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 Betreff des Beitrags: Zukunftsbetriebe
BeitragVerfasst: Montag 15. Juni 2009, 16:20 
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Im südsteirischen Kurzragnitz bei St. Georgen an der Stiefing führen Elisabeth und Georg Nickl einen Betrieb mit rund 150 Zuchtsauen. Von insgesamt 49 ha Ackerfläche, die Familie Nickl bewirtschaftet, sind 19 ha gepachtet. Mit diesen Strukturen ist der Betrieb Nickl einer der größeren in der Umgebung. Angebaut werden 32 ha Mais, 8 ha Raps und 9 ha Gerste. Eine der zahlreichen Besonderheiten des Betriebes ist die Bewirtschaftung von 2 Betriebsstätten, da sowohl Elisabeth als auch Georg Nickl die Landwirtschaft von den Eltern übernommen haben. Am elterlichen Betrieb von Elisabeth Nickl, der ungefähr 3 km entfernt von der Haupthofstelle liegt, wird ein Maststall mit rund 300 Mastplätzen genutzt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsbetriebe
BeitragVerfasst: Montag 15. Juni 2009, 18:15 
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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsbetriebe
BeitragVerfasst: Montag 15. Juni 2009, 20:41 
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@hubsi

Willst du hier Werbung für die tollen Artikel von Landwirttodcom machen? Oder willst du uns irgend was sagen?
Das sollte ein Disskusionsforum sein und keine Fachzeitschrift für Landwirtschaft.
Also: Gefällt dir der Betrieb? Ist das Konzept nachahmungswürdig? Findest du es gut, zwei Betriebe mit 3km Entfernung zu bewirtschaften? Würden viele so machen, tät sich schon aus dem Grund mit jeder Generation die Anzahl der Höft halbieren. :|

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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsbetriebe
BeitragVerfasst: Dienstag 16. Juni 2009, 09:00 
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Morgen Leitn!
1. Darf ich keine Berichte wertfrei hereinstellen?
2. Interessiert mich eure Kommentare dazu!
3. So oder so ähnlich wird´s werden in der Urproduktion, ob uns das gefällt oder nicht. Wir müssen uns daran gewöhnen. Die verpflichtende Ökologisierung wird´s wohl nicht werden.
4. Persönlich wäre ich für eine an die Fläche gebundene Produktionsobergrenze. Weniger ist oft mehr.
5. Das dies politisch nicht gewollt ist, also unrealistisch, haben meine Frau und ich schon längst die Schlüsse deraus gezogen.
a: Wir haben unsere Landwirtschaft auf einen 1 Mann-Betrieb modernisiert um meinen Arbeitsplatz zu erhalten. Meine Frau geht sowieso schon immer einer ausserlandw. Tätigkeit nach.
b: Wir investieren in ein Studium für unseren Nachwuchs. Den eine Landwirtschaft zu besitzen, aber nicht Leben müssen davon glaube ich ist allemal interessant und attraktiv.
Ob mal verpachtet wird oder selber weiter bewirtschaftet ist für uns sekundär.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsbetriebe
BeitragVerfasst: Dienstag 16. Juni 2009, 13:07 
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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsbetriebe
BeitragVerfasst: Mittwoch 17. Juni 2009, 11:22 
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felix hat geschrieben:
Vorzeigelandwirte vom Feinsten! .....ich kenn´das irgendwoher, woher nur?

