Ernährungssouveränität Österreichs auf´s Spiel setzen :?:


@hubsi

ja, ich muß nicht von der Schweinemast leben. Keiner muß das. Jeder macht das freiwillig. Ich verbiete auch nimanden etwas. Jeder soll ich an die Getze halten. Leider sind die Gesetzt manchmal unverständlich und einseitig. Darum halte ich auch keine Schwein mehr, weil es der Gesetzgeber nicht dultet.
Was hat Schweinehaltung mit Ernährungssuveränität zu tun? :?:
Jene, die Futter aus dem Ausland zukaufen, sind nicht souverän, jene, die nur solches von eigenen Acker füttern könnten auf dieser Ackerfläche gleich Nahrung anbauen und damit weit mehr Menschen ernähren!

Aber Logik scheint nicht zu zählen in der Schweinemast...



@ leitn

Bitte nit bös sein, aber ich muß Dir zu 100 % zustimmen :D :D :D


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BeitragVerfasst: Samstag 20. Juni 2009, 13:56 
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ja, ich muß nicht von der Schweinemast leben.Jene, die Futter aus dem Ausland zukaufen, sind nicht souverän, jene, die nur solches von eigenen Acker füttern könnten auf dieser Ackerfläche gleich Nahrung anbauen und damit weit mehr Menschen ernähren.

Du lebst von Urlaubern (melken) auf deinem Bauernhof, der Rest ist Hobby und Lifestyle, stimmts? ;) Was macht man aber wenn man nicht in einer Tourismusregion wohnt?
Sollen wir jetzt diskutieren wer mehr Menschen ernährt, die Bio´s oder die Konvi´s? Wieviel kann den ein Biobauer Menschen ernähren, ist doch lächerlich...ihr seid und bleibt eine Nische, benutzt von der Politik als Feigenblatt. Genauso abhängig von Fördergeldern wie wir Konvis, je nach politisch motivierter Steuerung bekommt ihr mehr oder weniger Geld, derzeit halt ah bissl mehr. Das kann sich aber schnell ändern wenn Aufgrund des Klimawandels weltweit weniger geerntet wird.
Natürlich ist mir bekannt das für 1 kg erzeugtes Schweinefleisch 3 kg Futter notwendig ist. Den Sojazukauf reduziere ich auf´s notwendig Maß, 85% des Futters stammt von meinem Acker...
Nur durch Vegetarismus kannst du mehr Menschen vom Acker ernähren, aber wie willst du die Menschen dazu bewegen Vegetarier zu werden, oder gar Veganer.
Merkst du nicht wie utopisch und weltfremd deine Betrachtungsweise ist? Bei marxistischen Tierschützern rennst du Türen ein, bei konv. Bauernkollegen bewirkst du höchsten ein Kopfschütteln.


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Hallo!

@stubsi,
mal ein paar Fragen:

Wie funktionierte Landwirtschaft bis vor etwa 50 Jahren?
Wann gab es, weltweit gesehen, mehr Hungernde/größere Hungersnöte?
Wenn Aufgrund des Klimawandels weltweit weniger geerntet wird, trifft dies eher importabhängige Sojamastbetriebe, oder, wie von Dir behauptet, autark wirtschaftende Biobetriebe?
Welche Betriebe können die Ernährungssouveränität eher garantieren: Kleinbetriebe, die autonom, dezentral und autark agieren, oder Großbetriebe, die sowohl in der Energieversorgung als auch in der Flächenausstattung und Arbeitskraftverfügbarkeit abhängig sind?
Wie war es eigentlich damals in den kommunistischen Ländern, als die zentrale Steuerung "ausgefallen" ist?
Und schließlich, warum sollte es nötig sein, zum Vegetarier oder Veganer zu mutieren, wenn mir artgerecht "erzeugtes" Schweinefleisch zusagt und ich nur "Gensojavollspalten......fleisch" ablehne?

...

