Freies Landwirtforum

Informations- und Diskussionsforum mit Schwerpunkt Landwirtschaft
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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Samstag 30. Mai 2009, 13:05 
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Hallo!

Würde ich, ohne die Winterfütterung und den Weidegang umzustellen, es schaffen wollen kein Monat über das Jahreszwölftel zu liefern dann würde ich langfristig Quote an die Nat. Reserve verlieren, da ich in so einem Fall die 80% Auslieferung nicht schaffen könnte.
Das ist natürlich auch eine Möglichkeit, den Milchmarkt zu steuern?
Allerdings hab ich derzeit einige Sommerabkalbungen, was mir im Herbst/Frühwinter Relativ hohe Anlieferungen bescheren würde. Eine Umstellung der Kalbungen ist ja nur langfristig möglich, die Chance, bis Juni was zu bewegen kann also eh nicht über die Abkalbungen hinhauen. Und nächstes Jahr ist wohl wieder alles anders?
So kurzfirstig hat der Milchbauern wohl nur die Möglichkeit, mit Ab- und Zugängen zu steuern und das kommt für mich nicht in Frage, da ich nur aus Eigenbestand nachzüchte und keine Kuh ohne drifitgen Grund verkaufe.

@Fadinger: Jetzt gehts in die von dir geforderte Richtung, nach dem Kanadischem System?

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lg
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der mit dem Hang zum Hang... weil mache Sachen im Leben einfach steil sind!


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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Samstag 30. Mai 2009, 13:56 
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Hallo!

@leitn,
ist jedoch max. ein kanadisches System "light", eingeführt durch die Hintertür und zusätzlich (besser gesagt gegensätzlich) zum EU-Plansoll.
Jetzt kommen also auch jene drauf, welche sich immer mit Händen und Füßen gegen eine wirkungsvolle Mengensteuerung gewehrt haben, das es nicht damit abgetan ist, blos für ein Überangebot zu sorgen, um den Preis diktieren zu können. Jetzt, wo es eigentlich zu spät ist. Vor einem Jahr wollte niemand etwas von einer bedarfsorientierten Mengensteuerung wissen. Da war die im zentralistischen Wasserkopf festgesetzte und völlig unbegründete Plansollerhöhung von 2% noch ganz toll, konnte man doch damit den Milchbauern, die sich für gerechte Preise einsetzen, eins auswischen.
Ist aber auch jetzt noch immer das gleiche Dilemma, der Milchmarkt würde dringend eine Entlastung brauchen. Jetzt! Nicht am St. Nimmerleinstag! Aber was machen unsere "Verräter": Sie stimmen gegen die eindeutige Kennzeichnung von Käseimitat, blos weil sie sich nachher nicht selber loben können, weil der Antrag von einer anderen Fraktion eingebracht wurde. Dafür wäre "mit einen nassen Fetzen verjagen" wohl noch ein eher harmloser "Lohn" ...

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Sonntag 31. Mai 2009, 08:01 
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Hallo!
Da bin ich voll bei dir Fadinger!
Vor genau einem Jahr als es ganz schön turbolent war, hörte man von unseren Bauernverrätern: " Is ja eh alles in Ordnung habt's eh so einen guten Milchpreis." Obwohl die Zeichen schon in eine ganz andere Richtung gezeigt haben.
Wenn sie einen gewissen Anstand hätten würden sie ja zurücktreten aber da können wir noch lange warten. :evil:
mfg leo


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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Sonntag 31. Mai 2009, 08:51 
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Hallo Leow4

Warum sollte jemand zurücktreten, der demokratisch gewählt worden ist? Das wirst du wohl nie schaffen. Und gebe es den deiner Meinung nach eine andere Alternative? Wer ist wählbar? Gibt ja schon bald die nächste Stimmabgabe...

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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Sonntag 31. Mai 2009, 09:12 
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Wenn Jemand oder gewisse Gruppierungen Fehlentscheidungen treffen, ist ja menschlich und passiert jedem, und dann nicht die Größe haben zu Ihren Fehlern zu stehen und diese zu korrigieren, dann sind Sie für mich Rücktrittsreif.
Stattdessen wird die Schuld anderen gegeben und alles schöngeredet.