Hallo Lutz!
Ist wohl nicht ganz ernst gemeint, dein Kommentar, oder? ;) Diese Berichte über Zukunftsbetriebe stört mich schon lange, ist aber politisch so gewollt.
Was will man uns Bauern den mit solchen Beiträgen suggerieren? Hört auf mit eurem Gejammere, seht her, es gibt Bauern die trauen sich was, die sind fleißig, sind richtige Unternehmer. Nach genauerem Hinterfragen kommt öfters zutage, dass Stallbauten mit Bau- bzw. Gewerbegrund, Erbschaften oder ähnlichem finanziert wurden.
Es gibt aber auch Betriebe die´s wegen zu viel Fremdkapital und eigenem Unvermögen finanziell in den Ruin getrieben hat, ja dann heißt´s, Pech gehabt, fällt unter Unternehmerrisiko.
Erst vergangenes Wochenende wurde ein "Vorzeigebauer" im Nachbarbezirk zu Grabe getragen, er hat sich aufgehängt mit 52 Jahren!
Ich habe ihn persönlich gekannt, ging auch in Lambach zur Schule. Habe ihn immer bewundert, fällt genau in dieses Muster "Zukunftsbetrieb"! Lohnmaisanbau, Lohndrusch, großer Zucht- und Schweinemastbetrieb, Landmaschinenverleih, usw.. Jetzt steht seine Frau mit den teils erwachsenen Kindern und einem Berg an Schulden alleine da! :?
Wer diese Entwicklung, wie sie derzeit in der Landwirtschaft abläuft, als normal empfindet, dem ist nicht zu helfen.
In unserer Ortschaft waren mal 5 bewirtschaftete Bauernhöfe. Einer wurde schon in den 30er Jahren zwischen den restlichen Höfen verkauft und aufgeteilt. Vergangenes Jahr wurde wieder einer an einen Pferdeliebhaber verkauft, es gab keinen Nachwuchs.
Der 3. Bauernhof wirtschaften wie vor 30 Jahren, das sind Fortschrittsverweigerer, ist auch kein Nachwuchs da. Er ist einer von 3 Milchviehbetrieben die in unserer Gemeinde noch übrig geblieben sind.
Der 4. Hof läuft aus, der Franz geht in 2 Jahren in Pension, der Nachwuchs ist in ausserlandwirtschaftlichen Berufen sehr gut Aufgestellt und nicht mit dem "Landwirtschaftsvirus" infiziert.
Dann sind nur noch wir übrig. Wir sind mittelfristig auch ein Auslaufmodell.
So oder so ähnlich geht´s in jeder Gemeinde, in jedem Dorf zu. Zumindest in jenen Regionen die von der Milch- und Fleischproduktion leben müssen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsbetriebe
BeitragVerfasst: Mittwoch 17. Juni 2009, 13:31 
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@hubsi

Ich seh das nicht ganz so. Es wird zwar (zu) viel über immer mehr und immer größer geredet, aber es geht auch anders.
In meiner Ortschaft gabs 1995 noch 7 Betriebe, die mehr oder weniger viel Milch an die Molkerei geliefert haben. Meine Eltern hatten davon die geringste Milchmenge. Heute bin ich der Letzte, der noch liefert! Meine Milchmenge hat sich seit damals nur geringfügig erhöht.
Mein Betrieb war halt der einzige, der den Generationensprung geschafft hat.
Das kann aber auch daran liegen, das bei mir der Altersunterschied zwischen Jung- und Altbauern sehr groß ist, eigenlich fehlt bei uns eine Generation (meine Mutter ist fast 40Jahre älter als ich, der Vater ist um 3 Jünger).
Das hat mir schon mit 24 eine volle Hofübergabe ermöglicht und nun sind die "alten" längst beide in Pension und machen nur mehr, was ihnen Spaß macht (sie helfen nur noch zeitweise mit).
Dafür gab/gibt es bei mir relativ wenig Streit wegen betrieblicher Entscheidungen.
Wenn heute die Folgegeneration nur 20 Jahre jünger ist, sind die bei der Übergabe dann halt oft schon 40+ und da hat man wohl meist nicht mehr denn "Biss" eines 20jährigen...

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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsbetriebe
BeitragVerfasst: Mittwoch 17. Juni 2009, 20:42 
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Guten Abend Freunde,

ja, das ist so eine Sache mit den Generationen.
Die "Alten" legen ja nun mal den Grundstein für die Zukunft, oder?

Da hat man mehr oder weniger Glück; und schon sehr wenig Einfluß auf die Zukunft. Der eine hat´s der andere nicht.

