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 Betreff des Beitrags: Milchdumping
BeitragVerfasst: Samstag 14. März 2009, 23:54 
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Hallo!

Hat schon jemand über die Folgen der EU-Planwirtschaft am Milchmarkt nachgedacht?
(Quotenerhöhung, Intervention, Exportsubvention, ...)
Diese Seite befaßt sich damit!

Gruß F

_________________

... wenn Du merkst, daß Du ein totes Pferd reitest, steig ab!


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 Betreff des Beitrags: Re: Milchdumping
BeitragVerfasst: Sonntag 15. März 2009, 15:40 
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Fadinger hat geschrieben:
Hallo!

Hat schon jemand über die Folgen der EU-Planwirtschaft am Milchmarkt nachgedacht?
(Quotenerhöhung, Intervention, Exportsubvention, ...)
Diese Seite befaßt sich damit!

Gruß F


Ich (nicht nur auf den Milchmarkt bezogen) :wall:
Und selbstverständlich beteilige ich mich an allen derartigen Aktionen.
Das mindeste, was man tun kann, ist, sich zu informieren und seine Unterschrift zu "spenden": :schreiben:


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 Betreff des Beitrags: Re: Milchdumping
BeitragVerfasst: Donnerstag 23. Juli 2009, 13:56 
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Unter anderem deshalb ist die Wirtschaftspartei ÖVP nie und nimmer wählbar!


Kampagnen-Blog
Exportsubventionen, 22.07.2009EU-Agrarkommissarin und Landwirtschaftsministerium antworten auf Kampagne zu Milch-Exportsubventionen
von Günter Metzges

EU-Agrarkommissarin Mariann Fischer-Boel und der Parlamentarische Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium Gerd Müller haben in Briefen auf unsere Forderungen zu einem Stopp der Milchexportsubventionen reagiert. Gerd Müller hatten wir im Juni bei einer Aktion am Rande des "Agrar-Außenwirtschaftstages" mehr als 30.000 Unterschriften aus dem Online-Appell überreicht. Oxfam hat die Schreiben für die gemeinsame Kampagne ausgewertet und die vorgebrachten Argumente einer kritischen Prüfung unterzogen.
EU-Agrarkommissarin Marian Fischer-Boel dementiert in ihrem Schreiben, dass der niedrige Milchpreis in Europa mit einer gestiegenen Milchproduktion zusammenhänge. Dieser sei auf einen Nachfrageeinbruch zurückzuführen. Welthandelsexpertin Marita Wiggerthale von Oxfam besteht dagegen darauf, dass es eine Steigerung der Produktionsausweitung zwischen 2007 und 2008 um mehr als 2 Mio. Tonnen gegeben haben. Es sei fatal, dass die EU-Kommission angesichts des Nachfrageeinbruchs an einer Politik zur Steigerung der Europäischen Milchproduktion festgehalten habe. Die Folgen dieser Politik treibe heute zehntausende Milchbauern in den Ruin.
Auch das Argument der EU-Agrarkommissarin hinkt, die Weltmarktpreise seien schon vor der Einführung der Ausfuhrerstattungen eingebrochen. Oxfam weist in seiner Entgegnung nach, dass der Preis für Magermilchpulver mit der Erhöhung der Exporterstattungssätze zusätzlich unter Druck geraten ist.
Gerd Müller, parlamentarischer Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium, verweist in seinem Schreiben darauf, dass Ministerin Ilse Aigner gegenüber der EU immer auf der Ausnahme besonders armen Ländern bestanden hätte. Trotzdem hat die Ministerin der Exportregelung zugestimmt, die ausdrücklich keine Ausnahmen für besonders sensible Märkte vorsieht. Dabei sei, so Oxfam, letztlich auch unerheblich, in welche Länder subventionierte Produkte geliefert werden. Die Existenz der Subventionen selbst führe zu einem Einbruch des Welt-Milchpreises und somit zu Importen armer Länder auf Dumpingniveau.
Besonders zynisch ist das von Staatssekretär Müller gleich am Anfang seines Schreibens formulierte Argument: die Export-Subventionen seien schließlich ein im Rahmen der WTO zulässiges Instrument. Das ist natürlich wahr, sagt aber nichts über die Legitimität und Zerstörungskraft der Exporterstattungen aus. Dumping finde nach wie vor "trotz" WTO-Abkommen in großem Umfang statt, so Oxfam.
Während Herr Müller bei der öffentlichen Diskussion mit uns im Juni noch erklärte, der Umfang und die Wirkung der Exportsubventionen seien marginal und vernachlässigenswert, beschreibt er sie nun als ein wichtiges Instrument im Kampf um Weltmarktanteile mit den USA oder Neuseeland. Das Prinzip "Wenn wir es nicht tun, tun es eben andere" wird zur Begründung für Dumpingmaßnahmen, die Kleinbauern in armen Ländern Kopf und Kragen kosten.
Lesen Sie mehr in der Oxfam-Stellungnahme zu den beiden Briefen!
• Brief EU-Agrarkommissarin Marian Fischer-Boel (pdf < 5,3 Mb)
• Brief Landwirtschaftsministerium (pdf < 5,3 Mb)
• Oxfam-Stellungnahme