Mir ist egal wer vorne steht, oder von wem gute Ideen kommen, Hauptsache sie werden umgesetzt.


mfg leo


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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Sonntag 31. Mai 2009, 09:17 
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Wer noch Entscheidungshilfen braucht:

Als Mitglied des BB bekomme ich die Parteizeitung Austria Plus, in der die vorletzte Seite immer von der Handelskette Hofer bezahlt wird, mit dem Inserat "Höchste Qualität zum niedrigsten Preis", was nach Adam Riese betriebswirtschaftlich eine UNmöglichkeit ist, außer man kann die Marktmechanismen zu seinen eigenen Gunsten beugen.

Der Financier der Parteizeitung macht uns nun ein schönes Pfingstgeschenk und senkt drastisch die Milchpreise.

minus 4 Cent bei der leichten H-Milch
minus 6 Cent bei der Vollfetten H-Milch
minus 50 Cent beim Emmentaler
minus 1,5 € beim Gouda
Merkur senkt den Gouda gleich um 2,50€ ab
Umgerechnet auf 1 Kg Milch, das für den Käse verwendet wird, beträgt die Preissenkung von Merkur ganze 31 Cent je kg verwendete Milch!!!!!!! (250 Cent dividiert durch 8 Kg Milch)

Es müssen ganz tolle Gespräche und Verhandlungen gewesen sein, die unsere gesetzlichen und politischen Vertreter in den letzten Monaten mit dem Handel geführt haben.

matthias


Dateianhänge:
Hofer senkt Preise Käse Milch.pdf [1.16 MiB]
163-mal heruntergeladen
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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Sonntag 31. Mai 2009, 09:23 
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oba i moa söba wirst es a nit schoffn aufs Regürungbangl.

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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Sonntag 31. Mai 2009, 09:31 
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Oder die Hofermanger haben sich die Traktorsternfahrt angeschaut und mal so nachgesehen wie die Listenpreise für die CVTs, Fents usw. stehen, welche da über den Ring donnerten.....und wenn die zu dem Schluss gekommen sind "Wer sich die leisten kann.."
helmar


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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Sonntag 31. Mai 2009, 09:38 
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die forumsmutter kann es nicht lassen, den bäuerinnenund bauern, die sich um eine bessere situation bemühen eins auszuwischen, wo es nur geht

danke!!!!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Sonntag 31. Mai 2009, 09:54 
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sie ist ja auch nicht "zukunftswillig" :roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Sonntag 31. Mai 2009, 11:18 
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helmar hat geschrieben:
Oder die Hofermanger haben sich die Traktorsternfahrt angeschaut und mal so nachgesehen wie die Listenpreise für die CVTs, Fents usw. stehen, welche da über den Ring donnerten.....und wenn die zu dem Schluss gekommen sind "Wer sich die leisten kann.."
helmar


Zeitweise und grade wieder bei diesem deinen hier zitierten Beitrag, kommts mir vor, als würde dir - trotz guter Aus- und Fernsicht auf deinem Berg droben - manchmal der klare Blick abhanden kommen.

Deine Mutmaßungen über die Überlegungen der Hofermanager hinsichtlich Traktorsternfahrt sind meiner Ansicht nach schon mehr als skurril und noch dazu der SACHE in keinster Weise dienlich.
Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, auch du weißt ganz genau, wo der Hund oder treffender die Hunde begraben sind, welche für die Misere ursächlich sind.

Kleiner Gedankenanstoß meinerseits - eine Bemerkung meines Onkels, welcher ich bei meinen geschäftlichen Aktivitäten seit über 3 Jahrzehnten nicht unwesentliche Bedeutung zumesse. " Blöde ist der der etwas "zu billig" hergibt, noch viel blöder jedoch der, der es nicht nimmt " .... auch "Hofermanager" denken so - das weiß ich.

mfg

ks vulgo donauprinz

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Geh nicht nur die glatten Straßen, geh Wege, die noch niemand ging, damit du Spuren hinterläßt und nicht nur Staub.
Saint - Exupéry


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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Sonntag 31. Mai 2009, 11:23 
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Guten Tag zusammen,
die "Forumsmutter" hat nur ausgesprochen, was sehr viele Verbraucher, oder Konsumenten innerlich denken.