Ich kann schon nachvollziehen, warum der Hubsi das Thema anspricht.
Diese "Vorzeigebetriebe" gab´s schon bei uns in der DDR. Nie war die Rede davon, wie viele "Krauter" dabei auf der Stecke bleiben. Gößer werden kann nur der, der anderen was wegnimmt, denn irgendwann sind die eigenen Möglichkeiten erschöpft.

Aus Erzählungen weiß ich, dass es damals bei uns so ziemlich leicht war. Maschinen wurden verstaatlicht und damit den Kleinbauern das Wasser abgegraben; entweder mit uns, oder allein. Allein war gleichbedeutend mit draufgehen.

Im Geschichtsunterricht wurde mir natürlich was anderes gelehrt:
Was des Volkes Hände schaffen, ist des Volkes Eigen!

Diese Verblödungstaktiken funktionieren doch heute fast besser, als früher, oder net? Nur andersrum und mit Charme.


Freunde, ihr habt einen dunklen Punkt in der Geschichte auslassen können! Den Sozialismus.

Ansich ist er nicht schlecht, nur die ersten 40 Jahre sind Mist und er reicht nicht für alle.


Macht ihr mal tapfer weiter, dass hat schon seinen Sinn!

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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsbetriebe
BeitragVerfasst: Mittwoch 17. Juni 2009, 21:23 
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leitn hat geschrieben:
@hubsi
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Na danke leitn für die Gemeinsamkeiten mit dem Vollspalten-Schweinebauern - brrrrrrrrrrrrrrrrrrr
Was ist noch offen? Ich meine nicht das Jagd-Thema.
Aber jezt geh ich fernsehen. Und morgen mach ma a Radlpartie.

Meine Themen u. Kommentare werden meistens zugesch ...en.
Daher bin ich sparsamer damit geworden.

Wahrscheinlich ist es besser, wenn ich auch gar kein Thema mehr einstelle.

Es soll ein reines Bauernforum sein und bleiben.
Zum Ja-Sager eigne ich mich nicht.

PS an Felix:
Wenn der stubsi für Dich in der ersten Reihe steht mit seinen Vollspaltenusw., dann guten Abend !


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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsbetriebe
BeitragVerfasst: Donnerstag 18. Juni 2009, 12:32 
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else hat geschrieben:
leitn hat geschrieben:
a:...morgen mach ma a Radlpartie.
b:Wahrscheinlich ist es besser, wenn ich auch gar kein Thema mehr einstelle.
c: Es soll ein reines Bauernforum sein und bleiben.
d: Zum Ja-Sager eigne ich mich nicht.

zu a: Schöne Grüße nach Wien-Meidling... ;)
zu b: Stimmt
zu c: zumindest ein Tierschützerfreies... :mrgreen:
zu d: schon wieder eine Gemeinsamkeit... 8-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsbetriebe
BeitragVerfasst: Donnerstag 18. Juni 2009, 19:55 
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Hallo beinand, und ein großes HALLO Else,

also ehrlich, warum reagierst denn gleich so bärbeißig?
Ich kenn´dich doch sonst net so mimosenhaft. Deine Beiträge verfolge ich auch mit Interesse und bin keinesfalls der Meinung, dass die zuge......en werden.

Lies doch auch mal die Überschrift:
da steht Schwerpunkt Landwirtschaft und nicht n u r Landwirtschaft, oder?
Wo kom´mer denn hin, wenn keine Verbraucher mehr mitreden, bin doch selber einer.

Persönliche Befindlichkeiten sind sehr wichtig, aber so´n Forum soll doch nicht zum Schlachtfeld verkommen, dafür stecken wir alle zu viel Energie rein!

Hubsi, das gilt auch für dich, klar!

Was mich angeht, ich mag nun mal jeden hier, dass iss mein voller Ernst. Ich sag´das jetzt zum zigsten Mal:
Ich hab mich Ende vorigen Jahres bei Landwirttodcom angemeldet, weil mir die Gespräche und teilweise auch die Auseinandersetzungen sympathisch waren.

