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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Dienstag 2. Juni 2009, 13:14 
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Ja, die Mokereien....

Die sind es ja auch, die so viele gute Sojaprodukte auf den Markt werfen und die machen ja auch den lieben "Analogkäse". Und dann gehen sie zu den Milchbauern (die nicht selten Anteile am Unternehem halten) und sagen: Ihr lieferts zu viel Milch, wir zahlen euch nix mehr dafür :twisted:
Ich bin gar kein echter Gegner von dem Kunstkäse, aber man sollte hier schon die Wahrheit sagen: der gefährdet den Regenwald, die Umwelt und die Bauern in den ärmsten Ländern, genau so wie man es beim Bio-Sprit festgesellt(und kirtisiert) hat. Das gehört gesagt, gekennzeichnet und dem Verbraucher erklärt. Dann erst kann der "freie Markt" entscheiden.

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der mit dem Hang zum Hang... weil mache Sachen im Leben einfach steil sind!


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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Dienstag 2. Juni 2009, 17:13 
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leitn hat geschrieben:
Ja, die Mokereien....

Die sind es ja auch, die so viele gute Sojaprodukte auf den Markt werfen und die machen ja auch den lieben "Analogkäse". Und dann gehen sie zu den Milchbauern (die nicht selten Anteile am Unternehem halten) und sagen: Ihr lieferts zu viel Milch, wir zahlen euch nix mehr dafür :twisted:
Ich bin gar kein echter Gegner von dem Kunstkäse, aber man sollte hier schon die Wahrheit sagen: der gefährdet den Regenwald, die Umwelt und die Bauern in den ärmsten Ländern, genau so wie man es beim Bio-Sprit festgesellt(und kirtisiert) hat. Das gehört gesagt, gekennzeichnet und dem Verbraucher erklärt. Dann erst kann der "freie Markt" entscheiden.


Ganz Deiner Meinung, leitn.

Kunstkäse (Soja, Palmfett ... und was noch genau?) gefährdet den Regenwald.
Das sollen die Verbraucher wissen.

Soja und Mais als Viehfutter gefährden den Regenwald.
Das sollen die Verbrauchen nicht wissen?

Daß ein Vielfaches an Getreide (Soja) gebraucht wird, um Fleisch/Milch zu produzieren, soll der Verbraucher auf keinen Fall wissen?

Der Verbraucher:

* Er ist unwissend, gierig, zu kritisch, unkritisch, fordernd, gleichgültig, ... - aber er entscheidet über Wohl Wehe des Bauern?

* soll idealerweise Fleisch essen und Milch trinken;

* will artgerechte Tierhaltung, kritisiert Tiertransporte, will aber keinen fairen Preis bezahlen?

* will aber auch und mehr Getreide (Brot, Mehl, Teigwaren ohne Eier) Gemüse, Hülsenfrüchte, Erdäpfel, Salat ... und das ist zB für einen Schweinebauern existenzbedrohend!
Ja, muß sich der Verbraucher nun vorschreiben lassen, wieviel kg Fleisch und wieviel Liter Milch er zu verzehren hat?

Der Produzent:

...........


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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Dienstag 2. Juni 2009, 17:31 
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Fadinger hat geschrieben:

Stichwort "weniger produzieren". Versucht mal einen Arbeitslosen oder jemanden, der von Kurzarbeit betroffen ist, zu erklären, er müsse blos "weniger produzieren" (weniger arbeiten).

Der Arbeitslose oder Kurzarbeiter soll jedenfall soviel GEld kriegen, daß er damit sein Auskommen finden kann.
Der Trend ist ja: viel arbeiten und trotzdem wenig verdienen.
Zitat:
Merkt Ihr, wie einfältig diese Aussage ist?