Glaubt bitte auch manchmal einem Nicht-Landwirt, der aber mit aktiven Landwirten sympathisiert und diese bis zur letzten Instanz verteidigt.

Ist es euch nicht schon so ergangen, dass ihr zum Beispiel auf Ausstellungen oder auch wo anders, "Zivilisten" (Nichtbauern) belauschen konntet, die sich gefragt haben, wie ein Landwirt sich solche Maschinen leisten kann?

Das er die braucht, sich dafür teilweise hoch verschuldet, dass steht ja nicht auf dem Preisschild drauf.
Wir haben letzten Sommer einen kleinen Brantner-Kipper angeschafft, weil der Vater halt körperlich nimmer so gut drauf ist und ich dachte,dass ist eine Erleichterung.
Das haben die Nachbarn anders gesehen:
Die sparen mit der Holzfeuerung so viel, dass sie neue Anhänger kaufen können.

So richtig nachgerechnet hat aber keiner, wieviel Öl oder Gas verbrannt werden kann, für einen neuen Kipper, und da sind die Säge und der Spalter und der Schlepper noch keine Minute gelaufen.
Wenn ich meinem Vater pro Stunde Wald- und Hausarbeit 5€ bezahlen müßte, wär ich schon pleite.

Welcher Konsument aber weiß das?
Wer sagt ihm das?
Die Politik wird immer in der Lage sein, sich professionell zu vermarkten.
Die Berufsgruppe Landwirt hat das bislang noch nicht so auf die Reihe gebracht weder in Deutschland, noch in Österreich!
Bestes Beispiel: Landwirtschaftsforen.

Da maßregeln wir lieber realistisch denkende "Auslaufmodelle" oder machen uns gegenseitige Vorhaltungen.
Ein Glück, dass sich nicht mehr Nichtlandwirte für derartige Foren interessieren, das wär´dann noch schlechter für das eh schon besch....ne Image.

Trotzdem schöne Pfingsten allen, Lutz!

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Der kleine Landwirt ist die Seele der Erde. Seine Rechte sind legitim-einverstanden?
Aber es ist nicht nett, ihn zu bitten zu verstummen.....also?
Wird die Welt das Opfer sein!
(Jean NOLLE, 1989)

Des Bauern Hand erhält das Heimatland!

Gruß, Lutz!


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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Sonntag 31. Mai 2009, 13:51 
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1. Vom Milchaktionstag in Wien mit den Traktoren ist mir keine einzige negative Rückmeldung bekannt, die teure Traktoren kritisieren würde - außer natürlich Helmars und von der eigenen Vertretung.

2. Müssen wir uns für unseren Arbeitsplatz schämen, auf dem wir 500 oder 1000 Stunden im Jahr verbringen, und der drastisch an der Gesundheit zehrt, wenn nicht ein MIndestmaß an Ausstattung vorhanden ist?

3. Muss ich mich bei Helmar dafür entschuldigen, dass ich von 3 Traktoren sogar einen davon besitze, der sogar eine geschlossene Kabine hat und bei minus 25 Grad beim Siloschneiden beheizbar ist und wo es beim Regen nicht hereinzischt?

4. Ist es verantwortbar, wenn ich in den nächsten Jahren den 32 Jahre alten Frontladertraktor durch einen neuen ersetze, weil ich im Gegensatz zu Helmar meinen Betrieb nicht auslaufen lassen will?


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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Sonntag 31. Mai 2009, 14:18 
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matthias hat geschrieben:
1. Vom Milchaktionstag in Wien mit den Traktoren ist mir keine einzige negative Rückmeldung bekannt, die teure Traktoren kritisieren würde - außer natürlich Helmars und von der eigenen Vertretung.


