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BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Juni 2009, 13:43 
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So wirds nie was: mit der Kennzeichnung ...
Die Wirtschaftskammer und der Konsument :lol: :lol: :lol:


Tourismus/WKÖ/Gastronomie/Lebensmittel/Etikettierung
2009-06-03 / 11:11:41 / Wirtschaftskammer Österreich

Gastronomie setzt auf frische Zutaten aus der Region

Utl.: Hinterleitner: "Etikettierungsvorschriften für unverpackte Lebensmittel und Speisen im Gasthaus ist kontraproduktiv" - "Hilft nur global agierender Lebensmittelindustrie" =

Wien (PWK421) - "Wir wehren uns mit Nachdruck gegen Unterstellungen, dass dem Konsumenten in der Gastronomie nicht einwandfreie Produkte `untergejubelt` werden", reagiert der Obmann des Fachverbandes Gastronomie, Komm. Rat Helmut Hinterleitner, auf jüngste Forderungen der Arbeiterkammer nach verschärften Kennzeichnungsvorschriften für unverpackte Lebensmittel. Ausgehend von der aktuellen Diskussion um das Thema "Kunstkäse" möchte die AK in der Gastronomie und beim Verkauf eine verstärkte Kontrolle von Herkunft, Zutaten, allergenen Stoffen und Nähwerten. Ergänzend dazu werden strengere Überprüfungen in der Gastronomie gefordert.

Die Rechtslage ist eindeutig: die Herstellungsweise von Lebensmitteln wie Käse, Schinken bis hin zum Bier ist im österreichischen Lebensmittel-Codex genau geregelt. Wenn "Käse" synthetisch und nicht aus Milch hergestellt wird, so darf dieses Produkt eben nicht als Käse bezeichnet werden. Alles andere wäre eine Täuschung des Konsumenten, die schon aufgrund der bestehenden Gesetze verboten und strafbar ist, stellt Hinterleitner unmissverständlich klar.

Durch verschärfte Kennzeichnungsvorschriften für unverpackte Lebensmittel - wie dies von der Arbeiterkammer bereits seit langem gefordert wird- werde die Problematik einer missbräuchlichen Verwendung solcher Produkte in keiner Weise gelöst. Dadurch werde lediglich die Gastronomiebranche vor unlösbare Aufgaben gestellt. Dass Lebensmittel im Lokal nicht in gleicher Weise wie im Verkaufsregal gekennzeichnet werden können, liege auf der Hand. "Wer möchte schon Speisekarten im Telefonbuchformat mit einer Unzahl von Fußnoten lesen?"

Die Angabe von Nährwerten oder möglicherweise allergen wirkenden Stoffen ist bei Industriebetrieben, die nur eine beschränkte Anzahl von Produkten in gleichbleibender Rezeptur herstellen, denkbar. Auf einer Speisekarte würden derartige Angaben aber vor allem kleine und traditionelle Betriebe mit häufig wechselndem Speisenangebot vor geradezu unlösbare Probleme stellen. Gerade diese verwenden in zunehmendem Maße frische Zutaten aus der Region.

"Wir setzen uns dafür ein, dass in der österreichischen Gastronomie noch mehr gesunde und frische Produkte aus der regionalen Landwirtschaft Verwendung finden. Hier gibt es bereits eine Reihe von Initiativen, die darauf abzielen, dem Konsumenten die Sicherheit zu geben, dass die Produkte, wie frisch gestochener Spargel, fangfrische Forellen oder Steaks von Moorochsen bzw. pannonischen Mangalizaschweinen, tatsächlich aus der Region stammen", betont der Sprecher der heimischen Gastronomie. Eine verpflichtende Angabe verschiedenster Inhaltsstoffe auf den Speisekarten - nach dem Beispiel der Etiketten für verpackte Waren im Kaufhausregal - wäre
aber kontraproduktiv und würde im Ergebnis nur das Gegenteil bewirken. Denn viele Betriebe, vor allem kleinere in ländlichen Regionen, wären gezwungen, verstärkt auf Convenience- und Halbfertigprodukte aus industrieller Produktion zurückzugreifen, da sie anders die geforderten Angaben gar nicht machen können. "Wer kann schon, ohne Beschäftigung eines Lebensmittel-chemikers, die Inhaltsstoffe und Nährwerte von aus vielen Komponenten
zusammengesetzten Gerichten feststellen?" Da sich viele ländliche Betriebe eben keine Lebensmittelchemiker leisten können, bliebe ihnen nur die Alternative, auf industriell gefertigte, vorverpackte Produkte umzusteigen.