Mit weniger produzieren am Milchsektor ist doch gemeint, daß, wenn Angebot geringer, dann Preis höher!
Das meinen übrigens nicht nur Verbraucher, sondern auch etliche Erzeuger.
>>> Angebot : Nachfrage : Preis
Zitat:
Es hängt in beiden Fällen von den Rahmenbedingungen ab. Für den Arbeitslosen wäre es wichtig, das etwa weniger Arbeit trotzdem gerecht verteilt wird (Kurzarbeit), für die Milchbauern wäre eben eine bedarfsorientierte Mengensteuerung nötig. Weil wenn ich als kleiner Leferant weniger produziere/die Produktion einstelle, freut sich max. ein Betrieb a la Gourmand, der nicht genug kriegen kann und nur auf die zerstörung der bäuerlichen Struktur aus ist.

Das ist mir klar. Und geht es da nicht auch um Solidarität innerhalb der Bauernschaft?
Geht es nicht auch hier um Gier und um das Mögliche?
Zitat:
In dem Zusammenhang wäre auch die Wiedereinführung von Produktionsobergrenzen nötig. Oder eine Differenzierung im Quotensystem.

Das scheint höchst an der Zeit. Aber ich habe ja einen Stempel auf meiner Stirn: "LINKS"
Zitat:
Etwa:
A-Quote: Die dem Betrieb vor 1995 zur Verfügung gestandene Quote = voller (guter) Milchpreis.
B-Quote: Gehandelte Quoten. Liefermengen, die nach 1995 gekauft, übertragen, umgewandelt oder zugeteilt wurden = der Marktlage und dem Bedarf der entsprechenden Molkerei/Abnehmer angepaßter Milchpreis.
C-Quote: Übermilch = Spotmarktpreis.

Danke für die Info.

Gruß Else


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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Dienstag 2. Juni 2009, 18:35 
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@else

Weißt du eigentlich, das es Tiere gibt, die auch ohne Getreide leben und wachsen können? Man nennt diese Viecher deshalb auch Wiederkäuer! :shock: :gruebel:
Klar weiß ich, das die Ausnahem leider schon die Regel sind, aber wie man weiß ist Geteide und Soja halt sooo billig!

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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Dienstag 2. Juni 2009, 18:45 
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leitn hat geschrieben:
@else

Weißt du eigentlich, das es Tiere gibt, die auch ohne Getreide leben und wachsen können? Man nennt diese Viecher deshalb auch Wiederkäuer! :shock: :gruebel:
Klar weiß ich, das die Ausnahem leider schon die Regel sind, aber wie man weiß ist Geteide und Soja halt sooo billig!



Lieber leitn,

auch wenn es Dich überrascht: ja, ich weiß, daß ... brauchst nicht geschockt zu sein.

Du meinst Futtergetreide und Futter-Soja? Aus welchen Ländern? Für welche Tiere?
Bitte liste mal einer auf, dann kann ich auch Freunden und Bekannten den Link als Info weitergeben - zur Aufklärung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Dienstag 2. Juni 2009, 20:13 
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@else
Zitat:
auch wenn es Dich überrascht: ja, ich weiß, daß ... brauchst nicht geschockt zu sein.


Habs mir ja fast gedacht, das ich dir schon wieder mal nix neues sag... :mrgreen:

Das Futtergetreide/Mais/Soja so billig ist, weiß ich nur vom Hörensagen ...
Da hier ja immer nur die Rede von "konventionell" ist und ich diese Produkte ja nicht beziehen darf (und auch nicht will).
Ich füttere übrigens auch etwas Getreide :? (Bio-Futtergerste und Bio-Futterweizen) an meine Muhlis, so etwa 120kg pro Tier und Jahr. Das ist etwa so viel wie wenn ein Mensch täglich einen Teelöffel voll ißt (in der Relation gesehen).

Zitat:
Soja und Mais als Viehfutter gefährden den Regenwald.
Das sollen die Verbrauchen nicht wissen?


