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BeitragVerfasst: Donnerstag 20. Mai 2010, 14:24 
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Schlachter muss ins Gefängnis
BEZIRK MELK / Schweineborsten ackerte ein Schlachter auf dem Feld ein. Wegen Umweltgefährdung muss der 57-Jährige nun drei Monate absitzen.

VON CLAUDIA STÖCKLÖCKER

Schlachtabfälle hat ein Fleischermeister, Schlachter, Viehhändler und Landwirt aus dem Bezirk Melk im Acker eingearbeitet. Wegen vorsätzlicher Umweltgefährdung wurde er nun zu einem Jahr teilbedingt verurteilt, drei Monate davon soll er ins Gefängnis. Gegen das Urteil berief der Schlachter. Im Frühjahr 2008 hat der 57-Jährige 40 Tonnen Schlachtabfälle auf seinem Acker angehäuft, nach einer anonymen Anzeige forderte die Bezirkshauptmannschaft fachgerechte Entsorgung. Gut 30 Tonnen hat der Schlachter dann eingeackert. Anzeige erstattete schließlich ein Jurist der Bezirkshauptmannschaft. „Es war klar, das ist Umweltkriminalität“, sagt dieser vor Richter Mag. Markus Grünberger.

„Ungerecht ist das. Das war nur Dung“, meint der Angeklagte im Prozess am Landesgericht St. Pölten. Gutes habe er von Schlechtem getrennt, Schweinsohren, -klauen und Borsten aussortiert, und prächtig wäre dann der Kukuruz gewachsen.Für Gerichte ist der 57-Jährige übrigens kein Unbekannter. Verurteilungen wegen Verstößen gegen das Lebensmittelgesetz - „wegen Wurstproben“, sagt der Angeklagte dazu -, Nötigung und Körperverletzung hat er schon zu Buche stehen. „Der Angeklagte hat ein geringes Problembewusstsein. Dass die Umwelt gefährdet wird, ist ihm relativ egal gewesen“, sagt Grünberger.

Verstoßen hat der Fleischer auch gegen das Waffengesetz. Von seinem Bruder geerbte Pistolen und Revolver hat er trotz verhängten Verbotes besessen. Freigesprochen wurde er hingegen vom Vorwurf, einem Entsorger Abfälle unbezahlt untergeschoben zu haben.

http://www.noen.at/redaktion/n-mel/arti ... 54&cat=318


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BeitragVerfasst: Donnerstag 20. Mai 2010, 14:37 
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wie in Italien, eingraben und die Entsorgungsgebühren kassieren


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BeitragVerfasst: Donnerstag 20. Mai 2010, 14:52 
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Achso, wenn er die Abfälle vorschriftsmäßig entsorgt, kriegt er etwas dafür?
Ich dachte, er müßte dafür zahlen.
Von wem kriegt der Entsorger(Verursacher) Entsorgungsgebühren?


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BeitragVerfasst: Donnerstag 20. Mai 2010, 15:50 
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else hat geschrieben:
Achso, wenn er die Abfälle vorschriftsmäßig entsorgt, kriegt er etwas dafür?
Ich dachte, er müßte dafür zahlen.
Von wem kriegt der Entsorger(Verursacher) Entsorgungsgebühren?


Kommt auf das selbe heraus, so spart er eben die Entsorgung...

hab nix dagegen ein totes Tier im Wald zu verscharren, aber 30 Tonnen...hmm


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BeitragVerfasst: Donnerstag 20. Mai 2010, 17:52 
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Hallo!

Um sich hier ein Urteil bilden zu können, fehlt allerdings eine wichtige Angabe. Nämlich jene der Flächenangabe.
Wenn diese 30to etwa auf 30ha oder mehr ausgebracht wurden, sehe ich darin noch nicht das Problem. Jeder Schrebergärtner, der Knochen und ähnliches zum Kompost gibt, macht ja nichts anderes.
Problem dürfte gewesen sein, das die Abfälle tatsächlich nur "entsorgt" wurden. Und wohl der Betrieb "Landwirtschaft" dem Betrieb "Schlachthof" die Entsorgung in Rechnung gestellt hat, und dieser die Kosten natürlich auch steuerlich geltend gemacht haben dürfte.
Dies aber nur so als meine Vermutung ...
matthias31 hat geschrieben:
hab nix dagegen ein totes Tier im Wald zu verscharren
Was aber absolut nicht notwendig ist. Es stehen in jeder Gemeinde Container für Tierkadaver oder Kühltruheninhalte zur Verfügung. Auch besteht bei Auffinden eines Tierkadavers Meldeverpflichtung, welchen die TKV abholen muß. Die Kosten trägt die Gemeinde, diese werden dieser von der TKV ohnehin entsprechend (nach Einwohner) in Rechnung gestellt.