Die Sympathieträger sind jetzt hier und das finde ich gut, auch als Nichtbauer und Nicht-ÖSI!

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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsbetriebe
BeitragVerfasst: Donnerstag 18. Juni 2009, 21:21 
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felix hat geschrieben:
Was mich angeht, ich mag nun mal jeden hier, dass iss mein voller Ernst.

Na dann pass mal auf das du nicht zwischen die "Fronten" gerätst... :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsbetriebe
BeitragVerfasst: Donnerstag 18. Juni 2009, 21:26 
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So schwer´s mir fallen tät, dann schließ ich mich der Else an und zieh´mich lieber zurück!

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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsbetriebe
BeitragVerfasst: Donnerstag 18. Juni 2009, 21:56 
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felix hat geschrieben:
...dann schließ ich mich der Else an und zieh´mich lieber zurück!

Klare Worte, auch wenn ich´s für eine Fehlentscheidung halte... Zurückziehen mußt du dich aber nicht, den ich werde dich sicherlich nicht in´s Visier nehmen, da hab ich zu viel Respekt vor dir... :!:


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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsbetriebe
BeitragVerfasst: Freitag 19. Juni 2009, 00:15 
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hubsi OÖ hat geschrieben:
felix hat geschrieben:
...dann schließ ich mich der Else an und zieh´mich lieber zurück!

Klare Worte, auch wenn ich´s für eine Fehlentscheidung halte... Zurückziehen mußt du dich aber nicht, den ich werde dich sicherlich nicht in´s Visier nehmen, da hab ich zu viel Respekt vor dir... :!:


hubsi entweder bist du auf drogen - besoffen (das wäre das geringste übel) -oder du bist einfach ein trottel

wen glaubst du "ins visier" nehmen zu können? :( :(

ich kenne dich glücklicherweise nur von diversen foren und nicht persönlich aber so ein schräger vogel wie du ist auch im inet selten


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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsbetriebe
BeitragVerfasst: Freitag 19. Juni 2009, 17:04 
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Der Saubauer surmi nimmt alle/s ins Visier, was nur irgandwie in seinen Träumen mit Tierschutz in Berührung kommt.
Mir hat er sein Visier schon x-mal angedroht. Krank ist sowas.
Er rennt den Demonstranten hinterher, schaut sich entsprechende Filme an und unterstellt mir mei Radlpartie nach Wien-Mödling. :x

Man kann sowas auch Verfolgungswahn nennen, der wäre aber behandelbar, habe ich gehört.

@ Felix
Bärbeißig ja, aber mimosenhaft Nein. Paßt auch gar nit zsamm.

Betr. Vorzeigebetrieb Nickl:
Grauslich die Vollspaltenböden ohne Einstreu, grauslich und nicht artgerecht die Metallkäfige, grauslich das Vorgehen beim Zurechtschneiden, das - wie konsumentenschonend! - tonlos vor sich geht.
Verlogen, wie die nette Betriebsführerin liebevoll die Sauen tätschelt.

Verlogen die Einstreu in dem Käfig, wo die Muttersau mit den saugenden Ferkeln zu sehen ist.

Zugekauft wird der Soja, ...

Von Bauerntum keine Rede. Es sind Produktionsbetriebe.

Interessant wäre zu wissen, wieviel Fläche gebraucht wird, um das eigene Futter für die eigenen Tiere darauf herstellen zu können.
Wieviele Schweine (artgerechte Haltung!) sind nötig, damit eine einzige Person vom Ertrag leben kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsbetriebe
BeitragVerfasst: Samstag 20. Juni 2009, 13:29 
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else hat geschrieben:
Betr. Vorzeigebetrieb Nickl:
Grauslich die Vollspaltenböden ohne Einstreu, grauslich und nicht artgerecht die Metallkäfige, grauslich das Vorgehen beim Zurechtschneiden, das - wie konsumentenschonend! - tonlos vor sich geht.
Verlogen, wie die nette Betriebsführerin liebevoll die Sauen tätschelt.
Verlogen die Einstreu in dem Käfig, wo die Muttersau mit den saugenden Ferkeln zu sehen ist.
Zugekauft wird der Soja, ...
Von Bauerntum keine Rede. Es sind Produktionsbetriebe.