@matthias

Nur so ganz auf die Schnelle nachgeschaut: http://salzburg.orf.at/stories/358300/
Wenn du die Komentare im ORF-Forum liest, und dabei nicht die rosa Brille aufhast dann wirst du viele solcher Stimmen finden! (und die sind wohl kaum vom BB)
Natürlich kann man schwer die "Meinung des Volkes" daraus ableiten, aber ganz von der Hand weisen läßt sich die negative Stimmung auch nicht!

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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Sonntag 31. Mai 2009, 14:27 
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Hallo!
felix hat geschrieben:
Guten Tag zusammen,
die "Forumsmutter" hat nur ausgesprochen, was sehr viele Verbraucher, oder Konsumenten innerlich denken.
Die "Forumsmutter" spricht jedoch mit vielen gespaltenen Zungen ...
Diese "Auslaufmodelle" liebäugeln nämlich, aus welchen Gründen auch immer, damit, sich bestmöglich an die Politik zu verkaufen. Ohne Rücksicht auf den Berufsstand, nein, dafür würden sie sogar die eigene Großmutter verkaufen ...

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Sonntag 31. Mai 2009, 15:00 
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Hallo!

@leitn,
um sich einen Überblick über das Image selbst zu machen, sind solche "aus der Entfernung" abgegebenen Kommentare sicher gut zu gebrauchen, über die Aktion selbst sagen sie aber relativ wenig aus. Ähnliche "Bemerkungen" würden auch zu jeder anderen Aktion oder "Nichtaktion" der Bauern fallen. Ich behaupte mal, das die "Traktorausstellung" viel zur Aufklärung beigetragen hat und die Stimmung gegenüber den Milchbauern danach um einiges besser war.
Was mir aber gleich im ORF-Forum ins Auge gestochen ist, ist der "gute" Ruf der UaB-Betriebe (Clever-Butter für die Gäste). Ich schätze mal, da wäre noch etwas Imagepflege angebracht ...

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Sonntag 31. Mai 2009, 15:41 
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@fadinger

Ja, das ist auch mir ins Auge gestochen. Aber es war da von der Frau den Raika-Direkors die Rede? Wenn "so ane" UaB anbietet, dann ist das leider meist nur mehr gestelltes UaB. Das gibts leider bereits sehr häufig, und ist für den Ruf der Bauern sicher nicht gerade förderlich.
Da sieht man Vier-Sterne-Hotels mit Sauna und Hallenbad usw. die halt eine benachbarten ehemaligen Bauernhof aufgekauft haben und nennen sich nun "Urlaub am Bauernhof" weil die vieleicht 2-3 Mutterkühe oder ein paar Ponys herumlaufen haben?!

Bei mir dürfen die Gäste beim Melken gerne mal selber ran, egal ob Kinder oder Senjoren, und dann gibts gleich ein Gals frische Milch direkt aus dem Tank!
Ich denke, bei mir am Hof kann ich den Leuten viel mehr vermitteln als bei irgendeiner Traktorfahrt über die Ringstraße.
Ich möchte damit die Sternfahrt nicht schlechtreden. Sie hat Aufmerksamkeit erregt und das ist sicher wichtig. Ganz ernst nehm ich die Einträge im ORF-Forum auch nicht, aber abstreiten würde ich diese auch nicht. Sie sind nun mal da. Und meine Frau zb ist viel im Eltern-Forum (parents.at) unterwegs, da hat man es als bekennender LW echt auch nicht leicht und liest sehr viele (der Überwiegende Teil) aus bäuerlicher Sicht "katastrophale" Meinungen. :|

Da sollte man halt als Bauern auch nicht sagen: das Exitiert nicht...

PS: Ich kann nur empfehlen, das angegeben Forum nicht zu besuchen, das könnte eure mentale, geistige Wahrnehmung stark beieinträchtigen und eure Wertevorstellung erschüttern.(manchmal ist es einfacher, die Augen vor der Realität zu verschließen...)... :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Sonntag 31. Mai 2009, 16:52 
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Hallo matthias,
du dast es natürlich wieder genau so verstanden, wie ich es nicht habe sagen wollen.
Selbstverständlich mußt du dich bei niemanden für deinen Arbeitsplatz entschuldigen, schon gar nicht bei Berufskollegen.