Gruß F

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BeitragVerfasst: Donnerstag 20. Mai 2010, 22:38 
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Möchte auch hier meinen Buchtipp anbringen:

Katzen würden Mäuse kaufen - Schwarzbuch Tierfutter

SElbst gelesen - schon wieder viel vergessen - ABER wahrlich empfehlenswert!!!


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BeitragVerfasst: Freitag 21. Mai 2010, 08:36 
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Fadinger hat geschrieben:
Was aber absolut nicht notwendig ist. Es stehen in jeder Gemeinde Container für Tierkadaver oder Kühltruheninhalte zur Verfügung. Auch besteht bei Auffinden eines Tierkadavers Meldeverpflichtung, welchen die TKV abholen muß. Die Kosten trägt die Gemeinde, diese werden dieser von der TKV ohnehin entsprechend (nach Einwohner) in Rechnung gestellt.


Ich bezog meine Äußerung eher auf Haustiere und kleine Wildtiere.
Bei Nutzvieh ist es klar das der "Schinter" kommt und das tote Tier abholt
und bei Unfällen mit Wildtieren auch.

Aber einem Kind würde ich nicht zumuten, sein geliebtes Haustier abholen zu lassen...

Gruss
Matthias


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BeitragVerfasst: Freitag 21. Mai 2010, 10:56 
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Hallo!
matthias31 hat geschrieben:
Ich bezog meine Äußerung eher auf Haustiere und kleine Wildtiere.
Bei Nutzvieh ist es klar das der "Schinter" kommt und das tote Tier abholt
und bei Unfällen mit Wildtieren auch.

Aber einem Kind würde ich nicht zumuten, sein geliebtes Haustier abholen zu lassen...
Ich habe damit eh kein Problem. Aber es gibt halt gewisse Vorschriften. Nicht, daß sie Dich dann wegen Umweltkriminalität einsperren ... :mrgreen:

Hygienevorschriften für nicht für den menschlichen Verzehr bestimmte tierische Nebenprodukte

Oö. Tiermaterialienverordnung

Gruß F

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BeitragVerfasst: Freitag 21. Mai 2010, 13:19 
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Hallo!

Diese Thema ist eine Ausgeburt des Europäischen und vor allem des Österreichischen Verwaltungsunsinnes.(da samma Musterschüler)
Offiziell will man damit die Seuchengefahr verringern, in Wirklichkeit vergrößert man diese noch stark.
Wenn mir zb. heute ein Hase oder eine Katze verendet, und ich diese im Wald den Aasfressern überlasse, ist nach wenigen Tagen nichts mehr davon übrig.
Vergrabe ich die Kadaver(natürlich nicht zu tief), übergebe ich sie auch einer natürlichen Verrottung.
Bringe ich sie jedoch zur Gemeinde-Sammelstelle, so landen sie in einer einfachen Mülltonne, zusammen mit ihresgleichen. Von der Tonne geht vor allem in der warmen Jahreszeit ein sehr übler Geruch aus(steht in der prallen Sonne!) und sie wird von schwärmen von Aasfliegen umkreist. Nicht selten wird sie auch von Wildtieren heimgesucht, was dann in einer Riesensauerei endet! Abgeholt wird das Zeugs max. einmal pro Woche!
Dann darf es noch lange Wege zurücklegen und nochmal, in großen Mengen, auf die "Beseitigung" warten. Dann irgendwann wird es unter enormen Energieaufwand verbrannt. :|

Ich hatte in meiner Baustellen-Zeit mal was in einem Tier-Krematorium zu tun, das ist echt eine große Herausforderung für das Riechorgan! Dort entstehen die argen Seuchen, davon bin ich überzeugt.
Ich hab übrigens auch in einer "Tierversuchs-Anstalt" (IMP-IMBA) gearbeitet, dort werden verschiedene Tiere mit Seuchen kontaminiert("kontolliert") und dann wird denen beim verrecken zugesehen. Zuletzt landen die genau dort, wo auch meine Mieze landen würde...(mahlzeit!)

Ich kann nur sagen: schöne, neue Welt! :x :help:

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BeitragVerfasst: Freitag 21. Mai 2010, 14:03 
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@leitn

ich bin an der Bundesstrasse. würde ich jede zusammengefahrene katze, jeden Igel und jedes reh einfach liegenlassen oder grad irgendwelchen aasfressern anbieten, dann wäre es nicht mehr sehr lustig vom aroma her.

wenn eure gemeindetonne in der prallen sonne steht, dann ist das eine sAUEREI, für die sicher keine eu was dafür kann. dafür gehört der bürgermeister abgefotzt. die tonne hat in einem kühlcontainer zu stehen und sonst gar nichts.