"Mit ihrer gebetsmühlenartig wiederholten Forderung nach Ausdehnung der Etikettierungsvorschriften auf unverpackte Lebensmittel und die im Gasthaus servierten Gerichte macht sich die Arbeiterkammer letztlich zum Steigbügel-halter einer global agierenden Lebensmittelindustrie", bringt Hinterleitner die Kritik auf den Punkt. "Und wir glauben nicht, dass sich der Konsument dies wünscht."

Rückfragenhinweis:
Wirtschaftskammer Österreich
Fachverband Gastronomie
Dr. Thomas Wolf
Tel.: (++43) 0590 900-3560
mailto:gastronomie@wko.at
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BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Juni 2009, 14:08 
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Hallo!

In dem Zusammenhang möchte ich auf die Debatte um die Eikennzeichnung verweisen.
Für die Gastronomie ist es nicht möglich, zu deklarieren, aus welcher Haltung die verwendeten Eier stammen (0, 1, 2 oder3).
Für den Erzeuger (für Kleinsterzeuger mit einen Handstempel) ist es sehr wohl möglich, zumutbar und nicht kontraproduktiv, jedes einzelne Ei zu stempeln ...

Gruß F

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BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Juni 2009, 14:11 
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Ja Else

Hier scheint die AK eine großes Brett vor dem Kopf zu haben. Das sieht man ja auch bei den Preisvergeleichen zwischen Österrreich und Deutschland! Manche Sachen wollen die einfach nicht verstehen... :twisted:

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BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Juni 2009, 14:26 
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Hallo!

@leitn,
da dürfte aber Dein klarer Blick auch bereits etwas eingetrübt worden zu sein. Hier geht es der WKÖ rein um Klientelpolitik (das ist jene Politik, wie wir sie am Beispiel unserer Interessensvertretung gar nicht kennen können ...). Wer würde denn dann sonst die Mengen Analogkäse im Metro ordern, wenn die Gastronomie wegfallen würde? Die UaB-Betreiber ???

Gruß F

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BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Juni 2009, 15:54 
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Hallo Fadinger

Wenn du meinst, mit einer Auflistung der Inhaltsstoffe bei Gastronomie-Gerichten, die, wie im Beitrag ja geschrieben, nur aus Speisekarten Bücher machen würde, würde man die Gastronomie dazu bewegen, keinen Analogkäse zu "ordern", dann bist du aber schon ein bisserl naiv, oder? :?

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lg
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BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Juni 2009, 20:08 
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Hallo!
leitn hat geschrieben:
Wenn du meinst, mit einer Auflistung der Inhaltsstoffe bei Gastronomie-Gerichten, die, wie im Beitrag ja geschrieben, nur aus Speisekarten Bücher machen würde, würde man die Gastronomie dazu bewegen, keinen Analogkäse zu "ordern", dann bist du aber schon ein bisserl naiv, oder?
Mag sein ... Aber ich möchte mich in meiner Naivität darauf verlassen können, daß, wenn ich in ein Lokal mit "normaler" Speisekarte essen gehe, ich kein Käseimitat oder Käfigeier vorgesetzt bekomme.
Das mit der "Speisekarte in Buchform" ist eher Populismus, es geht/ginge ja nur um die verpflichtende Angabe relevanter Daten. Diese können auch in einen Aushang oder dgl: gemacht werden, sollten aber auf Verlangen vorgelegt werden müssen.
Was gesetzlich Regelungen bewirken können, kann man am Beispiel USA sehen. Nach der vorgeschriebenen Angabe der Nährwerte und der verwendeten Fette hat Mc Donalds gleich mal den Großteil der verwendeten gesättigten Fette aus dem Verkehr gezogen.