Tja Else, wenn das alles eine Lüge ist dann würde ich doch gegen den "fortschrittlichen Landwirt" Klage einreichen. Oder wenden wir bei dir das Sprichwort an, "Wie der Schelm denkt, so ist er"! Bei den diversen Tierschutzfilmchen geht´s nur um die Wahrheit, um nichts anderes als um die Wahrheit! :mrgreen:
Bezüglich der Hausbesetzung, die Altersdemenz lässt grüssen, bitte sich nach Wien-MEIDLING zu begeben, Frau Else.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsbetriebe
BeitragVerfasst: Samstag 20. Juni 2009, 13:44 
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hubsi OÖ hat geschrieben:
else hat geschrieben:
Betr. Vorzeigebetrieb Nickl:
Grauslich die Vollspaltenböden ohne Einstreu, grauslich und nicht artgerecht die Metallkäfige, grauslich das Vorgehen beim Zurechtschneiden, das - wie konsumentenschonend! - tonlos vor sich geht.
Verlogen, wie die nette Betriebsführerin liebevoll die Sauen tätschelt.
Verlogen die Einstreu in dem Käfig, wo die Muttersau mit den saugenden Ferkeln zu sehen ist.
Zugekauft wird der Soja, ...
Von Bauerntum keine Rede. Es sind Produktionsbetriebe.

Tja Else, wenn das alles eine Lüge ist dann würde ich doch gegen den "fortschrittlichen Landwirt" Klage einreichen. Oder wenden wir bei dir das Sprichwort an, "Wie der Schelm denkt, so ist er"! Bei den diversen Tierschutzfilmchen geht´s nur um die Wahrheit, um nichts anderes als um die Wahrheit! :mrgreen:
Bezüglich der Hausbesetzung, die Altersdemenz lässt grüssen, bitte sich nach Wien-MEIDLING zu begeben, Frau Else.


Sag, hast Du heute vergessen, die Pillen einzunehmen?
Geh a bissl in die frische Luft, vielleicht hilft das.

Ich (nicht nur ich!) freue mich auf österreichische Soja-Zukunftsbetriebe und auf meinen Kirschenkuchen, den ich grad ins Rohr geschoben habe.

Liebe Grüße von uns allen, die wir grad die österreichische Seele eines Qualitäts-Sau-Bauern kennenlernen. Danke für die tiefen Einblicke.

PS:
Hab' keine Angst, schlag nicht um Dich. Angst essen Seele auf ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsbetriebe
BeitragVerfasst: Samstag 20. Juni 2009, 14:01 
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hubsi OÖ hat geschrieben:
"Wie der Schelm denkt, so ist er"!

Aha. Der Schelm.
Der Schelm(?) stubsi hat heute vieles im Forum zu Besten gegeben.
Aber der Schelm scheint gar nicht auf als Forumsaktiver. Warum nicht?

Warum verbirgt der Schelm bloß seinen online-Status?
Oder ist der Schelm kein Schelm sondern ein Feigling ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsbetriebe
BeitragVerfasst: Samstag 20. Juni 2009, 14:31 
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Hallo!
else hat geschrieben:
Angst essen Seele auf ...
Prägnanter könnte man das "Stubsi-Syndrom" wohl nicht umschreiben ...

Gruß F

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... wenn Du merkst, daß Du ein totes Pferd reitest, steig ab!


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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsbetriebe
BeitragVerfasst: Samstag 20. Juni 2009, 15:09 
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else und fadinger

voll und ganz bei euch :!:
Aber was mich betrifft, reichts mir wirklich bald ......