Gruß F

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BeitragVerfasst: Samstag 20. Juni 2009, 15:58 
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Also eines ändert sich wohl nie bei solchen Debatten..jeder hat recht, oder auch nicht.
Was aber den Hunger auf der Welt betrifft, wenn manche geradezu verklärt von den "guten, alten Zeiten vor 100 Jahren und mehr" schwärmen, eine kleine Frage? Wieviele Menschen bevölkerten damals die Erde, und wieviele jetzt? Und wieviele würden die Welt weniger bevölkern ohne Impfungen, Hygiene etc?
helmar


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BeitragVerfasst: Samstag 20. Juni 2009, 16:05 
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Fadinger hat geschrieben:
Wie funktionierte Landwirtschaft bis vor etwa 50 Jahren?

Willst du ernsthaft über die LW der 50er und 60er Jahre diskutieren? Die Leute hatten damals wenig zu essen und kaum Fleisch. Kann mir nicht vorstellen das sich irgend jemand diese arme Zeit zurückwünscht.


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BeitragVerfasst: Samstag 20. Juni 2009, 17:05 
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Hallo!
hubsi OÖ hat geschrieben:
Willst du ernsthaft über die LW der 50er und 60er Jahre diskutieren?
Jawohl! Denn die damals mitunter "schlechte" Zeit war meist von Kriegswirren und Wirtschaftskrisen verursacht, aber nicht von der Produktivität der Landwirtschaft.
Es ist auch müßig darüber zu diskutieren, was nun wäre ohne Impfungen und "Hygiene", ohne Missionierung und Kolonialisierung, ohne Ausbeutung der Dritten Welt, ...
Das ist mit der Henne - Ei - Diskussion vergleichbar ...

Gruß F

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BeitragVerfasst: Samstag 20. Juni 2009, 17:38 
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hubsi OÖ hat geschrieben:
Fadinger hat geschrieben:
Wie funktionierte Landwirtschaft bis vor etwa 50 Jahren?

Willst du ernsthaft über die LW der 50er und 60er Jahre diskutieren? Die Leute hatten damals wenig zu essen und kaum Fleisch. Kann mir nicht vorstellen das sich irgend jemand diese arme Zeit zurückwünscht.


50 und 60er Jahre :!: :?: Mach mal halblang Saubaua!
Mit Deinen 46 Jahren (Jg. 63) kannst Du höchstens stille Post spielen.
Was da aussa kummt, siacht ma eh.

Die Zeit war nicht arm bloß deswegen, weils zweng Saubauan und Schweinas gebn hat! Und: die Zeit kann nicht arm sein.
Arm können und sind Menschen (auch Tiere, wenn sie gequält werden), wenn sie nix zum (Fr)Essen haben, Herr Qualitätsdenker! Und zum (Über)Leben und (Fr)Essen braucht man auch kein Saufleisch, sondern v.a. Getreide (BROT) und Erdäpfi, Kraut, Gemüse. Aber des is ja a Viechfuadda heitzutag.

Meine Mutter ist 96 Jahre alt, hat bei (Sau?)Bauern gedient und hauptsächlich Kraut und Erpfi (fr)essen miassn.
Jeder Dokta sagt, bessa weniger Fleisch, des kann er auch beurteun als Gmeindedokta ...


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BeitragVerfasst: Samstag 20. Juni 2009, 17:43 
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helmar hat geschrieben:
Also eines ändert sich wohl nie bei solchen Debatten..jeder hat recht, oder auch nicht.
Was aber den Hunger auf der Welt betrifft, wenn manche geradezu verklärt von den "guten, alten Zeiten vor 100 Jahren und mehr" schwärmen, eine kleine Frage? Wieviele Menschen bevölkerten damals die Erde, und wieviele jetzt? Und wieviele würden die Welt weniger bevölkern ohne Impfungen, Hygiene etc?
helmar


Na, Frau Helmar,
es gibt Sachan, da kann nur einer Recht haben.
Was die Weltbevölkerung betrifft, sollte ein eigenes Thema eröffnet werden.
Aber: DIE Weltbevölkerung ist auch betroffen von den Selbstverständlichkeiten unserer zB Saubauan!