Gruß F

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BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Juni 2009, 20:30 
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Fadinger hat geschrieben:
Hallo!
In dem Zusammenhang möchte ich auf die Debatte um die Eikennzeichnung verweisen.
Für die Gastronomie ist es nicht möglich, zu deklarieren, aus welcher Haltung die verwendeten Eier stammen (0, 1, 2 oder3).


Fadinger,

meinst Du das im Ernst? Warum nicht möglich?
Wenn der Gastronom prinzipiell Eier aus einer einzigen Kategorie kauft, kann er sie zB auf der Speisekarte anführen - auch freiwillig.

Schwierig wirds allerdings bei Fertigprodukten, die gibts ja auch im Restaurant ...

Die Kennzeichnung ist auch zB von Konditoreien und Bäckerein zu fordern.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Juni 2009, 20:39 
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Mit "anführen" meine ich natürlich nicht, daß der Hinweis bei jeder Speise extra angebracht wird, sondern generell auf der Seite 1 zB: "wir verwenden ausschließlich Eier der Kategorie xy". Dazu gleich auch die Herkunft!


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BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Juni 2009, 21:10 
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Hallo!

@else,
Zitat:
Für die Gastronomie ist es nicht möglich, zu deklarieren, aus welcher Haltung die verwendeten Eier stammen (0, 1, 2 oder3).
Lt. Aussage der Gastronomie ...
Eine verpflichtende Kennzeichnung wurde ja mit den bekannten und bewährten Argumenten erfolgreich verhindert ...

Gruß F

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BeitragVerfasst: Donnerstag 4. Juni 2009, 09:56 
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Fadinger hat geschrieben:

Was gesetzlich Regelungen bewirken können, kann man am Beispiel USA sehen. Nach der vorgeschriebenen Angabe der Nährwerte und der verwendeten Fette hat Mc Donalds gleich mal den Großteil der verwendeten gesättigten Fette aus dem Verkehr gezogen.

Bei unserem Nachbarn gibts schon einen Freiwilligen: http://www.foodwatch.de/kampagnen__them ... x_ger.html
Selbst die Verbraucherministerin Aigner wehrt sich gegen die Ampelregelung.
Die großen in der Wirtschaft haben das Sagen.
Vielleicht muß es in A, D u.a. Ländern noch mehr Fettleibige geben mit Folgekosten, daß ein Gesetz beschlossen wird.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 4. Juni 2009, 13:04 
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@else

"die Essensretter" ?
Denkst du denn, die Gastornomie ist Schuld dran, das es in der hochzivilisierten Welt so viele übergewichtige gibt?
Beim Mecki in Österreich gibts die Tabellen nun ja schon lange, glaubst du, das deswegen auch nur ein Burger weniger konsumiert wird? Und wie viele Leute lesen diese Tabellen überhaupt?
Die westliche Welt ißt zu viel und mit schlechten Essgewohnheiten, das können auch angaben auf Produkten nicht ändern.
Im Übrigen ist die Diskussion nun sehr von Inhaltstoffen auf Nährwerte abgeschweift, das ist ja was ganz anderes. Für eine Kennzeichnung von zb der Herkunft von Eiern bei Fertigprodukten bin ich auch, da sehen die Zeichen aber auch sehr gut aus.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 4. Juni 2009, 13:16 
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Else,
hör´mir auf mir der Ilse (Aigner).

Ich war noch nicht mit freuen fertig über das Anbauverbot von Genmais, da läßt die Ilse voller Stolz in Mecklenburg-Vorpommern Gen-Kartoffeln legen :stupid:

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Der kleine Landwirt ist die Seele der Erde. Seine Rechte sind legitim-einverstanden?
Aber es ist nicht nett, ihn zu bitten zu verstummen.....also?
Wird die Welt das Opfer sein!
(Jean NOLLE, 1989)

Des Bauern Hand erhält das Heimatland!