Auch das sollen die Konsumenten ruhig wissen (meinen Gästen sag ich das z.b. gerne)

Zitat:
Daß ein Vielfaches an Getreide (Soja) gebraucht wird, um Fleisch/Milch zu produzieren, soll der Verbraucher auf keinen Fall wissen?


Hier wären genaue Daten wirklich interessant! Was denkst du, wie viel Pflanzenfett(Sojaöl?) bekommt man aus einem kg Soja? Was geschieht mit den Rückständen? Weißt du auch, das diese Rückstände auch als Tierfutter landen? Soweit ich das weiß ist zb der "Sojaextraktionsschrot" so ein Futtermittel. Oder hast du zb gemeint, bei Sojamilch wird die Ganze Bohne verwertet? Auch hier beibt was für die Viecherl über. :mrgreen:

Ich bin halt der Meinung, die Nahrung des Menschen sollte vorwiegend Pflanzlich sein und mit tierischen Produkten aufgewertet werden.
Denn ohne (nutz)Tiere würden wir unsere Landschaft nie und nimmer in einem lebeswerten Zustand erhalten können.

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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Dienstag 2. Juni 2009, 20:39 
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meine kühe bekommen die reste von der biodieselproduktion. rapsextraktionsschrot, einheimisch, ohne regenwald. will die else aber sicherlich nicht hören.


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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Juni 2009, 00:33 
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agrarökonom hat geschrieben:
meine kühe bekommen die reste von der biodieselproduktion. rapsextraktionsschrot, einheimisch, ohne regenwald. will die else aber sicherlich nicht hören.


agrarökonom,

rapsschrot hat mit der biodieselproduktion so viel zu tun wie birnentrester mit schnaps also tu bitte unsere katzenbraut nicht unwissentlich verunsichern :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Juni 2009, 08:48 
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@soamist

Biodiesel nicht, aber wenn der Trekker mit Pflanzenöl läuf, so lassen sich die Preßrückstände schon gut als Tierfutter verwenden. :!:

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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Juni 2009, 09:48 
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sag ich ja

trekker fährt mich pflanzenöl und meine damen bekommen den rest


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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Juni 2009, 10:14 
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Hallo!
else hat geschrieben:
Der Arbeitslose oder Kurzarbeiter soll jedenfalls soviel Geld kriegen, daß er damit sein Auskommen finden kann.
Was wäre jedoch, wenn dieser Arbeitslose oder Kurzarbeiter trotzdem nur Geld bekommt wenn er arbeitet? Viel Arbeit = viel Geld, wenig Arbeit = wenig Geld, keine Arbeit = kein Geld. Wie würde sich dies auf die Gesamtsituation auswirken?
Bei den Milchbauern kommen noch die laufenden Kosten dazu, die abgedeckt werden müssen. Eventuell ist es verkraftbar, mal ein Monat wenig/nichts zu produzieren. Aber selbst dabei wäre die (unter Bauern scheinbar nicht bekannte) Solidarität gefordert ...
Das System "Angebot : Nachfrage : Preis" selbst ist manipulierbar. Der Effekt "Wenig Angebot - hoher Preis" vielfältig und trügerisch. Meist ist der höhere Preis der Verbraucherpreis, bis höhere Preise bis zum Erzeuger durchsickern dauert es üblicherweise ...
Sinkt das Angebot, werden die Verarbeiter vorest mal:
- importieren/zukaufen
- die Produktion von "haltbaren" Produkten (Milchfett, Milchpulver ...) einschränken
- die Verkaufspreise erhöhen
- nach Rahmenbedingungen rufen, die zu einen Überangebot führen
usw.
Erst als allerletzte Möglichkeit und mit großer Verzögerung werden Erzeugerpreise erhöht.
Allerdings gäbe es ja im System "Angebot : Nachfrage : Preis" eine weitere Möglichkeit: Wie wäre es mit einer höheren Nachfrage? Aber so strapazierfähig wird das Wort Solidarität dann wohl doch nicht sein ...

Gruß F

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... wenn Du merkst, daß Du ein totes Pferd reitest, steig ab!