Weiß´t, manchmal fällt es ehrlich schwer, Sympathie für einige Beiträge zu entwickeln.
Ich tu´s trotzdem.
Ich hab mir sogar einen "Untertitel" einfallen lassen, der zukünftig an meinen Beiträgen zu lesen ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Sonntag 31. Mai 2009, 17:05 
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Danke, Lutz und Leitn......vorigen Samstag war ich Milchwerben....und eine etwas ältere Dame, hat mir 2 Dinge regelrecht an die Ohren geworfen, nämlich den Milchstreik und die Demo. Sie hat mir erzählt dass sie in den 60 igern selber mal in einer Molkerei gearbeitet hat und überhaupt nicht verstehen kann dass man einseits Milch wertvoll nennen kann und dann den Hahn aufmacht und die selbe in den Gully laufen lässt........
Machmal kommt mir vor wie wenn so manche Poster nicht nur hier irgendwo in der Einöde sässen und die einzige Nabelschnur nach aussen das Internet ist.....hört euch mal um, dort wo eine Frau mit ihren Kindern zur Tagemutter schusselt, um mit ihrem vielleicht mit Glück 1000,€ von ihrem Job zum Abzahlen von Einfamilienhaus oder Wohnung beizutragen. Oder dort wo 50 jährige sich um einen neuen Job auf die Suche machen, weil der Gewerbebetrieb entweder zugesperrt oder die zahl der Arbeitsplätze reduziert hat...und es gibt genug Arbeiterrentnerehepaare, welche mit weniger als 1000.--€ Pension auskommen müssen, weil eben die Ehefrau Haushalt und Kinder betreute und selber keine Versicherungszeiten zusammenbrachte........Leute, wo lebt ihr denn?
helmar


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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Sonntag 31. Mai 2009, 17:36 
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Hallo!
helmar hat geschrieben:
Machmal kommt mir vor wie wenn so manche Poster nicht nur hier irgendwo in der Einöde sässen und die einzige Nabelschnur nach aussen das Internet ist
Da bist Du selber das beste Beispiel, du sollst aber nicht von Dir auf alle anderen schließen ...
helmar hat geschrieben:
vorigen Samstag war ich Milchwerben
Da haben wohl die "Hofermanager" gesehen, daß ihr eh vor´m Spar rumlungert, und sich gedacht, ...
Mir hat auch ein Arbeiter aus der Nachbarschaft (einer, der mal in "unserer" Molkerei gearbeitet hat) vorgehalten, so, wie der Streik organisiert war, wird uns niemand ernst nehmen. Seiner Ansicht darf es bei guter Organisation keine Streikbrecher geben, weil die Tankwägen von vorneherein in der Garage bleiben ...

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Sonntag 31. Mai 2009, 18:22 
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wir leben in einer welt wo einige nicht mehr einsehen, dass die milch an die molkereien und an den handel hergeschenkt werden soll. wir leben in einer welt, inder landwirte das system bis aufs kleinste verteidigen. besser die milch herschenken und brav das kreuzerl richtig machen.

helmar ich war auch schon öfter milchbewerben, du kannst vom sockel runterklettern. da hab ich aber ganz andere meinungen vom konsumenten gehört.
ich bedanke mich auch immer brav, wenn beim spar jemand neben mir gerade ein packerl faire milch kauft.


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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Sonntag 31. Mai 2009, 22:06 
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Nun, ich gestehe, auch ich wende mich mehr und mehr von Milchprodukten ab.

Die konv. produzierten negierte ich sowieso seit Jahrzehnten.

Aber auch bei den unkonv. (= auch BiO) Produkten verweigere ich mich zusehends. Das liegt nicht am Preis.