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BeitragVerfasst: Freitag 21. Mai 2010, 14:14 
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Hallo!
leitn hat geschrieben:
Bringe ich sie jedoch zur Gemeinde-Sammelstelle, so landen sie in einer einfachen Mülltonne, zusammen mit ihresgleichen. Von der Tonne geht vor allem in der warmen Jahreszeit ein sehr übler Geruch aus(steht in der prallen Sonne!) und sie wird von schwärmen von Aasfliegen umkreist. Nicht selten wird sie auch von Wildtieren heimgesucht, was dann in einer Riesensauerei endet! Abgeholt wird das Zeugs max. einmal pro Woche!
Tja leitn, auch betreffend Kühlung, Ungezieferschutz, Tierhalteverbot an der Sammelstelle, Beschaffenheit und Einrichtungen der Sammelstelle wie Öl- und Fettabscheider, ... gibt es entsprechende Bestimmungen. Weil so ein "gesetzliches Vakuum" schreit ja förmlich nach neuen Verordnungen ...
Wundert mich allerdings jetzt nach Deiner Schilderung nicht mehr sonderlich.
Aber etwas anderes, weil momentan aktuell:
Wie "entsorgt" ihr die Nachgeburt? Müßte genaugenommen ja auch zur TKV. Nur was machen, wenn unauffindbar, weil gefressen oder im Kanal verschwunden?

Gruß F

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BeitragVerfasst: Freitag 21. Mai 2010, 14:55 
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Das ist alles sehr interessant!
Aber habt Ihr bedacht, daß es sich dabei um Schlachtabfälle eines Gewerblichen handelt? Der hat vielleicht besondere Auflagen, weil ja mehr anfällt als auf einem "gewöhnlichen" Bauernhof.

@ leitn
Ja, Deine Beschreibung über die Tierversuche ist mir - leider - bekannt.
Das ist ein eigenes Thema :-(((
Aber meinst Du mit Tierkrematorium nicht die Tierkörperverwertungstelle?

Für die Entsorgung von von einem Tierarzt eingeschläferten Haustier gibt es angeblich auch besondere Vorschriften. Vor allem kostet diese Entsorgung auch.
Muß ich einmal meine Tierärztin fragen.
Ich habe meinen ganz privaten "Tierfriedhof". Obwohl ich vermute, daß keiner eine Tierleiche - auch nicht im eigenen Garten oder Wald - ver/begraben darf.
Wenn es um die Umweltbelange geht, denke ich dabei aber auch an die Menschen-Friedhöfe ....


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BeitragVerfasst: Freitag 21. Mai 2010, 18:56 
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Fadinger hat geschrieben:
Wie "entsorgt" ihr die Nachgeburt?


Wirf sie über die Alpen...damit die Bayern nicht aussterben :mrgreen:

Sollten sich hier welche befinden, bitte nicht lästern! Den Gag habt ihr Bayern erfunden: nur andersrum.
Manchmal muss man eben mit den Kosequenzen leben.

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Der kleine Landwirt ist die Seele der Erde. Seine Rechte sind legitim-einverstanden?
Aber es ist nicht nett, ihn zu bitten zu verstummen.....also?
Wird die Welt das Opfer sein!
(Jean NOLLE, 1989)

Des Bauern Hand erhält das Heimatland!

Gruß, Lutz!


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BeitragVerfasst: Freitag 21. Mai 2010, 20:58 
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Hallo Else!

Nein, war nicht die TKV, sondern eine Einrichtung, die den lustigen Namen "Tierseuche" hat. Ist aber nur ein Spitznahme, den richtigen weiß ich gar nicht mehr. Steht im Süden von der Bundeshauptstadt. Ist auch irgendeine Art von Forschungszenturm... (Forschung treibt ja bekanntlich unsere Wirtschaft an?)

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BeitragVerfasst: Freitag 21. Mai 2010, 21:13 
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Fadinger hat geschrieben:
Hallo!
leitn hat geschrieben:
Bringe ich sie jedoch zur Gemeinde-Sammelstelle, so landen sie in einer einfachen Mülltonne, zusammen mit ihresgleichen. Von der Tonne geht vor allem in der warmen Jahreszeit ein sehr übler Geruch aus(steht in der prallen Sonne!) und sie wird von schwärmen von Aasfliegen umkreist. Nicht selten wird sie auch von Wildtieren heimgesucht, was dann in einer Riesensauerei endet! Abgeholt wird das Zeugs max. einmal pro Woche!
Tja leitn, auch betreffend Kühlung, Ungezieferschutz, Tierhalteverbot an der Sammelstelle, Beschaffenheit und Einrichtungen der Sammelstelle wie Öl- und Fettabscheider, ... gibt es entsprechende Bestimmungen. Weil so ein "gesetzliches Vakuum" schreit ja förmlich nach neuen Verordnungen ...
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Wie "entsorgt" ihr die Nachgeburt? Müßte genaugenommen ja auch zur TKV. Nur was machen, wenn unauffindbar, weil gefressen oder im Kanal verschwunden?