Und wie gesagt: Entweder lasse ich meinen RA verdienen oder arbeite mit selbigen Mitteln. ;-)


In Erwartung auf eine ebenso öffentliche Ent-schuldigung, wie zuvor mehrmals unrechte An-schuldigung durch/von stubsi

mfg Ice

_________________
*** Ein Nein aus tiefster Überzeugung ist besser und größer als ein Ja, das nur gesagt wird, um zu gefallen oder um Schwierigkeiten zu vermeiden.
(Mahatma Gandhi)


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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsbetriebe
BeitragVerfasst: Samstag 20. Juni 2009, 15:58 
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Icebreaker hat geschrieben:
Entweder lasse ich meinen RA verdienen...

Ich freue mich schon auf ein persönliches Kennenlernen... ;)


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BeitragVerfasst: Montag 22. Juni 2009, 12:01 
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+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

"Soja aus Österreich" - Vom Nicht-Fleischessen und Nicht-Milchtrinken - Johanna Ruzicka, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 20./21.6.2009

Die ursprünglich aus Asien stammende Sojapflanze hat auch in Österreich Wurzeln geschlagen. Die Nachfrage wächst.

Bruck an der Leitha - Die Herrschaften stehen knöcheltief im Sojafeld und strahlen. Es fallen Sätze wie: "Das ist eine wahnsinnig ökonomische und ökologische Pflanze." "Wir dürfen Sojamilch nicht Sojamilch nennen. Milch darf nämlich nur aus einer Drüse stammen."

Die Bauern und Verarbeitungsbetriebe, die sich in Österreich auf die Sojabohne spezialisiert haben und die im "Verein Soja aus Österreich" zusammengefasst sind, sind ein eingeschworenes Grüppchen. Lange Jahre als Aussteiger-, ja Spinnertruppe verschrien, spü-ren sie neuerdings Rückenwind. Weil die Hülsenfrucht Dreh- und Angelpunkt jeder fleischlosen, gesunden Küche ist. Und weil die Bohnen, wie fast alle pflanzlichen Produkte, um den Faktor zehn weniger klimaschädlich sind als Fleisch.

Gute Entscheidung
Derzeit stehen die Sojapflanzen kurz vor der Blüte. Herbert Stava junior, auf dessen Feld am Rande des Leithagebirges wir stehen, hat "Maple Arrow" gesät, eine alte kanadische Sorte, die sich zum Rösten und damit zum Knabbern eignet. Seine Snacks verkauft er unter der Marke Landgarten auch im Ausland.

Sein Vater, Herbert Stava senior, 71, schaut übers Feld und beglückwünscht sich zu der Entscheidung, damals, vor 20 Jahren, dem Sohn nicht zu viele Steine in den Weg gelegt zu haben. "Ich habe mir nicht recht vorstellen können, was man mit Soja machen soll", gibt er zu. Aber jetzt, wenn er von dem dahingrundelnden Milchpreis liest und den Demonstrationen aufgebrachter Milchbauern vor dem Gebäude der Brüsseler Kommission, dann ist er froh über die Entscheidung. Obwohl: Zu Hause isst er lieber weiterhin Fleisch statt des am Feld servierten Tofu-Gulaschs.

Auch Matthias Krön, Geschäftsführer der Mona Naturprodukte, weint dem Milchgeschäft keine Träne nach. Mona ist hervorgegangen aus der ehemaligen Oberwarter Molkerei. Vor ein paar Jahren verkaufte die Molkerei kurzerhand ihre Milchquoten an die Nöm. Unter dem Markennamen Joya werden seither sehr ähnliche Produkte herstellt, die nur nicht Milch oder Joghurt genannt werden dürfen, weil sie auf Sojabasis hergestellt sind.