Exportsubventionen, 22.07.2009 - EU-Kommission legt Milchbericht vor
Oxfam Pressemitteilung
Die EU-Kommission hat heute ihren Milchbericht 2008/2009 veröffentlicht. "Der Report zeigt, wie katastrophal die Situation auf dem Milchmarkt ist", sagt Oxfams Agrarexpertin Marita Wiggerthale. Die Milchpreise seien nach wie vor viel zu niedrig und bedrohen die Existenz vieler Bauern - in Deutschland und in Entwicklungsländern. "Der Milchbericht kommt einem politischen Offenbarungseid gleich. Die EU hat die Milchmengenregulierung verhindert und versucht mit Hilfe von Exportsubventionen und Einlagerungen die Preise zu stabilisieren. Diese Strategie ist gescheitert." Oxfam fordert daher die EU-Kommission auf, endlich die Überschussproduktion auf dem Milchmarkt deutlich zu reduzieren.
"Die Milchkrise ist nur dauerhaft zu bewältigen, wenn die Preise stabilisiert werden und auf eine sozial und ökologisch nachhaltige Milchpolitik umgestellt wird", fordert Wiggerthale. "Leider hat die EU-Kommission nichts aus ihren Fehlern gelernt." In Europa setze man nach wie vor auf eine weltmarktorientierte Milchpolitik mit wettbewerbsfähigen Preisen und steigenden Überschüssen. "Dies treibt die Milchbauern hierzulande und in armen Ländern in den Ruin", erklärt Wiggerthale. "Wer in der Milchpolitik auf den Weltmarkt vertraut, baut auf Sand." Oxfam fordert deshalb einen Paradigmenwechsel in der europäischen Agrarpolitik: weg von der weltmarktorientierten Politik hin zu einer sozial gerechten, regionalen, ökologisch verträglichen und tiergerechten Landwirtschaft.
• Milchbericht der Kommission
• Pressemitteilung European Milk Board EMB
• Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) als pdf

Weiterlesen HIER
http://www.campact.de/export/info/log


Da geht oan des Gimpfte auf :!: :!: :!:


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 Betreff des Beitrags: Re: Milchdumping
BeitragVerfasst: Montag 27. Juli 2009, 22:45 
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Hallo!

Jetzt gibts sogar schon eine Exportförderung für Milchbauern? :?:
So gesehen im LwF, beim Thema: Milchwirtschaft-Nase voll?

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lg
leitn, alias Leitnfexer

der mit dem Hang zum Hang... weil mache Sachen im Leben einfach steil sind!


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 Betreff des Beitrags: Re: Milchdumping
BeitragVerfasst: Montag 27. Juli 2009, 23:35 
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else hat geschrieben:
Unter anderem deshalb ist die Wirtschaftspartei ÖVP nie und nimmer wählbar!
:


du hast zwar recht die övp als unwählbar zu deklarieren aber du bist bei der grünen gutmenschIn eva sicher besser aufgehoben ;)

gesellschaftliche randgruppen, zu welcher die grüne partei seit dem abgang vom herrn professor mittlerweile mutiert ist suchen genau solche leut wie dich - zukunftsvisionäRRin gesucht :mrgreen:

lg


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 Betreff des Beitrags: Re: Milchdumping
BeitragVerfasst: Donnerstag 30. Juli 2009, 11:12 
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Schade, es hätte dieses ein interessantes Thema werden können - auch für Nicht-(Milch)bauern.
Aber solange von Leuten wie soamist alles und jedes mit unqualifizierten Wortspenden zugemüllt wird, wird in diesem Forum nichts in Fluß kommen.

Die Frage nach der Sinnhaftigkeit stellt sich hier einmal mehr.

Im LW-Forum schreiben sich anscheinend nach wie vor multiple User selbst - zur Zufriedenheit des anspruchsvollen "Restes" der Gemeinde.

Man tut als Nicht-Bauer gut daran, auf Foren-Distanz zu gehen, ansonsten besteht tatsächlich die Gefahr, ein "Bauernhasser" zu werden.
Es genügen dafür ohnehin die Schweine-Berichte in den Medien.


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 Betreff des Beitrags: Re: Milchdumping
BeitragVerfasst: Donnerstag 30. Juli 2009, 15:57 
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Hallo Else!
Wenn ich auch sonst wenig mit Dir Gemeinsamkeiten zu haben scheine, doch mit diesem Eintrag muss ich Dir recht geben! Es wird immer schwieriger diese Einträge zu lesen und noch an den "guten" Bauernstand zu glauben.

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Ein Altbauer, der in der Stadt wohnt aber sein Herz am kleinen steilen Bergbauernhof zurückgelassen hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Milchdumping
BeitragVerfasst: Donnerstag 30. Juli 2009, 20:54 
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else hat geschrieben:
Man tut als Nicht-Bauer gut daran, auf Foren-Distanz zu gehen, ansonsten besteht tatsächlich die Gefahr, ein "Bauernhasser" zu werden.

Ach, kleine unsympatische GElse, herrlich deine Sager! :wicked_001:


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 Betreff des Beitrags: Re: Milchdumping
BeitragVerfasst: Freitag 31. Juli 2009, 09:46 
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Hallo!

Hubsistubsisturmisurmi, hau´ nicht so mit Deinen Intellekt um ...

[ko][/ko]

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