Gruß, Lutz!


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BeitragVerfasst: Donnerstag 4. Juni 2009, 14:38 
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leitn hat geschrieben:
@else
"die Essensretter" ?
Denkst du denn, die Gastornomie ist Schuld dran, das es in der hochzivilisierten Welt so viele übergewichtige gibt?
Beim Mecki in Österreich gibts die Tabellen nun ja schon lange, glaubst du, das deswegen auch nur ein Burger weniger konsumiert wird? Und wie viele Leute lesen diese Tabellen überhaupt?
Die westliche Welt ißt zu viel und mit schlechten Essgewohnheiten, das können auch angaben auf Produkten nicht ändern.
Im Übrigen ist die Diskussion nun sehr von Inhaltstoffen auf Nährwerte abgeschweift, das ist ja was ganz anderes. Für eine Kennzeichnung von zb der Herkunft von Eiern bei Fertigprodukten bin ich auch, da sehen die Zeichen aber auch sehr gut aus.


Hallo leitn,

ich habe mit meiner Aussage "Vielleicht muß es in A, D u.a. Ländern noch mehr Fettleibige geben mit Folgekosten," daß ein Gesetz beschlossen wird.
Mit Gesetz meine ich die Kennzeichnungspflicht. Ob sich die Ernährungsgewohnheiten dadurch verändern, weiß der Geier.

Was mich an der laufenden öffentlichen Debatte um die Kennzeichnung stört, ist, daß die Kennzeichnung erst jetzt im Zusammenhang mit den Problemen für die Milchbauern so heftig stattfindet.

JA! natürlich, die Kennzeichnungsdebatten gab es auch beim (Schweine)Fleisch-"Problem".
Hat sich da was verändert? Ich glaube nicht, habe das Thema aber nicht weiter verfolgt.

Was mich stört, ist, daß das Thema Kennzeichnung nur dann für den Produzenten (zB österr. Milch/Fleisch-Bauern) nur dann Thema ist, wenn er mit seinen Produkten in Bedrängnis ist.
Ansonsten zählen die Forderungen der Verbraucher nach genauer Kennzeichnung nicht zu seinen Anliegen. Zumindest habe ich noch nie von einer Initiative aus der Bauernschaft gehört. Täusche ich mich da?


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BeitragVerfasst: Donnerstag 4. Juni 2009, 14:48 
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felix hat geschrieben:
Else,
hör´mir auf mir der Ilse (Aigner).
Ich war noch nicht mit freuen fertig über das Anbauverbot von Genmais, da läßt die Ilse voller Stolz in Mecklenburg-Vorpommern Gen-Kartoffeln legen :stupid:

Lutz,
jetzt tuts mir fast leid, daß ich Eure Ilse nicht schon früher erwähnt habe hier im Forum ... Das mit den Genkartoffeln war und ist der absolute Hammer!
Ich schaue ja auch in diesen Dingen über die Grenzen ;-)
Es gab dazu Petitionen im I-Net. Als EU-Bürgerin beteilige ich mich an jeder relevanten Petition - mit Vollgas ;-)


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BeitragVerfasst: Donnerstag 4. Juni 2009, 18:24 
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Hallo Else!

Das was du da ansprichst, nennt man halt Politik! Es werden halt fast nur Dinge aufgegriffen, die gerade in aller Munde sind. Das nennt man Wählerfang. :mrgreen:

Übrigens glaub ich, das auch bei eingeführter Kennzeichnung dann sicher nicht "Analogkäse" oder "aus Palmöl" steht, sondern E737 oder so draufstehen tät... :|
Da steigt der Verbraucher ohnenhin wieder aus und nichts ändert sich.

Außerdem denk ich, es würde ähnlich wie bei den "Tschik" sein. Da stehen auch groß die Wahrnungen drauf, und kaum einen störts!

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BeitragVerfasst: Samstag 6. Juni 2009, 19:08 
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Na, sowas, die Molkereien:

http://vorarlberg.orf.at/stories/366821/


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