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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Juni 2009, 10:38 
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@Fadinger
Sehr guter Beitrag, so läuft es auch in der Schweinebranche ab...
MfG Hubsi


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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Juni 2009, 12:03 
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soamist hat geschrieben:
agrarökonom,
rapsschrot hat mit der biodieselproduktion so viel zu tun wie birnentrester mit schnaps also tu bitte unsere katzenbraut nicht unwissentlich verunsichern :mrgreen:


Soamist, "Katzenbraut" nennst Du mich und glaubst, das sei witzig.
Ich finde Blödheiten oft zum Lachen. Aber die Deinigen sind es schlicht nicht.

Du scheinst ein ziemlich primitiver Zeitgenosse zu sein.
Und zu sagen hast Du nur was, wenn Dein Kombjudder den Namen Else anzeigt.
Auf Bauern solchen Zuschnitts paßt der Name "Bauer" im negativen Sinn (siehe anderes Forum, wo sich Bauern selbst darüber austauschen).

Es fällt mir übrigens auf, daß es sonst oft ziemlich still ist im Forum.
Aber kaum melde ich mich, egal zu welchem Thema, kommen die Mistgabeln geflogen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Juni 2009, 12:10 
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Hallo!
else hat geschrieben:
Aber kaum melde ich mich, egal zu welchem Thema, kommen die Mistgabeln geflogen.
Eine Art "Magnetismus" ... :grindev:

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Juni 2009, 12:56 
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Fadinger hat geschrieben:
else hat geschrieben:
Der Arbeitslose oder Kurzarbeiter soll jedenfalls soviel Geld kriegen, daß er damit sein Auskommen finden kann.
Was wäre jedoch, wenn dieser Arbeitslose oder Kurzarbeiter trotzdem nur Geld bekommt wenn er arbeitet? Viel Arbeit = viel Geld, wenig Arbeit = wenig Geld, keine Arbeit = kein Geld. Wie würde sich dies auf die Gesamtsituation auswirken?

Wenn es aber keine Arbeit gibt? Was dann?
Kein Einkommen, kein Geld, Fleisch und Milch zu kaufen zB. Natürlich auch kein Handy ...
Kein Konsum, kein Absatz, keine Steuereinnahmen
Zitat:
Bei den Milchbauern kommen noch die laufenden Kosten dazu, die abgedeckt werden müssen. Eventuell ist es verkraftbar, mal ein Monat wenig/nichts zu produzieren. Aber selbst dabei wäre die (unter Bauern scheinbar nicht bekannte) Solidarität gefordert ...

Ich entschuldige mich gleich vorweg:
Das Problem für einen Betrieb, wenn die Kundsschaft ausbleibt oder der Betriebsinhaber ausfällt (Krankheit zB), haben alle Kleinbetriebe.
Damit meine ich nicht, daß mir das Existenz-Problem nicht bewußt ist.
Ich kenne diesen Aspekt der Selbständigen sehr gut (mein Mann gehörte dazu; ich war ja die meiste Zeit das Büro ...). Ich bin froh, wenn er bald mit 65 in Pension (900,--€) gehen kann.
Zitat:
Das System "Angebot : Nachfrage : Preis" selbst ist manipulierbar. Der Effekt "Wenig Angebot - hoher Preis" vielfältig und trügerisch. Meist ist der höhere Preis der Verbraucherpreis, bis höhere Preise bis zum Erzeuger durchsickern dauert es üblicherweise ...

Das ist mir bekannt.
Zitat:
Sinkt das Angebot, werden die Verarbeiter vorest mal:
- importieren/zukaufen
- die Produktion von "haltbaren" Produkten (Milchfett, Milchpulver ...) einschränken
- die Verkaufspreise erhöhen
- nach Rahmenbedingungen rufen, die zu einen Überangebot führen
usw.