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BeitragVerfasst: Samstag 20. Juni 2009, 19:41 
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Auch wenn man jetzt mal das Wachstum der Weltbevölkerung wegen besserer Hygiene und Gesundheitsvorsorge ausser acht lässt, würde ich mir gerne eine Frage an nicht nur S[color=#FFFFFie, Frau Else erlauben? Ihre Mutter ist, wie sie schreiben 96 Jahre alt und gesund. Ist das ausschliesslich auf die Ernährung zurückzuführen oder vielleicht doch auf mehr oder weniger viel ärztliche Hilfe wenn diese z.b. notwendig gewesen ist. helmar


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BeitragVerfasst: Samstag 20. Juni 2009, 20:10 
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hubsi hat geschrieben:
Du lebst von Urlaubern (melken) auf deinem Bauernhof, der Rest ist Hobby und Lifestyle, stimmts? ;) Was macht man aber wenn man nicht in einer Tourismusregion wohnt?

Zitat:
Ich wohne keineswegs in einer Tourismusregion! In meiner Gemeinde kann nicht mal ein ganzer Autobus voller Urlauber nächtigen...


Sollen wir jetzt diskutieren wer mehr Menschen ernährt, die Bio´s oder die Konvi´s?

Zitat:
Hierbei gings nicht um Bio oder Konvi, hier gings um die Ausnutzung von Ackerflächen!

Wieviel kann den ein Biobauer Menschen ernähren, ist doch lächerlich...ihr seid und bleibt eine Nische, benutzt von der Politik als Feigenblatt.

Zitat:
Das zeigt deine Geisteshaltung, deshalb lasse ich das unkommentiert...


Genauso abhängig von Fördergeldern wie wir Konvis,

Zitat:
da ist sicher was dran, da der Bio-Preis ja immer irgendwo an den konventionellen gebunden ist, und dieser halt nicht kostendeckend ist, ohne Förderung. Die Förderung gleicht ja nur den großteil der Mehrkosten für die Aufwendigere Produkion ab.


je nach politisch motivierter Steuerung bekommt ihr mehr oder weniger Geld, derzeit halt ah bissl mehr. Das kann sich aber schnell ändern wenn Aufgrund des Klimawandels weltweit weniger geerntet wird.

Zitat:
Kann doch gar nicht sein, frag mal den "mfj", die Agro-Gentechnik verhindert jegliche Klimabedingten ausfälle bei konvies! :mrgreen:


Natürlich ist mir bekannt das für 1 kg erzeugtes Schweinefleisch 3 kg Futter notwendig ist. Den Sojazukauf reduziere ich auf´s notwendig Maß, 85% des Futters stammt von meinem Acker...

Zitat:
Kaufst du Soja "Made in Austria"?


Nur durch Vegetarismus kannst du mehr Menschen vom Acker ernähren, aber wie willst du die Menschen dazu bewegen Vegetarier zu werden, oder gar Veganer.

Zitat:
Das ist Stumpfsinn, man muß kein Vegetarier sein, um den Fleischkonsum einzuschränken und vorwiegend Getreide, Obst und Gemüse aus einheimischer, nachhaltiger Produkion zu genießen!(Veganer halte ich für Menschen mit einer heibaren Krankheit...(hier unterscheide ich mich zb sehr von der Else!))


Merkst du nicht wie utopisch und weltfremd deine Betrachtungsweise ist? Bei marxistischen Tierschützern rennst du Türen ein, bei konv. Bauernkollegen bewirkst du höchsten ein Kopfschütteln.

Zitat:
Das laß ich auch ohne Kommentar, hat mich aber sehrwohl zum Kopfschütteln bewogen. ;)


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der mit dem Hang zum Hang... weil mache Sachen im Leben einfach steil sind!


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BeitragVerfasst: Samstag 20. Juni 2009, 21:29 
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Naja, bei dieser Diskussion kommen wir auf keinen gemeinsamen Nenner. :|


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