Was den Milchpreis betrifft, möchte ich Euch sagen, was ich immer wieder höre: "die sollen doch weniger produzieren" und "was wollens denn, sie haben riesige Traktoren und Wohnfläche in Luxusqualität, wovon ein Durchschnittsmensch nur träumen kann ..."

Bitte nicht steinigen. Don't kill the messenger.


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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Montag 1. Juni 2009, 09:07 
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Liebe Else.....ich tu dir nichts......denn ähnliches bekommen jene Bauern welche irgendwo in einer Fabrik oder im Gewerbe arbeiten, auch zu hören. Auch mein Mann hat das zweifelhafte Vergnügen hin und wieder. Und dabei gehören wir zu den "Kleinen". Was das Wohnen betrifft, da ist der Riesenbau nicht immer ganz freiwillig, besonders dann wenn man ein altes Bauernhaus nicht abreisst, sondern saniert. Unseres ist auch ein Riesenkasten, aber nur die halbe Fläche davon herrichten ist halt auch nicht gegangen.
helmar


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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Montag 1. Juni 2009, 14:00 
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helmar hat geschrieben:
Leute, wo lebt ihr denn?
Da wird den Bauern "Wohnfläche in Luxusqualität" vorgeworfen, wobei für die Sanierung des selbigen meist die Auszugbauern mit ihren nicht mal 1000,- Euro Rente herhalten müssen, weil die Landwirtschaft selbst eh zuwenig abwirft, und die, wenn es sich nicht gerade um einen auslaufenden Betrieb handelt, nötigen Investitionen bereits bis an die Kapitaldienstgrenz fremdfinanziert sind ....
Diese Vorhaltungen kommen von jenen, denen man genausogut Auto, Handy, Urlaub, ... und einen ausschweifenden Lebensstil vorhalten könnte, wenn ... ja wenn man damit etwas Einsicht erreichen könnte ...
Stichwort "weniger produzieren". Versucht mal einen Arbeitslosen oder jemanden, der von Kurzarbeit betroffen ist, zu erklären, er müsse blos "weniger produzieren" (weniger arbeiten).
Merkt Ihr, wie einfältig diese Aussage ist? Es hängt in beiden Fällen von den Rahmenbedingungen ab. Für den Arbeitslosen wäre es wichtig, das etwa weniger Arbeit trotzdem gerecht verteilt wird (Kurzarbeit), für die Milchbauern wäre eben eine bedarfsorientierte Mengensteuerung nötig. Weil wenn ich als kleiner Leferant weniger produziere/die Produktion einstelle, freut sich max. ein Betrieb a la Gourmand, der nicht genug kriegen kann und nur auf die zerstörung der bäuerlichen Struktur aus ist. In dem Zusammenhang wäre auch die Wiedereinführung von Produktionsobergrenzen nötig. Oder eine Differenzierung im Quotensystem.
Etwa:
A-Quote: Die dem Betrieb vor 1995 zur Verfügung gestandene Quote = voller (guter) Milchpreis.
B-Quote: Gehandelte Quoten. Liefermengen, die nach 1995 gekauft, übertragen, umgewandelt oder zugeteilt wurden = der Marktlage und dem Bedarf der entsprechenden Molkerei/Abnehmer angepaßter Milchpreis.
C-Quote: Übermilch = Spotmarktpreis.

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Montag 1. Juni 2009, 18:22 
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@Fadinger

Ich will ja deine Euphorie nicht bremsen, aber ich denke, mit deiner Vorstellung Punko Quote reitest du ein totes Pferd! ;)
Soll aber jetzt nicht heißen, das ich deinen Gedanken nichts abgewinnen kann. Nur ist mir die Realität zu weit entfernt! (du sprichst von 3 Quoten, aber nicht mal eine scheint zu bleiben?)

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lg
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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Montag 1. Juni 2009, 18:45 
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Hallo!