Ich erinnere mich an Einträge im anderen Forum, wo es immer wieder hieß, daß zB deutsche Milch(produkte) nach Ö verkauft werden.
Eine Frage (ich will jetzt nicht recherchieren): wird nicht bereits jetzt Milch importiert?

Wenn nun aber die Nachfrage der Endverbraucher zurückgeht und auch die inländische Produktion zurückgeht, warum sollen Molkereien dennoch ausländische Milch zukaufen?
Vielleicht doch deshalb; weil sie Milchpulver erzeugen und zB. nach Afrika exportieren wollen?
Zitat:
Erst als allerletzte Möglichkeit und mit großer Verzögerung werden Erzeugerpreise erhöht.

Ja, ich bin und war immer dafür, daß der Erzeuger einen fairen Preis bekommt, und zwar ohne Verspätung. Ich gehöre auch zu den deklarierten Verbrauchern, der selbstverständlich für regionale Produkte für einen fairen Preis eintritt. Was kann ich tun, außer mein Konsumverhalten danach ausrichten?
Mehr essen will ich nicht. Was anderes essen auch nicht.
Zitat:
Allerdings gäbe es ja im System "Angebot : Nachfrage : Preis" eine weitere Möglichkeit: Wie wäre es mit einer höheren Nachfrage? Aber so strapazierfähig wird das Wort Solidarität dann wohl doch nicht sein ...

Wenn Du damit den Endverbraucher meinst (mich zB), so muß ich sagen:
So kann es doch nicht funktionieren, daß man aufruft und erwartet, daß die Leute mehr von einem bestimmten Produkt konsumieren.
Es kann nur so gehen, daß die Produkte inländischer Bauern konsumiert werden.

Ein Beispiel im Kleinen:
Meine Freundin (bäuerl. Auslaufmodell) macht(e) zB hervorragenden Topfen, Käse ...
Je nach Saison gabs Überschuß. Sogar auf dem Land gibts Leit, die kaufen Topfen im Spar anstatt beim Bauern.
Ich habe jedenfalls oft weit mehr gekauft, als ich wirklich brauchte.
Habe auch Butter gekauft zum Topfen, weil ich dann daraus auch Teig machte (auf Vorrat).
Mir tat das Herz weh, wenn sie mir gezeigt hat, auf wieviel sie sitzen blieb.
Sie hat den Topfen halt an ihre Tiere verfüttert ...

ABER: Es kann nicht die Lösung sein, daß einfach MEHR gegessen wird.
Ich zB habe meine bevorzugten LM, und die sind nun mal überwiegend pflanzlich.
Die Lösung liegt vermutlich im sogenannten "freien Warenverkehr", dem auch die Molkereien frönen. Regulierung wäre LINKS.

Ich mache mir nur Gedanken und bilde mir eine Meinung.
Für jede aufklärende und ernsthaft gemeinte Information zB aus Deiner Sicht, Fadinger, bin ich dankbar.

Auf blöde Anmache a la soamist & sturmi kann ich verzichten.
Ich nehme mir für wichtige Themen Zeit, zB für dieses.
Ich möchte meine Zeit nicht in den Gulli schütten.

So, und jetzt muß ich in die Küche.
Anstatt die Buchhaltung zu machen, habe ich jetzt im Forum geschrieben. :x


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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Juni 2009, 19:33 
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Hallo!