Gruß F


Hallo!

Bevor mich mein Bürgermeister zerfleischt: es wurde mittlerweile etwas verbessert, ich war aber zu glück schon länger nicht mehr dort.

Zur Nachgeburt:
eignet sich prächtig, um die Heißrotte im Komposthaufen anzukurbeln! Schon nach etwa zwei Wochen sieht man nix mehr davon.

Natürlich geht das nur bei sehr kleinen Betrieben, Massentierhaltung(was auch immer das genau sein mag) bedarf hier anderer Arbeitsweisen.
Aber keine Sorge, wenn bei mir eine Kuh oder ein Schaf usw. verendet, kommt auch die "Saria"(TKV).

@Else

Der Tierarzt wirft bei uns die Kadaver auch in den berüchtigten Container am Gemeindebauhof...

@matthias

Natürlich ist die Gegebenheit immer verschieden. Ich halte eine gute und schnelle Entsorgungskette ja selbst auch für wichtig, nur das "i-tipfer-reiten" mag ich nicht.

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BeitragVerfasst: Freitag 21. Mai 2010, 21:25 
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@leitn: mit I-Tüpferlreiten hat das Ausgangsthema ja absolut nichts zu tun oder?

Ich bin selbst an einer bäuerlichen Kleinschlachtanlage beteiligt, wo der Gemeindekontainer aufgestellt ist und da kann man sehen, was die Leute (nicht allein die Bauern) so daherbringen (z.B. komplette Gefriertruheninhalte samt Plastik....) und wie herumgefuhrwerkt wird. Hätte da schöne Fotos dazu.

@else
Die eingeschläferten Tiere gehören genauso in den Container. Tiere, die über 25kg wiegen, werden direkt von der TKV abgeholt.


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BeitragVerfasst: Samstag 22. Mai 2010, 05:00 
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Hallo!

@B.H.,
möglich ...
aber nicht bewiesen!

Gruß F

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BeitragVerfasst: Samstag 22. Mai 2010, 12:22 
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Hallo!
Farmer-John hat geschrieben:
um diese zeit schon auf ?????

tüchtig, tüchtig !!

oder a blosn-leidn ?
In Unterschied zwischen Blosn und Busn kennst aber scho?
Und na, ned bei mir ...

Bled fragen is eh recht, nur des ...

Was inspiriert Dich? Erfolglose Nacht?
Schon dumm, wenn man die ganze Nacht jagert, aber ned zum Schuß kimmt ... :beisstischkante:

Dein aufgestauter Gemütszustand entschuldigt Deine Einträge!

Gruß F

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BeitragVerfasst: Samstag 22. Mai 2010, 13:19 
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Farmer-John hat geschrieben:
könnt es sein, daß ihr nehn poscha hobz ?
B.H.

Geh, tu nicht deutscheln, und wenn, dann schreib 'nen ohne Ha, Du bedauernswerter temporärer(?) Gehirn-Burka-Träger.
Tut der Kopf noch recht weh?
Rennt die Deinige schon mit an Tablettal? Oder ist grad da Dokta da?

Und, Herbert, leg die Gehirn-Burka ab!!! :anonym: :unknown: :lechz:


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BeitragVerfasst: Samstag 22. Mai 2010, 13:28 
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else hat geschrieben:
Farmer-John hat geschrieben:
könnt es sein, daß ihr nehn poscha hobz ?
B.H.

Geh, tu nicht deutscheln, und wenn, dann schreib 'nen ohne Ha, Du bedauernswerter temporärer(?) Gehirn-Burka-Träger.
Tut der Kopf noch recht weh?
Rennt die Deinige schon mit an Tablettal? Oder ist grad da Dokta da?

Und, Herbert, leg die Gehirn-Burka ab!!! :anonym: :unknown: :lechz:


San leicht noch immer die "Trink das, Herbert" wochen??? :mrgreen: :klatsch:

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BeitragVerfasst: Samstag 22. Mai 2010, 13:35 
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leitn hat geschrieben:
San leicht noch immer die "Trink das, Herbert" wochen??? :mrgreen: :klatsch:

Jo, ban John scho - wie ma siacht, weu schmecka ko mas leida nit ...

Hoffentlich ist er, der John, noch nicht in den Zustand der Einstigkeit übergegangen ... :?


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