Das meiste wird importiert
So viel könnte man machen, sagen die Soja-Jünger, die stolz darauf sind, dass heuer auf 25.000 Hektar Soja angebaut wird, was eine Ernte von voraussichtlich 70.000 Tonnen ergibt. Das ist Rekord, aber: 600.000 Tonnen Sojaschrot werden Jahr für Jahr importiert. "Mit dieser Menge lassen wir indirekt unsere Schweine und Kühe am Amazonas weiden", sagt Stava kämpferisch. Damit seien wir Fleischesser mitschuld an Rodungen von brasilianischem Regenwald.

Dazu kommt, dass dieser importierte Sojaschrot in der Regel gentechnisch verändert (GVO) ist. Das wird in Österreich, das sich bei Gentechnik-Freiheit gerne als Speerspitze sieht, halt nicht viel kommuniziert. Weil im Rinds- oder Schweineschnitzel labortechnisch nicht nachgewiesen werden kann, dass ein Tier mit GVO-Futtermittel aufgezogen wurde, hat das heimische Fleisch mit Ausnahme von "bio" alle erdenklichen Gütesiegel.
Bei dieser typisch österreichischen Blauäugigkeit sehen sich die Sojabauern als Problemlöser. Statt österreichische Überschüsse, etwa bei Weizen, mühsam und teilweise mit Steuergeldern gestützt zu exportieren, könnte man auf den überschüssigen Weizenfeldern gentechnikfreien Soja als Tierfutter anbauen. "Das wäre sogar eine Chance" , meint Stava. "Wir könnten uns als Gentechnik-freie Futtermittelproduzenten positionieren und unsere Abhängigkeit von US- und brasilianischem Sojaschrot abbauen."

Vieles gelte es in den Köpfen von Konsumenten und Politikern zurecht-zurücken, ist man im Verein überzeugt. Die agrarpolitischen Strukturen in Österreich, ja, in der ganzen Europäischen Union, würden zu wenig auf Neues setzen, sondern nur versuchen, mit viel Geld alte Strukturen möglichst lange fortzuschreiben.

Tofu schmeckt fad
Für Neues ist auch Elisabeth Fischer, Ernährungsratgeberin und Autorin zahlreicher Soja/Tofu-Kochbücher. Dass Tofu im puren Zustand fad schmeckt, hält sie für einen Segen; erst diese Eigenschaft mache den universellen Einsatz möglich. Beim Erdapfel, der von Maria Theresia 1776 als Nahrungs-mittel quasi verordnet wurde, da ansonsten Hungerkrisen gedroht hätten, war es ähnlich: "Die Leute waren damals skeptisch, und sie haben gefunden, die Erdäpfel schmecken fad."

Fischer ist sich sicher, dass der eiweißreichen Sojabohne hierzulande eine ähnliche Karriere bevorsteht wie der Kartoffel. Die hundert Kilo Fleisch, die Herr und Frau Österreicher im Durchschnitt im Jahr verdrücken, sind jedenfalls nicht gesund. Und nicht ökologisch. Damit ein Kilo Fleisch aufgebaut wird, braucht es rund neun Kilogramm Sojabohnen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsbetriebe
BeitragVerfasst: Montag 22. Juni 2009, 14:35 
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Wenn ihr Zukunftsbetriebe (im Rinderbereich) sehen wollt, so lest den neuen Eintrag im www.derzottl.at
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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsbetriebe
BeitragVerfasst: Montag 22. Juni 2009, 14:51 
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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsbetriebe
BeitragVerfasst: Montag 22. Juni 2009, 16:10 
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Hallo!

Dabei muß euch aber auch bewußt sein, das die EU (Kommission) am besten Wege ist, die Importbeschränkungen für hormonbehandeltes Fleisch aufzuheben!

EU-USA: Einigung im Streitfall "Hormonfleisch"
Ab August soll für drei Jahre ein Zollfreikontingent für jährlich 20 000 Tonnen US "High Quality Beef" geschaffen werden. Ab dem vierten Jahr wird dieses Kontingent auf 45 000 Tonnen erhöht ...
:aerger:

Gruß F

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... wenn Du merkst, daß Du ein totes Pferd reitest, steig ab!