@else,
als ich schrieb:
Zitat:
Was wäre jedoch, wenn dieser Arbeitslose oder Kurzarbeiter trotzdem nur Geld bekommt wenn er arbeitet? Viel Arbeit = viel Geld, wenig Arbeit = wenig Geld, keine Arbeit = kein Geld. Wie würde sich dies auf die Gesamtsituation auswirken?
... wollte ich damit in etwa veranschaulichen, das es blos mit "weniger produzieren" alleine nicht abgetan ist, bzw. das dies nur eine hintergrundlose Antwort ist, die ich so nicht gelten lassen kann ...
else hat geschrieben:
Wenn es aber keine Arbeit gibt? Was dann?
Ich möchte ergänzen mit:
Wenn es aber keine Lebensmittel zu kaufen gibt? Was dann?
Oder noch weitergesponnen:
Wenn es aber kein Geld gibt? (Weil dieses wertlos geworden ist) Was dann?
Dann brauchen wir uns über weniger produzieren, weniger arbeiten, gerechter verteilen, ... keine Sorgen mehr machen, weil dann düfte es für eine Trendumkehr bereits zu spät sein ...
Zu diesem Zeitpunkt wird es eher darum gehen, wie wir im direkten Abtausch ganz ohne "Arbeitsteilung" Arbeit/Leistung gegen Lebensmittel einwechseln werden ...

Und: Das mit "Wie wäre es mit einer höheren Nachfrage?" nimm bitte nicht persönlich. Damit wollte ich verdeutlichen, das die "Marktgesetze" zweischneidig sind.

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Juni 2009, 19:48 
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Hallo Fadinger,

"Die Lösung" liegt vermutlich im sogenannten "freien Warenverkehr", dem auch die Molkereien frönen. Regulierung wäre LINKS."
... habe ich geschrieben. Es soll natürlich heißen "Das Problem".

Ansonsten komme auch ich zu dem Schluß: Am ENDE steht das Tauschgeschäft...


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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Juni 2009, 21:18 
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@else,
ist eigentlich beides plausibel. Die Lösung könnte durchaus im Problem selbst liegen ...
Der Markt für den "freien" Warenverkehr selbst ist mit Verstaatlichung, Enteignung, usw. ja alles andere als frei ...

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Donnerstag 4. Juni 2009, 00:15 
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+++Auf blöde Anmache a la soamist & sturmi kann ich verzichten.

zuviel der ehre ...
einzig möchte ich nicht mit sturmi verglichen werden.

aber ansonst liebste else - du bist wohl die letzte welche sich ehrlichkeit auf ihre schultern haften sollte.

lg soamist


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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Freitag 5. Juni 2009, 14:01 
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+++Auf blöde Anmache a la soamist & sturmi kann ich verzichten.
zuviel der ehre ...
einzig möchte ich nicht mit sturmi verglichen werden.
aber ansonst liebste else - du bist wohl die letzte welche sich ehrlichkeit auf ihre schultern haften sollte.lg soamist


Äha, hier gings um Berglandmilch.

Bitte um Aufklärung, was und warum dieses Thema mit meiner Ährlichkeit zu tun hat :!:

Was haste gegen den sturmi? Der ist doch ein ährlicher Vollspaltenusw.QualitätsSch(w)einbauer. Wo bleibt die bäuerliche Solidarität?

Bitte ein Ährlichkeitsthema eröffnen :flehan:

- sakrischen Dank im voraus


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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Mittwoch 29. Juli 2009, 09:03 
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Hallo!

Zurück zum Thema:
Bergland senkt neuerlich ab!
Ab August minus 1,12 Cent brutto (1 Cent netto) beim Milchpreis ...
Milchpreis-Info Berglandmilch August 2009

Gruß F

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BeitragVerfasst: Mittwoch 29. Juli 2009, 12:45 
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Hab's auch grad bekommen.
Da kommt Freude auf! :(
lg leo


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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Donnerstag 30. Juli 2009, 12:52 
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wenigstens darf man jetzt wieder übers quotenzwölftel liefern. die 19 cent taten gewaltig weh - trotz milchmastkälber, viel dv und käsen blieben zuviele liter über.
ob ich im herbst kühe einkaufe, damit ich dann wenigstens im Winter mehr liefern kann und die minus bezahlung wettmache? dann gehts sich die quote wieder nicht aus