Habe mir jetzt das neue Mengensteuerungsmodell der Berglandmilch genauer durchgerechnet, und muß festellen:
Es handelt sich um ein faules Ei!
Bestraft werden jene, die sich an die Quote halten.
Belohnt werden jene, die die Quote um bis zu 25% (!!!) überliefern!
Noch mehr belohnt, oder besser gesagt "beschenkt" werden jene, die keine Skrupel haben, mal einige Tage in die Grube zu melken!
Beispiel gefällig:
Betrieb mit 120000kg Quote, geliefert werden monatlich etwa 15000kg, zu Beginn des MWJ (April, Mai) ist noch wenig Milch, und es sind Kälber zu füttern = diese beiden Monate jeweils 10000kg Anlieferungsmilch. In den Monaten Juni und Juli wird ab 20 kurzerhand mal Schweinefutter gemolken und exakt jeweils 10000kg geliefert = kein Preisabschlag. Die restlichen Monate werden 15000kg geliefert. Das ergibt eine Liefermenge von 160000kg, Quotenüberschreitung 40000kg, "Prämie" dafür 900,- Euro ... :aerger: :willnicht: :wall: :motz: :stupid:
Mich betrifft es heuer nicht direkt, wenn ich jedoch mit den Zahlen einiger Jahre zuvor rechnen würde, ergäbe sich in etwa ein Verlust von 350,- Euro. Das sind in etwa 3% vom gesamten Milchgeld.
Da hätten´s genausogut gleich um 6,- Cent absenken können.
Danke! :argue:

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Montag 1. Juni 2009, 19:12 
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Hallo!

@leitn,
ich will Dich ja nicht beunruhigen, aber punkto Milchwirtschaft werden wir früher oder später alle auf einen toten Pferd sitzen, und auf der Strecke bleiben.
Tot, weil verhungert ...
Es sei denn, wir schaffen doch noch mal gemeinsam eine gerechte Futterverteilung (Quote) ...

Gruß F

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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Montag 1. Juni 2009, 20:57 
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Wie du gerade vorher festgestellt hast, arbeiten unsere Molkereifunktionäre ja eh schon "fieberhaft" an neuen "Lösungen".
Für mich liegt die Lösung darin, das ich die Anzahl meiner Ab-Hof Milchkunden erhöhe. Und dabei hab ich durchaus Erfolg.
Und das die Milchwirtschaft ein "totes Pferd" ist, sehe ich (noch) nicht so. Das kann sich duchaus auch rasch wieder ändern. Ob diese Änderung rein von irgendeiner Quote abhängt, wird die Zukunft zeigen.

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lg
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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Montag 1. Juni 2009, 21:10 
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Hallo!
leitn hat geschrieben:
Wie du gerade vorher festgestellt hast, arbeiten unsere Molkereifunktionäre ja eh schon "fieberhaft" an neuen "Lösungen"
An der "Endlösung" ???

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 Betreff des Beitrags: Re: Berglandmilch
BeitragVerfasst: Montag 1. Juni 2009, 21:49 
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leitn hat geschrieben:
@Fadinger

Wie du gerade vorher festgestellt hast, arbeiten unsere Molkereifunktionäre ja eh schon "fieberhaft" an neuen "Lösungen".
.


leitn

die "lösung" ist ohnedies jedem halbwegs normaldenkendem bewußt: die milchmenge muß dem bedarf angepasst werden! und damit ist wohl klar das es KEINE lösung mehr geben kann.

kürzlich im radio gehört: wrologhzi (oder so ähnlich) "das übel sind die 8 mrd kilo milch die derzeit am markt zuviel sind - aber die komission arbeitet intensiv an einer lösung.." :rofl:

und auf nachfrage des moderators warum er gegen das ende der saldierung auftritt: (bitte auf der zunge zergehen lassen!!!) : "das wäre im hinblick auf die derzeitig herrschende verunsicherung am milchmarkt kontraproduktiv" :shock:

bei derartig professionell betriebener sterbebegleitung der milchbauern seitens der bäuerlichen vertretung ist wenigstens eins gesichert: a schöne leich

wobei das hauptproblem nur bei den erzeugern selbst liegt.

bring drei bauern LANGFRISTIG auf eine gemeinsame linie - eher rinnt die donau zrück nach bayern.

guate nacht


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