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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsbetriebe
BeitragVerfasst: Montag 22. Juni 2009, 16:59 
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Wenn DER Konsument schon dermaßen "verwaltet" werden soll (EU), ist es umso wichtiger, daß ER informiert wird über über Inhalt und Herkunft, und zwar eindeutig und nicht verschleiert.

Wieder sind wir bei der Kennzeichnung.

Wieder gehts darum, für regionale Produkte aus artgerechter und nicht ausbeuterischer Haltung zu einem höheren Preis einzutreten.

Könn(t)en Österreichs Bauern den Rindfleischbedarf der Österreicher decken?


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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsbetriebe
BeitragVerfasst: Montag 22. Juni 2009, 20:34 
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else hat geschrieben:
Statt österreichische Überschüsse, etwa bei Weizen, mühsam und teilweise mit Steuergeldern gestützt zu exportieren, könnte man auf den überschüssigen Weizenfeldern gentechnikfreien Soja als Tierfutter anbauen. "Das wäre sogar eine Chance" , meint Stava. "Wir könnten uns als Gentechnik-freie Futtermittelproduzenten positionieren und unsere Abhängigkeit von US- und brasilianischem Sojaschrot abbauen."


Dir ist aber schon klar, das der Österreichische Sojaanbau Preislich nicht mit dem aus Übersee mithalten kann? Vor allem eben im Futtermittelbereich, da bleiben die Bauern dann auf ihrer Wahre sitzen, weil die Importware ja billiger ist.

_________________
lg
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der mit dem Hang zum Hang... weil mache Sachen im Leben einfach steil sind!


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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsbetriebe
BeitragVerfasst: Montag 22. Juni 2009, 21:12 
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leitn hat geschrieben:
Dir ist aber schon klar, das der Österreichische Sojaanbau Preislich nicht mit dem aus Übersee mithalten kann? Vor allem eben im Futtermittelbereich, da bleiben die Bauern dann auf ihrer Wahre sitzen, weil die Importware ja billiger ist.

@leitn
Ein gordischer Knoten.... wer hat die Kraft ihn zu durchschlagen? :|


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 Betreff des Beitrags: Re: Zukunftsbetriebe
BeitragVerfasst: Montag 22. Juni 2009, 23:45 
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leitn hat geschrieben:
@else
else hat geschrieben:
Statt österreichische Überschüsse, etwa bei Weizen, mühsam und teilweise mit Steuergeldern gestützt zu exportieren, könnte man auf den überschüssigen Weizenfeldern gentechnikfreien Soja als Tierfutter anbauen. "Das wäre sogar eine Chance" , meint Stava. "Wir könnten uns als Gentechnik-freie Futtermittelproduzenten positionieren und unsere Abhängigkeit von US- und brasilianischem Sojaschrot abbauen."


Dir ist aber schon klar, das der Österreichische Sojaanbau Preislich nicht mit dem aus Übersee mithalten kann? Vor allem eben im Futtermittelbereich, da bleiben die Bauern dann auf ihrer Wahre sitzen, weil die Importware ja billiger ist.


hi leitn,

am lautesten sudern zum glück noch die einheimischen pensionistinnen. ihreszeichens von freizeitüberschuss gepeinigt ;)

ich hoffe allerdings dass du erkannt hast das mit den "überseebedingungen" niemand in ö mithalten kann. sollte es mittelfristig zu keiner wirklichen globalen lebensmittelknappheit kommen werden nicht nur die ackerbauern in austria auf ihren "wahren" sitzenbleiben.

guckst du auf milcherzeugung in neu seeland
guckst du auf rindfleischproduktion in argentinien
guckst du auf getreide in den usa ..

wünsche dir und uns allen viel spass und freude für die zukunft .... kunden wie eine else, welche blind alles kaufen was "bio" :lol: erzeugt worden ist, zumindest solange bio draufsteht, sind leider am aussterben... die masse wird logischerweise nach dem preis kaufen


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