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BeitragVerfasst: Donnerstag 30. Juli 2009, 13:31 
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agrarökonom hat geschrieben:
die 19 cent taten gewaltig weh
Richtig sind es 9 Cent, aber eh schon fast wurscht ...
Ich kann ehrlich gesagt die Töpfe mit der sauren Milch auch nicht mehr sehen. Wenn man einen Kübel braucht, muß man bereits das ganze Haus absuchen, weil in jeden verfügbaren Topfen drinnen ist ...
Sollte aber nicht in den "Genuß" der Quotenzwölftelüberschreitung gekommen sein.
Werde eventuell dieses Wirtschaftsjahr das Kontigent auch nicht mehr einhalten. Wird sich erst zeigen, aber wenn einem die Molkerei quasi die Zusatzabgabe zahlt ... :walla_bang:

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Donnerstag 30. Juli 2009, 14:45 
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9 cent weniger bei einem milchpreis von 28 ergibt bei mir 19 cent milchpreis oder so

letztes jahr ging es sich um 2 lieferungen nicht aus. schuld daran war das schlechte wetter im frühjahr, weil die dv noch nicht angelaufen ist. wär sich sonst ausgegangen. das kommende wird wieder eine punktlandung oder auch nicht


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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Donnerstag 30. Juli 2009, 23:17 
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Hallo!

@agraröko,
das mit den 19 Cent habe ich falsch verstanden, habe es als Tipfehler aufgefaßt ... Bin selbst doch noch über 30 Cent ... ;)
Bei der Quote kommt mir eigentlich die Halbierung der Fettkorrektur entgegen, da meine Uberlieferung der letzten Jahre hauptsächlich aus dieser Fettkorrektur resultiert hat.

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Freitag 31. Juli 2009, 08:37 
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hätte auch unterliefert wenns die fettkorrektur nicht gegeben hätte. aber was solls die sitzen am längern ast und selber kann man nur hoffen, dass ihnen nicht noch mehr blödsinn einfällt. ich bin gestern erst dazugekommen die topagrar zu lesen, da ist ein artikel drinnen. angeblich wird bei betrieben mit saisonaler abkalbung was überlegt, man kann nur hoffen.

diese woche haben wir 5 damen belegt, dann sind die nächstes jahr etwas später dran mit der höchstlaktation und die abkalbung ist schon auf der weide. das könnte mir noch besser ins konzept gefallen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Freitag 30. Oktober 2009, 12:14 
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mfg leo


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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Freitag 30. Oktober 2009, 23:02 
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leow4 hat geschrieben:
Es geht ein wenig Bergauf!



keine angst leo - ist nur ein minni zwischenhoch. ab dem nächsten jahr sind dann zukunftsträchtige 25 cent die normalität.

beides - einen direkt subventionierten milchpreis UND ausgleichszahlungen kann und wird es nicht geben. aus einem ganz simplen grund: 1+1 = nicht 3


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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Samstag 31. Oktober 2009, 10:47 
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Wer sich die Lage genau angeschaut hat, wird draufgekommen sein, dass die Bergland zuletzt WENIGER gezahlt hat, als Sie nach der Fusion mit der LAndfrisch vom Kartellamt für Ankäufe von Nichtmitgliedern als Richtpreis auferlegt bekommen hat - nämlich den Kieler Rohstoffwert.

Um den Preis von 26,2 (3,7/3,4)/Kieler Rohstoffwert müßte die Bergland Milch nach der kartellrechtlichen Prüfung Milch von Nichtmitgliedern zukaufen. Diese Entscheidung fiel im Zusammenhang mit der Übernahme der Landfrisch.
Der Preis für die Mitglieder beträgt im Oktober für BL-Lieferanten bei 4,2/3,4 27,10 Cent (bei 3,7/3,4 sind das 25,57, also weniger als der Rohstoffwert)

Dabei ist die Bergland gar nicht der schlechteste Zahler - also sieht man erst, wie traurig es ausschaut, obwohl unsere Vertretung immer behauptet, es würde in Ö um so viel mehr gezahlt, als bei den Nachbarn -. zum Lachen!


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